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Unfälle am Berg
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Ich muss gestehen: ich hab mir die ersten paar Klettersteige auch keine Gedanken um Schwierigkeitsgrad usw. gemacht.
Ging schlicht davon aus, dass ich umkehr, wenns zu arg wird.
Hab allerdings aber auch nur Klettersteige gemacht, wo schon Freunde mit ihren Kindern unterwegs waren.
Die Geschichte mit der Schwierigkeitsskala hab ich später erst geschnallt, als ich das erste Mal meine Lütte mitnehmen wollte und mich näher damit befasst hab.
Dennoch gab bisweilen schon Unmut, wenn der Anmarsch/Zustieg länger dauerte als der Klettersteig selbst.
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Stroty wrote:Julian wrote:Alles in allem weiterhin ein tragischer Unfall!
Warum man als Anfänger einen Anfänger in einen D/E-Steig schleifen muss, bleibt mir weiterhin unklar…
Das Urteil finde ich an sich korrekt – gerade die Argumentation, dass der Angeklagte nicht mit dem Setriss rechnen konnte!
Ich bleibe bei meiner Maxime: Nicht stürzen. Und deswegen wird mich auch weiterhin keiner in der Martinswand oder ähnlichen Kalibern finden…außer, ich habe irgendwann doch mal den Rappel gekriegt und ausreichend trainiert etc. Halte ich für unwahrscheinlich… –>
” title=”Embarassed” /> –> da bin ich bei dir. wenn`s mir nach vorbereitenen recherchen zu heftig erscheint, dann lass ich`s sein. eine entspannte C-Tour ist mir dann doch lieber als D/E mit hosen voll……
Seh ich mittlerweile auch so. Was will ich mich ne E Stelle am Seil hochquählen wenn es deutlich genussvoller geht.
Vor 3 Jahren musst ich es mir noch selbst beweisen und alles wegballern was geht. Mittlerweile hab ich schöne Kraxelei im 4-5 Grad deutlich lieber und ist für mich persönlich deutlich sicherer als paar Meter ungebremst ins Set zu fallen und dann nichts mehr machen zu können. Noch dazu die ganzen Massen die am Berg in solchen steigen unterwegs sind…
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Erik wrote:
Seh ich mittlerweile auch so. Was will ich mich ne E Stelle am Seil hochquählen wenn es deutlich genussvoller geht.
Vor 3 Jahren musst ich es mir noch selbst beweisen und alles wegballern was geht. Mittlerweile hab ich schöne Kraxelei im 4-5 Grad deutlich lieber und ist für mich persönlich deutlich sicherer als paar Meter ungebremst ins Set zu fallen und dann nichts mehr machen zu können. Noch dazu die ganzen Massen die am Berg in solchen steigen unterwegs sind…
ging mir genauso. erstmal alles wegballern was rang, namen und schwierigkeit hat….aber vor allem auch die eher unbekannten ferrate fernab von den mode-dolomitensteigen und den überlaufenen Tirolern und salzburgern z.b im wiener wald, kärnten und Slowenien.
Nachteil beim klettern: du musst halt immer einen seilpartner haben und das ganze glump mitrumschleppen, was je nach zustieg auch kein riesenspass ist.
deshalb haben wir uns mitunter auf die klassischen ungesicherten Bergtouren im II. grad konzentriert. diese touren sind meist sehr einsam.
für den wanderer zu schwer, für den kletterer zu leicht und für den klettersteigler zu wenig Stahlseil. –>
” title=”Laughing” /> –> –>
” title=”Laughing” /> –> macht mir persönlich derzeit am meisten spass.2. juniwoche im karwendel geht's wieder los.
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Lawinenunglück in der Glockner Nordwand
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Ottealm ist ja sozusagen eine Woche im Jahr unser “Hausberg” und ich nehme das Urteil mit Erleichterung zur Kenntniss.
So wie mein Mitgefühl der Mutter gillt, der ich zubillige das alles anders zu sehen.
Bei der Diretissima ist es trotz Ihrer Kürze gar nichgt so interessant ob man die D/E stellen schafft sondern wie schnell man sie angeht und wie stark man die Arme belastet. Die werden zum Schluss einfach immer müder und die Gafahr das die Muskeln “übersäuerne” steigt zum Schluss deutlich an da kaum Eholungraum für die Muskulatur gibt.
