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  • Fundstücke des Internet

     ralf aktualisiert 1 Jahr, 2 Monat aktiv. 43 Mitglieder · 1,310 Beitrag
  • Apicius

    Mitglied
    2. Oktober 2015 at 09:45

    Die Autobahn zu benutzen ist für viele, eigendlich für fast alle keine wirklich freie Entscheidung, also “eigendlich” kein Argument , eher ein Synoniym für Alltagsgefahren.

    Das was ich am meisten bedeuern würde, währe nicht zu sehen wie meine Kinder aussehen wenn sie groß sind, mich über den ersten Schnackenhals (meine Tocher wird Ihn ihren ersten Freund nennen) aufzuregen der so ins Haus rein stolpert. Die ersten Erfolge meinse Sohnes zu verpassen wenn er immer selbständiger seinen eigenen Weg geht etc….

    Würde ich dafür auf Dinge verzichten die ich mnit Leidenschaft betreibe und die gefährlich sind…Nein !

    Ich werde sie so sicher wie es geht angehen, aber ich werde sie tun.

    Dazu gehört mit einem Leichtbau mit unter 3KG pro PS auf die Rennstrecke zu gehen (weniger in letzter Zeit) Motorrrad fahren (keine Rennstrecke mehr) und ab und zu alleine in den Bergen Klettersteige bis Schwierigkeit E zu gehen. Wenn ich in tropischen Gegenden bin auf Photojagd nach Haien zu gehen, teilweise geziehlt Gebiete mit bestimmten Populationen aufzusuchen …häufig leider auch ohne Erfolg…Bilder nix geworden oder Haie nicht da.

    Warum ? weil meine Kinder ein Recht haben eben diesen Vater kennen zu lernen und keinen wenn ich nicht Kinder hätte dann würde ich….das past nicht zu mir, der bin ich nicht.

    Jemand der anders denkt…sehr gut, er soll es so machen, es ist für ihn der richtige Weg, für mich nicht.

    Ich bin weder todessehnsüchtig noch extrem mutig, sondern eher einer der sich über seine Angst (mit vielen Gedanken, dass das was er macht so sicher wie möglich zu machen) hinweg setzt.

    Das ist auch was ich meine Kindern vermittele, ihr wollt Dinge tun die euch begeistern, kein Problem setzt euch mit den Voraussetzungen und den Gefahren auseinander, schafft die körperlichen und mentalen (fitness, technik und konzentartion) Vorraussetzungen bis ihr absolut sicher seit das ihr die Anforderungen beherscht und dann macht es.

    So klettern wir mit unseren Kindern, so werden sie wieder tauchen und so werden sie hoffentlich später an alles weitere herangehen.

    Angst habe ich nicht wenn sie im E Steig klettern aber jedenTag wenn sie mit dem Fahrad zur Schule fahren… (da sind wir dann doch wieder bei der Autobahn)

    Wo will man jetzt die Grenze ansetzen…das was der Julian macht ist noch OK, oder das was der Michael macht wahrscheinlich nicht, aber das was der Dan Osman gemacht hat geht gar nicht mehr ?

    Kurt Alberts Todestag war gerade, der ist an einem so banalen Fehler in einem Bereich gestorben wo er mit 2 Fingern hätte klettern können, ähnlich wie Osmann bei dem sich 2 Seile gekreutzt haben und durch die Reibungshitze geschmolzen sind.

    Das sind Todesursachen die letztendlich bei jedem normalen Klettergang auch passieren können.

    Auch da ist die Frage wo die Grenze ansetzen.

    Wir sind alle immer gerne bereit, dass das was wir an “verkehrten” Dingen so machen als OK zu betrachten aber das was andere treiben ist inakzeptabel.

    Worauf ich hinaus will, wir sind alle anders und so lange wir mit unserem anders sein keinem weh tun sollte man das akzeptieren und auch mal für sich selbst fest stellen was man so an Leichen im Keller hat und ungereimten Handlungen betreibt.

    Und ob Dan Osmonds Tochter mit eine Vater der jeden Tag denken würde was er alles verpast hat glücklicher währe kann und will ich nicht beatworten.

