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Nauders am Reschenpass
Nauders
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  • Monte Pelmo

    aktualisiert 8 Jahre, 10 Monat aktiv. 6 Mitglieder · 20 Beiträge
  • KarlM

    Mitglied
    31. Juli 2017 at 22:39

    Hallo

    kurze Vorstellung unserer Tour

    Nach der Civetta Hüttenwechsel von Rif. Coldai zum Rif Venezia (1.946 m) und dort Übernachtet, sehr nette und gute Hütte

    Start 6:15 bei starker Bewölkung 200 m über der Hütte

    nach 30 min am berühmt-(berüchtigten) Ballband; man geht etwa 40 min durch die senkrechte Felswand, links 200 m runter, rechts 600 m hoch.

    Wegbreite ca 50-60 cm, mehrere Unterbrechungsstellen, wo man kriecht oder sich außen wirklich über Grund durchhangelt, also nichts für Höhenangst und schwache Nerven. Die schwereren Stellen etwa Schwierigsgrat knapp II.

    Im 1. Bild der Beginn des Bandes ganz rechts am äußersten Rand des Bildes auf etwa halber Höhe des Bildes wo das Geröllfeld auf die Felsen trifft. Ende des Bandes im mittleren Hochkar (durch das geht es hinauf) an der tiefsten Stelle links im Bild. Weitere 2 Bilder de Bandes sind beigefügt.

    [/url:wtgykpp1]

    [/url:wtgykpp1]

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    Dann folgt der 1.000 hm Anstieg, zuerst wandern, dann die Bänderzone, immer abwechseld 2-3 m hochklettern und dann etwas laufen.

    Hier sind wir zum ersten Mal in die Sonne gekommen.

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    Bei etwa 2900 m das ehemalige Gletschergelände, im Hintergrund der Spalle Ost (siehe Erklärung letztes Bild)

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    Von dort geht man zum Westgrat und an diesem entlang zum Gipfel, kurz vor dem waagrechten breiiten Grat oben die schwerste Stelle, ca 2,5 m leicht überhängend auf eine Rippe bzw. Rippenwand klettern und dann hat man es geschafft. Oben waren wir um 10 mit phantastichem Blick über die Wolkendecke zu allen 3.000er der Dolomiten die durchstachen.

    Der Abstieg ging nur 15 min weniger, da das Abklettern der vielen Bänder etc. und das Ballband am schluß wenn man schon müde ist vollste Konzentration erfordert.

    Blick NO Cristallo Sorapis

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    Blick N Tofanen

    [/url:wtgykpp1]

    Königin M im NW

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    Blick O Sorapis Antelao

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    Blick W Civetta und im Hintergund Pala

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    Spalle West (einer der beiden südlichen vorderen Spitzen des Pelmo dito das ansteigende steile Aufstiegskar einrahmen.

    [/url:wtgykpp1]

  • wolf

    Mitglied
    1. August 2017 at 08:19
    KarlM wrote:

    Großartige Bilder und bestimmt ein einmaliges Bergerlebnis.

    Danke, Karl fürs herzeigen!

    Ach so ja…..cooler Radweg!

  • KarlM

    Mitglied
    1. August 2017 at 08:24

    Ja klar cooler Radweg

    es ist ein vollständiges Brentaerlebniss, nur völlig ohne Seil und an den Engstellen wirklich richtig eng.

    Ein paar Haken gibt es, aber wenn man dort sichern wollte, muss man oben übernachten aus Zeitmangel.

    Es gibt auch an 3 Stellen kurze eingehängte Seile, die haben die beste Zeit schon lange hinter sich, da haben wir uns nicht getraut daran festzuhalten…..

    LG

  • wolf

    Mitglied
    1. August 2017 at 08:27

    Glaub ich dir.

    da haste bestimmt ganztags erhöhten puls und nasse Hände.

    und jedesmal wemma umme ecke kuckt hört man sich selbst Oh, Oh! sagen.

  • Stroty

    Mitglied
    1. August 2017 at 08:33

    das ganz ohne seil. respekt. da hätte ich ja dauerdünnpf…..

    ein fehltritt und das war`s?

  • Julian

    Mitglied
    1. August 2017 at 08:48

    Wow.

    Hammer Tour! Ich schätze mal bei 1000 Hm und der Querkraxelei ca. 4 Stunden rauf und in etwa dasselbe wieder runter, oder gings runterwärts doch etwas schneller (bis auf das Ballband)?

    Den Pelmo hab ich auch schon oft sehnsüchtig angeglotzt…vielleicht klappt das ja auch irgendwann.