Ich habe dort schon Gruppen geshen die knapp 3 Stunden in dem Steig waren weil sie zum Schluss nur noch einen Meter geklettern sind und dann Pause gemacht haben um dann wieder einen Meter zu klettern.
Mein Tochter hat vor 2 Jahren (damals 10) schon unter 25 Minuten gebaraucht und einige Einheimes machen sie als Trimmpfad deutlich unter 15 Minuten, so liegen da die Welten auseinander.
Meiner Meinung nach hatte der Verunfallte genau wie viele die da 2 und 3 Stunden drinne hängen nichts in diesem Steig verlohren. Und wenn man dann teilweise sieht wie sie sich noch feiern das den in 2-3 Stunden geklettert sind gehört ihnen eigendlich für den gefährlich Schwachsinn eine auf die Backen gegeben wegen grober “Blödheit”.
Schuld ist meiner Meinung nach der Fremdenverkersverein und u.a. der DAV die schlicht und ergreifend die Unfallefahr falsch darstellen die in steilen
Klettersteigen besteht. Aber Geschäft geht nun mal vor Moral wobei ich hier die Rolle des DAV als noch unrühmlicher betrachte.
Man macht sich zu wenig klar, das man im Klettersteig eine andere Kletterproblematik als am Seil hat. Zum einen ist es am Seil einem Anfänger kaum möglich Überhang zu klettern weil er vorher schon runter fällt und zum andern wird er bei halbwegs vernünftiger Sicherung deutlich besser beim Fall gebremst
Ein geübter Kletterer wird eheblich weniger Kraft in einem Steig wie bei der Diretissima benötigen da er sich entsprechend eindreht und den Schwerpunkt am Fels hält, Tritte und Griffe besser erkennt als ein Anfänger der neben meist noch körperlicher schwächerer Vorraussetzung dann auch noch mehr Kraft braucht und dementsprechend schneller überfordert ist und dann in einer schwierigen Passagen los läst.
Genau das hat aber zur Folge, dass Stürze dann auch mal schnell deutlich mehr als 3 m bergab gehen (Set + Stahseilweg bis zum nächsten Anker)
EinSausrutscher der in einem A oder B Steig meist noch glimpflich abgeht, ist wenn die Senkrechte dazu kommt häufig nur noch mit schmerzhaften Verletzungen im Sturzfall zu überstehen.
Das sieht man sehr schon an einem der Leserkomentare des Links über das Urteil wo steht
Wäre das Klettersteigset nicht gerissen, wäre warscheinlich nichts passiert.
Das ist schlicht und ergreifend ein Irrtum, richtig währe möglicherweise mit viel Glück nichts passiert aber höchstwahrscheinlich ohne tödlichen Aussgang.
Ausgerenkte Schulter, massive Prellungen, Rückenverletzung etc…dies alles währe wahrscheinlich der Ausgang der Klettertour gewesen hätten die Arme gehalten.
Wird das irgenwo erwähnt ? nein, wird das irgendwo geschrieben wenn neue Steige aufgemacht werden, nein .
Steht auch nur an einem Steig
Achtung bei Sturz erhöhte Verletzungsgefahr da man bis zu ca. 5m snkrecht fallen kann und dann im Fels einschlägt
Zumindet nicht das ich wüste.
Was ich dagegen sehe sind jedes Jahr einen Haufen Leute die in Steigen ab Schwierigkeitsstufe C völlig überfordert sind und nicht selten zur Dreingabe noch rotz und Wasser heulende Kinder dabei haben…könnt ich KOTZEN
Selbst der DAV der es besser wissen sollte, propagieret vor ich glaube 2 Jahren einen neues Steig mit gefahlose Kletterei für Anfänger um die in der nähe befindliche DAV Hütte besser zu bewerben… das ist die eigendlich Sauerei bei diesem Unfall.
