ANZEIGE
Engadin Ferrata
neutraler Hintergrund zum klicken
< Forums
Gezeigt werden 1 - 15 von 22 Antworten
  • Zugspitze und Heilbronner Ende November.

    aktualisiert 12 Jahre, 7 Monat aktiv. 8 Mitglieder · 22 Beiträge
  • Easyrider83

    Mitglied
    1. November 2013 at 01:37

    Guten Tag zusammen. Da ich Ende November noch etwas Urlaub habe würde ich gerne die beide klettersteige gehen. Wer kann mir auf Grund der Jahreszeit was dazu sagen?

    Notunterkunft haben die Hütten ja

    Wie sieht die schneelage aus? Grödel und Pickel sind ja standart. Gruß

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    1. November 2013 at 09:52

    Meinst Du den Höllentalklettersteig auf die Zugspitze?

    Du weißt, dass die Höllentalangerhütte wegen Neubau komplett abgerissen wurde?

    Außerdem ist die Höllentalklamm seit 22. Oktober geschlossen – müßtest also über den Stangensteig gehen.

    Ansonsten solltest Du oben am Höllentalferner schon besser Grödel oder Steigeisen dabei haben.

  • Easyrider83

    Mitglied
    1. November 2013 at 12:38

    Ih würde oben auf der Zugspitze im Zelt schlafen und dann jetzt über den stangensteig gehen. Grödel und Pickel ist schon eingepackt;)

  • Erik

    Mitglied
    1. November 2013 at 14:21
    Easyrider83 wrote:
    Ih würde oben auf der Zugspitze im Zelt schlafen und dann jetzt über den stangensteig gehen. Grödel und Pickel ist schon eingepackt;)

    Ich würde mich in dem Fall mal über den Naturschutz informieren, Eigentlich ist es verboten da zu Zelten.

    Oder du gehst über die Alpspitze und pennst in der Schutzhütte auf dem Jubigrat. Je nachdem wie dein Können ist und was du dir zutraust.

  • Easyrider83

    Mitglied
    1. November 2013 at 15:08

    Danke ich bin soweit fit. Also machbar. Die ist denn der Weg über die alpspitz?

  • UD

    Mitglied
    1. November 2013 at 22:13
    Easyrider83 wrote:
    Danke ich bin soweit fit. Also machbar. Wie ist denn der Weg über die alpspitz?

    Nach DER Frage würd ich eher sagen: Lass es ! –><img class= –>

  • Easyrider83

    Mitglied
    1. November 2013 at 22:15

    Damit komm ich nicht weiter. Bin ja hier um Infos zu bekommen und um mich dann zu entscheiden. Und hab gehofft jmd. ist den mal bei der kommenden Witterung gegangen.

  • UD

    Mitglied
    1. November 2013 at 23:08
    Easyrider83 wrote:
    Damit komm ich nicht weiter. Bin ja hier um Infos zu bekommen und um mich dann zu entscheiden. Und hab gehofft jmd. ist den mal bei der kommenden Witterung gegangen.

    Der Weg “über die Alpspitze” wäre der berühmte “Jubiläumsgrat”!

    (ich geh mal davon aus, dass auch Erik das nicht ganz ernst gemeint hatte, weil) Ein hochalpiner Gratübergang, bis III, nur teilweise gesichert, bei Schneelage nochmal schwieriger, von Gipfel zu Gipfel schon 8-10 Std., ohne den vorherigen Aufstieg zur Alpspitze: wenn die Osterfelderbahn noch fährt – was ich eher nicht glaube – nur 2 Std, sonst vom Tal aus viiieel länger

  • Easyrider83

    Mitglied
    1. November 2013 at 23:20

    Also ich habe zeit und entsprechende Ausrüstung und Erfahrung. Wer kann mir einen schönen guten Weg nennen? Gerne auch in 2 Tagen hoch und einen wieder runter. Gruß

  • UD

    Mitglied
    2. November 2013 at 00:08
    Easyrider83 wrote:
    Also ich habe zeit und entsprechende Ausrüstung und Erfahrung. Wer kann mir einen schönen guten Weg nennen? Gerne auch in 2 Tagen hoch und einen wieder runter. Gruß

    Nichts für ungut –><img class= –> und vielleicht unterschätze ich dich ja gerade; aber zur Erfahrung gehören auch ein paar Kenntnisse über alpinistische Basics, und da gehört m.E. der Jubiläumsgrat zu, und die kriegt man dann vielleicht besser, zuverlässiger und gründlicher in der Literatur als in einem Forum, wo man mal eben nach Wetter- und Wegverhältnissen fragt …

    Zur Sache: Schön und gut ist der Aufstieg zur Zugspitze übers Reintal, Reintalangerhütte und Knorrhütte. Höllental ist m.E. Ende November eine schwierige und ernste Tour, vielleicht sogar in Teilen gefährlich (da gibt es aber sicher unterschiedliche Meinungen zu). Die Todesfälle im Sept/Anf. Okt. (Höllentalsteig; Jubi-grat) sprechen für sich

  • Easyrider83

    Mitglied
    2. November 2013 at 00:19

    Welche Strecke würdest du mir dann empfehlen?

