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17jähriger stirbt nach Sturz im Klettersteig
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berggott wrote:überall da wo mein leben dran hängt würde ich nie was ausleihen. das gilt fürs auto,fahrad usw.
OT:
sprachs und setzte sich in den flieger nach malle.
hallo! hast du noch nie irgendwo ein auto ein fahrrad oder ein moped geliehen?
ich wuerde auch niemals irgendwo gurtzeug oder ks-set ausleihen, aber DEIN vergleich hinkt ja wohl gewaltig.
ich hoffe dass du bei deinen anderen aktivitaeten genauso restriktiv wie angeblich (15 Dez 2011) aufgeschlossen bist.
p.s. berggott als nickname….heissen deine brueder reinhold m. und hans k.? die haetten den nick verdient! –>
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wolf wrote:das war auch genau meine ueberlegung. wenn beide straenge reissen (und definitiv keine vorschaedigung aufwiesen) duerfte eines der gennaten beispiele die ursache gewesen sein. tendenziell hat aber der ks'ler an nem schweren steig wie dem beschriebenen nur selten bis gar nicht den zweiten karabiner irgendwo anders verstaut als am drahtseil. aber auch das ist nur spekulation.
ich sehe leider auch immer wieder leute im ks die den zweiten karabiner mangels besserem wissen an der materialschlaufe tragen wenn sie ihn grad nicht brauchen. auch das bremsseil von aelteren set's wird hauefig mit nem massiven karabiner am gurt befestigt. warum wohl ist an diesen sets kein massiver karabiner dran aber meist ein kleiner plastik-clip am ende des seils? genau, damit der abreissen KANN.
usern von solchen ks-sets empfehle ich das bremseil in schlaufen zu legen und mit einem klettband an der materialschlaufe zu befestigen. die geht garantiert auf.
Wobei das Einhängen in der Materialschlaufe nicht unbedingt tragisch ist, da die bei modernen Gurten meist für Belastungen von 5-8 kg ausgelegt sind. Da reißt dann halt die Materialschlaufe. Bei Einhängen in die Anseilschlaufe sieht das natürlich anders aus.
wolf wrote:ich bin sehr auf den unfallbericht gespannt und traurig darueber dass schon wieder ein junger mensch in den bergen verunfallt ist. –>
” title=”Crying or Very sad” /> –>Das geht mit genauso. Und bevor da verbindliche Aussagen zum Unfallhergang getroffen werden können, sollten wir weder den Verunglückten noch dessen Begleiter noch den Ausrüstungsverleih vorverurteilen.
Gruß vom Ralf
(der häufig in Leihwagen unterwegs ist)
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Na, na, na, jetzt aber mal ne Gangart runterschalten! Und Deine sexuellen Vorlieben intressieren hier wirklich nicht, dafür gibt es andere Foren! Bitte halte Dich daran! OK?
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Hi
Ich glaub, nicht beachten und sich seine Sachen denken hilft hier besser weiter,
das ist in aller Regel für diese Art von Menschen die größere Strafe…………………
schönen stressfreien Abend (auch für den Canis lupus)
Karl
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Beiträge von Berggott wurden editiert, da diese mit Sicherheit nichts in diesem Thread verloren haben und respektlos gegenüber des Themas waren!
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Es wäre für viele interessant, den tatsächlichen Hergang zu erfahren.
Kann mir vorstellen, dass die DAV Sicherheitsforschung damit betraut wird, wenn zerstörtes Sicherungsmaterial ein Kettenglied ist, das zu dieser Tragödie führte.
Nur wird es wohl noch längere Zeit dauern, bis erste Ergebnisse als gesichtert gelten und veröffentlicht werden können.
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Ich habe hier in den Nachrichten das neueste Update zu dem Fall gefunden:
** you do not have permission to see this link **
Den Hersteller des Klettersteigsets (in diesem Fall Edelrid) trifft hier keine Schuld.
Interessant ist v.a. der letzte Absatz, der v.a. auf die “Fürsorge-Verantwortung” für den “erfahreneren” Bergsteiger verweist und ihn somit in die Haftung nimmt!