  • Julian

    Mitglied
    2. Oktober 2015 at 09:59

    Tauchen gehe ich nicht: Ich hab Angst vor der Tiefe. Ernsthaft. Außerdem bin ich kein Fisch… und Fett schwimmt immer oben…

    Ich kann aber die Faszination dafür verstehen.

    Rennfahren hat mich noch nie sonderlich interessiert; über Gokart-Fahren wird es bei mir wohl nie hinausgehen.

    E-Steige meide ich sowieso – der Leoganger Süd wird vermutlich mein einziger bleiben.

    Das gefährlichste in meinem Leben dürfte Fahrrad fahren zur Arbeit sein – und selbst da bin ich schon vorsichtiger geworden…

    Ich bin und bleibe eben ein Schi..er. Ich langweile mich trotzdem nicht. –><img class= –>

    Nachtrag: Ich weiß nicht, ob man eine normale Klettertour mit einem 300-Meter-Sprung ins Seil vergleichen kann, weder vom Risiko noch von der Seilbelastung her.

    Und zumindest ich denke schon, dass die Tochter MIT Vater glücklicher gewesen wäre (außer, er ist ein fieser Typ gewesen, ich kannte ihn aber ja nicht).

    Vermutlich hast Du Recht und ich bin da zu engstirnig.

  • Anonymous

    Deleted User
    2. Oktober 2015 at 10:36

    Interessante Diskussion. Ich selbst war nie der totale Adrenalin Junkie, insofern kann ich Vater sein ohne mich wirklich zu verstellen.

    Aber ich glaube auch, dass man, sollte man für die Familie auf vieles verzichten, was das eigene Leben ausmacht, irgendwann extrem unzufrieden wird und dann ausbricht. Und ob das dann für alle Beteiligten besser ist? Ich hatte mal eine Kappe, so zum Arbeiten im Garten, auf der stand geschrieben: Legenden sterben nicht im Bett.

  • Julian

    Mitglied
    2. Oktober 2015 at 10:54

    Sehr schöner Spruch…

    Wobei: James Dean starb, weil ihm irgendso ein Trottel die Vorfahrt nahm…(unschön).

    Jim Morrison? Keiner weiß es genau, aber eine Überdosis ist zumindest möglich (nicht besonders erstrebenswert).

    Janis Joplin: Dito.

    Jimi Hendrix: Erstickt am eigenen…na ihr wißt schon.

    Zu Michael Hutchence und Kurt Kobain schweige ich mal.

    Von daher: Lieber keine Legende sein…au mann bin ich spießig.

    Außerdem bin ich keine 27 mehr, lohnt sich also nicht.

    Gibt ja auch noch den Spruch “only the good die young”. Dafür bin ich auch schon zu alt…

    Tja…diese Posts hätten alle gut in den OTT gepaßt!

  • Anonymous

    Deleted User
    2. Oktober 2015 at 13:18

    Manchmal reichen auch 23.Too young to die[/url:3meia6nl]

  • Apicius

    Mitglied
    2. Oktober 2015 at 13:40

    Vermutlich hast Du Recht und ich bin da zu engstirnig.

    wen du engstirnig bist, dann könnte ich extrem gut damit Leben wenn der Rest der Welt ganu so engstirnig ist.

    Ich selbst war nie der totale Adrenalin Junkie

    ich auch nicht, was mich interessiert sind Eindrücke , Erlebniss, Dinge die ich in meinem Kopf speichern kann

  • Anonymous

    Deleted User
    2. Oktober 2015 at 14:15

    Keine Ahnung ob den einer kannte:

    Tod am Kilimandscharo[/url:4ckalade]

  • Anonymous

    Deleted User
    2. Oktober 2015 at 14:19
    Apicius wrote:

    Vermutlich hast Du Recht und ich bin da zu engstirnig.

    wen du engstirnig bist, dann könnte ich extrem gut damit Leben wenn der Rest der Welt ganu so engstirnig ist.

    Ich selbst war nie der totale Adrenalin Junkie

    ich auch nicht, was mich interessiert sind Eindrücke , Erlebniss, Dinge die ich in meinem Kopf speichern kann

    Ich denke, das suchen wir alle. Aber dazu muss ich weder die Haftgrenzen meiner Reifen austesten noch mit Haien tauchen. Ich werde auch nie Bungee springen oder Paragliden. Aber vielleicht fange ich irgendwann damit an Saxophon zu spielen, einfach um mal wieder etwas neues zu lernen.

