Idee: Die Bügel einfach bei der 2015er Com-Tour wieder rausflexen……….. ” title=”Laughing” />
ich hab ne leistungsstarke akkuflex am start!
Sorry, aber aufgrund meiner Erfahrungen als Kletterer mit diesen selbstherrlichen Haken-Flexern, die ihre Ansichten meinen allen anderen Menschen ohne Rücksicht auf deren Leben und Gesundheit aufdrücken zu müssen, finde ich solche Aussagen nicht besonders lustig!
Im übrigen finde ich die Aufregung angesichts EINES Fotos des sanierten Klettersteiges schon ziemlich übertrieben. Bevor sich hier alle anmaßen, per Ferndiagnose die Sinnhaftigkeit der Sanierung in Abrede zu stellen und die Italiener als Bekloppte darstellen, sollte man sich den kompletten Klettersteig vielleicht erst mal ansehen! Auf den ersten Blick erscheinen die Bügel schon etwas übertrieben, aber immerhin soll der Steig ja auch nach der Sanierung noch ein D-Steig sein!
Hallo!
Wird sicher niemand hier im Forum irgendeine Manipulation an einem Klettersteig vornehmen…zeigt allerdings das die Enttäuschung über die `misslungene`Sanierung des einst Ältesten Sportklettersteiges schon sehr groß ist!
12
Der Gebirgsfreund Jg. 119 / Herbst ** you do not have permission to see this link **
Via attrezzata Monte Albano
„Ottorino Marangoni“
Monte Albano, 590 m
Gardaseeberge/Italien
Charakteristik:
Im Steilabsturz der über Mori domi-
nierenden Wände befindet sich ein Meilenstein der
Klettersteiggeschichte: Die „Via attrezzata Monte
Albano“ (der „Mori“). Der erste Sportklettersteig der
Alpen (1976) und immer noch eine Herausforderung für
jeden ambitionierten Klettersteigler. Nicht so lang oder
gar so schwer wie der „Rino Pisetta“, zudem auch mit
mehr künstlichen Tritthilfen versehen, dafür aber mit
einem ganz eigenen Charakter. Dies erfährt man am
besten am Wochenende, wenn typisch italienisch auf der
Wiese gegrillt und Picknick gemacht wird und man nach
getaner Tour den anderen auf dem Steig zusehen kann.
Immer wieder unterbrochen von Karabinerklicken und
dem Glockengeläut der Wallfahrtskirche. Eine absolute
Idee: Die Bügel einfach bei der 2015er Com-Tour wieder rausflexen……….. –>” title=”Laughing” /> –>
ich hab ne leistungsstarke akkuflex am start!
Sorry, aber aufgrund meiner Erfahrungen als Kletterer mit diesen selbstherrlichen Haken-Flexern, die ihre Ansichten meinen allen anderen Menschen ohne Rücksicht auf deren Leben und Gesundheit aufdrücken zu müssen, finde ich solche Aussagen nicht besonders lustig!
Im übrigen finde ich die Aufregung angesichts EINES Fotos des sanierten Klettersteiges schon ziemlich übertrieben. Bevor sich hier alle anmaßen, per Ferndiagnose die Sinnhaftigkeit der Sanierung in Abrede zu stellen und die Italiener als Bekloppte darstellen, sollte man sich den kompletten Klettersteig vielleicht erst mal ansehen! Auf den ersten Blick erscheinen die Bügel schon etwas übertrieben, aber immerhin soll der Steig ja auch nach der Sanierung noch ein D-Steig sein!
hallo andre.
ein einstand sieht anders aus, oder?
ein D/E-steig mit klammern hat doch mindestens EINEN looping oder? –>” title=”Laughing” /> –>
siehs nicht so ernst….ich hab den mori als echten sportklettersteig gemocht….anhand der wenigen bilder die ich im web sehen konnte kann auch ich nur sagen: KASTRIERT!
warst du selber vorher/nachher schon da und kannst uns echte insider-infos von vor ort liefern und womöglich meine vorurteile ausraeumen? grazie.
ich bleib dabei: lieber einen schoenen C im gescheiten fels als eine gruetze in italia ala postalmklamm, etc.
tja, das sehe ich wirklich mit einem weinenden und keinem lachenden Auge…
Das 1. Mal habe ich den Mori 1987 unternommen… danach hatte ich die Hosen gestrichen voll Man bedenke: Infos waren damals noch nicht sooo ausführlich und unsere schwerste Tour bis dahin war der Bocchette Alte. Meine damalige Zeit übrigens: 2,5 Std.!
1991 erfolgte dann die 2. Begehung (in knapp 45 minuten) und der “Mori-Virus” war gesetzt! Für mich war (ist) der Steig mehr als nur eine “Ferrata”. Bis 2010 habe ich ihn 102 mal absolviert,
– einmal 3x hintereinander (in 2,5 Std. vom 1. Einstieg ab)
– einmal nachts mit Stirnlampe
– 2x bei Regen, einmal bei Schnee
– Rekordzeit 22 Minuten
– bis 25 min gut / bis 30 Min. ok / ab 30 Min. intensive Fehleranalyse
– usw.