  • KarlM

    Mitglied
    1. August 2017 at 08:56

    Hallo Julian

    war auch mein Traum seit mehreren Jahren und Dank meiner Tochter die genau diese Tour rausgesucht hat war ich jetzt endlich oben.

    Also nur zu……..

    30 min zum Einstieg 40 min Ballband, das ca 200 hm,

    dann die 1000 hm rauf in ca 2,5 h hoch ergibt zusammen 3 3/4 h zum Gipfel, um 10 waren wir oben.

    runter nur wenig kürzer mit 3,5 h, da man nur zwischen 2.750 und 2.200 m normal über einen steilen Hang absteigt,

    oberhalb ständige Abkletterei über 2-3 m hohe Absätze und beim Band gehst du freiwillig langsam, wenn du schon etwas müde bist.

    Mutig finde ich John Ball, der das 1857 als Erstbesteigung machte, da gabs noch keine Spuren und Steinmännchen.

    Bei den Absatzklettereien oben steht immer ein Männchen an der einfachsten Stelle, das ist schon eine große Hilfe und Zeitersparniss.

    ach übrigens, es gibt da ein noch “schlimemres Band”. Das startet an der Fissura, die scharte zwischen Pelmetto und Pelmo.

    Gebt mal bei google.it (italien) das Suchwort – cengia grohmann – ein und geht auf Bildersuche.

    Man kann ja mal träumen……

    LG

  • Julian

    Mitglied
    1. August 2017 at 09:02

    Ja, verrückte Hunde, diese Iren!

  • Julian

    Mitglied
    1. August 2017 at 09:24

    Schönes Video – aber übernachten wollte ich da nicht, glaub ich.

    [youtube:11xc53ul][Permission to view this media is denied]
    [/youtube:11xc53ul]

  • Julian

    Mitglied
    1. August 2017 at 09:41
    KarlM wrote:
    […]

    ach übrigens, es gibt da ein noch “schlimemres Band”. Das startet an der Fissura, die scharte zwischen Pelmetto und Pelmo.

    Gebt mal bei google.it (italien) das Suchwort – cengia grohmann – ein und geht auf Bildersuche.

    Man kann ja mal träumen……

    LG

    Grindig. Auch der Aufsteig durch die Fissura schaut nicht gerade lustig aus. Steiles, oben auch sehr schmales Geröllfeld…bestimmt nicht ungefährlich, je nachdem, wer über einem geht…

  • ralf

    Administrator
    1. August 2017 at 09:54

    Danke für die tollen Tourenbilder und den tollen Tourenbericht (hatten wir leider schon lange nicht mehr in der Form im Forum – vielleicht fühlt sich ja der ein oder andere dadurch motiviert )

  • Julian

    Mitglied
    1. August 2017 at 13:22

    Na, Ray, der Pelmo ist doch genau Dein Ding – nicht enden wollender Anstieg durch Geröllhalden! Wann fahren wir? –><img class= –> –><img class=” title=”Laughing” /> –> –><img class=” title=”Laughing” /> –> –><img class=” title=”Laughing” /> –>

  • ralf

    Administrator
    1. August 2017 at 13:29
    Julian wrote:
    Na, Ray, der Pelmo ist doch genau Dein Ding – nicht enden wollender Anstieg durch Geröllhalden! Wann fahren wir? –><img class= –> –><img class=” title=”Laughing” /> –> –><img class=” title=”Laughing” /> –> –><img class=” title=”Laughing” /> –>

    da gibt es doch bestimmt auch einen “direkteren” Aufstieg… ab dem IV.Grad wird´s fester –><img class= –>

  • Stroty

    Mitglied
    1. August 2017 at 13:44

    genau, hat der keine ostwand?

  • KarlM

    Mitglied
    1. August 2017 at 13:50

    Ost-, West- und vor allem Nordwand sind alle ca 800-1200 m senkrecht.

    R. Messner kam übrigens in der Nordwand fast ums Leben, ihn erwischte dort auf 2/3-Höhe ein sehr schweres Gewitter.

    Südlich gibt es wohl einen aufstieg, der in der Nähe des Ballbandendes hochkommt, ca 250 m Wandhöhe……

    (wie wär's Ralf? )

    Da müßte ich mal ein Uralt-Alpin ausgraben, in dem sind Handskizzen von weiteren begehbaren Bändern drin, aber alle mit

    größeren-längeren Unterbrechungsstellen und damit zwischen III und iV.Ich hatte die skizzen auch schon mal zu Mannifex geschickt.

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