Der Edelrid Klettersteig (ehemals Salewa Klettersteig) (hier Tourenbericht mit vielen Fotos) führt im ersten Teilabschnitt durch die Nordflanke des Iselers. Der 2. und 3.Teil vom Klettersteig Iseler quert dann – weniger lohnend – unterhalb des Grates hinüber zum Kühgundspitze.
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Zustieg 20 Minuten
Über Bad Hindelang gelangt man nach Oberjoch und zum dortigen Parkplatz an der Talstation Iselerbahn (Betriebszeiten im Sommer 9-16:15 Uhr). Aufstieg entweder via Sessellift oder zu Fuß zur Bergstation der Iselerbahn – von dort in ca. 20 Minuten zum Einstieg vom Edelrid Klettersteig (ehemals Salewa Klettersteig).
Steigverlauf
Trotz Schrofen und viel Geröll weist der Edelrid Klettersteig (ehemals Salewa Klettersteig) immer eine sichere Linienführung mit 2 steilen Passagen (leider eher im mittleren bis finalen Bereich) auf.
Die Schlüsselstelle vom Edelrid Klettersteig (ehemals Salewa Klettersteig) ist die sogenannte “Bergführerplatte”, bei der es einen leicht überhängenden “Bauch” ca. 3 Meter zu überwinden gilt (Schwierigkeit C) – inzwischen ist diese Schlüsselstelle aber durch zusätzliche Trittstifte entschärft worden. Nach ca. 1-1,5 Stunden Gehzeit ab der Bergstation der Iseler Bergbahn steht man am Iseler Gipfel (1876m).
Seit 2010 gibt es eine Fortsetzung vom Edelrid Klettersteig (ehemals Salewa Klettersteig) – diese beginnt ca. 10m unterhalb des Gipfels (Abzweig mit Drahtseil) und führt unterhalb des Kamms gesichert entlang bis hinüber zum Kühgund Gipfelkreuz (1907m).
Abstieg 1,5 Stunden
Sollte man die Fortführung vom Edelrid Klettersteig (ehemals Salewa Klettersteig) nicht gehen (wollen), die nicht wirklich lohnenswert ist, empfiehlt sich der Abstieg nordwärts über den breiten Gratweg hinüber zur Kühgundspitze, von wo aus man gemütlich in 1-1,5 Stunden wieder zum Ausgangspunkt an der Iseler Bergbahn in Oberjoch gelangt.
TIP! Neben dem Edelrid Klettersteig (ehemals Salewa Klettersteig) lohnt es sich auch noch dem benachbarten Ostrachtaler Klettersteig am Oberjoch einen Besuch abzustatten!
- ralf reviewed vor 9 Jahren
- last edited vor 5 Monaten
Maximale Höhe: 1908 m
Minimale Höhe: 1157 m
Gesamtanstieg: 621 m
Gesamtabstieg: -1019 m
- GoUp reviewed vor 7 Jahren
Der Klettersteig ist wieder offen.
Die ehemalige Schlüsselstelle “Bergführer Platte” existiert nicht mehr, es geht 10m früher den Berg hoch. Jetzt geht es ca. 5m gerade hoch, ca 3m davon leicht überhängend. Die Schwierigkeit ist ungefähr gleich, es ist immer noch die Schlüsselstelle. Es fehlt der Klimmzug am Ende der Berführerplatte, dafür ist es deutlich länger und man kann sich nicht ausruhen. Man kann hier eigentlich kaum jemandem helfen – außer von oben mit Seil natürlich.
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- Stefan reviewed vor 7 Jahren
Wir haben gestern leider feststellen müssen, dass der Klettersteig durch ein Felsabrutsch ca. in der Mitte kaputt ist. Daher ist der Klettersteig leider nicht passierbar.
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- Stefan reviewed vor 7 Jahren
Wir haben gestern leider feststellen müssen, dass der Klettersteig durch ein Felsabrutsch ca. in der Mitte kaputt ist. Daher ist der Klettersteig leider nicht passierbar.
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- ralf reviewed vor 8 Jahren
- last edited vor 8 Jahren
Der Salewa Klettersteig ist ab dem 11.10.2018 in der Wintersperre! Bitte dies aus naturschutzrechtlichen Gründen unbedingt beachten! Es werden Seile an allen Einstiegen und Ausstiegen entfernt. Auch in den Mittelteilen fehlen teilweise die Seile. Offen bleibt der neue Ostrachtaler Klettersteig auf der gegenüber liegenden Seite am Oberjoch.
- Woher kommt denn die Info, dass der Steig ab 11.10. Geschlossen sei? Überall (!) Ist was vom 10.11. Zu lesen (Website, Flyer, etc.) .. wollen morgen eigentlich dort hin..
- du findest diese info z.B. auch auf der offiziellen Webseite der Bergbahnen Hindelang Oberjoch => https://www.bergbahnen-hindelang-oberjoch.de/sommer/salewa-klettersteig/ => Zitat: “Der Klettersteig ist deshalb ab sofort geschlossen und in dieser Saison nicht mehr begehbar!”
