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Hall in Tirol
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  • Der Gipfel der Verdrahtung

    aktualisiert 12 Jahre, 12 Monat aktiv. 8 Mitglieder · 18 Beiträge
  • Anonymous

    Deleted User
    25. Juni 2013 at 16:10

    Wollte ich zu allgemeinen Diskussion hier in das bekennende Fan-Forum einstellen.

    ** you do not have permission to see this link **

    Und jetzt los.

  • msOXYD

    Mitglied
    25. Juni 2013 at 19:04

    Danke für diese Information

    Bei dem rießen Umfang muss ich erst mal alles in Ruhe lesen.

  • Stroty

    Mitglied
    26. Juni 2013 at 07:52

    da sind schon nachvollziehbare und richtige appelle drin. mehr muss es wirklich nicht werden. wo absolut naturverträglich (was schwierig sein drüfte) kann vielleicht ein neuer entstehen, aber irgdnwann reicht es. proble m. E.: es werden zu viele leute angezogen, die unbedingt diesen hype mitgehen wollen. und die touristiker und seilbahnbetreiber wittern da natürlich ihre chance. ein adlerklettersteig mit langem zu- und abstieg ist wohl weniger ein gefundenes fressen…..ich werde es mir im august mal vor ort anschauen….. ich bin gespannt, wo die reise hingeht. habe aber ein gutes gefühl, dass wir forum-ferratisten mit bedacht unterwegs sind…..

  • harwin

    Mitglied
    26. Juni 2013 at 08:40
    Stroty wrote:
    habe aber ein gutes gefühl, dass wir forum-ferratisten mit bedacht unterwegs sind…..

    das ist mit Sicherheit so, aber wir sind möglicherweise doch die Minderheit…

  • Julian

    Mitglied
    26. Juni 2013 at 09:34

    Ich habe das Papier gestern mal quer gelesen, und fühle mich in vielerlei Hinsicht da zu Hause.

    Ich konnte dem reinen am Seil hochwuchten á la Martinswand (gut gut, ich kann einfach nicht klettern, ich weiß… ) noch nie was abgewinnen.

    Der in Deutschland wegen Unfallgefahr angefeindete Steig (Pidinger) ist aber zum Beispiel sehr schön angelegt. Hat mir sehr gefallen.

    Auch zum Beispiel der Leoganger Süd hat ja eine extreme Schlüsselstelle…aber bei 2h Zustieg vielleicht auch wieder ok.

    Ich bin aber auch sehr dagegen, klassische Kletterrouten mit Eisen zu überbauen! Kopftörlgrat zum Beispiel, das wäre wirklich ein Verlust.

    Ich finde, das wichtigste wäre tatsächlich, gebetsmühlenartig (das fängt beim Verkauf von Sets im Fachhandel an!!!) daran zu erinnern, dass Klettersteige eben kein Spielplatz sind, sondern alpines oder gar hochalpines Gelände… Den Nervenkitzel kann man sich ja eigentlich wirklich auch zu Hause im Hochseilgarten holen, ganz ohne alpine Gefahren…

    Naja. Das ist wie Erdbeeren essen im Januar oder 220km/h auf der Autobahn. Man wird die Welt als Einzelner nicht ändern können, aber sein jeweiliges direktes Umfeld kann man vielleicht durch gewisse Verhaltensweisen beeinflussen…

  • Stroty

    Mitglied
    26. Juni 2013 at 09:47
    Julian wrote:
    Ich habe das Papier gestern mal quer gelesen, und fühle mich in vielerlei Hinsicht da zu Hause.

    Ich konnte dem reinen am Seil hochwuchten á la Martinswand (gut gut, ich kann einfach nicht klettern, ich weiß… ) noch nie was abgewinnen.

    Der in Deutschland wegen Unfallgefahr angefeindete Steig (Pidinger) ist aber zum Beispiel sehr schön angelegt. Hat mir sehr gefallen.

    Auch zum Beispiel der Leoganger Süd hat ja eine extreme Schlüsselstelle…aber bei 2h Zustieg vielleicht auch wieder ok.

    Ich bin aber auch sehr dagegen, klassische Kletterrouten mit Eisen zu überbauen! Kopftörlgrat zum Beispiel, das wäre wirklich ein Verlust.

