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  • Gran Paradiso (4061m)

    aktualisiert 11 Jahre, 9 Monat aktiv. 7 Mitglieder · 16 Beiträge
  • Stefan100578

    Mitglied
    11. August 2014 at 22:11

    Wir haben am 4. August 2014 den Gran Paradiso (4061m) von der Nordostseite über das Rifugio Chabod bei perfekten Bedingungen bestiegen!

    Mein Tourentagebuch inkl. Fotos und Video findet ihr unter:

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    LG, Stefan

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  • verticalo

    Mitglied
    11. August 2014 at 22:55

    Gratulation zur erfolgreichen Gran Paradiso Besteigung, Stefan!

    War sehr viel los – auf dem Gipfel und beim Auf- und Abstieg?

    Als ich den Gran Paradiso vor ein paar Jahren bestiegen hatte, war ein ziemliches Gedränge am Gipfel (was ich etwas schade fand, da einige Bergsteiger sich dort oben ziemlich rücksichtslos verhalten hatten). Hoffe bei dir war es besser.

  • Stefan100578

    Mitglied
    11. August 2014 at 23:10

    Hallo,

    Danke für Deinen Kommentar!

    Es ging eigentlich, war nicht so schlimm! Ein wenig Gedränge am Gipfel gab's natürlich schon! Für eine kurzen Moment hatten wir die Madonna aber alleine für uns!

    LG, Stefan

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  • harwin

    Mitglied
    12. August 2014 at 07:35

    Hallo Stefan,

    das Wetter hat ha offenbar gepasst wie man Deinen Bildern entnehmen kann. Glückwunsch zu Deinem Erfolg und Erlebnis.

  • Julian

    Mitglied
    12. August 2014 at 09:16

    Sehr schöne Bilder und Video, gratuliere zur erfolgreichen Besteigung!

    Dein Tourenbericht zeigt aber wieder mal die aus meiner Sicht dringende Notwendigkeit zur Akklimatisation, besonders, wenn es höher hinaufgeht als 3000 – 3500 Hm. Denn an sich sollte versucht werden, ohne Kopfschmerzen und Übelkeit, 2 der typischen Symptome der akuten Bergkrankheit (Appetitlosigkeit, Schlafprobleme, Katergefühl gehören auch dazu) auf der Hütte herumzuliegen…

    Wir waren am 8.8. auf der Marmolada (“nur” 3343 Meter hoch), und zwei von drei hatten auch leichte Kopfweh – wir konnten aber ja wieder runter. Die ganz lange Gipfelpause mußte aber trotzdem ausfallen, das war mir zu heikel (zugezogen hat es auch noch…). Ursächlich für die Kopfweh war dann am Ende auch gar nicht (allein) die Höhe.

    Ich kann nur davor warnen, die akute Bergkrankheit zu unterschätzen! Man muss nicht auf 8000er steigen, um ein Hirnödem zu bekommen…zugegebenermaßen tritt das aber meist erst über 4000Hm auf. Unangenehm ist die akute Bergkrankheit aber allemal. Bitte, falls Erbrechen dazu kommt, aber wirklich dann runter!

    Nichts für ungut, ihr seid ja auch alle gesund wieder unten. Aber bitte nicht auf die leichte Schulter nehmen!

    Wer Übersichtsartikel zur akuten Bergkrankheit haben will, gerne per PM bei mir melden!

  • Stroty

    Mitglied
    12. August 2014 at 09:21

    …ging mir bei der Tschengsler Hochewand mit 3375m auch – Kopfschmerzen extrem…

  • Stefan100578

    Mitglied
    12. August 2014 at 10:17

    Hallo Julian,

    Danke für Deinen Input!

