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Klettersteige Engelberg
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  • Heisse Tage im Allgäu

    aktualisiert 9 Jahre, 9 Monat aktiv. 11 Mitglieder · 79 Beiträge
  • ziller

    Mitglied
    13. September 2016 at 12:20

    Folks, die SuFu spukte nix Passendes aus, daher ein neuer Faden.

    Nachdem vorige Woche die Brentarunde sich nicht ganz (hüstel…) ausgegangen ist, muss ich mich wohl an Beschäftigungen abarbeiten, die meinem Leistungsvermögen entweder besser angepasst sind oder ausreichende Variabilität aufweisen, um jenes auszuloten.

    Aus diesem kühlen Grunde hab ich mein Vorhaben, ne Woche lang mitm MTB die Chemins du Soleil zwischen Grenoble und Sisteron zu rippen, geknickt, und mir das (südliche) Allgäu als Tatort meiner nächsten Spässe auserkoren, also grob so zwischen Immenstadt und Füssen.

    Das ist erstens von mir aus geschmeidig zu erreichen und zweitens scheints da konzentriert rund 8 Klettersteige zu geben:

    • Klettersteig Tegelberg
    • Tegelberger Fingersteig
    • Klettersteig Känzele, Bregenzer Kanzelfelsen
    • Wälder- und Abendrotklettersteig
    • Hindelanger Klettersteig
    • Klettersteig Lachenspitze und
    • zweimal Salewa-Klettersteige bei Oberjoch

    Dazu natürlich ein paar Fragen an die Schwarmintelligenz:

    Hab ich welche vergessen, die ich unbedingt in Betracht ziehen sollte, sind welche dabei, die ich knicken kann?

    Was genau bedeutet bei den Beschreibungen “Höhenunterschied der Tour (gesamt)”? Höhenmeter rauf und runter (Auf- und Abstiegsmeter) kumuliert, Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt, nur Aufstiegshöhenmeter?

    Will jemand Interessantes/Wichtiges zu den KS loswerden, was ich evtl. überlesen hab?

    Würde mich irgendwo zentral dauerhaft einnisten wollen. Vorschläge dazu?

    Preis spielt nicht die primäre Rolle, ich hab allerdings die Erfahrung gemacht, dass ich bei mehr als ca. 60€ für ÜF im EZ keinen Mehrwert erhalte, auf den ich Wert lege. Im Klartext: Dusche und Toilette aufm Flur für 40Öre/Nacht ist mir lieber als mit Hotellogo bestickte Bettwäsche und Handtücher, Sauna und Wellnessbereich fürn Hunni…

    Prinzipiell reicht mir auch n Stellplatz fürn Bulli mit Klappspatentoilette, da orientiert sich aber meine preisliche Toleranzschwelle auch deutlich unterhalb der typischen Wohnmobiltouri-Abzocke. Also eh ich aufm Campingplatz 40Öcken für ne Nacht abdrück, geh ich lieber für 90 ins Hotel…

    Und die wichtigste Frage überhaupt: mag sich irgendjemand äussern, ob und welche KS ich sinnvoll miteinander verknüpfen und an einem Tag machen kann

    Voraussetzung ist, dass ich bei guter Wettervorhersage aufbreche.

    Sollte es die nächsten zwo Wochen da nicht aufhören zu schütten unds derweil im Vercors nicht unter 30°C fallen, nehm ich doch s MTB und fahr dort hin…

  • Stroty

    Mitglied
    13. September 2016 at 12:37

    moin ziller,

    also im tannheiemr tal gibt es nochd en schwierigen klettersteig auf die köllenspitze, den heir auch schon einige egmacht haben. gut an einem tag kann man sicherlich die nesselwängler rudne machen: start von nesselwängle richtung gimpelhaus, von da richtung judenscharte, allerdigs vorher richtung gimpel (ungesicherte 2er kletetrei), wieder runter, über judenscharte auf die rote flüh, von dort über fiedberger ks auf den schartenschrofen und dann abstieg richtung südwestn und nach osten über adlerhorst zurück. lachenspitze ist acuh toll und eher länger. empfehlung: neunerköpfle-bahn, von dort richtung landsberger hütte, dann lachenspitze und über landsberger hütte und gappenfeldalpe zurück nach tannheim. ist schon eien größere runde. salewa klettersteig in oberjoch besteht aus drei abschnitten, wovon aber lediglich der erste sicherlich interessant ist, allerdings meist ziemlich überlaufen. richtung jungholz auf der anderen seite des iseler liegt noch exponiert der sorgschrofen/zinken. der bietet auch etwas drahtseilversicherte kraxelei.

    am tegelberg kann man gut und entspannt die ganze runde machen: aufstieg bis einstieg tegelberg-ks, diesen dann hoch, skipiste runter bis querweg zum fingersteig, diesen dann bis oben und über gelbe wand zurück zur tegelberg-talstation. fingersteig ist D mit einigen kraftraubenden passagen, aber tolles panorama richtung forggensee.

    ks känzele würde ich jetzt etwas weiter entfernt sehen. in pfronten könnte noch die überschreitung der pfrontnerberge/kienberg interessant sein, vielelicht in verbindung mit breitenberg bis zur ostlerhütte…..

    so, das mal eben zwischendurch

    habe mal gehört, dass hotel alpenrose in zöblen im tannheimer tal ganz in ordnung ist.