    Ich finde, das wichtigste wäre tatsächlich, gebetsmühlenartig (das fängt beim Verkauf von Sets im Fachhandel an!!!) daran zu erinnern, dass Klettersteige eben kein Spielplatz sind, sondern alpines oder gar hochalpines Gelände… Den Nervenkitzel kann man sich ja eigentlich wirklich auch zu Hause im Hochseilgarten holen, ganz ohne alpine Gefahren…

    Naja. Das ist wie Erdbeeren essen im Januar oder 220km/h auf der Autobahn. Man wird die Welt als Einzelner nicht ändern können, aber sein jeweiliges direktes Umfeld kann man vielleicht durch gewisse Verhaltensweisen beeinflussen…

  • blaufuchs

    Mitglied
    26. Juni 2013 at 14:42

    Servus,

    im Prinzip ist es immer das Gleiche: WIR bestimmen unsere Umwelt selber… Besucht niemand diese Fun-Steige, würde sie auch niemand bauen. Letztendlich (auch trotz aller schönen Erklärungen der Vereine, Einbeziehungen der Naturverbände, Absichtserklärungen usw.) bestimmt der Kommerz, was – wie – wo gebaut wird. Und langfristig werden dann halt die Bestimmungen etwas gelockert. Trotzdem: Gut, dass mal wieder jemand den Finger in die Wunde legt.

    Ein Zunahme der Unfallzahlen muss man aber auch dem schulden, dass die Anzahl der KS-Geher überproportional zu den anderen Bergsportarten (mal abgesehen von den Grottenolmen, die das Kletterhallenklettern als neue Disziplin entdeckt haben) zugenommen hat.

    Wobei der Trend mit den neuen KS ja auch was Gutes hat: man trifft immer weniger Leute auf den langen, anstrengenden, alten alpinen Touren

    Tja, bleibt nur, seinem Stil treu zu bleiben: Benutze keine Seilbahn, lass die Finger von dem neumodischen Zeugs, was mit dem Thema [link removed] überhaupt nichts mehr am Hut hat, starte immer früher als die Meute und genieße die einsamen, längeren Touren.

    Auch wenn ich als Konsequenz daraus hier bei den neuen Sachen immer weniger mitreden kann…

  • harwin

    Mitglied
    26. Juni 2013 at 15:27

    dann gebe ich dem Stroty und dem Blaufuchs ein

  • Julian

    Mitglied
    26. Juni 2013 at 16:55

    Blaufuchs, Du sprichst mir aus der Seele…deswegen habe ich nie rosa Hemden gekauft, und auch kein Facebook-Konto. So, jetzt isses raus.

    “Trends” sind für andere…

  • wolf

    Mitglied
    26. Juni 2013 at 20:28

    mountain wilderness! ein sehr fragwürdiger verein.

    however, :

    blaufuchs wrote:
    Wobei der Trend mit den neuen KS ja auch was Gutes hat: man trifft immer weniger Leute auf den langen, anstrengenden, alten alpinen Touren

    genau das ist meine intension mich heuer den klassischen alpinen touren im II. und unteren III. grad zu widmen.

    auf vielen klettersteigen (und auch klettertouren in den unteren graden) ist mir neuerdings einfach zu viel los (nehmen wir mal nur die touren am dachstein an einem sonnigen WE ). schlange stehen beim [link removed] ist nun wirklich nicht mein ding!

    ich suche mir nun die alpinen touren die fuer sportkletterer uninteressant sind, fuer wanderer zu schwer und fuer anfaenger/unversierte in sachen klettersteig und alpinem [link removed] zu 'abschreckend'.

    hoffe dies ende mitte/ende juli endlich mehr in die tat umsetzen zu koennen.

    auch fuer die korsischen berge im september habe ich die 'schwersten und laengsten' routen erstmal als must-do markiert. gehzeiten von 7 stunden und mehr und schwierigkeiten die der normalwanderer eher meidet sollten eher einsame touren hervorbringen. –><img class= –>

    wir werden sehen. –><img class= –>

  • Norbi

    Mitglied
    26. Juni 2013 at 20:41

    “wolf”:wzqdcmt4 said:
    mountain wilderness! ein sehr fragwürdiger verein.

