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Südwand Klettersteig - Tschenglser Hochwand

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Südwand Klettersteig - Tschenglser Hochwand - Bild: Ronny Werner
Südwand Klettersteig - Tschenglser Hochwand - Bild: Ronny Werner
Südwand Klettersteig - Tschenglser Hochwand - Bild: Ronny Werner
Südwand Klettersteig - Tschenglser Hochwand - Bild: Ronny Werner

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4.42 (6 reviews)
Tschenglser Hochwand
C
7,5

Der Südwand Klettersteig – Tschenglser Hochwand – ist einer der höchst gelegenen Klettersteige der Alpen mit grandiosem Panorama auf etliche 3000er – man sollte sich vorher akklimatisieren… 😉

Sulden (1900m), von dort Weg Nr. 5 durch das Zaytal Richtung Düsseldorfer Hütte (2712m), die nach ca. 2 Std. erreicht wird

Bis zur Düsseldorfer Hütte relativ gemächlicher Anstieg. Hinter der Düsseldorfer Hütte dem Weg Richtung “Hoher Angelus” folgen bis zur Abzweigung (nach links) “Tschenglser Hochwand”. Zuerst über große Blöcke und Schutt (Vorsicht bei Nässe!), dann über ein Schotterfeld nach links bis unterhalb der Einstiegswand. Hier wartet gleich die steile Einstiegswand, danach z. T. in Querungen und steileren Abschnitten empor, bis der Steig auf die andere Route trifft. Von hier über Felsblöcke und Platten bis zum Gipfelkreuz (teils ungesichert, auch hier Vorsicht bei Nässe).

wahlweise über den Südwand-Klettersteig (gelb), den Otto-Erich-Steig oder den Normalweg – die Markierungen sind nicht eindeutig, daher ist die Orientierung etwas schwierig (rote Markierungen auf z. T. dunklem Gestein); die Routenalternative zwischen Otto-Erich-Steig und Normalweg wird einmal durch die Markierung “Attenzione” an einem Felsblock verdeutlicht!

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GPS Koordinaten Startpunkt
46.5248, 10.5896 (Routenplaner)

Klettersteige entlang der Route

Dauer der gesamten Tour (in Std.)
7,5
Schwierigkeit
C
Gipfelhöhe
3.375m
Für Anfänger geeignet?
Nein
Autor:
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Schmankerl aus der sportlich-alpinen Fusionsküche!
4.0

Bei unserer Begehung (Juni 2026) waren Seil und Verankerungen einwandfreiem Zustand und wirkten fast neuwertig (mit Ausnahme weniger Meter im oberen Drittel nach einer Abzweigung, Details siehe unten).

Der Steig ist sehr elegant die Südwand hoch angelegt – auf künstliche Tritte wird fast nahezu verzichtet, man muss gelegentlich nach kleinleistigen Tritten suchen und sich hier und da mal ins Seil stemmen. Die sehr erfahrene Gruppe war sich einig, dass die Bewertung mit C nicht so passt – wir hätten einige (kurze) Stellen mit einem entschiedenen C/D bewertet. Einige Passagen sind auch ziemlich ausgesetzt, so dass sich der Steig insgesamt an Tiefblick-affine Personen mit solider Klettersteigerfahrung in C richtet – der Steig ist definitiv keine bloße “alpine Aufstiegshilfe”.

Nach ca. 1,25 Stunden im Steig kommt man an eine Abzweigung – nach links weisen groß sichtbar gelbe Pfeile, fast so, als müsste man unbedingt dort weitergehen; wir vermuten, dass man so auf den Normalweg kommt. Wir entschieden uns jedoch, einem losen Stahlseil nach rechts auf eine kleine Steilwand zu zu folgen, bei der es dann in einem Finale nochmal gut und straff gesichert nach oben ging – die richtige Entscheidung!

Als eher sportlich orientierte Vorhut waren wir nach rund 1,5 Stunden am Gipfel, wobei wir uns schon Zeit für das ein oder andere Foto gelassen haben. Am Gipfel ist recht großzügig Platz zum Rasten – über das Panorama wurde ja schon alles geschrieben.

Der Abstieg über den Normalweg ist stellenweise etwas uneindeutig – offenbar wurden neue Markierungen angebracht, die etwas blassen alten sind aber immer noch sichtbar und können so für etwas Verwirrung sorgen. Wir empfanden den Abstieg als eher mühsam, es sind immer etwas Trittsicherheit und ein gutes Auge für den nächsten Tritt gefragt.

