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  • Unfälle am Berg

     Julian aktualisiert 3 Jahre, 5 Monat aktiv. 50 Mitglieder · 1,024 Beitrag
  • madbutt

    Mitglied
    30. Juli 2017 at 19:02

    ** you do not have permission to see this link **

    tödlicher Steinschlag auf dem Mittenwalder Höhenweg

  • ralf

    Administrator
    30. Juli 2017 at 19:15

    man merkt leider dass fast überall momentan Ferien sind… entsprechend “ungestüm” geht es gerade in den Bergen zu…

    Hier noch weitere Unfälle die allein an diesem einen Wochenende passiert sind:

    Tödlicher Absturz am Seebener Klettersteig[/url:16eeum3n]

    Absturz im Katrin Klettersteig[/url:16eeum3n]

    (auffällig ist, dass es in beiden Fällen Tschechen waren)

  • Erik

    Mitglied
    30. Juli 2017 at 21:35

    Tschechen kennen wir doch schon aus 2013 im Hiss Ralf. Kannst dich erinnern, an Vater und Sohn die mit ihrer professionellen Ausrüstung in den KS wollten

  • wolf

    Mitglied
    31. Juli 2017 at 07:25
    Ralf wrote:

    (auffällig ist, dass es in beiden Fällen Tschechen waren)

    wennst die Nachrichten vom matrashaus aufmerksam liest, stellst du fest dass, gemessen an der wahrscheinlich geringen anzahl der Bergsteiger aus diesen ländern, es immer wieder Tschechen, Slowaken und Ungarn sind die in Bergnot geraten oder schlecht ausgerüstet unterwegs sind.

  • madbutt

    Mitglied
    31. Juli 2017 at 07:45
    wolf wrote:
    Ralf wrote:

    (auffällig ist, dass es in beiden Fällen Tschechen waren)

    wennst die Nachrichten vom matrashaus aufmerksam liest, stellst du fest dass, gemessen an der wahrscheinlich geringen anzahl der Bergsteiger aus diesen ländern, es immer wieder Tschechen, Slowaken und Ungarn sind die in Bergnot geraten oder schlecht ausgerüstet unterwegs sind.

    Oder wie es eine Pensionsinhaberin zu mir gesagt hat “Am liebsten würde ich keine Gäste mehr aus tschechien und der slowakei nehmen. Wenn ich sehe, wie und mit was die losmarschieren… da sterbe ich immer 1000 Tode bis die wieder heil vom Berg unten sind”

  • Stroty

    Mitglied
    31. Juli 2017 at 10:02

    ist das wirklich eine überrepräsentierte Gruppe bei den Bergunfällen? Woran liegt das denn wohl?

  • Julian

    Mitglied
    31. Juli 2017 at 10:40

    Also mir drängt sich der Gedanke auch ab und zu mal auf – auch beim Skitourengehen. Ist vielleicht falsch, aber ich kenne jetzt keine Statistik dazu.

    Was vielleicht dazu führen könnte, ist, dass die Tschechen gerade im Westen und Süden der Alpen lange Anfahrtswege haben, die sie nicht “umsonst” gefahren sein wollen, und dann eben Touren auch bei Wetter-(oder Schnee-)bedingungen durchziehen, wo andere vielleicht umdrehen würden…

    Bei diesem Unglück hier http://www.n-tv.de/panorama/Sechs-Lawinentote-in-Tirol-article69397.html waren wir kurz davor auf der Langtalereck…der Hüttenwirt hat damals wegen der Schneeverhältnisse von der Tour abgeraten…der Hang ist echt lang und steil. Und als wir abfuhren, schneite es gerade…

    Ist aber reine Spekulation meinerseits.

  • wolf

    Mitglied
    31. Juli 2017 at 10:49
    Stroty wrote:
    ist das wirklich eine überrepräsentierte Gruppe bei den Bergunfällen? Woran liegt das denn wohl?

    sicher auch am deutlich geringeren einkommen, was die Möglichkeit betrifft sich “anständige” Ausrüstung zuzulegen.

    kuck mal mit was und wie die Anrainer der z.b. hohen tatra in ihrem Gebirge rumturnen…abenteuerlich. ähnliches kenne ich teilweise auch aus Slowenien.

    unzureichendes Schuhwerk, kein Wetterschutz dabei (aber auf fast 3000 meter raufsteigen ), Kälberstricke mit Karabinern Marke VEB Karabinerkombinat Karl-Marx-Stadt um den Bauch.