  • UD

    Mitglied
    2. November 2013 at 08:55
    Easyrider83 wrote:
    Welche Strecke würdest du mir dann empfehlen?

    Ich kann und will da keine Empfehlung aussprechen, aber auf Vor- und Nachteile, bes. Gefahren usw. kann ich hinweisen.

    Im Höllental wirst du wahrscheinlich ganz allein sein, mit (wg. Biwak und/oder Übernachtung) extra schwerem Rucksack, keine Unterkunftsmöglichkeit zwischendurch auf einer 8-10 Std. Tour, an einem kurzen Tag (2 Std. zur Höllentalhütte kann man vielleicht im Dunkeln mit Stirnlampe gehen, aber ob das am Stangensteig so prickelnd ist …). Die Schneeverhältnisse kann ich/man für Ende Nov. überhaupt nicht einschätzen, aber im oberen Bereich dürfte das Stahlseil unter Schnee sein, d.h. Ausgraben (wieviel?) – mit Zeitverlust, oder ungesichert im C-Steig im Schnee. Der Gletscher sollte kein Problem mehr darstellen. NB: Alle Angaben ohne Gewähr!!!

    Reintal: 1,5 Tage-Tour mit mindestens 2 Unterkunftsmöglichkeiten, keine KS-Passage, aber auch im oberen Bereich des Zugspitzplatt infrasrukturell von Vorteil; da sollten auf jeden Fall Leute sein (ich weiß nicht, wann an der Zugspitze der Skizirkus losgeht).

    Stopselzieher kenn ich nicht (weiß auch nicht, ob Wiener-Neustädter Hütte nen Winterraum hat).

    Abstieg: Wenn die Bahnen (noch) nicht fahren, muss auch der Abstieg, über welche Route auch immer, in winterlichen Verhältnissen bewältigt werden; zusätzliche Kraft- und Proviant-Reserven einplanen.

    Die noch offenen Fragen (Bahnbetrieb; Winterräume usw.) können leicht gegoogelt werden.

    Vielleicht melden sich ja auch noch andere mit ihren Einschätzungen

  • Easyrider83

    Mitglied
    2. November 2013 at 11:24

    Wie gesagt. Ich will erst Infos sammeln und mich dann entscheiden. Es ist daher die frage was auf Grund Schnee etc machbar ist. Ich habe eine komplette Biwak Ausrüstung. Sonst wurde ich mir ggf auch beim

    Dav den Schlüssel für die Hütte leihen. Ebenso sind Pickel Steigeisen und Schneeschuhe vorhanden und kann auch mit umgegangen werden

    Stellt sich nur die frage weicher weg es noch oben gehen soll. Gibt es auch die Besteigung ohne ks?

    Gruss

  • Kaiser

    Mitglied
    2. November 2013 at 18:36
    Easyrider83 wrote:
    Stellt sich nur die frage weicher weg es noch oben gehen soll. Gibt es auch die Besteigung ohne ks?

    Dazu hat der Uli ja schon Erhellendes geschrieben – beim Aufstieg durchs Reintal gibt’s ein paar Drahtseile oberhalb des Schneefernerhauses, aber keinen regelrechten KS.

    Was „machbar“ ist und was nicht, hängt zum einen von den Verhältnissen ab, die jetzt noch keiner einschätzen kann, zum anderen vom Begeher. Vielleicht teilst Du uns mal mit, welche vergleichbaren Touren Du schon gegangen bist, damit wir halbwegs einschätzen können, was „machbar“ sein könnte.

    Das Höllental ist einer der lawinenträchtigsten Winkel der deutschen Alpen – das sollte je nach Schneelage berücksichtigt werden.

    Denkbar wäre folgende Kombination:

    1. Tag: Garmisch – Reintal – Knorrhütte (offener Winterraum)

    2. Tag: Zugspitzplatt – Zugspitze und retour (mit leichtem Gepäck)

    3. Tag: Abstieg nach Garmisch oder bei guten Verhältnissen übers Gatterl nach Ehrwald und mit Bus/Zug zurück nach Garmisch

  • Easyrider83

    Mitglied
    2. November 2013 at 18:54

    @ Kaiser: das klingt doch nach nem guten Plan…..!

    Was u.a. Klettersteig angeht bin ich den kompletten Bocchette Weg bei absolut schlechten Witterungszuständen ( Neuschnee und Eis gegangen)

    gruß

Gezeigt werden 1 - 15 von 22 Antworten