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verticalo wrote:Ich habe hier in den Nachrichten das neueste Update zu dem Fall gefunden:
** you do not have permission to see this link **
Den Hersteller des Klettersteigsets (in diesem Fall Edelrid) trifft hier keine Schuld.
Interessant ist v.a. der letzte Absatz, der v.a. auf die “Fürsorge-Verantwortung” für den “erfahreneren” Bergsteiger verweist und ihn somit in die Haftung nimmt!
Ein Grund mehr sich seine KS Begleiter genauestens auszusuchen, oder am besten nur mit bekannten und bewährten Gefährten auf Tour gehen.
Somit wird es auch hier im Forum schon wieder kritisch, wenn wir hier Tourentips an Leute herausgeben deren Fähigkeiten wir nicht kennen. Es gibt ja genügend Anfragen von Leuten die keiner hier kennt.
In der anonymen Welt des Internets kann dir jeder etwas vorgaukeln was gar nicht der Realität entspricht.
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Wenn den Hersteller wirklich keine Schuld trifft , dann verstehe ich dem 2. Absatz nicht.
Trotzdem danke für die News zu diesem Thema.
Lg
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Erik wrote:Wenn den Hersteller wirklich keine Schuld trifft , dann verstehe ich dem 2. Absatz nicht.
Trotzdem danke für die News zu diesem Thema.
Lg
Du meinst wohl diesen Absatz
Zitat
“Laut Staatsanwaltschaft versagte das Material deshalb, weil die Verwebung von elastischen und tragenden Fasern aus Polyamid bei häufigem Gebrauch zu einer starken und bisher nicht bekannten Abnahme der Festigkeit führt. Nach dem Unglück waren sofort alle Klettersteigsets dieser Bauart zurückgerufen worden.”
Ich denke, es ist logisch.
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möhrchen857 wrote:Erik wrote:Wenn den Hersteller wirklich keine Schuld trifft , dann verstehe ich dem 2. Absatz nicht.
Trotzdem danke für die News zu diesem Thema.
Lg
Du meinst wohl diesen Absatz
Zitat
“Laut Staatsanwaltschaft versagte das Material deshalb, weil die Verwebung von elastischen und tragenden Fasern aus Polyamid bei häufigem Gebrauch zu einer starken und bisher nicht bekannten Abnahme der Festigkeit führt. Nach dem Unglück waren sofort alle Klettersteigsets dieser Bauart zurückgerufen worden.”
Ich denke, es ist logisch.
Sorry Walter, dann steh ich echt auf dem Schlauch. Für mich klingt es so das einfach nicht genügend langzeittests durchgeführt wurden. Sonst wäre ja erkannt wurden, dass die bestehenden Verbindungen in den Ästen nicht für diese langzeit Belastung ausgelegt sind.
Klärt mich mal auf.
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Im Normalfall schützt Unwissenheit nicht vor Strafe, da aber eben schon. Hatte man bis dato alle Normen eingehalten und den aktuellen Wissensstand, war somit alles in Ordnung. Ist aber eine interessante Entscheidung, wenn man nun wirklich den Schuldigen suchen würde. Der Hersteller wird sagen, dass es dafür ja gesetzliche Normen gibt und diese eingehalten wurden. Somit würde er den schwarzen Peter wohl weiter schieben und dann wäre die Frage, ob die Gesetzgebung vielleicht schuld war, weil Sie sich zu viel mit der Theorie befasst hat, aber nicht mit der Praxis etc.
Diesem wurde nun ein Riegel vorgeschoben, weil die Unwissenheit nun also doch schützt.
Was ich davon halten soll, weiß ich nicht. Interessant bleibt, dass der andere nun verknackt wird, weil er fahrlässig einen Anfänger mitnahm. Somit hat der erfahrenste einer Gruppe also immer Schuld, wenn durch siene Tourenwahl etwas passiert. Das könnte für die Bezahlung zukünftiger Rettungseinsätze und der allg. Tourenwahl von Anfängern spannende Auswirkungen haben.

