Walter Nones am Cho Oyu abgestürzt
Heute Morgen ist der Südtiroler Extrembergsteiger Walter Nones in Tibet am Fuße des Cho Oyu tödlich verunglückt.
Anfang September war der Extrembergsteiger Walter Nones mit Giovanni Macaluso und Manuel Nocker aufgebrpochen, um den Cho Oyu (8.188 Meter) zu besteigen.
Die drei Extrembergsteiger wollten den sechst höchsten 8000er der Welt über eine neue Route entlang der Süd-West-Wand bezwingen.
Vor geraumer Zeit hatte Walter Nones diese Route, die zwischen dem „Slowakei“-Steig (1999) und dem „Japan“-Steig (1994) liegt, auf der Süd-West-Wand entdeckt
‘Sie hat einfach alles’, befand Walter Nones
„Die Route hat einfach alles, was man in solch hohen Lagen vorfinden kann: einen schönen Kamin im ersten Abschnitt, einen Felsabschnitt im mittleren Teil und einen Kamm, über den man schlussendlich den Gipfel erreicht“, schrieb Walter Nones auf seiner Homepage vor Expeditionsaufbruch.
Heute war es seine Ehefrau, die auf der Homepage über den tragischen Tod ihres Mannes informierte: ‘Walter ist heute Morgen verunglückt. Keiner von uns kann ihn mehr umarmen. Wir leben nun von den Erinnerungen. Erinnerungen, an einen großartigen Mann’, schrieb Manuela Nones.
Noch liegen keine genauen Informationen über den Unfallhergang vor. Unbestätigten Angaben zufolge hatten Nones, Macaluso und Nocker gestern den Aufstieg gewagt, nachdem sie ihre Ausrüstung auf rund 6.800 in ein Basislager gebracht hatten.
Allerdings beschlossen Macaluso und Nocker nach kurzer Zeit wieder zurückzukehren, Nones setzte seinen Weg fort.
Als die beiden Bergsteigerkollegen vom 39-Jährigen kein Lebenszeichen mehr erhielten, schlugen sie vermutlich Alarm. Allerdings kam zu diesem Zeitpunkt für Walter Nones bereits jede Hilfe zu spät.
Quelle: http://www.stol.it

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