Der “Mori” war über viele Jahre der 1. und letzte Steig bei einem Gardaseeurlaub. Nein, ich habe die neue sanierte Tour noch nicht absolviert (werde es wohl übernächstes WE nachholen). Aber er ist nicht mehr der Gleiche und die Sanierung (da gebe ich den meisten Vorrednern recht) geht zwar den heutigen Trend, wäre aber wirklich in der Art nicht notwendig gewesen. So hatte der Steig immer noch gute Technik für eine entspannte Begehung vorausgesetzt. Schade! Der Steig (als 1. Sportklettersteig in den gesamten Alpen!) hat Klettersteiggeschichte geschrieben, nun… ein Steig wie viele anderen auch. Klar wird er irgendwie für mich immer noch der “Mori” bleiben, aber eine kleine Ära geht doch dem Ende zu.
Vielleicht auch ein symbolisches Zeichen für mich: Mori und ich haben zusammen eine wilde KS-Zeit mitgemacht, wir sind beide in die Jahre gekommen und nur einer konnte saniert werden. Vielleicht ein weiteres Zeichen, sich langsam aus dem “professionellen” KS-Gehen zurückzuziehen.
Vielleicht auch ein symbolisches Zeichen für mich: Mori und ich haben zusammen eine wilde KS-Zeit mitgemacht, wir sind beide in die Jahre gekommen und nur einer konnte saniert werden. Vielleicht ein weiteres Zeichen, sich langsam aus dem “professionellen” KS-Gehen zurückzuziehen.
Vielleicht liegts auch daran, dass keiner von Euch beiden eigentlich eine Sanierung in diesem Umfang benötigt. Hängt Dein geplanter Rückzug damit zusammen, dass es keine Herausforderung mehr gibt? –> –>
Klar werden alle älter, die Steige und wir. Mit dem Alter wird man vielleicht auch ruhiger. Aber die Berge, und auch die Steige, behalten ihren Reiz. Wir werden unter Umständen auch noch mit 70 Klettersteige begehen.
Der “Mori” war über viele Jahre der 1. und letzte Steig bei einem Gardaseeurlaub. Nein, ich habe die neue sanierte Tour noch nicht absolviert (werde es wohl übernächstes WE nachholen). Aber er ist nicht mehr der Gleiche und die Sanierung (da gebe ich den meisten Vorrednern recht) geht zwar den heutigen Trend, wäre aber wirklich in der Art nicht notwendig gewesen. So hatte der Steig immer noch gute Technik für eine entspannte Begehung vorausgesetzt. Schade! Der Steig (als 1. Sportklettersteig in den gesamten Alpen!) hat Klettersteiggeschichte geschrieben, nun… ein Steig wie viele anderen auch. Klar wird er irgendwie für mich immer noch der “Mori” bleiben, aber eine kleine Ära geht doch dem Ende zu.
Sehr schöner Beitrag – nachdenklich und kritisch zugleich. Jetzt bin ich mal gespannt, wie deine Einschätzung (und Schwierigkeitsbewertung) nach deiner Begehung aussieht.
…wie kann man einen steig denn 102 x (!) gehen, sascha?
Tja, wie gesagt: Aufgrund der Wohnlage (Alpen in Rufweite) sind es nur knapp 3 Std. bis zum Gardasee. Insofern ist es eigentlich mein Aufwärm-Wohnzimmer im Frühjahr (gemieden im Sommer) und Auskling-Zone im Herbst. D.h. ich bin jedes Jahr min. 3-4 mal am Gardasee. Natürlich habe ich auch die anderen Touren mehrfach gemacht:
– Pisetta knapp 20x (min 40 Min)
– Cima SAT knapp 30x (erst vor 2 Wochen wieder in 2,5 Std. von Riva bis Cima SAT)
– Che ca. 10x (im Schnitt etwas unter 3 h von Pietramurata bis Gipfel) usw.
Jede dieser Touren hat auch nach der x-Besteigung immer noch ihren Reiz und sie waren stest Gradmesser, dass man schon am Anfang der Saison einschätzen konnte, wie gut man trainiert war. Pisetta und Mori waren auch (sorry für die Wortwahl) so etwas wie “Spielwiesen”, um einfach in schweren unbekannten Routen entsprechende Routine und Erfahrung (Sicherheit) zu haben. Jedes Mal wenn ich dann oben nach einer Tour stand, muss ich mir immer nur vor Augen halten was für ein Glück ich habe: Jede einzelne Tour erleben zu dürfen, dahin fahren zu können, 2 gesunde Beine zu haben usw. Es gibt so viele Menschen die das nicht können… Da relativieren sich meiner Ansicht nach viele unserer alltäglichen Probleme und daher sind Berge (und auch der Mori) für mich etwas mehr, als nur “Schutthaufen” auf die man raufsteigt, weil sie da sind.