Falls der der die Webung geschreiben hat hier mitlieset…Sie können sich ungefähr vorstellen was ich vomn Ihnen denke…
Währe der junge Mann und sein Kletterpartner besser über die Gefahren informiert gewesen hätte er vieleicht erst mal mit den Bergkameraden angefangen oder noch besser erst mal die Walchseerunde gelaufen und festgetellt was er kann und was er sich zutrauen möchte.
ein schöner Steig, aber bitte trotz seiner Kürze (130 HM mit 45 min Kletterzeit angegeben) nicht unterschätzen.
Er fordert gerade bei Ungeübten sehr viel Armkraft und bietet wenig Pause.
Wie überall im Steig gilt nur das Klettern, was man locker ohne Sturz bewältigen kann da Klettersteige anders als Routen beim seilklettern nicht zum Stürzen gedacht sind.
Wollt Ihr üben und Technick vebessern geht ans Seil
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Apicius wrote:
Währe der junge Mann und sein Kletterpartner besser über die Gefahren informiert gewesen hätte er vieleicht erst mal mit den Bergkameraden angefangen oder noch besser erst mal die Walchseerunde gelaufen und festgetellt was er kann und was er sich zutrauen möchte.
so wäre es richtig und jedem halbwegs gebildeten Mitteleuropäer zuzutrauen gewesen.
@Apicius: so wie du hab ich mich bis vor ein paar jahren auch aufgeregt. auch am berg wenn ich versucht habe überforderten Eltern mit ihren heulenden kindern zu helfen und doch nur ne blöde antwort bekommen habe.
mir ist's, wenn ich nicht gerade personen in unmittelbarer absturzgefahr sehe, mittlerweile so was von schei….egal was die alle am berg so treiben.
es gibt heutzutags genügend Möglichkeiten sich zumindest mit dem gefahrenpotential der versch. sportarten auseinanderzusetzen.
den ganzen tag, inklusive Autofahrt wird in die schei…ss smartphones geglotzt, saudoofe selfies gemacht und sinnloses geschreibsel durch den Äther geschickt.
den deppen kann man eigentlich nur zurufen: GLOTZT EUCH ÜBER EURE SMARTPHONES WENIGSTENS EIN PAAR SICHERHEITSVIDEOS ZUM THEMA KLETTERSTEIGEN AN BEVOR IHR LOSZIEHT!
ansonsten…pfff! und schulterzuck!!
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wolf wrote:
den ganzen tag, inklusive Autofahrt wird in die schei…ss smartphones geglotzt, saudoofe selfies gemacht und sinnloses geschreibsel durch den Äther geschickt.
Das mag ein Fluch sein, ist aber auch ne Chance.
Immerhin wächst gerade die erste Generation heran, die es schon im Kinderwagenalter nicht anders kennt, als dass ihr Gegenüber so n Ding vorm Kopf hat.
Da könnts ja klappen, dass die gar nimmer raus gehen, alles durch technische Hilfsmittel (Tablet, Smartphone…) inhaliert und nur guckt, was die, die draussen sind bei FB, Instagram, FlickR, Twitter, … posten…
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“Bin ja beim DAV, die zahlen die Rettung eh…”[/url:1tx465li]
Manchmal sollte man so Typen mit dieser Vollkaskomentalität grad mal…
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Manchmal sollte man so Typen mit dieser Vollkaskomentalität grad mal…
@stroty: stroty was ist da los? hast du die leute in deinem verantwortungsbereich nicht im griff? –>
” title=”Laughing” /> –> ernst beiseite: die bergretter sollten beauftragt werden für solche aussagen die unmittelbare Ausübung von erzieherischen Maßnahmen in Form von Backpfeifen anzuwenden!
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wolf wrote:
Manchmal sollte man so Typen mit dieser Vollkaskomentalität grad mal…
@stroty: stroty was ist da los? hast du die leute in deinem verantwortungsbereich nicht im griff? –>
” title=”Laughing” /> –> ernst beiseite: die bergretter sollten beauftragt werden für solche aussagen die unmittelbare Ausübung von erzieherischen Maßnahmen in Form von Backpfeifen anzuwenden!