Zeitbedarfe: Zustieg ab Düsseldorfer Hütte: ca. 1:15 Stunden; Klettersteig: 1:30 Stunden; Abstieg: 1:00 Stunde (bis zum Einstieg des Klettersteigs)

 

Mein Fazit: Für Klettersteigturner mit 3.000er-Ambitionen eine klare Empfehlung! Wer auf der Düsseldorfer Hütte übernachtet, sollte sich unbedingt das Hintere Schöneck (eher alpines Wandern) und den Hohen Angelus über den Reinstadlerweg (im unteren Teil Kraxeln bis etwa II-, kurze Klettersteigpassagen bis ca. C, oben neben dem Gletscher / Schneefeld Aufstieg schneefrei über Fels möglich) ansehen, um so noch 3.000er zu sammeln.

 

Tour gemacht am
26. Juni 2026
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Taschengelser Hochwand
4.0

kann meinem Vorredner nicht zustimmen. Zwar ist das Seil an einer Stelle im oberen Teil eingeklemmt, man kann die Passage aber relativ einfach umgehen, sofern man halbwegs trittsicher ist, da man ein kurzes Stück ungesichert gehen muss. Ein Seil braucht man hier definitiv nicht. Hatten hier auch keine Probleme mit losen Geröll. Aus meiner Sicht gibts da auf dem Gipfelgrat ausgesetztere Passagen, wo auch kein Seil verlegt ist.

Etwas unglücklich ist der Abstieg über dem Normalweg, da es unterhalb des Gipfelaufbaus auch gelbe Markierungen gibt, die aber in eine Stelle Rinne führen und wohl noch zum alten demontierten Klettersteig führen. Vorsicht, man kommt hier schnell in sehr loses und steiles Geröll. Immer den roten Markierungen folgen, dann bleibt man auch auf dem Normalweg!

Tour gemacht am
6. September 2021
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Kategorie C
5.0
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Klettersteig bei ca. 3236m N 46*33.7438’ O 010*37,6771 mit sehr starken Felsbruch und das Seil gerissen. Weitergehen an der Stelle nur mit höchst ungesicherter Kraxlerei oder mit Seil.
Um die großen Felsblöcke, die den Weg versperren, ist nur loses Material das nicht begangen werden kann. Alles sehr instabil.

Tour gemacht am
17. Juli 2021
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Taschengelser Hochwand
5.0

Achtung die gesamt Gehzeit von unten im Tal ist min. 10 Std. Auch mit der Seilbahn erspart man sich vielleicht ca. 1 Std. aber man sollte beachten das die Bahn erst um 8:30 fährt und die letzte Bahn um 17:30 geht. Beim ganz oberen Teil wenn sich jemand sich nicht im freien Gelände sicher fühlt ein kurzes Seil 10mtr mitnehmen da man teilweise im 1 bis zweierstellen dabei sind und auch nass sind. Hier war mal ein Felssturtz und hat teilweise Sicherungen entfernt. Der Abstieg ist sehr gut mit roter Farbe markiert nicht den alten Steig gehen.

 

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Die Abstiegsvariante
4.0

Otto-Erich-Steig ist gesperrt und demontiert. Fällt also für den Abstieg aus. Einzige Möglichkeit über den sog. Normalweg.

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Am 15.8.: Tourenbeginn um 06:30 Uhr bei 6°C unter wolkenlosem Himmel. Die Schuttrinne unterhalb westlicher Scharte war schneefrei.
4.5
20170815_187Tschengelser.JPG

Den Otto-Erich-Klettersteig gibt es nicht mehr. Lediglich dessen Anfang fungiert als Notausstieg. Und dessen Ende ist identisch mit dem Südwand-Klettersteig.

Aussicht auf nahe Kleinen u. Großen Angelus und Vertainspitze im Osten.

Ab Düsseldorfer Hütte nicht direkt abgestiegen, sondern Aufstieg über alpinem Steig zum Hinteren Schöneck (3143 m) und Abstieg über Vorderes Schöneck zur Kälberhütte (1,5 Stunden länger). Dabei begleitete mich ein Bergler aus Meran, der ebenfalls auf der Tschenglser Hochwand war, und den ich auf der Düsseldorfer Hütte traf. War sehr informativ. Das Gipfelbuch vom 18.10.2014 ist zu 2/3 vollgeschrieben.

Fotos, Webcam, Wetterprognose s.u.:

http://www.gipfelbuch.ch/gipfelbuch/detail/id/89674/Klettersteig/Tschenglser_Hochwand

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8FE5370C-077A-4098-890D-0A65BC730C24.jpeg vor 5 Jahren by Michael in Kategorie C
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Südwand Klettersteig - Tschenglser Hochwand - Bild: Ronny Werner vor 10 Jahren
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Südwand Klettersteig - Tschenglser Hochwand - Bild: Ronny Werner vor 10 Jahren
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Südwand Klettersteig - Tschenglser Hochwand - Bild: Ronny Werner vor 10 Jahren
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