Die Binghöhle (Fränkische Schweiz) bei Streitberg ist ein sehr lohnendes Schlechtwetterprogramm. Zudem ist die Höhle im Vergleich zur Sophienhöhle und Teufelshöhle noch nicht ganz so stark “touristisch ausgeschlachtet”.
Von Streitberg aus wandert man in ca. 10 Minuten zum Eingang der Binghöhle. Es wartet eine faszinierende “Unterwelt” auf die Höhlenbesucher!
Für alle Kinder ist v.a. am Dienstag und am Donnerstag jeweils um 14 Uhr in den Ferien die “Märchenführung” ein Erlebnis!
Die Temperatur in der Binghöhle beträgt – wie in allen anderen Höhlen auch – konstant 8°C. Man sollte sich also entsprechend warme Sachen für solch eine Temperatur anziehen!
Binghöhle Fränkische Schweiz Öffnungszeiten
01.04.bis 5.11. täglich von 10°° bis 17°° Uhr geöffnet – letzter Einlass 16:30 Uhr (Montag Ruhetag)
Eintrittspreise Binghöhle
Preise Erwachsene 7,50 €, Kinder ab 4 Jahre 4,00 € (Stand: 19.05.2025)
Webseite Binghöhle
mehr Infos zur Binghöhle
Bei Streitberg, einem Ortsteil der oberfränkischen Gemeinde Wiesenttal im Landkreis Forchheim (Bayern), handelt es sich bei der Binghöhle um eine natürliche Karsthöhle. Als einzige der fränkischen Höhlen in geschichtetem Kalkstein reicht die Höhle im Frankendolomit des Malm Beta bis zu 60 m unter die Erdoberfläche. Damals führte ein Zubringer der damals höher fließenden Wiesent durch diese Flusshöhle, die heute trockenliegt.
Die Binghöhle ist ein Teil der Jura-Erlebniswelt. Sie wurde 1905 vom Nürnberger Geschäftsmann Ignaz Bing entdeckt und ist seit 1906 als Schauhöhle unterhalten. Die Bezeichnung Tropfstein-Galeriehöhle wird benutzt, da ein Gang durch die Binghöhle die verschiedensten Tropfsteinformationen in unmittelbarer Nähe zeigt.
Als Schauhöhle hatte die Binghöhle im ersten Jahr mehr als 7000 Besucher. Von diesem Zeitpunkt an stiegen die Besucherzahlen in regelmäßigen Abständen an, wobei es in den frühen 1930er Jahren aufgrund der Weltwirtschaftskrise zu einem Rückgang kam. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Besuch der Höhlen wieder verstärkt. Die Besucherzahlen schwankten über einen längeren Zeitraum von 30.000 bis 50.000 pro Jahr, wobei es gelegentlich bis zu 70.000 Besucher gab. Die Besucherzahlen lagen in den 1980er Jahren fast ausnahmslos über 40.000, doch erst 1985 und 1986 fielen diese Werte. In den frühen 1990er Jahren nahm die Höhle mit mehr als 50.000 Besuchern pro Jahr einen erneuten Aufschwung. Das waren die höchsten Besucherzahlen in den vergangenen 25 Jahren: 1991 54.436 und 1995 54.464. Danach, wie bei vielen anderen Schauhöhlen, sanken die Zahl der Personen.
2003 erreichte die Besucherzahl mit 30.798 den Tiefpunkt der vergangenen 25 Jahre. 44.700 kamen aufgrund des 100-jährigen Jubiläums der Höhle im Jahr 2005, das auch Sonderführungen beinhaltete. 2011 wurden 31.851 Personen besucht. Im Zeitraum 2007-2011 kamen durchschnittlich 34.407 Besucher pro Jahr in die Höhle. Die Binghöhle liegt im oberen Mittelfeld der deutschen Schauhöhlen, wie diese Werte zeigen. In den fränkischen Höhlen liegt sie an zweiter Stelle hinter der Teufelshöhle (durchschnittlich 153.900 Besucher von 2007 bis 2011). In den vergangenen 30 Jahren waren insgesamt ungefähr 1,2 Millionen Besucher zu Gast, was einem Jahresdurchschnitt von ungefähr 42.000 entspricht.
- ralf reviewed vor 9 Jahren
- last edited vor 12 Monaten



