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Unfälle am Berg
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wolf wrote:manchmal machts echt spass auch mal alleine unterwegs zu sein, stimmt!
beim after-tour-Bier habe ich aber gesellschaft ganz gerne.
geht mir auch so!!
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Ich bin immer lieber zu zweit unterwegs. Schon, weil ich dann mein Gelaber nicht alleine ertragen muss!!! –>
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Ich sag mal solange du meistens mit anderen Unterwegs bist, bei mir zum klettern in der Regel Frau und Kinder, ist es auch mal schön, wirklich nur für dich zu sein
das Bier hinterher alleine zu trinken auch nicht so sehr motiviert…
Auch das stimmt grundsätzlich, wobei ich die Abende meist mit einem Buch verbringe und einem guten Wein.
Ich denke es ist ein großer Unterschied wenn man mal ein paar Tage alleine Unterwegs ist und man die Sicherheit hat, dass es eine Ausnahme und nicht die Regel ist.
Buch, Rotwein und Tablet
Wirklich einsam wars hier 2013 auf dem Moleson/Schweiz. Da hat mir die Belegschaft noch eine Abendessen gemacht und ist mit der letzten Bahn um 18.00 Uhr ins Tal gefahren und hat mir erklärt wie ich mir Frühstück machen , die Kaffemaschiene zu bedienen ist und wo das Essen steht. Soll alles aufschreiben und weg wahren sie und ich war auf 1600m Muttersehlenalleine.
war ein starkes Erlebniss
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An DEN BERICHT kann ich mich noch sehr gut erinnern. War klasse!
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wolf wrote:manchmal machts echt spass auch mal alleine unterwegs zu sein, stimmt!
beim after-tour-Bier habe ich aber gesellschaft ganz gerne.
Hallo Wolf,
kann ich von meiner Seite her bestätigen. Ich gehe auch sehr gern mal allein eine Tour, weil man dann
seine Gedanken schweifen lassen, sein persönliches Tempo gehen und z.B. auch mal spontan den
Wegverlauf nach eigenem Geschmack verändern kann. Oder es ist ein Gipfelziel, was z.B. meine Partnerin
nicht anspricht, weil es ihr vielleicht zu anspruchsvoll ist.
Aber ich mache auch gern Touren mit anderen Leuten (natürlich auch mit Partnerin), da kann man sich
sehr schön über allerlei Dinge unterhalten. Und die Einkehr auf der Alm/Hütte ist umso kurzweiliger.
Aber allein treffe ich auch oft Leute, mit denen man super ins Gespräch kommen kann.
Grüße
Tobi
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Übrigens:
als ich am Montag in den Ammergauern unterwegs war und auf die Krähe gestiegen bin, wollte ich ursprünglich eigentlich
den Grat der Hochplatte von West nach Ost überschreiten. Dabei kam ich jedoch an eine Stelle, welche mir in dem Moment
nicht ganz geheuer war:
Ich war allein unterwegs, die Stelle war ausgesetzt (es ging links mehrere hundert Meter steil runter, rechts der Felsen auch)
und die Stelle war schmal und ungesichert… da habe ich mich dann doch lieber zur Umkehr entschlossen. Ich wusste zwar,
dass im weiteren Verlauf noch Seilsicherungen kommen, aber da hätte ich ja erstmal hingelangen müssen. In dem Moment
ging bei mir im Kopf die Alarmglocke an: “geh da jetzt lieber nicht weiter, wenn Du den Halt verlierst, dann war es das…”.
Am Ende ist es meist reine Kopfsache. Ich habe z.B. einen Arbeitskollegen, der krasser als ich unterwegs ist (er hat z.B. die
Watzmann-Überschreitung mal so eben an einem Tag gerockt), der würde über so eine Stelle einfach drüber rennen, da er
sich in dem Moment keine Gedanken macht, was alles passieren kann (wobei das sicher auch nicht von Vorteil ist).
Im Moment der Umkehr ärgert man sich immer, aber im Nachhinein betrachtet weiß ich immer, dass es in diesem Moment
die richtige Entscheidung war. Man sollte immer seinem Bauchgefühl vertrauen. Bei uns in der Wohnung haben wir folgenden
Spruch hängen:
“Umkehr”
Wie oft bist Du am Berg schon umgekehrt?
Es war nicht Feigheit was der Berg Dich lehrt!
Fällt auch dem Leichtsinn noch ein Gipfel in den Schoß,
doch im Verzicht zeigt sich der Meister groß!
Solang Du lebst, führst mit Dir selbst Du Krieg,
sich selbst bezwingen – schönster Gipfelsieg!
Viele Grüße
Tobias
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Sehr gute Entscheidung, gerade wenn man alleine unterwegs ist sollte man umbedingt auf sein Bauchgefühl hören, falscher Ergeiz ist da komplett fehl am Platz.
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Julian wrote:Ich bin immer lieber zu zweit unterwegs. Schon, weil ich dann mein Gelaber nicht alleine ertragen muss!!! –>
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” title=”Laughing” /> –> der war gut -
Kraxel-Tobi wrote:
“Umkehr”
Wie oft bist Du am Berg schon umgekehrt?
Es war nicht Feigheit was der Berg Dich lehrt!
Fällt auch dem Leichtsinn noch ein Gipfel in den Schoß,
doch im Verzicht zeigt sich der Meister groß!
Solang Du lebst, führst mit Dir selbst Du Krieg,
sich selbst bezwingen – schönster Gipfelsieg!
Viele Grüße
Tobias
warst wohl auch schon am stripsenjoch-haus….da babbt der spruch an der wand.
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Hallo Wolf,
ja genau da hängt der Spruch und von dort habe ich ihn.
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Auch wieder Selbstüberschätzung, Fehlplanung und oder die Angst vor den anderen als Schwächling dazustehen?!
Bedauerlich!!!!
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waeller wrote:Bedauerlich!!!!
Das sind drei Tote, mit denen man in den Bergen wohl immer wieder rechnen muss: Ausbruch eines Griffes / Felsstückes in der Route…und zwei Herzinfarkte! Wobei die Statistik schon stimmt, dass mehr Menschen beim Wandern an Herz-Kreislauferkrankungen sterben als beim Klettern…sind halt immer noch “Killer” Nummer Eins in Deutschland…
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Anonymous
Deleted User29. September 2015 at 11:09War auch sehr interessant am Sonntag die ZDF-Reportage über die Bergretter in Berchtesgaden zu sehen. Mein Respekt an diese Menschen, die das alles auch noch ehrenamtlich machen.
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waeller wrote:Auch wieder Selbstüberschätzung, Fehlplanung und oder die Angst vor den anderen als Schwächling dazustehen?!
Ja der Mannl Grat ist im Vergleich zum Schuster >Steig schon deutlich anspruchsvoller zumal auch etliche Passagen ungesichert sind. Ich hätte mir vorletzte Woche bei unserer Tour dort an einigen Stellen eine Sicherung gewünscht.
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Oldie wrote:War auch sehr interessant am Sonntag die ZDF-Reportage über die Bergretter in Berchtesgaden zu sehen. Mein Respekt an diese Menschen, die das alles auch noch ehrenamtlich machen.
Ja war sehr interessant, was mich allerdings etwas verwundert hat waren die beiden Kletterer am Grünstein ohne Helm. Sind die zufällig auf das Kamerateam getroffen oder war die Szene gestellt um auf die Notwendigkeit eines Helms im Klettersteig hinzuweisen.


Buch, Rotwein und Tablet 



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