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Via Ferrata Michielli Strobel

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michielli-strobel-ferrata - Bild: Paola Colle‎

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4.00 (2 reviews)
Cortina d'Ampezzo, Belluno, Italien
C
5 h

Die Via Ferrata Michielli Strobel ist eine schöne Tour durch Latschen und Felsen des Pomagagnon Kammes

Parken nördlich von Cortina nahe dem Hotel Fiames.

Vom Parkplatz aus sofort durch den Wald auf einem schmalen Pfad nach Südosten aufwärts. Bei die alte Bahnstrecke Pustertal – Cortina gibt’s einen Wegweiser zur Via Ferrata Strobel. Bald schon verläßt der Pfad den Wald und führt ein ausgetrocknetes, gerölliges, steiles Bachbett empor. Nach ca. 1 Stunde und 300 Hm Aufstieg erreicht man den Einstieg der Ferrata.

Unmittelbar am Einstieg gilt es eine kleinere Felsstufe in leichter ungesicherter Kletterei zu überwinden. Ansonsten verläuft die Ferrata auf den ersten 400 Hm über ein natürliches Band und steigt dabei nur leicht an. Dann führt sie einen Rißkamin, teils über etwas abgespeckte Felsen, steil nach links in die Höhe zu einem großem Latschenfeld. Es folgt ein steiles Band, das keine Seile aufwies, es sind dort aber auch keine erforderlich. Bald darauf folgt wieder eine Wand mit Seilen, an denen es gerade hinauf geht.

Die Via Ferrata Michielli Strobel mündet in eine luftige Querung. Darauf folgt wieder ein seilfreies Stück, das zu einer breiten Felsnase oberhalb einer Schlucht führt. Dort erwartet uns ein ca. 80 m hohes fast senkrechtes Riff, das nach rechts in eine wilde Schlucht abbricht. Über dessen Süd-Kante geht es dann aufwärts. Die Kante ist allerdings recht einfach zu gehen, da sich dort viele Stifte und Bügel im Fels befinden. Das Riff führt zum letzten schrofigen Gipfelhang, über den man den breiten Gipfel der Punta Fiames (2240m) in kurzer Zeit erreicht.

Der Abstieg verläuft etwas nach Norden, aber bald schon wendet sich der Weg nach Osten auf die Forca del Pomagagnon zwischen Punta Fiames und Croda de Longes zu. Dort folgt man einer steil nach SO abfallenden Schuttreiße ca. 350 Hm abwärts, bis sich der Pfad nach Nordwesten wendet und über einen gerölligen Hang unter stetigem Höhenverlust um den Fuß der Camp Dimai und Punta Fiames herum verläuft. Nach einiger Zeit folgt der Pfad einem steilen trockenen Bachbett und trifft schließlich wieder auf die alte Bahnstrecke Pustertal – Cortina. Dieser folgt man etwas aufwärts, bis der Abzweig zum Parkplatz erreicht wird.

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GPS Koordinaten Startpunkt
46.57567, 12.11625 (Routenplaner)

Klettersteige entlang der Route

Dauer der gesamten Tour (in Std.)
5
Schwierigkeit
C
Gipfelhöhe
2.240m
Für Anfänger geeignet?
Nein
Autor:
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Abwechslungsreicher Genuss - klarer Wiederholer!
4.0

Im Zustieg zunächst den Schildern folgen; nach Querung des zweiten Forstweges nach einem hellen Steinhaufen (Steinmann) im Wald oberhalb des Weges (Osten / Nordosten) Ausschau halten (am besten dem GPS-Track nach – schade, dass hier keine Schilder sind); nicht dem Trampelpfad nach Südosten durch hohe und feuchte Gräser folgen.

Die Ferrata wirkt – trotz des vergleichsweise niedrigen Gipfels, wohl aber wegen der relativen Höhe zur Straße – erstaunlich alpin. Während die ersten Meter nach der Tafel auf dem Band etwas umständlich wirken, macht das Band dann nach oben hin viel viel Spaß und ist nie zu ausgesetzt.

Im Steig wechseln sich Stahlseil- und Gehpassagen ab. Die Schlüsselstelle ist eine etwas umständlich zu steigende, leicht abdrängende Verschneidung in ca. der Mitte des Steiges – die Stelle ist jedoch nur ca. 2 Meter lang und war auch von weniger geübten Gehern in einem Zug zu meistern; diese Stelle würde ich mit C bewerten, sonst halten sich die Schwierigkeiten mit bis ca. B/C überschaubar. Der Fels ist recht abwechslungsreich – manchmal wirkt er ein wenig speckig, mal scharfkantig. Besondere steigtechnische Finesse ruft der Steig nicht ab, wir empfanden ihn stets als genussvoll. Die Ausgesetztheit hält sich in Grenzen, da man in den Steilpassagen meist auf die darunterliegenden Felsbänder blicken kann. Das Seil war stets in gutem bis sehr gutem Zustand. Im Steig waren wir trotz Wochenendes und stabilem Wetter alleine.

Eine früher vereinzelt beschriebene Abkletterstelle gibt es so nicht mehr; es war offenbar die inzwischen gut versicherte Stufe kurz vor der Scharte in das Geröllfeld – man sollte daher bis zur Scharte das Klettersteigset noch anbehalten. Für das Geröllfeld bis zum ersten Wegweiser danach haben wir rund 45 Minuten benötigt, danach geht es deutlich kommoder weiter. Wegen des teils splittrigen Gerölls empfehlen sich Stiefel mit hohem Schaft, da sonst regelmäßiges Ausschütteln vorprogrammiert ist.

Unsere Zeitbedarfe: Zustieg inkl. kleinem Verhauer 01:15h, Klettersteig inkl. kurzer Pausen bis Gipfel 01:45h, Abstieg bis Parkplatz 02:15h.

Mein Fazit: Ein klarer Wiederholer und der gegenüberliegenden Ferrata Ettore Bovero (Col Rosà) klar zu bevorzugen!

Tour gemacht am
25. Oktober 2026
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Abwechslungsreicher Steig
4.0

Juni.2018:Der Klettersteig ist sehr abwechslungsreich und nicht zu lang, der Abstieg geht aber durch ein ewig langes Geröllfeld, wer daran keinen Spaß hat, sollte es vielleicht besser lassen.

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