Der Windschartenkopf 2211m ist ein Berg im Hagengebirge, das zu den Berchtesgadener Alpen zählt und sich über die Grenze zwischen Deutschland und Österreich erstreckt. Mit einer Höhe von rund 2211 bis 2213 Metern liegt der Gipfel innerhalb des Nationalparks Berchtesgaden.
Bekannt ist der Windschartenkopf vor allem als Teil der sogenannten “Kleinen Reib’n”, einer beliebten Rundtour im nördlichen Hagengebirge, die klassischerweise über den benachbarten Schneibstein (2276 m) führt. Von dessen Gipfel steigt man in die Windscharte ab, unterhalb derer sich der Windschartenkopf befindet – der Berg wird auf der Route meist umgangen bzw. unterquert, bevor der Weg weiter in Richtung Seeleinsee oder Gotzenalm führt. Namensgebend für die Scharte und den Gipfel ist übrigens der oft spürbare Wind an dieser exponierten Stelle des Bergkamms.
Als eigenständiges Tourenziel wird der Windschartenkopf zum Beispiel vom Carl-von-Stahl-Haus aus angegangen, von dem aus der Gipfel in etwa 2,5 Stunden erreichbar ist. Landschaftlich prägen ihn die typischen Karstformationen des Hagengebirges mit Schrofen- und Karrenfeldern, wie sie für dieses hochalpine Plateau charakteristisch sind. Die Aussicht reicht unter anderem zum Watzmannstock, zum Hochkönig und ins Steinerne Meer.
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