kleines Stück weiter Richtung Kastenalm, Fahrrad im Wald angekettert und von hier dem Wegweiser Richtung Karwendelhütte folgend entlang des Birkkarbaches stetig bergauf
Super Bilder einer tollen Tour – vor allem, alles richtig gemacht, was die Anreise durchs Isartal angeht…
Ich erinnere mich noch mit Grauen an meine Besteigung der Birkkarspitze vor inzwischen über 10 Jahren…
Wir sind damals mit dem Zug nach Scharnitz, und kamen dort schon recht spät an (von Nordbayern mit dem Bayernticket dauert es halt ein wenig). Dann sind wir auf die Hallerangeralm, um dort zu übernachten. Start scharnitz ca. 15:00 Uhr, Erreichen der Alm durch die letzten Nachzügler gegen 21:45 Uhr…muss ich mehr sagen? Ich hatte zu dem Zeitpunkt schon mehr als einen Rucksack hinten drauf, weil eine der Damen konditionell ziemlich am Ende war.
Die Gruppe war damals auch sehr heterogen, was Kondition, Bergerfahrung und Selbsteinschätzung angeht…Studenten halt. Ich möchte noch zu Protokoll geben, dass ich die Tour nicht geplant hatte…
Nachdem ich denen, die vorne weg geprescht waren (und seit über 1,5h auf der Hütte waren), meine Meinung gesagt hatte, hab ich gleich noch dazu gesagt, dass der kommende Tag vermutlich schwerer wird, da vor dem Aufstieg zum Sattel ja noch über 500Hm Abstieg liegen, also mit einer Stunde Minimum Gehzeit bis zum Abzweig richtung Sattel gerechnet werden muss! Daher meine Devise: Spätestens halb Sechs aufstehen und halb Sieben los, damit wir nicht bei der größten Mittagshitze in den Latschen verkochen…
Es kam, wie es kommen mußte. Bis der Haufen loskam, war es fast Acht, und mittags um 12 standen wir im Südhang und köchelten im eigenen Schweiß, garniert mit Latschenkieferduft vom Feinsten!
Wenigstens hatte eine freiwillig die Segel gestrichen und war richtung Scharnitz zurückmarschiert, und nicht mit richtung Karwendelhaus mitgegangen…
Trotzdem ging inzwischen dem einen oder anderen (insgesamt waren wir noch zu neunt!) das Wasser aus…und da waren wir noch nicht im Geröll!
Ich erspare euch das Drama, dass sich von Geröllfeld an den schlappen Stahlseilen (die man dort eigentlich nicht braucht) bis auf den Sattel rauf abspielte, als zwei feststellten, dass sie doch Höhenangst haben… )
Letztendlich waren wir an dem Tag ca. 13,5h unterwegs, im Schlauchkar hat noch einer meiner Bekannten den inzwischen legendären Spruch getan (wohlgemerkt, zu dem Zeitpunkt schon seit mindestens 4h nur Geröll und Felsen um uns herum, und oben im Schlauchkar siehts ja schlimmer aus als auf dem Mond): “Scheiß Steine!”
Was solls, es ist nichts weiter passiert, außer mäßiger Dehydratation…, wenigstens war das Wetter stabil, es war ewig lang hell, und abends konnte jeder bei gemittelt 6,837 Liter Radler wieder lachen.
Die beiden Tourenplaner haben ihr Fett auch abbekommen…
Ach, eine Frage noch: Hattest Du Steigeisen dran oder gings ohne?
wie immer ne super geniale Tour von dir… eigentlich habe ich immer gesagt, diese lange Schinderei – was den Zustieg im Karwendel anbelangt – will ich mir nicht antun.. aber wenn ich so deine Impressionen sehe…
wie ich sehe hast du dein Radl im/am Rucksack dabei gehabt… wozu braucht es nen Bergmönch wenn man so ein geniales “Mountainbike” wie du dabei hat… einfach bei Bedarf an den Rucksack schnallen und dann für den Downhill ab damit unter den Hintern… –>” title=”Laughing” /> –>
wie immer ne super geniale Tour von dir… eigentlich habe ich immer gesagt, diese lange Schinderei – was den Zustieg im Karwendel anbelangt – will ich mir nicht antun.. aber wenn ich so deine Impressionen sehe…
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Hatte auch noch meine Gitarre mit und bei Jagertee und Bauernteller “Snowway to Heaven” geträllert.
Ernst beiseite, Gipfelanstieg war grenzwertig, bin nicht den Weg des Stahlseiles gegangen sondern eher den direkten Weg geklettert, allerdings is des da oben schon scharfkantig und sehr bröselig!
Mit bisschen Sonnenschein die nächsten Tage dürfte die Seite aber fast wieder freischmelzen.
Gruß
P.S.: Der Zipfel steht im Übrigen noch nicht in der Datenbank, zumindest bin ich nicht fündig geworden. –> –>
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