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  • Unglaublicher Leichtsinn

    aktualisiert 15 Jahre, 9 Monat aktiv. 27 Mitglieder · 84 Beiträge
  • Karsten Gröhling

    Mitglied
    19. September 2010 at 18:54

    Hallo,

    gute und infomative Storry.

    Ich sage mal so, ich bin hir im Forum ein Newbie kann aber sagen das ich gewisse Alpenerfahrung habe.

    ich würde schon nicht ohne Eisen gehen, zumal es in jeder Tourenbeschreibung steht, das mann gerade für den Gletscherübergang Eisen benötigt(Witterungsabhänghig).

    und wegen den Passagen wie u.A. “das Brett”, sollte ein Gurt am Mann sein .

    Doch nun mein klitze kleiner Beitrag.

    ich bin an einem Samstag mittag im Lechtal “Häselgehr” angekommen und habe mit meinem Bruder den Blick zum Luxnacher-Sattel”Hornbachkette” hinauf genossen.

    Ohne grosse Aklimatisierung, sind wir Sontag-früh direkt los. (In Hinterhornbach regnete es).

    Wir sind dann durch das Tal richtung Luxnacher Sattel ca. 1800hm gegangen. Mit genug zu trinken und zu essen. Wechselkleidung habe ich Grundsätzlich mit.

    Mein Bruder ist nicht so erfahren, somit muss ich dann auch besonders aufmerksam sein.

    Ich habe natürlich gesehen und bemerkt das die Wolken von Hinterhornbach über den Kamm gezogen sind. In unsere Richtung.

    Ein heimischer kam uns auf halber Höhe entgegen und fragte uns , wo wir hin wollen.

    Wir sind natürlih weiter gegangen , weil wir ja auf den Sattel wollten. Die Wolken kamen das Tal runter und Sprühregen setzte auch ein.

    Wir mussten uns doch schon sehr beeilen den Aufstieg zu unterbrechen und dem Nebel zu entkommen. Das Gelände ist sehr steil und mann muss dort aufpassen.

    Ich mein es ging alles gut, aber da fängt schon der Leichtsinn an. Wir sind dann halt den Donnerstag bei schönem Wetter in Elbigenalp hoch zur “roten Wand” und haben den Abstieg über den Luxnacher Sattel genommen.

    Eine wunderschöne schwarze Tour überigens. Wenn Fotos erwünscht ……….. einfach sagen.

    Gruss

    Karsten.

  • Toni

    Mitglied
    19. September 2010 at 19:37

    Hallo Karsten

    ja, die Tour kenn ich auch. Hab ich vor 4 Jahren gemacht. Stimmt, es ist wirklich schön da. Fährst du öfter ins Lechtal?

  • Karsten Gröhling

    Mitglied
    19. September 2010 at 19:55
    Toni wrote:
    Hallo Karsten

    ja, die Tour kenn ich auch. Hab ich vor 4 Jahren gemacht. Stimmt, es ist wirklich schön da. Fährst du öfter ins Lechtal?

    Ich gehe sehr stark davon aus das ich nächstes Jahr wieder dort bin .

    Möchte gern noch den Maldongrad am Hantenjoch gehen und Gipfel östlich des Lechs.

    Die Touristikbüros haben sich echt Gedanken gemacht . Die “Lechtaal–aktivkard” ist echt zu empfehlen !!!!!!!!!

    Dehr schön dort. Auch für kinder.

  • wolf

    Mitglied
    20. September 2010 at 08:02

    @guw: sehr interessanter bericht!

    denke man darf “happy birthday” sagen. –><img class= –> ich schlage vor du nimmst auf deine auruestungsliste auch noch den passus 'aktuelle wanderkarte der gegend” auf, so dass du auch die abstiege kuenftig selbst planen und meistern kannst.

    so ne karte kostet uebrigens nur 1% dessen was dein rundflug am kabel kostete. –><img class= –>

    gut dass die sache am ende so “glimpflich” ausging.

  • Sunny

    Mitglied
    20. September 2010 at 18:00

    Hallo guw!

    Einsicht ist der erste Weg zur Besserung

    Find ich klasse, dass du so offen und ehrlich deinen Leichtsinn eingestehst und hoffentlich kannst du zukünftig das Geld in einen schönen Urlaub investieren anstatt einen “Rundflug” zu unternehmen –><img class= –>

  • ed83483

    Mitglied
    21. September 2010 at 21:25

    Hallo zusammen,,

    finde ich auch ganz toll das ihr alle so offen über eure Fehler redet. Kann für den ein oder anderen sicherlich auch ein Tipp sein, den Fehler gar nicht erst zu machen.

    Das mir den Karten ist mir passiert. Ich habe im Abstieg einen total verkehrten Weg genommen. Lt. Führer sollte der Abstieg über den Normalweg erfolgen. Ich dachte Normalweg ist der wo die meißten Leute unterwegs sind. –><img class=” title=”Embarassed” /> –> So bin ich in eine vollkommen falsche Richtung gegangen und nach Stunden hat mich mein Handy gerettet. Dank des guten Empfanges konnte ich mir eine Karte runterladen, dadurch war dann eine Orientierung möglich. Ich mußte mich dann aber im Tal abholen und zu meinem Auto zurückbringen lassen. Wenigstens blieben mir größere Kosten erspart.