ich lese es auch gerade. eien solche einstellung als dav-mitglied……. sektionsausschlussverfahren einleiten…impeachment –>
” title=”Laughing” /> –> -
ZILLER HAT GESCHRIEBEN:
“Bin ja beim DAV, die zahlen die Rettung eh…”
ein bisschen Klug……ss :
1. der DAV zahlt nix. Wir sind als DAVler nur über den DAV bei verschiedenen Versicherungsgesellschaften versichert (s. Ziff. 2)
2. Die Versicherungen zahlen (tlw.) nur subsidiär und die Erstattungshöhe ist gedeckelt:
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3. Der Versicherungsnehmer hat eine “Schadensminderungspflicht”. Wer sich diesbezüglich später mit der Versicherung rumärgern möchte (ohne wiederum eine Rechtsschutzversicherung zu haben oder Jurist zu sein), dem wünsche ich viel Vergnügen.
Ich vermag mir durchaus vorzustellen, dass Versicherungen in (begründeten) Einzelfällen die Leistung verweigern. Von solchen Fällen bekommt die Öffentlichkeit i.d.R. natürlich nichts mit und somit fehlt es etwas an der abschreckenden Wirkung.
Eine “Watschn” vor Ort würde vermutlich den nachhaltigsten Eindruck hinterlassen –>
” title=”Laughing” /> –> -
Jou, die Geschichte mit der Zahlung bei Unglücksfällen am Berg hatten wir ja voriges Jahr schon recht ordentlich aufgedröselt.
Ich denk schon auch, dass aufgrund dieser Äusserung (wenn sie denn tatsächlich so gefallen ist und auch nicht in nem anderen Kontext gebraucht wurde (kann ja sein, dass der junge Mann erschöpft und happy, gerettet worden zu sein, den Rettern nur mitteilen wollte, dass er übern DAV versichert sei oder so…)) ein guter Anteil der Rettungskosten von der Versicherung an den 'Kunden' weitergegeben wird.
Mich bringt so n Spruch halt ein wenig auf die Palme, wegen der, wie oben angesprochen, 'Vollkaskomentalität'.
Solche Typen bringen ja nicht nur sich selbst in Gefahr sondern eben auch andere.
Der Kandidat hier scheint aber auch ein ganz besonderes Kaliber zu haben. Keine Ahnung, was er alles mit hatte, wenn das durchweicht auf 25kg kommt.
Ein Regenüberzug scheint jedenfalls nicht unter den Utensilien gewesen zu sein…
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Jungholz – Eine Feier auf einer Alm am Sorgschrofen in Jungholz endete am Wochenende tragisch. Am Samstag feierte dort eine Faschingsgruppe. Am Nachmittag stießen zwei junge Landsleute zu den 13 Deutschen. Gemeinsam verbrachten sie die Stunden bis zum Abend. Laut Polizei wurde auch Alkohol getrunken.
Gegen 20.30 Uhr entschlossen sich der 24-Jährige und sein ein Jahr jüngerer Begleiter, eine nächtliche Bergtour zu unternehmen. Die Männer verließen die Alm und gingen in Richtung Sorgschrofen. Ein Mitglied der großen Gruppe versuchte später, das Duo anzurufen. Doch die beiden nahmen nicht ab. Die Faschingsgruppe machte sich schließlich am späten Abend in Richtung Wertach auf den Weg.
Als die beiden jungen Deutschen am Sonntag immer noch nicht erreichbar waren, organisierte einer aus der Faschingsgruppe am Vormittag eine Suchaktion. Um 13.30 Uhr der tragische Fund. Der 24-Jährige lag etwa 265 Meter unterhalb des Sorgschrofens – tot. Die deutsche Bergwacht wurde alarmiert. Die Einsatzkräfte stießen an der Talstation der Jungholzer Lifte auf den 23 Jahre alten Begleiter des Toten. Der Deutsche war schwer verletzt.
Mit dem Notarzthubschrauber wurde der junge Mann in das Klinikum nach Kempten gebracht. Was genau am Sorgschrofen passiert ist, ist noch nicht bekannt. Der Schwerverletzte konnte noch nicht befragt werden. Der Leichnam des 24-Jährigen wurde mit dem österreichischen Polizeihubschrauber geborgen. (TT.com)

ein schöner Steig, aber bitte trotz seiner Kürze (130 HM mit 45 min Kletterzeit angegeben) nicht unterschätzen.