    however, :

    blaufuchs wrote:
    Wobei der Trend mit den neuen KS ja auch was Gutes hat: man trifft immer weniger Leute auf den langen, anstrengenden, alten alpinen Touren

    genau das ist meine intension mich heuer den klassischen alpinen touren im II. und unteren III. grad zu widmen.

    auf vielen klettersteigen (und auch klettertouren in den unteren graden) ist mir neuerdings einfach zu viel los (nehmen wir mal nur die touren am dachstein an einem sonnigen WE ). schlange stehen beim [link removed] ist nun wirklich nicht mein ding!

    ich suche mir nun die alpinen touren die fuer sportkletterer uninteressant sind, fuer wanderer zu schwer und fuer anfaenger/unversierte in sachen klettersteig und alpinem [link removed] zu 'abschreckend'.

    hoffe dies ende mitte/ende juli endlich mehr in die tat umsetzen zu koennen.

    auch fuer die korsischen berge im september habe ich die 'schwersten und laengsten' routen erstmal als must-do markiert.

    gehzeiten von 7 stunden und mehr und schwierigkeiten die der normalwanderer eher meidet sollten eher einsame touren hervorbringen. –><img class= –>

    Hi wolf meine worte seit fast 14 tagen nur schoene touren

    wir werden sehen. –><img class= –>

  • blaufuchs

    Mitglied
    27. Juni 2013 at 08:48
    wolf wrote:
    mountain wilderness! ein sehr fragwürdiger verein.

    Hej ulv,

    klar vertreten die genau das andere Extrem. Allerdings haben sie im Kern ja recht (beim Pidinger wäre ich jetzt auch nicht eine Meinug, weil der meiner Ansicht nach wirklich gut gelungen ist).

    Aber: Mit dem Verwahren von alten Routen ist es genauso wie mit dem ganzen Thema Denkmalschutz: wir können unsere heutige Welt nicht in Watte packen und für alle Ewigkeit so bewahren wollen! Hätten das schon die Römer gemacht, … wer weiß wo wir dann stehen würden Geschichte heißt für mich nicht in erster Linie “Konservierung”, sondern “Verstehen” (und Lernen für die Zukunft und … bewusst damit umgehen). Neulich habe ich mir die gleichen Gedanken an der Eiger Nordwand gemacht: Boah, hier hat der Anderl seine Hand angelegt, … da der Harrer seinen Fuß hingesetzt… Aber das bedeutet ja nicht, dass das Ganze jetzt hinter Glas gepackt werden muss. Jede Zeit hat ihre Bedeutung.

    Das Thema mit den neuen KS und dem ganzen Fun-Zeugs (mal abgesehen davon, dass ich dabei bleibe, dass viele davon sowohl mit [link removed], als auch mit dem Kerngedanken eines Klettersteiges nichts gemein haben) ist ja vielmehr, dass in unserer Überflussgesellschaft niemand wirklich so viele Touren braucht (geschweige denn alle gehen kann).

    Übrigens, ulv, muss Dir widersprechen: auch trotz des ganzen KS-Booms muss ich normalerweise immer noch nicht anstehen Denn was den ganzen Newcomern immer noch fehlt ist der Wille zu leiden… und damit meine ich einfach: Früh aufzustehen!

    So wie letzten Sonntag im Kaiser: Start 6 Uhr im Kaiserbachtal, 7:15 vorbei an der Vorderkaiserfelden-Hütte, 9 Uhr Pyramidenspitze, 12 Uhr mit Umweg über Hinterbärenbad wieder am Parkplatz. Zwischen Pfandlhof und Parkplatz habe ich dann die alle überholt, die nach dem ausgiebigen Frühstück von der VK-Hütte abgestiegen sind (by the way: die sahen alle aus, wie aus dem Mammut Werbekatalog! Frische Farben, neueste Modelle, absolut overdressed und “overequipement”. Da kam ich mir mit meinen mit viele Mühe und Schweiß auf alt getrimmte Mammutsachen echt abgerissen vor. Womit wir wieder beim Thema Kommerz wären).

