Klettersteige ↔ Klettersteig Touren mit Karte und Topo | via-ferrata.de › Forums › Tourenberichte + Tourenbedingungen › Watzmann Ostwand
-
ich habe Respekt und Hochachtung vor der erbrachten Leistung. Ich treibe ja selbst auch Ausdauersport, aber der findet bei mir auf Wegen in der Ebene statt. In den Bergen liebe ich es etwas gemütlicher und weniger schnell. Schließlich will ich die Gegend genießen.
-
quatsch isses trotzdem
warum ?
Diese Art der Bergbegehung liegt absolut außerhalb meines machbahren Leistungsspektrums, dafür bin ich schlicht zu alt um das noch zu trainieren (und ich mache viel Sport). Ich weis auch gar nicht ob ich, wenn ich den dazu in der Lage währe, da überhaupt Lust dazu hätte.
Aber zu sagen das was ich mache/ kann und was ich bereit bin als Risiko einzugehen ist gut und richtig und alles was außerhalb meines Leistungs/Vergnügungsspektrums liegt ist Qutasch halte ich für wenig gut durchdacht.
-
Apicius wrote:
quatsch isses trotzdem
warum ?
Diese Art der Bergbegehung liegt absolut außerhalb meines machbahren Leistungsspektrums, dafür bin ich schlicht zu alt um das noch zu trainieren (und ich mache viel Sport). Ich weis auch gar nicht ob ich, wenn ich den dazu in der Lage währe, da überhaupt Lust dazu hätte.
Aber zu sagen das was ich mache/ kann und was ich bereit bin als Risiko einzugehen ist gut und richtig und alles was außerhalb meines Leistungs/Vergnügungsspektrums liegt ist Qutasch halte ich für wenig gut durchdacht.
ich habe gesagt “wie ich finde” und es geht mir nicht darum das, was ich nicht kann und andere können, zu verteufeln, sondern wieder mal auf den plan zu rufen, dass diese “schneller, höher, weiter”-sachen zunehmen. auch wenn doch auch viele unglücke auf “leichten” routen (s. aktuell Mittenwalder) passieren, dürfte das risiko bei solchen “auf zeit” sachen höher liegen…….Meine Meinung –>
–> -
@Stroty[/url:d0d99w6q]
es heißt ja allgemein Bergsport. Dann darf ein sportlicher Aspekt ja dabei sein. Solche Aktionen bleiben wenigen vorbehalten, die es auch können, egal ob konditionell oder technisch betrachtet.
Die breite Masse, und da zähle ich uns mal dazu wenn ich darf, wird in den Bergen auch weiterhin so unterwegs sein wie es unser Können und unsere Leistungsfähigkeit zulässt.
Aber solche Aktionen wie die hier oder die von Ueli Steck darf man doch trotzdem bestaunen. –>
–> -
Man darf bestaunen – muss aber auch nicht.
Und ich stimme stroty zu, wenn er sagt, dass “schneller – höher – weiter” auch mehr Risiken birgt als eine “normale” Begehung, und gerade bei der Ostwand gehört da (bei einer normalen Begehung) ja schon einiges dazu! Das sieht man ja ganz schön an Ralfs Gesichtsausdruck und seinem etwas “wackeligen” Laufstil auf dem Schlussabschnitt zum Watzmannhaus im Video zur Ostwand. Wer Ralf kennt, weiß, dass er da schon ganz schön leidet.
Es wird immer Ausnahme-Könner geben, die nach der Begehung genauso fit sind wie davor, und dann eben noch was dranhängen können oder müssen oder dürfen oder was weiß ich. Die Verbreitung solcher Leistungen in den sozialen Medien oder Netzwerken ruft aber vielleicht doch auch mal weniger trainierte Nachahmer auf den Plan, nach dem Motto “wenn die das in drei Stunden gehen, schaffe ich das auch in 6” oder so – wer weiß? Und bei Herrn Stuecks Projekt ist sogar ein Kollege tödlich verunglückt – vielleicht doch eine Folge des zu schnellen Gehens, der Unkonzentriertheit, des Druckes, mithalten zu wollen oder zu müssen…alles rein spekulativ von mir.
Vielleicht aber auch müßig, darüber zu diskutieren. Verhindern läßt es sich nicht. Aber anschauen (und damit vielleicht indirekt unterstützen) muss ich persönlich es eben auch nicht – prangt ja doch wieder nur die Brausewerbung im Vordergrund..?!
-
ich kuck in meinen personalausweis und stelle fest dass ich das nicht mehr koennen muss. gott sei dank!
wie schoen und entspannend ist doch der herbst des lebens! –>
” title=”Laughing” /> –> –>
” title=”Laughing” /> –> -
und wenn man bedenkt, dass die berge dabei nur nebensache sind………
-
wolf wrote:ich kuck in meinen personalausweis und stelle fest dass ich das nicht mehr koennen muss. gott sei dank!
wie schoen und entspannend ist doch der herbst des lebens! –>
” title=”Laughing” /> –> –>
” title=”Laughing” /> –>…und ich kuck auf den Ausruck des Kindergeldes und stelle fest, dass ich auf keinen Fall in den Bergen verunglücken darf…
-
Tolleranz ist das Stichwort, unabhängig von können , mögen , nachmachen oder persöhnlich gut finden und da sind Worte wie Quatsch halt nun mal nicht gut.
Mir hat bisher jedenfalls kein Basejumper, Freeclimber oder sonst wie gearteter Extremsportler wirklich weh getan oder sonst wie geschadet.
Und der Brausehersteller kann sich gar nicht so sehr bemühen auch nur annähernd soviel Schaden anzustellen wie der derzeitige Massentourismus der in den Alpen statt findet.
