Der Arlberger Klettersteig in den Lechtaler Alpen ist ein herrlicher alpiner Klettersteig, der sich gekonnt über die vielen Gratzacken hoch über St.Anton am Arlberg zieht!
Seiteninhalte
Zustieg
Der Zustieg erfolgt in östlicher Richtung von der Bergstation Vallugagrat. Von dort in gut 30 Min. zum Einstieg.
Steigverlauf
Der 1.Turm vom Arlberger Klettersteig weist nach wenigen Metern schon eine Schlüsselstelle auf: einen senkrechten Abstieg von 20 m!
Um den 2.Turm kann man sich wieder erholen bevor es wieder zum großen Aufstieg auf die 2680 m hohe Knoppenjochspitze kommt. Es ist die Schlüsselstelle vom Arlberger Klettersteig, in fast senkrechtem aber gut gegliedertem Fels.
Nach dem Abstieg vom Gipfel der Knoppenjochspitze geht es leicht auf den Gipfel des Lorfekopfes (2689 m). Der Abstieg ist etwas schwierig.
Wer den Arlberger Klettersteig nicht in voller Länge begehen möchte, dem bietet sich in der Lorfescharte ein Notabsteig. Weiter geht es im Klettersteig über die Lisunspitze und über den Lisungrat zur Weißschrofenspitze. Dieser Wegabschnitt ist unter Klettersteiglern als die berühmten Haizähne ein Name und der interessanteste Abschnitt vom Arlberger Klettersteig. Es handelt sich dabei um luftige, gesicherte Felszacken. Vom Gipfel der finalen Weißschrofenspitze bietet sich einem ein herrliches Panorama auf die Allgäuer Alpen sowie auf den Ausgangspunkt im Tal, St. Anton am Arlberg und nach St. Christoph am Arlberg.
Abstieg
Nach dem Abstieg von der Weißschrofenspitze folgt man den Markierungen zur Kapall Bergstation bzw. via Lechtaler Höhenweg retour zur Valluga Seilbahn (Arlberger Bergbahnen).
Fazit
Der Arlberger Klettersteig ist ein sehr langes und eisenhaltiges Klettersteig Vergnügen in der Ferienregion Arlberg in hochalpinen Gelände, das nur bei sehr stabilen Wetter in Angriff genommen werden sollte.
Es wurden für den Arlberger Klettersteig 500 Haken für die Verankerung der Drahtseile, 1050 Seilklemmen und über 2000 Meter langen Drahtseil angebracht!
Bilder: @berg.freuden
- ralf reviewed vor 13 Jahren
- last edited vor 2 Stunden
Maximale Höhe: 2746 m
Minimale Höhe: 2383 m
Gesamtanstieg: 1061 m
Gesamtabstieg: -1044 m
- Steff reviewed vor 1 Stunde
Arlberger Klettersteig (D) – derzeit ideale Bedingungen. Der Aufstieg ist komplett schneefrei und menschenleer, da die Arlberger Seilbahnen erst ab Juli in Betrieb sind (langer und konditionell anspruchsvoller Zugang über die Ulmer Hütte (ist noch geschlossen)). Der Klettersteig gehört zur alten Schule des Kletterns: mit wenigen künstlichen Tritthilfen und herausfordernd. Es ist notwendig, immer wieder exponierte Abschnitte abzusteigen (dies erfordert sowohl den Willen als auch die Fähigkeit). Insgesamt ist es ein toller Steig, und wer gerne ohne Trubel am Berg unterwegs ist, sollte die Tour noch bis Ende Juni machen!
- You must login to post comments
- ralf reviewed vor 2 Stunden
Der Arlberger Klettersteig ist sehr anspruchsvoll, da es zum einen quasi fast kontinuierlich auf über 2700m über den Grat geht (die Höhe merkt man!) und man zudem auch viele (lange) Passagen anspruchsvoll (bis D!) abklettern muss.
Aktuell ist man am Arlberger Klettersteig quasi noch gänzlich alleine unterwegs, da die Arlberger Seilbahnen erst ab Juli in Betrieb sind! Entweder man ist konditionell zu Fuss top unterwegs oder man verkürzt sich anderweitig den Aufstieg. Im Zustieg von der Ulmer Hütte hoch zum Matunjoch hat es noch große Schneefelder, die aber unproblematisch zu begehen sind. Der Lechtaler Höhenweg über den man vom Kapall wieder zurück zum Matunjoch quert ist schon komplett schneefrei! Bitte macht diese Tour nur bei stabilem Wetter – da oben möchte man definitiv in kein Gewitter geraten, auch wenn es 3 Notabstiege gibt, die frisch markiert und versichert wurden! Dennoch sind auch diese Abstiege sehr exponiert und steil und keines Falls ein “schnelles Auskneifen”.
- You must login to post comments
- jafekl reviewed vor 3 Jahren
Ein schöner, anspruchsvoller Klettersteig. Die erste Bahn nehmen lohnt sich, denn der Steig ist lang und um die Konzentration hoch zu halten sollte man Pausen einbauen. Musste kurz vor dem letzten Gipfel umdrehen, da sich ein Gewitter bildete (was sich nach Angaben der Locals zu einem der schwersten, unangekündigten Gewittern herausstellen sollte). Bin zurück zum letzten Notausstieg unterhalb der Biwakschachtel geklettert und es erfolgreich zum Kapall Restaurant geschafft, bevor die Apokalypse begann.
Der Steig ist in einem sehr guten Zustand. Als Schlüsselstellen lassen sich insbesondere die senkrechten Abstiege nennen, so wie für mich die Übersteigung der “Haizähne” die teilweise sehr ausgesetzt sind.
Erwähnenswert ist noch, dass im Zustieg Mitte Juli einige Rest-Schbeefelder gekreuzt werden müssen, was Aufmerksamkeit erfordert.
- You must login to post comments
- ralf reviewed vor 8 Jahren
hoch über St.Anton am Arlberg
- You must login to post comments
- Eric Bibber reviewed vor 10 Jahren
- last edited vor 10 Jahren
Sehr abwechslungsreicher Klettersteig. Lange anstrengende Route aber nicht unbedigt als D empfunden. Ich war fast allein unterwegs und war in 5 Stunden durch. Nur der Abstieg von Gipfelkreuz war ein wenig heikel.
- You must login to post comments
- You must login to post comments
- You must login to post comments
- You must login to post comments
- You must login to post comments
- You must login to post comments
- You must login to post comments
- You must login to post comments
- You must login to post comments