    Du hast vollkommen recht! Man darf das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wir hatten zwei Wochen zuvor jeweils am Wochenende Touren in Österreich zur Akklimatisation gemacht, einmal auf den Großer Hafner (3076m)

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    und auf den Hohen Dachstein (2995m) (inklusive zwei Klettersteige)

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    Ich kann auf jedenfalls sagen, dass das nicht viel bringt. Man müsste einfach früher anreisen und direkt davor einige Zeit in der Höhe verbringen. Beim nächsten Mal werden wir es sicher so machen! Klar haben wir die Höhe gespürt, die einen mehr, die anderen weniger. Im Monte Rosa Gebiet, welches noch höher liegt, dann natürlich noch mehr als am Gran Paradiso (Wer Lust hat kann sich den Zeiten Teil des Tourentagebuchs unter ** you do not have permission to see this link ** durchlsesen. Da gehts am Monte Rosa Gebiet weiter. Kommt in einem der nächsten Beiträge).

    Ich hatte beispielsweise Kopfweh und konnte nicht besonders gut schlafen. Übel war mir gar nicht, im Gegenteil ich konnte essen ohne Ende und ”Kater” hatte ich auch keinen. Anderen war übel, allerdings nur am ersten Tag, an dem wir einen Höhenunterschied von 2400 Höhenmeter zurücklegen mussten.

    LG, Stefan

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  • harwin

    Mitglied
    12. August 2014 at 10:39
    Stefan100578 wrote:
    Ich kann auf jedenfalls sagen, dass das nicht viel bringt. Man müsste einfach früher anreisen und direkt davor einige Zeit in der Höhe verbringen. Beim nächsten Mal werden wir es sicher so machen! Klar haben wir die Höhe gespürt, die einen mehr, die anderen weniger. Im Monte Rosa Gebiet, welches noch höher liegt, dann natürlich noch mehr als am Gran Paradiso (Wer Lust hat kann sich den Zeiten Teil des Tourentagebuchs unter ** you do not have permission to see this link ** durchlsesen. Da gehts am Monte Rosa Gebiet weiter. Kommt in einem der nächsten Beiträge).

    Ich hatte beispielsweise Kopfweh und konnte nicht besonders gut schlafen. Übel war mir gar nicht, im Gegenteil ich konnte essen ohne Ende und ”Kater” hatte ich auch keinen. Anderen war übel, allerdings nur am ersten Tag, an dem wir einen Höhenunterschied von 2400 Höhenmeter zurücklegen mussten.

    Genau so ist es. Rechtzeitig anreisen und im Idealfall die Schlafplätze mit max. 600m Höhenunterschied wählen. Ich weiß, geht meist nicht.

    Das hat jetzt bei meinen letzten drei Hochtouren perfekt funktioniert.

    Weissmies (2013): erster Tag Übernachtung in Saas Almagell und Kurztour zur Allmagelleralp, zweiter Tag Aufstieg bis Hohsaas (3.000m) Übungen auf dem Gletscher und Abstieg zur Weissmieshütte (2.700m), dritter Tag Weissmies (4.000m)

    Piz Bernina (2014): erster Tag Übernachtung Bovalhütte(2.500m), zweiter Tag Aufstieg und Übernachtung Marco E Rosa Hütte (3.600m), dritter Tag Piz Bernina (4.000m)

    Fluchtkogel (2014): erster Tag Übernachtung Hochoch Hospiz (2.400m), zweiter Tag Aufstieg und Übernachtung Brandenburger Haus (3.277m) und Besteigung Dahmannspitze (3.400m), dritter Tag Fluchtkogel (3.500m)

    Generell alles lief ohne Kopfschmerzen und Übelkeit ab. Der Fluchtkogel war die erste Hochtour für meine Frau, und auch sie hatte keinerlei Probleme. Ich plane lieber defensiv mit guter Akklimatisation und einem Tag mehr und hab dafür auch mehr Spaß und keine Probleme.

    Das man etwas schlechter schläft ist, zumindest bei mir, jetzt nichts ungewöhnliches. Solange es nicht zu den anderen Begleitumständen kommt ist alles OK.

    Und noch ein letzter Tipp: go/climb high, sleep low. Wenn es geht immer noch ein wenig höher steigen als man schläft.

  • Stefan100578

    Mitglied
    12. August 2014 at 13:51

    Hallo Harwin,

    Sehr gute Planung, Respekt!