Leider habe ich meine Kinder nicht mehr auf die alte Route mitnehmen können.
Vielleicht auch ein symbolisches Zeichen für mich: Mori und ich haben zusammen eine wilde KS-Zeit mitgemacht, wir sind beide in die Jahre gekommen und nur einer konnte saniert werden.
–>” title=”Laughing” /> –>
hier hatte ich beim schnellen überlesen zunächst folgendes gelesen
wir sind beide in die Jahre gekommen und nur einer konnte kastriert werden.
gut dass es den Mori getroffen hat und nicht dich –>” title=”Laughing” /> –> –>” title=”Laughing” /> –>
zurück zum Thema: Bin gespannt was du sagt, wenn du den neuen Mori gegangen bist!
Vielleicht auch ein symbolisches Zeichen für mich: Mori und ich haben zusammen eine wilde KS-Zeit mitgemacht, wir sind beide in die Jahre gekommen und nur einer konnte saniert werden. Vielleicht ein weiteres Zeichen, sich langsam aus dem “professionellen” KS-Gehen zurückzuziehen.
Vielleicht liegts auch daran, dass keiner von Euch beiden eigentlich eine Sanierung in diesem Umfang benötigt. Hängt Dein geplanter Rückzug damit zusammen, dass es keine Herausforderung mehr gibt? –> –>
Klar werden alle älter, die Steige und wir. Mit dem Alter wird man vielleicht auch ruhiger. Aber die Berge, und auch die Steige, behalten ihren Reiz. Wir werden unter Umständen auch noch mit 70 Klettersteige begehen.
Hm, nett geschrieben… sagen wir mal so: Es gibt Sanierungsfälle wie vielleicht unseren Kollegen Steeler und es gibt Sanierungsfälle, da würde nur ein Abriß helfen (um mal in der “Bausprache” zu bleiben). Herausforderungen gäbe es sicherlich noch… das hätte nichts mit einem Rückzug zu tun
Hm, nett geschrieben… sagen wir mal so: Es gibt Sanierungsfälle wie vielleicht unseren Kollegen Steeler und es gibt Sanierungsfälle, da würde nur ein Abriß helfen (um mal in der “Bausprache” zu bleiben). Herausforderungen gäbe es sicherlich noch… das hätte nichts mit einem Rückzug zu tun
Uwe hat nur ein Tuning bekommen –>” title=”Laughing” /> –>
Ich hab Dich vor zwei Jahren kennen gelernt. Und da hast Du nicht den Eindruck auf mich gemacht, die eine solche Aussage von Dir rechtfertigen würde. –> –>
Dass man mit jedem Jahr mehr auf dem Buckel irgendwann mal etwas an Leistungsfähigkeit verliert gehört meiner Meinung nach zum Lauf der Dinge und ist kein Grund für eine Abdankung.
hoerts ihr bitte auf mit diesem “ich bin alt, die routen auch, ich danke ab, die jungen sollen nachruecken-bullshit?
wenn ihr schon so weit seid, dann geht auf den kirchhof zum sterben…aber bitte leise.
ich bin noch nicht so weit….nur so weit dass ich mir nicht jeden neumodischen 'schaf-scheiss-bergsport-trend' mehr geben muss!
gehts bitte alle weiter in die alpen, wandern im mittelgebirge, und gehts mountainbiken, klettern, bouldern und machts alles was geht…..bloss kein extrem-couching und kein extrem snivelling
wir werden alle aelter eventuell dadurch auch reifer,schlauer, abgebruehter, schwaecher, romantischer, lockerer……..wir werden halt anders….dennoch sollten wir unsere bergsportlichen aktivitaeten, traeume und den spass am bergsport nicht sentimental an einer kleinen, unwichtigen norditalienischen felswand zerschellen lassen.
hoerts ihr bitte auf mit diesem “ich bin alt, die routen auch, ich danke ab, die jungen sollen nachruecken-bullshit?
wenn ihr schon so weit seid, dann geht auf den kirchhof zum sterben…aber bitte leise.
ich bin noch nicht so weit….nur so weit dass ich mir nicht jeden neumodischen 'schaf-scheiss-bergsport-trend' mehr geben muss!
gehts bitte alle weiter in die alpen, wandern im mittelgebirge, und gehts mountainbiken, klettern, bouldern und machts alles was geht…..bloss kein extrem-couching und kein extrem snivelling
wir werden alle aelter eventuell dadurch auch reifer,schlauer, abgebruehter, schwaecher, romantischer, lockerer……..wir werden halt anders….dennoch sollten wir unsere bergsportlichen aktivitaeten, traeume und den spass am bergsport nicht sentimental an einer kleinen, unwichtigen norditalienischen felswand zerschellen lassen.
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