    Karten habe ich immer noch nicht dabei. Habe noch keine Lösung für mich gefunden, denn ich bin immer wieder in anderen Gebieten unterwegs und müßte ständig neue kaufen. Vielleicht habt ihr da einen Tipp für mich?

    Ansonsten ist meine Ausrüstung immer komplett, denke ich. Die Grödeln nehme ich aber nur auf den entsprechenden Touren oder im Frühjahr mit.

    Viele Grüße

    Ed

  • Karsten Gröhling

    Mitglied
    21. September 2010 at 21:54

    Hm,

    ganz erlich . 7-8 Euro für eine sehr gute Karte finde ich nicht teuer, zumal die Karten von Kompass tausendmal besser sind als die vom Alpnverein.

    Dazu kommt noch das die Karten aus schauen wie ausgemusterte Bundeswehr-karten !!

    Die Karten vom Alpenverein trennen Klettersteige und kleine Pfade nur schlecht (optisch)und sind unübersichtlich.

    In den Karten von Kompass sind die Klettersteige gut an den kleinen lustigen Pünktchen zu erkennen

    Gruuss –><img class=” title=”Laughing” /> –>

  • UD

    Mitglied
    21. September 2010 at 22:42
    Karsten Gröhling wrote:
    Hm,

    ganz erlich . 7-8 Euro für eine sehr gute Karte finde ich nicht teuer, zumal die Karten von Kompass tausendmal besser sind als die vom Alpnverein.

    Dazu kommt noch das die Karten aus schauen wie ausgemusterte Bundeswehr-karten !!

    Die Karten vom Alpenverein trennen Klettersteige und kleine Pfade nur schlecht (optisch)und sind unübersichtlich.

    In den Karten von Kompass sind die Klettersteige gut an den kleinen lustigen Pünktchen zu erkennen

    Gruuss –><img class=” title=”Laughing” /> –>

    Wenn man Karten richtig zu lesen weiß, dann ist man mit der AV-Karte wesentlich besser bedient. Ich verlasse mich lieber auf Karten (1 : 25') , in denen ich die Geländebeschaffenheit präzise ablesen kann, und nicht auf Karten, in denen die Wanderwege irg.wie eingetragen sind und die manchmal Wege einzeichnen, die gar nicht (mehr) vorhanden sind/waren (z.B. Rosengarten).

    Und Tourenplanung macht man nicht allein mit Karte, sondern auch mit anderen Beschreibungen – dann weiß man vorher, ob man sich auf einen Weg, einen gesicherten Steig oder einen Klettersteig einlässt ….

    Uli

  • mohrchen857

    Moderator
    21. September 2010 at 22:51
    Karsten Gröhling wrote:
    Hm,

    ganz erlich . 7-8 Euro für eine sehr gute Karte finde ich nicht teuer, zumal die Karten von Kompass tausendmal besser sind als die vom Alpnverein.

    Dazu kommt noch das die Karten aus schauen wie ausgemusterte Bundeswehr-karten !!

    Die Karten vom Alpenverein trennen Klettersteige und kleine Pfade nur schlecht (optisch)und sind unübersichtlich.

    In den Karten von Kompass sind die Klettersteige gut an den kleinen lustigen Pünktchen zu erkennen

    Gruuss –><img class=” title=”Laughing” /> –>

    möhrchen857 wrote:
    Karsten Gröhling wrote:
    Als ich im Lechtal war, wich die DAV-Karte aber ab(ein älteres Ehepar hatte sie). Und zwar dort wo der Weg in ein Klettersteig über ging. In der Kompasskarte wa der Weg als Klettersteig gekennzeichnet.

    Gruss

    1. lese ich eine AV-Karte wie eine Topografische Karte diverser Landesvermessungsämter

    2. ist eine AV-Karte so gut, dass ich mit Kompas und Höhenmesser arbeiten kann

    3. plane ich so eine Tour mit Karte und Führer – so kann es nicht passieren, dass ich nicht weiß, dass ein Weg in einen “Klettersteig” übergeht.

    4. erwarte ich von einer Karte – gerade in den Bergen im unbekannten Gebiet – dass die Wege auch da verlaufen, wo sie in der karte eingezeichnet sind und mich nicht in die Irre führen

    5. lese ich eine AV-Karte (Topografische Karte) anders als eine KompassKarte

    Übrigens, die gleiche Qualität wie die AV-Karten haben in Italien die von Tabacco und die schweizer Topografischen-Karten.

    Wenn es sich bei dem Weg dann um einen “echten Klettersteig” und nicht um einen versicherten Weg handelt, dann gibt es heutzutage auch entsprechende Topos. Alles andere sind dann entsprechende versicherte alpine Steige.

