Mit einer Höhe von 2607m ist der Hochkalter in den Berchtesgadener Alpen der höchste Gipfel des gleichnamigen Gebirgsstocks (auch bekannt als Hochkaltergebirge, Hochkalterstock, Hochkaltermassiv) und zählt zu den höchsten Bergen Deutschlands. Das Hochkaltermassiv ist westlich des Watzmannmassivs gelegen und befindet sich, wie dieses, im Nationalpark Berchtesgaden.
Hochkalter-Normalweg via „Schönen Fleck“ (meist im Aufstieg)
Der Hochkalter-Normalweg, der teils exponiert und lang ist, wurde 1833 von Karl Thurwieser und dem Führer Wein erstmals erklommen. Er hat mehrere Stellen, die im zweiten Grad der UIAA-Skala eingeordnet sind. Der Aufstieg aus dem Blaueiskar erfolgt über eine Steilrinne zur Grateinschartung des „Schönen Flecks“. Von dort folgt man dem Grat in südlicher Richtung über Rotpalfen und Kleinkalter bis zum Hauptgipfel (ca. 3½ h ab Blaueishütte).
Durch das Ofental auf den Hochkalter (miest im Abstieg)
Der Ofentalanstieg ist etwas leichter (Schwierigkeitsgrad I) als der Weg über den Schönen Fleck. Die Orientierung gestaltet sich allerdings schwieriger, und am Weg gibt es keine Hütte. Im oberen Ofental wird der Anstieg durch weitläufige Schuttfelder erschwert. Daher wird die Route durch das Tal im Abstieg weitaus öfter begangen als im Anstieg.
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