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Unfälle am Berg
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harwin wrote:Unfälle wird es immer geben, die wirst du dadurch nicht verhindern können. Und im Verhältnis zu der Anzahl Menschen die in die Berge gehen sind die Unfälle nicht mehr geworden.
…und außerdem passieren die meisten Unfälle im Haushalt, und die meisten Menschen sterben im Bett!
Ernsthaft: Ich gebe Harald schon Recht: Mit noch mehr Verboten wird man nichts erreichen. Ich denke, man kann nur gebetsmühlenartig immer und immer wieder die gleichen Dinge verbreiten:
Gute Tourenplanung bei adäquater Selbsteinschätzung und Anpassen der Pläne an die Gegebenheiten vor Ort (Wetter, Bedingungen etc.) verhindern die meisten Unfälle, nicht Verbote. Dazu gehört natürlich eine ordentliche Portion GMV (gesunder Menschenverstand), und manchmal auch ein wenig Demut…
Erst kürzlich hatte hier jemand gepostet, dass sie kurz vor dem Gipfel umkehren mußten, weil die Wegführung nicht eindeutig war und sie sich nicht versteigen wollten. Das bekommt von mir sofort den hier , und auch noch diese beiden:
Diese Gruppe mußte die Bergwacht nicht retten! So sollte das ablaufen. Spezialisten und Einzelkönner wird es immer geben, das lässt sich nicht verhindern. Vielleicht können aber andere durch derartige Beispiele lernen, und verhindern, selbst in eine solche Situation zu kommen. Ein Kollege hat auch mal Hilferufe gehört, das Gelände, aus dem diese zu kommen schienen, war aber zu schwierig, als dass er selber dorthin, wo er die Person vermutete, gehen konnte. Da wurde dann die Bergwacht, und von dieser ein Hubschrauber alarmiert. Wäre in oben beschriebenen Fall auch die bessere Lösung gewesen…
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Julian wrote:Ich denke, man kann nur gebetsmühlenartig immer und immer wieder die gleichen Dinge verbreiten:
Gute Tourenplanung bei adäquater Selbsteinschätzung und Anpassen der Pläne an die Gegebenheiten vor Ort (Wetter, Bedingungen etc.) verhindern die meisten Unfälle, nicht Verbote. Dazu gehört natürlich eine ordentliche Portion GMV (gesunder Menschenverstand), und manchmal auch ein wenig Demut…
Dem kann ich natürlich auch voll zustimmen. Ich denke eben, an den alpinen Tourismuszentren könnte sowas in Form von guten Ratschlägen stattfinden, eben nicht noch nach der letzten Seilbahn in ne hochalpine Route einzusteigen z.b.. Manchen scheinen diese diese Basics eben nicht klar zu sein. Da ist dann Selbstüberschätzung nicht weit. Zu GMV gehört eben auch verstehen.
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Das sollte es uns allen wert sein!!!!
Aber vielleicht sollten auch die Gastbetriebe, ohne ihn an die Kunden weiterzugeben, ihren Obolus erbringen.
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waeller wrote:Das sollte es uns allen wert sein!!!!
Aber vielleicht sollten auch die Gastbetriebe, ohne ihn an die Kunden weiterzugeben, ihren Obolus erbringen.
Bergrettung Tirol will Geld von Touristen[/url:21kz13xh]
mir waere es z.b. ziemlich wurscht ob meine Ferienwohnung 50 euro pro nacht kostet oder 50,10 euro. bei 7 naechten sind das 70 cent.
die tiroler Bergwacht haette somit einen zuschuss von 4,5 Millionen anstatt 450,000.
wir alle geben so viel geld fuer schrott aus….was sind da 70 cent extra in einer urlaubswoche?
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Zwei Schwaben sind in eine Gletscherspalte gefallen. Nach Stunden des Aufsteigs hat sich die Bergrettung an die Spalte herangearbeitet und einer der Retter ruft hinunter:
“Hier ist die Bergrettung!”
Tönt es schwach von unten aus der Spalte zurück:
“Mir gebet nix!”
Ich sehe das wie Wolf: Wenn 10 Cent pro Nacht an die Bergrettung abgeführt würden, wäre das Ausrüstungsproblem gelöst!
Ich werfe auch ab und zu einfach so mal was in eine der Büchsen, wenn ich auf Hütten oder an Seilbahnstationen eine sehe.
Schließlich könnte ich (selbst- oder fremdverschuldet ist da egal…) der Nächste sein, bei dessen Rettung dann ein wichtiger Ausrüstungsgegenstand fehlt…
Wir könnten dieses Jahr die Kalenderspende ja mal der Bergwacht spenden, wenn wir es schaffen sollten, wieder einen zu entwerfen?! Apropos…
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Julian wrote:
Wir könnten dieses Jahr die Kalenderspende ja mal der Bergwacht spenden, wenn wir es schaffen sollten, wieder einen zu entwerfen?! Apropos…
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Die Antwort der Bayrischen Bergwacht
auf den Gedanken der Tiroler Bergwacht “Bergrettung Tirol will Geld von Touristen”!
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waeller wrote:Die Antwort der Bayrischen Bergwacht
auf den Gedanken der Tiroler Bergwacht “Bergrettung Tirol will Geld von Touristen”!
naja…wenn's die deutschen nicht noetig haben. wie gesagt, ich wuerde mein schaerflein dazu beitragen, obwohl ich in einigen jahrzehnten Bergsport die Bergwacht nicht ein einziges mal gebraucht habe.
viel erfreulicher ist aber die meldung auf der selben seite der SZ, dass ein 16 jaehriger einen 50 meter sturz an der schaertenspitze ueberlebt hat.
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wolf wrote:viel erfreulicher ist aber die meldung auf der selben seite der SZ, dass ein 16 jaehriger einen 50 meter sturz an der schaertenspitze ueberlebt hat.
Na hoffentlich sind die Verletzungen nicht zu kritisch (befürchte ich nämlich…Schädel-Hirn-Trauma, Querschnitt, Risse der inneren Organe)…ich drücke auf jeden Fall die Daumen.
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harwin wrote:das ist leider tragisch
Klettersteig ohne Erfahrung und geeignete Ausrüstung[/url:3mez0gfn]
hatte ich auch schon gelesen
und offenbar ist wieder falsche ausrüstung bzw. das “auf die leichte schulter” nehmen das problem…..
traurig
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…und noch ein tragischer Unfall…
Absturz in den Berchtesgadener Alpen[/url:24wd61ep]
Mein Beileid gilt allen Angehörigen.
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Julian wrote:…und noch ein tragischer Unfall…
Absturz in den Berchtesgadener Alpen[/url:2axd6cvb]
Mein Beileid gilt allen Angehörigen.
Dem schließe ich mich an.
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Stroty wrote:harwin wrote:das ist leider tragisch
Klettersteig ohne Erfahrung und geeignete Ausrüstung[/url:dbch9uix]
hatte ich auch schon gelesen
und offenbar ist wieder falsche ausrüstung bzw. das “auf die leichte schulter” nehmen das problem…..
traurig
Auch hier mein Beileid den Angehörigen.
Da fallen mir gleich wieder die zahlreichen Leute ein, welche mir vor ein paar Wochen da oben auf dem Klettersteig begegnet sind,
die auch mehr schlecht als recht ausgerüstet waren…
