Mit einer Höhe von 2522m ist der Hohe Göll der höchste Punkt im Göllmassiv, das sich am Ostrand der Berchtesgadener Alpen befindet. Die Grenze zwischen dem Berchtesgadener Land in Bayern (Deutschland) und dem Tennengau in Salzburg (Österreich) verläuft über den Gipfel vom Hohen Göll.
Es gibt insgesamt 4 lohnende Aufstiege auf den Hohen Göll:
1) Vom Purtschellerhaus aus (nach etwa 2½ Stunden) den Salzburger Steig nehmen, entweder über die Schuster-Route oder den Kamin vor dem Rauchfang (2245 m). Vor allem die Schuster-Route weist an zahlreichen Stellen Aussetzungen auf. In den schwierigsten Bereichen sind in der Regel kurze Seilversicherungen angebracht (eventuell mit Klettersteigset). Schwierigkeitsgrad B sowie UIAA I. Unbedingt notwendig sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
2) Mannlgrat vom Kehlsteinhaus (etwa 3 Stunden): spannender Klettersteig (Schwierigkeit C, 1+).
3) Vom Schneibsteinhaus oder Carl-von-Stahl-Haus (etwa 4½ Stunden): über das Jägerkreuz auf das Hohe Brett (2340 m); von dort weiter in Richtung Großer Archenkopf (2391 m) und dem Grat unterhalb des Kleinen Archenkopfes bis zum Gipfel folgen.
4) Alpeltalsteig von Vorderbrand zur Alpeltalhütte: vorbei an den Alpeltalköpfen (1924 m) durch die Umgänge und den Großen Archenkopf (2391 m) südlich liegenlassen. Der Abstieg ist beschwerlich, da er zum größten Teil über scharfes Schrofengelände verläuft. Dieser Pfad dient zudem als Skitour, die von vielen frequentiert wird.
- ralf reviewed vor 7 Monaten