    Beim nächsten Viertausender werde ich anders akklimatisieren, das habe ich mir auf 4340m auf der Ludwigshöhe geschworen!

    Die ganz hohen Viertausender im Monte Rosa Gebiet (Signalkuppe und Zumsteinspitze) haben wir eben auch aufgrund der Symptome nicht erreicht….aber dazu im zweiten Teil meines Tourentagebuchs mehr!

    LG, Stefan

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  • harwin

    Mitglied
    12. August 2014 at 15:03
    Stefan100578 wrote:
    Hallo Harwin,

    Sehr gute Planung, Respekt!

    Danke, aber die Lorbeeren gebühren mir nur für die letzte Tour (meine erste selbst geplante und geführte und sicher nicht meine letzte). Die ersten beiden hat jeweils ein FÜL meiner Sektion geplant und durchgeführt. Ich hatte also insofern gute Lehrmeister. –><img class= –>

    Eigentlich wäre es jetzt am kommenden WE nochmals ins Wallis gegangen, zuerst Weissmies Überschreitung als Eingehtour und danach dann auf den Dom. Fällt jetzt aber leider krankheitsbedingt (nicht ich) aus. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben…

    Dafür gehts ab Sa in einer Woche 4 Tage auf Sektionstour ins Stubaital und direkt im Anschluss noch auf Privattour (entweder Stubaital oder Ötztal).

  • ralf

    Administrator
    12. August 2014 at 15:16
    harwin wrote:

    Dafür gehts ab Sa in einer Woche 4 Tage auf Sektionstour ins Stubaital und direkt im Anschluss noch auf Privattour (entweder Stubaital oder Ötztal).

    Wenn du im Stubaital unterwegs bist, kann ich dich als “Zuckerl” – nein nicht das Zuckerhütl – den Schlicker Klettersteig durch die imposante Kalkkögel Kulisse auf die Große Ochsenwand empfehlen! Eine ganz tolle Tour, die dir sicherlich gefallen würde!!!

  • Julian

    Mitglied
    12. August 2014 at 15:37
    Ralf wrote:
    harwin wrote:

    Dafür gehts ab Sa in einer Woche 4 Tage auf Sektionstour ins Stubaital und direkt im Anschluss noch auf Privattour (entweder Stubaital oder Ötztal).

    Wenn du im Stubaital unterwegs bist, kann ich dich als “Zuckerl” – nein nicht das Zuckerhütl – den Schlicker Klettersteig durch die imposante Kalkkögel Kulisse auf die Große Ochsenwand empfehlen! Eine ganz tolle Tour, die dir sicherlich gefallen würde!!!

    Dem kann ich mich nur anschließen. War meine erste richtige “Wand”, klasse Steig, tolle Blicke, und am Ende eine gute Hütte und Gondelbahn…

  • harwin

    Mitglied
    12. August 2014 at 15:54
    Julian wrote:
    Ralf wrote:
    harwin wrote:

    Dafür gehts ab Sa in einer Woche 4 Tage auf Sektionstour ins Stubaital und direkt im Anschluss noch auf Privattour (entweder Stubaital oder Ötztal).

    Wenn du im Stubaital unterwegs bist, kann ich dich als “Zuckerl” – nein nicht das Zuckerhütl – den Schlicker Klettersteig durch die imposante Kalkkögel Kulisse auf die Große Ochsenwand empfehlen! Eine ganz tolle Tour, die dir sicherlich gefallen würde!!!

    Dem kann ich mich nur anschließen. War meine erste richtige “Wand”, klasse Steig, tolle Blicke, und am Ende eine gute Hütte und Gondelbahn…

    Ralf und Julian

    Danke. Den behalt ich mal im Hinterkopf.

  • Stefan100578

    Mitglied
    23. August 2014 at 11:39

    Hier noch eine Fotogalerie mit 20 atemberaubenden Fotos vom Gran Paradiso (4061m):

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  • Stefan100578

    Mitglied
    26. Oktober 2014 at 09:18

    Hier findet ihr noch eine genaue Tourenbeschreibung vom Gran Paradiso (4061m) inkl. neuer Fotos, Karte und Video!

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