Die 1296 bei Reutte in Tirol errichtete Burg Ehrenberg bietet alles, was man von einem mittelalterlichen Schloss erwartet: wehrhafte Mauern, hohe Türme und eine reiche Geschichte. Könige und Kaiser, Fürsten und Zaren fanden in der gotischen Burg Unterkunft – hier wurde wirklich Geschichte gemacht.
Wo die Geschichte nichts sagt, fängt die Sage an. Während die Burg bestand, wurde weiterhin gebaut, was zu Bauspuren aus etwa 500 Jahren führte. Ehrenberg konnte lange Zeit in Frieden leben.
Mit dem Ausbruch der Religionskriege änderte sich dies. In Ehrenberg fanden mehrfach kriegerische Auseinandersetzungen statt.Die protestantischen Schmalkalden nahmen 1546 die Festung ein. Im Jahr 1552 wurde sie vom sächsischen Kurfürsten Moritz überrascht.
Im Jahr 1632 hielten die Schweden vor ihren Mauern an. Im Jahr 1703 wurde sie im Spanischen Erbfolgekrieg von den Bayern erobert. Ehrenberg wurde 1717 dem russischen Zarewitsch Alexej zugewiesen, der vor seinem Vater, Zar Peter dem Großen, geflohen war. Selbst in den napoleonischen Kriegen hatte sie eine Bedeutung.
Fridolin Schennach aus Reutte übernahm ab 1971 die verfallene Ruine und initiierte mit vielen Idealisten eine Rettungsaktion.
Ein weiteres Highlight, das man sich im Zuge des Besuches der Burgenwelt Ehrenberg, nicht entgehen lassen sollte, ist die Highline 179.
Die highline179 wurde im Dezember 2014 mit einer offiziellen Auszeichnung des Guinnessbuchs der Rekorde als „Längste Fußgängerhängebrücke der Welt im Tibetstyle“ ausgezeichnet, da sie stolze 406 Meter lang ist.
Die beeindruckende Stahlkonstruktion ist seitdem Teil der Burgenwelt Ehrenberg und gehört nun untrennbar zur „Burgenwelt-Familie“. Die kurze Wanderung zur Hängebrücke wird mit einem traumhaften Panoramablick belohnt…
- ralf reviewed vor 1 Jahr



