Klettersteige ↔ Klettersteig Touren mit Karte und Topo | via-ferrata.de › Forums › Wanderungen › GR 20 Korsika wie lange?
-
GR 20 Korsika wie lange?
-
Wie lange braucht man für eine Wanderung auf dem GR20 Korsika[/url:1ifquapr] von Calenzana bis Conca wandern??? 5 Tagen?
Habt ihr kleine Infos für mich?
vielen Dank
-
Deafcgn wrote:Wie lange braucht man eine Wanderung von Calenzana bis Conca wandern??? 5 Tagen?
Habt ihr kleine Infos für mich?
vielen Dank
Hallo,
wenn Du keinen Rekordlauf veranstalten willst, dürften 5 Tage nicht reichen. Für gute Wanderer rechnet man in der Regel mit 15 Tagen. Wenn Du auf den Hütten übernachten willst, musst Du diese vorher auf der Seite des Nationalparks http://www.parc-corse.org buchen.
Zugegeben, diese Infos hättest Du auch schon bei Wikipedia erhalten. Wenn man so etwas plant, sollte man vielleicht auch erst etwas im Netz recherchieren, bevor man Fragen in einem Forum stellt. Für weitere, konkretere Fragen stehe ich aber gern zur Verfügung. Dafür wäre es dann aber auch gut, etwas mehr über Dich zu erfahren (Kondition, Bergerfahrung, etc.). Es gibt hier übrigens auch einen Vorstellungsthread für neue Felsenfresser https://www.via-ferrata.de/forum/vorstellungsthread-fur-neue-felsenfresser-t3002.html (da legt, der Lupo besonderen Wert drauf –>
–> ).Viele Grüße,
Egbert
-
Egbert wrote:Es gibt hier übrigens auch einen Vorstellungsthread für neue Felsenfresser https://www.via-ferrata.de/forum/vorstellungsthread-fur-neue-felsenfresser-t3002.html (da legt, der Lupo besonderen Wert drauf –>
–> ).Viele Grüße,
Egbert
Genau!
-
Hallo,
ich habe vor, diesen so hoch gelobten Weg im Sommer zu gehen. Zunächst hätte ich da mal ein paar organisatorische Fragen: Ich habe mir jetzt mal den Rother Wanderführer geholt. Doch an einigen Punkten werde ich nicht so ganz schlau. Soweit ich es verstanden habe, ging man den Weg früher komplett mit eigenem Zelt und Selbstversorgung. Mittlerweile gibt es die netten Refuges am Weg, die essen und/oder Unterkunft anbieten.
Nun wüsste ich gerne, ob und wenn ja wie viel es kostet, mit eigenem Zelt dort zu campieren.
Außerdem fehlen mir im Führer Hinweise auf andere Möglichkeiten sein Zelt aufzuschlagen (also irgendwo am Wegesrand). Oder ist dies (nicht mehr) erlaubt? Falls das doch noch möglich ist, würde ich mich über einen Literaturtipp freuen.
An verschiedenen Stellen ist immer wieder von Kletterstellen die Rede. Wie “schwer” sind diese einzuschätzen, für jemanden der selbst nicht klettern geht, aber schon einiges im Gebirge unterwegs war? (Ich bin u.a. 2010 von München nach Venedig gelaufen)
Auch über sonstige hilfreichen Hinweise würde ich mich freuen.
Danke und Viele Grüße
Mario
-
Hallo Mario,
Maulwurf wrote:Hallo,ich habe vor, diesen so hoch gelobten Weg im Sommer zu gehen. Zunächst hätte ich da mal ein paar organisatorische Fragen: Ich habe mir jetzt mal den Rother Wanderführer geholt. Doch an einigen Punkten werde ich nicht so ganz schlau. Soweit ich es verstanden habe, ging man den Weg früher komplett mit eigenem Zelt und Selbstversorgung. Mittlerweile gibt es die netten Refuges am Weg, die essen und/oder Unterkunft anbieten.
so ist das. Du kannst in der Regel bei jedem Refuge entweder im Refuge übernachten oder auf einem angegliederten Campingplatz. Und zu essen gibt es da natürlich auch, und das leckere Pietra.
Maulwurf wrote:Nun wüsste ich gerne, ob und wenn ja wie viel es kostet, mit eigenem Zelt dort zu campieren.Ich war 2005 dort. Die Preise habe ich nicht mehr im Kopf, campen war aber deutlich günstiger.
Maulwurf wrote:Außerdem fehlen mir im Führer Hinweise auf andere Möglichkeiten sein Zelt aufzuschlagen (also irgendwo am Wegesrand). Oder ist dies (nicht mehr) erlaubt? Falls das doch noch möglich ist, würde ich mich über einen Literaturtipp freuen.nun, wir haben das für eine Nacht und total abseits getan wohl wissentlich, dass wild zelten auf Korsika nicht erlaubt ist.