  • wolf

    Mitglied
    13. September 2016 at 12:55

    1. wennst scho nach Bregenz fährst ist die via kapf und via kessi bei götzis auch nurmehr 20 km weg.

    2. tannheimer tal: Rauhorn-Gaishorn Überschreitung ist eine prickelnde alternative zu den klettersteigen.

    3. schöne Unterkunft und hervorragendes essen: http://www.alpenhof-reuterwanne.com/index.php. samma in der gegend MÜSSEN wir da zum essen einkehren!

  • Anonymous

    Deleted User
    13. September 2016 at 12:56

    Wenn Du ein bisschen von Füssen wegkommst, so in Richtung Sonthofen/Hindelang/Fischen kannst du auch noch über Kleinwalsertal mit drei Klettersteigen nachdenken. Walsersteig als leichter Einstieg, 2 Länder Steig für die sportliche Herausforderung und Mindelheimer als langer Klassiker.

  • ralf

    Administrator
    13. September 2016 at 13:09

    Servus Ziller,

    bei den klettersteigen in der “GEgend” hast du meiner Meinung nach den Friedberger Klettersteig und den Klettersteig Köllenspitze in den Tannheimer Alpen vergessen… die müssten aber eigentlich auch auf der Karte angezeigt werden.

    was noch nicht auf der Karte angezeigt wurde, ist der neue Wasserfall Klettersteig bei Holzgau im Lechtal (ist auch in der “erweiterten Gegend” zu finden).

    Ich habe den Steig gerade mal mit den “Grunddaten” angelegt!

    Die genaue Beschreibung und viele viele aktuelle Fotos vom Steig bekommen wir morgen aus “erster hand”

    ** you do not have permission to see this link **

  • ziller

    Mitglied
    13. September 2016 at 13:13

    Ui, danke schonmal, da hab ich ja wieder was zum Abarbeiten…

  • ralf

    Administrator
    13. September 2016 at 13:13
    ziller wrote:

    Was genau bedeutet bei den Beschreibungen “Höhenunterschied der Tour (gesamt)”? Höhenmeter rauf und runter (Auf- und Abstiegsmeter) kumuliert, Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt, nur Aufstiegshöhenmeter?

    Gute Frage! Hier wird bei uns in der Regel der Höhenunterschied vom Tal bis zum Berg(gipfel) einfach angegeben!

    Bsp. Tour durchs Höllental auf die Zugspitze:

    Talort Hammersbach (~800m] – Berg Zugspitze (~3000m) = Höhenunterschied ~2200m

    In der Regel passt das auch….

  • Stroty

    Mitglied
    13. September 2016 at 13:26
    wolf wrote:
    1. wennst scho nach Bregenz fährst ist die via kapf und via kessi bei götzis auch nurmehr 20 km weg.

    2. tannheimer tal: Rauhorn-Gaishorn Überschreitung ist eine prickelnde alternative zu den klettersteigen.

    3. schöne Unterkunft und hervorragendes essen: http://www.alpenhof-reuterwanne.com/index.php. samma in der gegend MÜSSEN wir da zum essen einkehren!

    und von der via kapf und kessi ist die örfla-schlucht nunmehr auch nicht weit……

  • Stroty

    Mitglied
    13. September 2016 at 13:28
    wolf wrote:
    1. wennst scho nach Bregenz fährst ist die via kapf und via kessi bei götzis auch nurmehr 20 km weg.

    2. tannheimer tal: Rauhorn-Gaishorn Überschreitung ist eine prickelnde alternative zu den klettersteigen.

    3. schöne Unterkunft und hervorragendes essen: http://www.alpenhof-reuterwanne.com/index.php. samma in der gegend MÜSSEN wir da zum essen einkehren!

    ….und weiter gen süden wäre noch die gartnerwand mit schöner 6 std-runde bis 2er-kraxelei, gell wolf?

  • carbonicim

    Mitglied
    13. September 2016 at 14:14

    ….und falls du dich für Via Kapf bzw. Kessi entscheiden solltest wäre der Weg dahin mit dem MTB eine äußerst anspruchsvolle Tour

  • ziller

    Mitglied
    13. September 2016 at 22:16

    Ui, nu müssmer mal ne Pause machen, denn die Vielzahl an Vorschlägen beginnt, mich zu überfordern…

    Hab bis jetzt nur zwo Dinge rausgepickt, weiter bin ich noch nicht gekommen:

    Stroty wrote:
    start von nesselwängle richtung gimpelhaus, von da richtung judenscharte, allerdigs vorher richtung gimpel (ungesicherte 2er kletetrei), wieder runter, über judenscharte auf die rote flüh, von dort über fiedberger ks auf den schartenschrofen und dann abstieg richtung südwestn und nach osten über adlerhorst zurück.

