Die Via Ferrata Ettore Bovero auf den Col Rosa ist vergleichsweise kurz aber durchläuft im oberen Teil steiles Gelände.
Start der Tour ist der Parkplatz am Camping Olympia – gelegen an der Straße zw. Toblach und Cortina d’Ampezzo.
Zunächst wandert man auf dem markierten Weg Nr. 408 in nördlicher Richtung, bevor man dann links auf steilem Waldpfad hoch zum Passo Posporcora aufsteigt. Von hier aus rechts durch Latschenkiefern steil zum Einstieg der Via Ferrata Ettore Bovero (ca. 1900m). (2 Stunden)
Der Klettersteig Ettore Bovero führt zunächst in steilem Fels und Latschen durchsetzten Gelände aufwärts bis auf ca. 2050m. Hier befindet sich ein luftiger 5m Quergang (schwierigste Stelle) und erreicht kurz danach auf ca. 2100m bereits den Ausstieg auf einer Latschenschulter. Final noch durch einen Kamin – gut abgesichert mit Klammern – auf den Gipfel des Col Rosa. (1 Stunde)
Der Abstieg erfolgt in nördlicher Richtung auf dem Weg Nr. 447 steil durch Schrofen und Latschen hinab bis ins Tal. Danach auf gemütlichem Weg (Nr.417) entlang des Flusses zurück zum Camping Olympia.
- ralf reviewed vor 14 Jahren
- last edited vor 4 Wochen
- murks reviewed vor 6 Stunden
Die Ferrata hat uns leider nicht so gut gefallen. Die Aussicht am Gipfel ist zwar schön, der Klettersteig bietet aus unserer Sicht – von ein paar interessanten Metern abgesehen – wenig Mehrwert, vor allem in Anbetracht des relativ langen Zu- und Abstiegs und Klettersteig-Alternativen in dieser Gegend.
Die Wegfindung im Zustieg war problemlos; ab dem Poscorpora-Pass empfanden wir ihn jedoch teilweise jedoch als sehr zäh. Vom Gipfel führt ein gut erkennbarer Weg durch Latschen zum Abstiegsweg, so dass es keine Orientierungsprobleme geben dürfte (der vereinzelt zu findende Hinweis auf einen womöglich schwer zu findenden Abstieg war für uns nicht nachvollziehbar).
Der Fels im Steig wirkt oft sehr speckig, manche (kurze) Steilpassagen im unteren Teil würde ich mit bis zu C/D bewerten, teilweise muss man nach brauchbaren Tritten suchen oder hoch ansteigen. Schön ist die Steilstelle / Rampe vor der (kurzen) luftigen Querung. Das Seil wirkt Stand 10/2026 etwas abgenutzt (oft ist es eher lose bzw. hat viel “Spiel”, außerdem ist es relativ dünn) und sollte renoviert werden; die kurze Klammerpassage kurz vor dem Ausstieg ist nicht versichert, sondern Kraxelei (ca. I, I+). An einem Tag mit stabilem Wetter waren wir im Steig alleine (lediglich im Bereich des Einstiegs kamen uns Leute entgegen, die den Steig im Abstieg gingen).
Unsere Zeitbedarfe: Zustieg 02:00h, Klettersteig 01:15h, Abstieg 02:00h.
Mein Fazit: Für Ferrata-Komplettisten, die den Ausblick vom Gipfel genießen wollen, in Ordnung. Angesichts der tollen Alternativen in der Gegend (z.B. V.F. Michielli Strobel gleich gegenüber!) werde ich den Steig wohl eher nicht mehr gehen.
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- Hein Schouwenaars reviewed vor 5 Jahren
This is one of my favourite ‘via ferrata’ of all time. Short & spicy, with great views of the Cortina valley. I made a short video to give an impression of this tour, you may find it here.
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