- Danke! Diese Seite war mir noch unbekannt. Auf den anderen Seiten zur Region fehlt diese Info leider noch. Daher die Verwirrung..
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- MICHI reviewed vor 8 Jahren
Sehr schade dass die Sicherungen sehr locker sind sonst schöne Aussicht und toller Steig.
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- claus.s reviewed vor 8 Jahren
- last edited vor 8 Jahren
Wir waren gestern (alleine!!) am Klettersteig unterwegs.
Ich muss mich den vorigen Berichten leider anschliessen. Abwechslungsreich und vielseitig ist der Steig auf jeden Fall, aber leider waren Verankerungen und Tritte teilweise locker und nicht mehr fest in den Bohrlöchern verakert. Es liegt viel Geröll am Klettersteig, was aber für uns auf Grund des Alleingangs in Punkto Steinschlag kein Problem darstellte. Die Seile sind teilwese sehr locker gespannt und manchmal an schlechten Stellen miteinander verbunden, was das Umklemmen der Karabiner für kleinere Personen nicht einfach macht.
Der Fels ist mittleerweile durch die hohe Frequentation sehr glatt nicht mehr griffig.
Die Bergführerplatte ist knackig und für kleine Menschen mit geringerem Bewegungsradius nicht unproblematisch, was das Thema “Anfängerklettersteig” hinterfragen lässt.
Alles in Allem eine Klettersteig der etwas Sanierung benötigt, der Namenspadron könnte sich dem einmal annehmen.
Spass macht er trotzdem noch, sollte aber mit dem nötigen Wissen begangen werden.
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- ralf reviewed vor 9 Jahren
Salewa Klettersteig ab 23.10.17 geschlossen!
Wegen Baumaßnahmen und Wintersperre.
Am Steig sind dann die Einstiege, Ausstiege und teilweise im Mittelteil die Stahlseile entfernt. Es ist keine Begehung möglich, auch nicht im Winter! Wintersperre ist eine Auflage vom Landratsamt.
Ab ca. 1.Juni 2018 ist er dann wieder nutzbar, je nach Altschneelage.
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- Patrick reviewed vor 9 Jahren
Teil 1 ist ein sehr schöner, abwechslungsreicher Steig. Wie meine Vorredner schon (be)schrieben waren aber zwei Seile sehr locker gespannt, eine Verankerung war herausgerissen und an manchen Stellen ist es sehr bröselig. Zwei in meiner Gruppe bekamen kleinere Steine auf den Helm. Da er auf der Nordseite liegt kann es auch trotz Sonnenschein nass und klitschig sein.
Die Einstufung für “Anfänger geeignet” sehe ich auch eher kritisch und für´s allererste mal würde ich es auf keinen Fall empfehlen. Die Schlüsselstelle Bergführerplatte (leichter Überhang) ist nicht ohne, wem da die Armkraft schon etwas nachgelassen hat kann Probleme bekommen!
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- Timmy reviewed vor 9 Jahren
Der Klettersteig befindet sich in einem meiner Meinung nach in einem furchtbaren Zustand. Die Verankerungen sind locker und teilweise lose. Die Eisen Tritte stecken in klaffenden Rissen. Man kann deutlich sehen das der Steig scheinbar öfters mal verlegt wird da öfters mal ein alteisen auftaucht. Die Bergführerplatte ist scho recht knackig aber ich frag mich wie da wohl die Anfänger hochgezerrt werden. Wir waren zum Glück früh morgens vor ort so das wir die einzigen im Steig waren. Definitiv nix für Anfänger da der ganze Steig sehr Steinschlaggefährdet ist durch vorraus steigende Klettersteigler. Wohl nur noch eine Frage der Zeit bis der Isler auseinander bricht 😀
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- Fattel reviewed vor 9 Jahren
Zum Steig selbst gibt es nichts besonderes anzumerken. Die Steigbeschreibung die von allen Vorpostern aufgeführten Details sind zutreffend. Persönlich gefällt mir der Wechsel zwischen den einfachen Querungen und den unterschiedlich schwierigen Anstiegen. Das trägt zur Eignung des Steiges für schwindelfreie Anfänger bei. Ärgerlich ist die Berieselung mit mehr oder weniger großen Stein(ch)en durch Vorausgeher.
Fragwürdig – aber aufgrund der Felsstruktur nicht änderbar – ist die Lage der Schlüsselstelle im letzten Steigabschnitt. Wir waren aufgrund der Tageszeit zum Glück nicht staugeplagt aber diverse Videos und Beiträge zeigen, dass Anfänger und schwächere KS-Geher die Gehzeit nicht unerheblich verlängern können.
Trotzdem kann ich den Steig – und eine anschließende Wanderung auf dem Grat bis zum Kühgundkopf – uneingeschränkt empfehlen.
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