  • Stroty

    Mitglied
    27. Juni 2013 at 09:51

    moin blaufuchs,

    zum letztgenannten kann ich mich deiner meinung auch nur anschließen: anscheinend geht es auch in den bergen noch vielmehr um das “sehen und gesehen werden” a la Cortina D`Ampezzo…… “ich habe zwar keine ahnung von bergen, klettersteigen und co., aber ich muss wenigstens gut aussehen…..”

    wie mein kumpel mir immer aus seinem outdoor-laden berichtet: da kommen leute rein, wollen die mammut eiger-jacke mit allem schnickschnack….und wofür: schwarzwaldwanderung….. no comment…….

    ich ziehe auf jeden fall oft meine alte rote (!) mammut-hose an, da braucht mich die bergrettung im fall der fälle nicht lange suchen…. –><img class= –>

  • wolf

    Mitglied
    27. Juni 2013 at 11:45
    blaufuchs wrote:
    wolf wrote:
    mountain wilderness! ein sehr fragwürdiger verein.

    Hej ulv,

    klar vertreten die genau das andere Extrem. Allerdings haben sie im Kern ja recht (beim Pidinger wäre ich jetzt auch nicht eine Meinug, weil der meiner Ansicht nach wirklich gut gelungen ist).

    So wie letzten Sonntag im Kaiser: Start 6 Uhr im Kaiserbachtal, 7:15 vorbei an der Vorderkaiserfelden-Hütte, 9 Uhr Pyramidenspitze, 12 Uhr mit Umweg über Hinterbärenbad wieder am Parkplatz. Zwischen Pfandlhof und Parkplatz habe ich dann die alle überholt, die nach dem ausgiebigen Frühstück von der VK-Hütte abgestiegen sind (by the way: die sahen alle aus, wie aus dem Mammut Werbekatalog! Frische Farben, neueste Modelle, absolut overdressed und “overequipement”. Da kam ich mir mit meinen mit viele Mühe und Schweiß auf alt getrimmte Mammutsachen echt abgerissen vor. Womit wir wieder beim Thema Kommerz wären).

    moin fux.

    drum schrieb ich ja fragwürdig….sie sind es würdig (hinter-) fragt zu werden. –><img class=” title=”Laughing” /> –>

    aaah, vkf-huette….da will ich im juli ne schoene eingehtour auf die naunspitze machen. nette kleine tour im IIer bereich. –><img class= –>

    apropos top-overdressed: im mai auf dem gruenten am denkmal ein paerchen gesehen mit saemtlicher ausruestung auch BRANDNEU! ALLES! VON KOPF BIS FUSS und auch noch im Partnerlook….ALLES GLEICH!! –><img class=” title=”Laughing” /> –>

    nunja…es war schneeschmelze und alles war nass und gatschig. auch unsere beinkleider und stiefel, logo.

    als ich mir so die steigeisenfesten la sportiva's von denen anschaute sahen die aus WIE EBEN AUS DEM KARTON GEHOLT! KEIN KRÜMEL DRECK DRAN!

    also entweder sind die mit nem heli da rauf gekommen oder koennen ueber wasser (aehemmm schnee) gehen, oder die hatten schuhputzzeug mit. –><img class=” title=”Laughing” /> –> –><img class=” title=”Laughing” /> –>

    die haben echt nett ausgeschaut in ihrem muellmann outfit. –><img class= –>

    scho wieder OT. –><img class=” title=”Embarassed” /> –>

  • harwin

    Mitglied
    27. Juni 2013 at 12:01

    das Problem ist doch nur, dass Ihr Euere Mammut-Klamotten schon ewig habt und die kräftige Farbe mittlerweile raus ist.

    Die sind halt frisch dazu gekommen, haben sich ausgerüstet und laufen eben noch rum wie Papageien. In 20 Jahren sehen deren Klamotten vielleicht auch anders aus.

    Ansonsten stelle auch ich immer wieder fest, dass talnahe Steige, Gipfel, etc., Steige mit kurzen Zustiegen oder in der Nähe von Aufstiegshilfen deutlich überlaufener sind. Aber, die Nachfrage regelt eben das Angebot. Echte Alpinisten werden mit der Zeit weniger, dann muss man sein Angebot an die neue Kundschaft anpassen.

    Waren früher die SAC-Hütten mit puristischer Ausstattung den Hochtourengängern vorbehalten, werden heute bedingt durch leider immer weiter zurück gehende Gletscher und dadurch reduzierter Hochtouren die Hütten umgebaut um attraktiv für Bergwanderer zu werden. Wenn ich dann noch ein paar Klettersteig Attraktionen hinzu nehme erhöht das das Interesse.

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