Höllental Klettersteig Zugspitze(murmel) |
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Die schönste Route auf die Zugspitze mit allem was das (Wander) Herz begehrt: Klamm, Gletscher & Klettersteig... aber 2200 Höhenmeter gilt es zu überwinden (!!!)
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| Tour: | Klettersteig | Dauer der Tour (in Std.): | 8 Stunden |
| Schwierigkeit: | C | Geeignet für Anfänger: | nein |
| Gipfel (Höhe): | Zugspitze (2964m) | Höhenunterschied der Tour: | 2200m (!!!!) |
| Ausgangspunkt: | