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Robert Enke ist tot
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hallo zusammen,
soeben habe ich aus den Nachrichten vom Tod von Robert enke erfahren… einfach nur traurig! Er war ein ganz Großer des deutschen Sports.
Ich wünsche seiner Frau und seiner Familie, seinen Angehörigen und vielen Freunden viel Kraft in diesem traurigen Augenblick.
Ruhe in Frieden, Robert Enke!
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Ich hab jetzt noch Gänsehaut. Was muß in dem Mann los gewesen sein so einen Entschluß zu fassen und umzusetzen.
So wird uns wieder schmerzlich bewußt gemacht, wie unwichtig der Fußball doch eigentlich ist.
Was muß seine Frau jetzt durchmachen. Erst vor 3 Jahren die Tochter und jetzt der Ehemann.
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Die Geschichte mit Robert Enke ist wirklich sehr schlimm und als die Nachricht im Teletext gelesen habe musst ich doch schlucken. Normalerweise interessieren mich Todesfälle von Prominenten gleich gar nicht aber die Tragödie um Enke ist doch anders.
Zu Recht lässt sein Suizid kein gutes Licht auf den Profi-Fußball fallen. Psychische Erkrankungen scheinen zwar akzeptiert zu werden, in die Öffentlichkeit will damit aber scheinbar kein Verrein gehen. Ist es richtig, dass sich Enke bereits einmal einige Wochen in Behandlung befand und der daraus resultierende Ausfall der Bevölkerung als Darminfektion verkauft wurde?
Ich hoffe aufgrund des Selbstmord ändert sich jetzt etwas im Profi-Sport aber ich glaube nicht.
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Ich glaube ebenfalls nicht dass sich etwas ändert. Jetzt wo jeder noch unter Schock steht, wird natürlich nach Veränderungen verlangt und ist gewillt diese umzusetzen, aber es wird auch wieder Gras über die Sache wachsen und in dem schnellebigen Fussballsport werden bald andere wichtige und unwichtige Dinge wieder alles beherrschen.
Es ist nunmal eine Leistungsgesellschaft in der zwangsläufig der schwache auf der Strecke bleibt und diese Entwicklung wird nichts und niemand entscheidend ändern können (Das ist aber nicht nur im Sport so)
So tragisch Enkes Tod auch ist, aber aus den Aussagen seiner Frau höre ich auch raus dass er sich letzlich auch gar nicht helfen lassen wollte, und so sass er in seinem eigenen Gefängnis fest. Einerseits wollte er seinen geliebten Sport nicht gefährden und andererseits den Preis dafür nicht bezahlen. Ein Teufelskreis aus dem er keinen Ausweg fand und ihn in den Selbstmord trieb. Wobei ich sehr gut verstehe dass ein sensibler Spieler(und das war er ja wohl) solche Erlebnisse wie sie in Istanbul geschehen sind und in abgeschwächter Form auch im westlichen Europa gang und gäbe sind, nicht einfach so wegsteckt.
Aber anscheinend war er trotz aller Verzweiflung noch klar genug um seinen Suizid genau zu planen, sein Umfeld zu täuschen und sich dabei nicht anmerken zu lassen was wirklich in ihm vorging.