    Könnte so in etwa diese Runde[/url:3ld6v586] sein, oder?

    Stimmt mich nachdenklich: mit diesem Pensum (Auf, Abstieg und Distanz) hab ich mir vorige Woche in der Brenta das Licht ausgepustet.

    Wäre allerdings ein Experiment wert, denn hier ist ja deutlich weniger Klettersteig dabei als vom Cima Grosté zum Rifugio Alimonta.

    Ähnliches gilt für Köllenspitze: rund 8km und gut 1200hm

    Lachenspitze[/url:3ld6v586] sieht dagegen gut aus.

    Zumindest, sobald man erstmal auf der Landsberger Hütte ist…

    Wie weit ist das ca. von der Neunerköpfle-Bergstation?

    Oldie wrote:
    Wenn Du ein bisschen von Füssen wegkommst, so in Richtung Sonthofen/Hindelang/Fischen…

    Naja, was heisst 'wegkommst'? Da komm ich von der Autobahn runtergerutscht, das passt schon.

    Die drei Kandidaten sehn gut aus, muss ich mir morgen mal in der Firma in Ruhe angucken…

    Ralf wrote:
    bei den Klettersteigen in der “Gegend” hast du meiner Meinung nach den Friedberger Klettersteig und den Klettersteig Köllenspitze in den Tannheimer Alpen vergessen… die müssten aber eigentlich auch auf der Karte angezeigt werden.

    Hm, ist wohl beim Zoomen ausm Bildausschnitt gefallen.

    Outdooractive bietet mir zum Friedberger ca. drölfzehn Touren an, muss ich auch morgen inne Firma abarbeiten.

    Und nu muss ich mich ausklinken;- die neue Panorama ist gekommen und wartet auf Lektüre…

  • ziller

    Mitglied
    13. September 2016 at 22:20
    carbonicim wrote:
    ….und falls du dich für Via Kapf bzw. Kessi entscheiden solltest wäre der Weg dahin mit dem MTB eine äußerst anspruchsvolle Tour

    Glaube, s Rad lass ich dann diesmal daheim wenn ichs bis dahin ausgeladen hab unds nedd eh im Auto steht.

  • Apicius

    Mitglied
    13. September 2016 at 22:48

    Such dir eine gescheite zentrale Unterkunft, informiere dich wie du es ja gerade machst über die Klettermöglichkeiten in einem akzeptablen fahrbahren Radius. Und den Rest entscheidest du nach Wetterlage und Körperzustand.

    Ich würde mich auch nach Möglichkeit nicht nur auf das Klettern fixieren, sondern auch ein paar Schlechtwetteralternativen im Petto haben.

    So schaue ich immer mal was es für Rafting und Canyoning Möglichkeiten gibt und hab neben her noch mit Pakurbogenschießen angefangen…kann man prima auch bei Nieselregen machen im Gegensatz zum Klettern.

    Ich fahre seit Jahren mit dem Rittner Horn in das schlechteste Klettergebiet rund um Bozen, das liegt zum Teil daran das die Küche und die Einstellung zum Servicegedanken in der Unterkunft wohl irgendwann mal für mich gebacken worden ist…aber auch daran das ich zwar nichts direkt an Klettern vor der Haustür habe aber dafür je nach Wetterlage ungeheuer flexibel bin und in verschiedenen umliegenden Klettergebieten ähnlich schnell.

  • Erik

    Mitglied
    13. September 2016 at 23:13
    Apicius wrote:
    …. Canyoning Möglichkeiten gibt ….

    da könnte ich mich als Guide anbieten

  • wolf

    Mitglied
    14. September 2016 at 07:06

    @stroty: klar die gartnerwand hatte ich vergessen!

    @ziller: du kannst von reutte die hahnenkammbahn nehmen und dann in ca. 1 Std mit wenigen Hm über die Schneetal-alm zum Einstieg Köllenspitze-KS gehen.

    Achtung: der Abstieg auf dem sog. Normalweg ist ein fast ungesicherter Ier bis IIer.

    Auf dem Rückweg vom KS zur Bahn kannste noch den Grat der Schneidspitze mitnehmen. Der Grat ist teilweise tatsaechlich scharf wie Messers Schneide…und ungesichert.

    Von der neunerköpflebahn bis zum Einstieg lachenspitze sinds ca. 1,5 – 2 Std

    ach ja noch ne runde: vom kleinwalsertal mit der bahn auf die kanzelwand – übungs-ks an der kanzelwand machen – Überschreitung hammerspitzen zur fiderepasshütte (ein leicht entschaerfter IIIer im abstieg mit dabei!) oder über kuhgehrenalpe zur fiderpasshütte – Unterkunft auf der fidere nehmen – tags daruf vom fiderepass runter zum einstieg 2 laender-ks und den wiederum zum kanzelwandgipfel – zurück zur fiderepasshütte – tags drauf Mindelheimer ks und abstieg ins tal — kostenloser walserbus von Baad zurück zur Kanzelwandbahn Parkplatz

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