    Die Qualität einer Karte – das ist ein Instrument für meine Sicherheit – von der Ähnlichkeit zu einer BW-Karte oder von “kleinen lustigen Pünktchen” ist schon “sehr lustig”, hat aber mit einer qualitativ guten Aussage nichts zu tun!

    Bevor du Karten bewertest und beurteils, musst du erst mal lernen sie zu lesen.

    Dass dir das “lesen” von Kompass-Karten leichter fällt liegt darann, dass sie dir einen Haufen Informationen nicht zeigen – Infos die aber wichtig werden können.

    Uli hat dir in beiden Treads die richtige Antwort gegeben.

  • wolf

    Mitglied
    22. September 2010 at 09:09

    tach.

    ich wuerde mal gerne von karsten wissen wie denn “ausgemusterte bundeswehrkarten” aussehen.

    wenn man mit 50:000ern zurecht kommt ist das was es bein LVA's und/oder Bw gibt, das beste was man kriegen kann.

    vorraussetzung ist dass man ein karte LESEN kann. und da hapert es wohl.

    naja, das statement mit den roten puenktchen und so sagt glaube ich alles und disqualifiziert den schreiber wohl sowieso vom kartenlesen.

    gerne bereit bin nachhilfestunden zu geben.

  • Karsten Gröhling

    Mitglied
    22. September 2010 at 21:34

    Hallo Mörchen ,

    danke . Das ist vollkommen ok das du mir das schreibst find ich gut. Mit deiner Ausssage kann ich viel anfangen.Im gegensatz zu Wolf! Die Kompasskarten sind heutzutage in meinen Augen ok .

    Ich mein sie sind auch GPS gerecht. Es sagen viele meiner Freunde, das die kompasskarten damals nix taugten, dem schenke ich glauben.

    Gruss aus NRW.

    @ Wolf . Hör mal entlich auf aus der hinteren Reihe mit Schlamm zu werfen . Du bist ja schlimm !! Oder bist du Beitragsgeil in diesem Forum?

    Und wenn du lustiger weise Schreibfehler findest. Die darfst du behalten.

    Kannst du mir bitte das Karten lesen bei bringen . Das interessiert mich . Ich mein , ich kann ja nicht alles ……………………………..denke das ich von dir noch sehr sehr viel lernen kann.

    Gruss

    Karsen .

  • guw

    Mitglied
    24. September 2010 at 08:15
    Steeler wrote:
    Was mich interessieren würde wie und wo ihr euch verlaufen habt. Nix für ungut, aber sich auf dem Abstiegsweg zu verlaufen ist schon eine Meisterleistung. Ich war auch schon einige mal dort oben, aber bei guten Wetterbedingungen kannst du dort eigentlich nicht viel falsch machen.

    Tja, dann waren wir eben besonders blöd, wenn du meinst. Das könnte man jetzt diskret verschweigen, aber da immer wieder solche Einsätze nötig werden sag ich nochmal was dazu.

    Wolltet ihr über die Wiener-Neustädter-Hütte runter zum Eibsee, oder über die Knorrhütte ins Reintal? Lt. deiner Beschreibung tippe ich auf die erste Variante.

    Du tippst richtig. Und wir haben den Abzweig verpasst und sind weiter Richtung Zugspitzplatt gegangen. Als wir uns dessen bewusst wurden wollten wir quasi den Fehler klein halten, unser vor Ort kundiger Begleiter meinte dass wir nach kurzer leichter Geländequerung auf den richtigen Weg kommen würden.

    Ich glaube das führt oft zu fatalen Situationen: dass man einen Fehler macht und dann um ihn zu beheben einen riesen Fehler. Um den ersten quasi ungeschehen zu machen.

    Kurzer Nachtrag: zu den 760 € für den Hubschrauber flatterte mir jetzt noch eine Pauschale von 460 € für die Koordination des Notfalleinsatzes ins Haus. Macht 1220 € pro Person.

    Uli

  • Heidi

    Mitglied
    24. September 2010 at 08:38

    Hallo Ulli,

    was mich in dem Zusammenhang noch interessieren würde:

    Wie hat Euch denn der Hubschrauber gefunden? Peilt der dann irgendwie das Handy, denn Ihr konntet vermutlich nicht ganz genau sagen, wo Ihr Euch denn befindet?

    Gruß Heidi

  • guw

    Mitglied
    24. September 2010 at 08:40

    Wir haben beschrieben was wir sehen, und als er sich genähert hat haben wir gewunken. Eigentlich hatte ich GPS Koordinaten von unserer Position, aber die Handyverbindung war nicht lange genug am Stück intakt um die durchzugeben.

  • Norbi

    Mitglied
    4. Oktober 2010 at 09:20

    hallo,

    da war doch ein Herr ohne set und helm in ein steig unterwegs, nur er war ja nicht alleine im steig, zum

    glück für uns das der nicht gefallen ist, hauptsache er hatte sein kick und spaß dabei

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