Maulwurf wrote:An verschiedenen Stellen ist immer wieder von Kletterstellen die Rede. Wie “schwer” sind diese einzuschätzen, für jemanden der selbst nicht klettern geht, aber schon einiges im Gebirge unterwegs war? (Ich bin u.a. 2010 von München nach Venedig gelaufen)Wir sind nur 5 Etappen des GR20 gegangen, darunter aber mit die schwerste Etappe 4. Da geht es durch einen Kessel, auf der einen Seite steil hinunter, auf der anderen Seite steil hinauf. Schwierige, steile Stellen waren mit Ketten gesichert. Wir hatten allerdings keine Kletter- oder Klettersteigausrüstung dabei. Schwindelfrei und trittsicher sollte man unbedingt sein.
-
Hallo, danke für die Infos. ich hab meine Nase inzwischen etwas tiefer in den Führer gesteckt. Ab und an ist doch von Biwakplätzen unterwegs die Rede. Aber ich gehe mal davon aus, daß man die dann nur in “Notfällen” nutzen sollte.
Warst du zufällig auf dem Monte Cinto? Der liegt ja am Wegesrand aber nicht direkt auf der Strecke. Ist die Orientierung wirklich so schwierig wie im Führer beschrieben?
Viele Grüße
Mario
-
Maulwurf wrote:Warst du zufällig auf dem Monte Cinto? Der liegt ja am Wegesrand aber nicht direkt auf der Strecke. Ist die Orientierung wirklich so schwierig wie im Führer beschrieben?
Wir sind erst zwei Jahre später auf den Monte Cinto, und zwar von Süden aus (Poggio di Lozzi) und nicht von Norden von Haute Asco. Für uns war es stellenweise nicht so einfach die Route zu finden. Ob das jetzt an uns oder an manchen fehlenden Markierungen lag will ich nicht beurteilen. Manchmal konnte man einen Weg erkennen, manchmal fand man auch noch ein Steinmännchen, und manchmal war eben gar nichts mehr da. Irgendwann hatten wir dann wieder eine Route, aber nicht die ursprüngliche sondern eine andere, durch ein steiles Stück mit einem kurzen Kamin. Und keine Kletterausrüstung dabei. Das Stück konnten wir dann aber durch Abziehen der Rucksäcke bewältigen. Der Rest war eine anspruchsvolle Bergwanderung.
-
Maulwurf wrote:Hallo,
ich habe vor, diesen so hoch gelobten Weg im Sommer zu gehen. Zunächst hätte ich da mal ein paar organisatorische Fragen: Ich habe mir jetzt mal den Rother Wanderführer geholt. Doch an einigen Punkten werde ich nicht so ganz schlau. Soweit ich es verstanden habe, ging man den Weg früher komplett mit eigenem Zelt und Selbstversorgung. Mittlerweile gibt es die netten Refuges am Weg, die essen und/oder Unterkunft anbieten.
Nun wüsste ich gerne, ob und wenn ja wie viel es kostet, mit eigenem Zelt dort zu campieren.
Außerdem fehlen mir im Führer Hinweise auf andere Möglichkeiten sein Zelt aufzuschlagen (also irgendwo am Wegesrand). Oder ist dies (nicht mehr) erlaubt? Falls das doch noch möglich ist, würde ich mich über einen Literaturtipp freuen.
An verschiedenen Stellen ist immer wieder von Kletterstellen die Rede. Wie “schwer” sind diese einzuschätzen, für jemanden der selbst nicht klettern geht, aber schon einiges im Gebirge unterwegs war? (Ich bin u.a. 2010 von München nach Venedig gelaufen)
Auch über sonstige hilfreichen Hinweise würde ich mich freuen.
Danke und Viele Grüße
Mario
Hi Mario,
ich möchte den GR20 (verbunden mit etlichen Geocaches) nächsten Sommer machen. hast du die Tour diesen Sommer gemacht und kannst mir hier deine Route nennen?
danke und schöner Gruß,
Geocachemaniac
-
Seit ein paar Tagen bei uns online – ein Erfahrungsbericht mit genauen Etappeninfos zum GR20
** you do not have permission to see this link **
-
Hier findest du Informationen über die einzelnen Etappen des GR20
** you do not have permission to see this link **
Lage, Lebensmittel, Ausstattung, Strom, Handynetz, Preise, Verpflegung der Refuges / Hütten findest du unter
** you do not have permission to see this link **
Alleine für den Nordteil haben wir 10 Tage gebraucht. Dafür haben wir aber zusätzlich noch den Monte Cinto sowie die Paglia Orba bestiegen.