    Nachrichten über bergunfälle von dort schaffen es ja auch meist zu uns gar nicht….außer vielleicht es ist ein Westeuropäer betroffen.

    daher wissen wir auch gar nicht genau wieviele DORT jedes jahr verunglücken.

    oft kommt dann noch der stress hinzu dass ich mir ja nur die 3 tage Urlaub im Gebirge leisten kann, also wird auch bei widrigsten….wenigstens aber fragwürdigen Bedingungen z.b. in den königsjodler eingestiegen. und weil der ja ein echter kracher ist und ich eigentlich konditionell dem gar nicht gewachsen bin….verunglücke ich oder schaffe es nur mit ach und krach zum matrashaus.

    mangelnde recherche, tourplaung, Erfahrung und teilweise totale beratungsresistenz machen die Grütze komplett.

    wie sonst ist zu erklären das ein 71 jähriger in den seebener überhaupt einsteigt, sein set falsch handhabt und deshalb abstürzt? –><img class=” title=”Crying or Very sad” /> –>

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    31. Juli 2017 at 11:08
    madbutt wrote:
    [Permission to view this media is denied]

    tödlicher Steinschlag auf dem Mittenwalder Höhenweg

    Mein Beileid den Angehörigen.

    Ich vermute mal die Unglücksstelle ist dort, wo man im steinschlaggefährdeten Bereich unter

    dem Gipfel queren muss, also nach der Schutzhütte mit dem Fahrradverbotsschild?

    Da sauste damals bei unserer Begehung auch ein Stein ganz knapp an uns wie ein Geschoss vorbei.

    Aber bei dem Unglück kam sicher deutlich mehr die Wand runter – da hilft dann meist auch kein

    Helm mehr.

    Trotzdem muss ich hier mal anmahnen, dass ich auf dem Höhenweg leider schon

    mehrfach viel zu viele Leute ohne Helm getroffen habe…

    Leute Leute – denkt daran, ihr habt nur eine Murmel!!

  • ralf

    Administrator
    31. Juli 2017 at 11:25

    @Kraxel-Tobi – ja ich denke auch dass es direkt diese Passage gewesen sein muss – zumindest habe ich auf FB was dazu gelesen.

    Es war wohl jmd. an dem Tag unmittelbar dort unterwegs und der meinte dass dort extrem viele unterwegs waren, die in diesem Gelände überhaupt nicht zurechtkamen und entsprechend viele Steine losgetreten haben

    [/url:1h9nsqva]

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    31. Juli 2017 at 12:23

    Ach Du meinst, das Unglück passierte in der Rinne nach der Querung (siehe Dein Foto)?

    So schwer ist die Stelle doch eigentlich gar nicht (natürlich rein subjektiv gesehen).

  • ralf

    Administrator
    31. Juli 2017 at 12:30

    habe hier jetzt in der PR Meldung gelesen, dass es wohl direkt nach der Rinne – beim Übergang zum steilen Wiesenhang – passiert sein muss

    Das schattige und sehr steinschlaggefährdete Gebiet auf der Ostseite unterhalb der Sulzlekammspitze (2323 Meter) mit Leitern und Trittkrampen hatten sie hinter sich gelassen und wanderten nun im Gebiet der Tiroler Gemeinde Scharnitz einen steilen alpinen Pfad im Wiesenbereich entlang, auf dem es keine Seilversicherung gab.

    (** you do not have permission to see this link **)

    Also wohl in diesem Bereich ** you do not have permission to see this link **

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    31. Juli 2017 at 12:52

    Das müsste die steile Wegpassage sein, bevor man zum Gipfel der Sulzliklammspitze gelangt?

    Evtl. hat ja jemand, der weiter oben voraus stieg, diesen großen Fels losgetreten? Oder durch

    die vielen Regenfälle die Tage zuvor von allein gelöst.

    Schon eine tragische Geschichte – da hat man dann echt keine Chance, wenn einen so ein Teil

    trifft und das noch dazu in ungesichertem Gelände. Da reißt es einen einfach mit.

  • Stroty

    Mitglied
    31. Juli 2017 at 13:14

    …und somit bleibt leider auch trotz guter ausrüstung und richtiger handhabung das risiko “natur”……

  • Julian

    Mitglied
    31. Juli 2017 at 14:59

    Mein Beileid. Das ist ja extrem unglücklich.

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