  • harwin

    Mitglied
    2. Oktober 2015 at 14:57

    wir müssen uns dann langsam beeilen mit der Everestbesteigung:

    ** you do not have permission to see this link **

  • Julian

    Mitglied
    2. Oktober 2015 at 15:11

    Das halte ich im übrigen für eine gute Idee, zumindest dass man erstmal volljährig sein sollte!

    Ein 12-jähriger hat da nix verloren. Wessen Ehrgeiz das wohl in Wirklichkeit wieder ist?! Spekulation.

  • Anonymous

    Deleted User
    2. Oktober 2015 at 15:31
  • Apicius

    Mitglied
    2. Oktober 2015 at 15:39

    [Permission to view this media is denied]

    einer meiner Trainingspartner beim Kung Fu ist Berufsmusiker (Saxophon) , absolut genial.

    Und das ist ja das schöne es gibt tausende von Dingen die man tun kann und da ist für jeden das passende dabei

    [Permission to view this image is denied]

    Das klingt erheblich spektakulärer als es ist, die Fahrt zum Klettern in die Alpen bereitet mir mitlerweile mehr Sorge das etwas passiert.

    Schönes Buch zu den Thema Erich Ritter ” das lächeln der Haie”

    Ein 12-jähriger hat da nix verloren. Wessen Ehrgeiz das wohl in Wirklichkeit wieder ist?

    wird schon ein schöner ….sein wenn man mal bedenkt das ab 4500 m die Höhenkrankheit bei Erwachsenen zum Thema wird.

    Dort wo man andere gefärdet hört der Spaß und die tolleranz auf.

  • harwin

    Mitglied
    2. Oktober 2015 at 15:47
    Apicius wrote:

    wird schon ein schöner ….sein wenn man mal bedenkt das ab 4500 m die Höhenkrankheit bei Erwachsenen zum Thema wird.

    und wenn man sehr empfindlich ist auch schon ab 2.500m

  • Julian

    Mitglied
    2. Oktober 2015 at 15:54
    harwin wrote:
    Apicius wrote:

    wird schon ein schöner ….sein wenn man mal bedenkt das ab 4500 m die Höhenkrankheit bei Erwachsenen zum Thema wird.

    und wenn man sehr empfindlich ist auch schon ab 2.500m

    Da muss man nicht sehr emfpindlich sein bei 2500. Es gibt durchaus Menschen, die spüren das ab 2000.

    Meine Grenze, wo ich langsamer tun muss, liegt zwischen 2700 und 3000, je nach Länge und Steilheit des vorherigen Weges und meiner entsprechend angepassten oder auch nicht angepassten Geschwindigkeit…

    Wenn ich langsam gehe und ein wenig akklimatisiert bin, spüre ich auch bei 3600 noch nichts (wie am Großvenediger zum Beispiel).

    Wenn es zu schnell geht (Ehrgeiz, Wettrennen etc., hab ich früher tatsächlich mal gemacht), dann geht es schon bei 2700 los.

    Bei 4500 sind dann schon eine ganze Menge Leute betroffen…

  • harwin

    Mitglied
    2. Oktober 2015 at 19:48
    Julian wrote:
    Bei 4500 sind dann schon eine ganze Menge Leute betroffen…

    unsere Sektion hatte dieses Jahr den dritten Anlauf für das Monte Rosa Gebiet genommen, und es das erste Mal geschafft. Unterschied zu den ersten zwei Mal? Richtige Akklimatisierung war der Schlüssel. Erster Tag vom Tal zum Refugio Gabiet (2.375), zweiter Tag zur Capanna Gnifetti (3.647), dritter Tag Zumsteinspitze (4.563), Signalkuppe (4.554), Parrotspitze (4.432) und Ludwigshöhe (4.341).

    Bei den ersten zwei Versuchen sind sie mit der Bahn direkt bis auf 3.000 gefahren und dann noch hoch bis Capanna Gnifetti und am nächsten Tag gleich der Gipfelversuch. Und das ist dann einigen überhaupt nicht bekommen.

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