Und das schlimme ist, ich /wir sind ein Teil von diesem Tourismus.
Muss ich mich jetzt selbst rausschmeisen oder nur alle die es etwas anders machen als ich, wo ansetzen ?
Ist der wahre Bergfreund der Freikletterer der auf Borhaken verzichtet, oder auch der Mehrseillängengeher der festen Routen mit Haltern folgt noch zu tollerieren?
Oder ist ganz und gar auch ein Klettersteig mit seinen hunderten von Metern Stahlseil und Haltern im Berg noch in Ordnung ?
Wir folgen jeder auf seine weise (wobei das eine das andere nicht ausschließt) einer Passion und wollen im Rahmen unserer Möglichkeiten und unserer persöhnlichen Bedürfnisse Berge erleben.
Vieleicht hat sich der Trailrunner (so heist das glaub ich ) zu sich gesagt, ich mach Trailrunning weil ich den Quatsch mit diesen eisengepflasterten Wegen nicht akzeptabel finde wie sie die Berge verschandeln ?Wie empfinde ich eine solche Aussage ?
Wir teilen uns einen Raum für unsere Leidenschaft und unser Hobby und wir führen es unterschiedlich aus, für mich ist es das Größte wenn ich irgenwo bei tollem Panorama eine nicht näher benante Tafel Schokolade esse (hab ich das gut gesagt Julian
) und ein und meine Gedanken baumeln lasse, ein anderer findet es halt klasse 5 Std. früher auf dem Gipfel zu sein…und dann möglicherweise dann auch das Panorama genießt…aber selbst wenn nicht ..na und.
Tolleranz.
Ob ich da alle Aktionnen wirklich gut finde ist eine andere Frage und ein gefällt mir nicht oder finde ich nicht gut ist auch eine legitime Antwort und was die Unfallstatistiken betrifft sind mir die “Unbedarften” da eher ein Greul und der Spruch “Dummheit schützt vor Strafe nicht” hat in den Bergen noch deutlich mehr Gewicht.
Wo will man also ansetzen, was will man verurteilen ?
-
Apicius wrote:Toleranz ist das Stichwort,
Dem kann ich mich nur anschließen.
Apicius wrote:[…]für mich ist es das Größte wenn ich irgenwo bei tollem Panorama eine nicht näher benante Tafel Schokolade esse (hab ich das gut gesagt Julian) […]
Klasse! –>
” title=”Laughing” /> –> –>
” title=”Laughing” /> –> –>
” title=”Laughing” /> –> Apicius wrote:Toleranz.Ob ich da alle Aktionnen wirklich gut finde ist eine andere Frage und ein gefällt mir nicht oder finde ich nicht gut ist auch eine legitime Antwort und was die Unfallstatistiken betrifft sind mir die “Unbedarften” da eher ein Greul und der Spruch “Dummheit schützt vor Strafe nicht” hat in den Bergen noch deutlich mehr Gewicht.
Wo will man also ansetzen, was will man verurteilen ?
Ganz genau! Und stroty und ich sagen: Gefällt uns nicht. Vielleicht manchmal auch etwas drastischer in der Wortwahl…
Ich wollte auch eigentlich mit meinem Post gar kein Fass aufmachen.
-
Also wenn ich mich hier auch noch einklinken darf…
Ich bin der Meinung, jeder soll einfach das machen, was er für richtig hält, was ihm Freude bereitet oder was er als Herausforderung betrachtet.
Es wird auch immer so sein, dass es leistungsstärkere und leistungsschwächere Personen im Vergleich zu einem selbst gibt. Die einen machen
dann eben z.B. nur leichte Wanderungen, die nächsten dagegen etwas schwierigere Bergtouren und wieder die nächsten gehen z.B. Klettern.
Jedem eben das seine, was ihm am besten liegt oder was man sich am ehesten zutraut. Die Leistungsgrenzen sind halt unterschiedlich. Ich
für meinen Teil würde mir den Jubigrat an der Zugspitze z.B. nicht zutrauen, weil mir das Gelände einfach zu gefährlich ist.
Ich ziehe da gern die Floskel: Leben und leben lassen.
-
Genau: gefällt uns nicht. ganz einfach. Ohne tamtam. Auf den Punkt gebracht. fettisch
-
na dann können wir uns ja alle zu einer nicht näher benannten Rippe Schokolade auf einer schönen Kraxelstelle mit Aussicht treffen…
…ich bring die “Schokie” mit
-
Apropos Höher weiter schneller.
vor ein paar Tagen hat der Ramsauer Toni Palzer einen neuen Zeitrekord für die Watzmannüberschreitung aufgestellt:
3:10 Stunden!
Das kann man sich gar nicht vorstellen. Der “normalo” braucht diese Zeit schon alleine nur bis zum Watzmannhaus und da hat er noch nicht ansatzweise was vom grat gesehen!!!
Von der Wimbachbrücke bis zum Hocheck (2.651 m) hat er 1:25 Stunde gebraucht, für die eigentliche Überschreitung vom Hocheck bis zur Watzmann Südspitze 28 Minuten (also für die Überschreitung oben weniger als eine halbe Stunde – dem müssen Flügel gewachsen sein!!) und für den Abstieg von der Südspitze zurück zur Wimbachbrücke (ja, bis zur Wimbachbrücke und nicht etwa nur bis ins Wimbachgries) 1:12 Stunde!
[facebook][Permission to view this media is denied]
[/facebook]das geht aber anscheinend wirklich nur mit dem brausesaft aus Salzburg –>
” title=”Laughing” /> –>

) und ein und meine Gedanken baumeln lasse, ein anderer findet es halt klasse 5 Std. früher auf dem Gipfel zu sein…und dann möglicherweise dann auch das Panorama genießt…aber selbst wenn nicht ..na und.