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Vermisstenmeldung am Hochkönig
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Der österreichische Bergrettungsdienst bittet uns um Unterstützung:
falls jemand im Gebiet des Hochkönig in den letzten tagen unterwegs war: die Kollegen vom österreichischen Bergrettungsdienst aus Salzburg suchen derzeit den 34-jaehrigen Tschechen Jan Pesik, der bereits am freitag zu einer tour – wahrscheinlich wählte er die Route über den Königsjodler Klettersteig – aufgebrochen sein soll.#
Er wurde von seinem Arbeitgeber (in Deutschland) am Montag als vermisst gemeldet. Sein Auto konnte am Parkplatz bei der Erichhütte gefunden werden.
[Bild: Bergrettung Salzburg]
näheres hier…
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Im Königsjodler verunglückt man ja zumindest dann nicht, wenn man sich durchgehend mit KS Set sichert. Und wenn man bedenkt wieviele Tage seit Freitag bereits vergangen sind… Eine Möglichkeit wäre ein Absturz im Birgkar, aber da wäre er wohl schon längst von der Bergrettung gefunden worden. Wie war denn das Wetter am Freitag im Gebiet? Wettersturz, Gewitter oder Nebel, Schnee?
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Man kann es einfach nicht verstehen: unerfahren und Königsjodler widerspricht sich einfach. Jeder kann sich doch im Netzt informieren… Trotzdem hoffen wir mal, dass er wieder heile auftaucht.
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Wir waren am Samstag früh am Königsjodler. Sehr viel Nebel, bis oben… Sichtweite unter 50m. Sind dann über Matras- und Arthurhaus wieder zum Parkplatz zurück. Drücke die Daumen das er gefunden wird.
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moin.
hoffe auch (die hoffnung schwindet aber von minute zu minute) dass er noch lebend gefunden wird.
allerdings faellt mir immer mehr auf dass gerade am koenigsjodler, der an anspruch seinesgleichen sucht, so viele anfaenger und speziell solche aus osteuropa verungluecken oder in bergnot geraten. –>
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Neue Info der Salzburger Polizei:
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Was mir unlogisch erscheint: Wie kann er von So auf Montag, 27.8. noch auf einer Hütte übernachten, wenn er Montasg eigentlich auf der Arbeit erwartet wird und wegen Nicht-Erscheinen als vermisst gemeldet wird?
Hoffen wir, dass er noch gefunden wird oder wieder auftaucht!
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Erstaunlich ist auch, dass er am Ingolstädter Haus übernachtet hat – ist doch ein ganzes Stück weg vom Hochkönig, oder irre ich mich?
Ist doch unterm großen Hundstod!
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Julian wrote:Erstaunlich ist auch, dass er am Ingolstädter Haus übernachtet hat – ist doch ein ganzes Stück weg vom Hochkönig, oder irre ich mich?
Ist doch unterm großen Hundstod!
Wenn er wirklich am 25. übers Birgkar hoch ist und am 26. abends auf dem Ingolstädter Haus war, muss er irgendwo anders übernachtet haben. Wildslmkirchlbiwak scheint mir da am wahrscheinlichsten, weil das genau in der Mitte liegt. Das Hüttenbuch da ist voll und noch nicht erneuert, was ich letzte Woche als Info von der ÖTK-Sektion Maria Alm bekam. Deswegen fehlt vielleicht auch dort der entsprechende Eintrag, wenn es keine Spur gibt.
Dann könnte er je nach Proviant am ersten Tag auf dem Matrashaus kruz gewesen sein mittags und am zweiten Tag auf dem Riemannhaus, beide Male ohne sich ins Hüttenbuch einzutragen.
Oder er ging übers Kärlingerhaus, damit er am Ende übers Riemennhaus wieder näher an seinem Auto rauskommt.
So oder so, an sich eine geile Tour. Doof nur wenn ihm was passiert ist oder er zu blöd war, den Leuten daheim einfach Bescheid zu sagen.
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darueberhinaus schreibt die alpinpolizei: Die Nacht auf den 27. August dürfte er auf dem Ingolstädterhaus verbracht und am Montag die Hütte in unbekannte Richtung verlassen haben
will heissen auch diese annahme ist nicht zu 100% sicher.
moeglicherweise hat er sich nach dem ratsch mit den anderen bergsteigern am koenigsjodler gegen den ks entschieden, versucht uebers birgkar aufzusteigen und ist gar nicht am matras-haus angekommen…..
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Das Steinerne Meer ist eben nicht ungefährlich, wie so viele Karstgebiete! Der Mann wäre vermutlich nicht der erste (und letzte), der vom Weg abweicht oder abkommt, und dann in einer der vielen unbekannten, unterirdischen Höhlen landet… und da kommt man dann meist nicht mehr raus.
Wir sind vor einigen Jahren mal die Runde Kärlinger – Ingolstädter – Riemannhaus gegangen in zwei Tagen mit einem Abtecher auf den Hundstod – erster Tag wunderschön, zweiter Tag dickster Nebel mit Sichtweiten um die 30 Meter. Wer da nicht auf dem Weg bleibt (grade zwischen Ingolstädter und Riemannhaus sehr unübersichtliches Gelände, Gott sei Dank bestens markierter Weg), kann sich schnell mal verirren!
Und ihr wißt ja alle, wie pfurztrocken es da oben ist.
Hoffen wir das Beste…hat eine alte Freundin getroffen, noch bevor er in die Berge ist, und jetzt feiern sie seit ein paar Tagen das Wiedersehen…oder so was in der Art…
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Die Suchaktion nach einem vermissten Tschechen im Steinernen Meer ist wegen des Wettersturzes vorläufig eingestellt worden. Donnerstag waren noch eine Hubschrauberbesatzung der Polizei und Bergretter unterwegs, um den Mann zu finden.
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Angesichts der nun auf 2000m herrschenden Bedingungen wird einem Angst und Bange, sollte der Mann irgendwo da oben herumliegen/-irren…
Geschneit hat es auch schon.
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Gibts mittlerweile wieder irgend welche Neuigkeiten?


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