[Buchtip] Almen im Nationalpark Hohe Tauern – Rezension
Das Buch “Almen im Nationalpark Hohe Tauern” aus dem Tyrolia Verlag zeigt die vielfältigen Facetten der Almen im Alpengebiet der Hohen Tauern auf.
Das sagt der Verlag
Nirgends sind Natur- und Kulturlandschaft so eng verzahnt wie auf den Almen. Seit der Frühgeschichte wirtschaftlich genutzt bestimmen Kuhglocken und Bergmähder die Gebirgslandschaft der Hohen Tauern. Dieses Buch untersucht die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede der rund 350 Almen im Nationalpark Hohe Tauern, von der Flora, den Nutzungsformen und den Almprodukten über die Bauweise und Funktion der Almgebäude bis zu den Almwegen, den Zäunen und Marterln, die an verunglückte Hirten und Senner erinnern.

Unsere Rezension
Ein gelungenes Buch für Menschen, die sich auf den Weg machen, um den Nationalpark Hohe Tauern zu erkunden – aber alles andere als ein gewöhnliches Wanderbuch. Wer sich für Hintergrundinformationen zum Nationalpark und dessen Almen interessiert, dem sei dieses Buch geraten.
Es wird eingegangen auf die verschiedenen Aspekte der Almen und des Parks:
- Kultur
- Ökologie
- Nutzen für die Volkswirtschaft
- Erhaltung der Weideflächen- somit auch Schutzfunktion fürs Tal
- Erhaltung und Ansiedelung der Tierwelt (z.B. heuer der Bartgeier)
- Erkenntnisse über Nutzen bestimmter Tierarten
- Produktion eigener Erzeugnisse auf den Almen
Wer bei seiner Wanderung nicht nur Fotos fürs Album schießen möchte, kann sich mit diesem Buch über die Bauarten der Almen (Holz/Stein/Ähnliches) und deren Funktionen informieren. Die meisten noch erhaltenen Almen dienen somit als Denkmäler für die Zukunft und sind beim Wandern durch die Berge ein wichtiger Anlaufpunkt. Viele der Almhütten tragen zur Versorgung der Wanderer bei.
Leseprobe
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Fazit
Alles in allem ein Buch, welches die Lust auf spannende Touren im Nationalpark Hohe Tauern und dessen Almen weckt.
Rezension durch Patricia Grein






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