Die Teufelshöhle Pottenstein gehört zu den bekanntesten Höhlen in Deutschland. Unweit der Höhle gibt es auch noch einen größeren “Freizeitpark” bestehend aus Sommerrodelbahn, Trampolin Hüpfen, u.v.m.
Die Teufelshöhle bei Pottenstein / Fränkische Schweeiz im Landkreis Bayreuth ist eine Schauhöhle in der fränkischen Schweiz und ist von April bis Ende Oktober während der regulären Öffnungszeiten von 9-17 Uhr für Besucher geöffnet. Die Teufelshöhle bietet jede Menge schöner Tropfsteinformationen und führt den Besucher weit verzweigt durch das riesige Höhlensystem und in der größten Raum der Höhle. Bis heute sind hier noch nicht alle Ecken der Höhle erforscht, so dass immer wieder neue Hallen entdeckt werden.
Teufelshöhle Preise und Öffnungszeiten
geöffnet von 1.4. bis 31.10. – Führungen finden in der Tropfsteinhöhle von 9-16:30 Uhr statt
Erwachsene 9 €, Kinder 5 € (Stand 01.05.2025)
mehr Infos zur Teufelshöhle
Im Landkreis Bayreuth in Bayern befindet sich die Teufelshöhle, eine natürliche Karsthöhle. Diese liegt leicht südlich oberfränkischen Stadt Pottenstein.
Die Tropfsteinhöhle zählt zu den rund 1.000 Höhlen in der Fränkischen Schweiz und ist die größte. Eine der schönsten Schauhöhlen Deutschlands ist sie, weil sie einen reichen Tropfsteinschmuck mit stattlichen Stalagmiten und Stalaktiten hat. Die Erlebniswelt Jurahöhle beherbergt sie, die sich im Landkreis Bayreuth befindet, fast in der Mitte zwischen Nürnberg und Bayreuth. Auf etwa 400 Meter über Normalnull zwischen Pottenstein und der Schüttersmühle, etwa zwei Kilometer südlich von Pottenstein im engen Tal des Weihersbachs am westlichen Steilhang, befindet sich das beeindruckende Höhlenportal – das „Tor zur Unterwelt“. Der Eingang zur Höhle, ein Portal mit einer Breite von 25 Metern und einer Höhe von 14 Metern, zählt zu den bekanntesten Eingängen in Deutschland.
Früher wurde dieses Höhlenportal mit einer Tiefe von ca. 85 Metern als Teufelsloch bezeichnet. Eine etwa neun Meter dicke Abschlusswand, die durch einen Versturz gebildet wurde, wurde 1922 von Hans Brand aus Bayreuth, einem Geologen und Bergbauingenieur, im Teufelsloch durchbrochen. Er entdeckte tropfsteingeschmückte Höhlenteile, die bis August 1923 gangbar gemacht und für Besucher vorübergehend freigegeben wurden. Ab 1923 wurden weitere Höhlenräume innerhalb von acht Jahren erschlossen und mit insgesamt etwa 300 Meter langen Stollen verbunden, was eine weitere Erschließungsmaßnahme darstellte. 1931 wurde die Teufelshöhle in Pfingsten für eine ausführliche Besichtigung der Öffentlichkeit freigegeben.
Bei der Erschließung der Teufelshöhle wurden bergmännisch angelegte enge, stollenartige Gänge verwendet, um die Höhle mit mehreren großen Hallen zu verbinden.
- ralf reviewed vor 7 Jahren
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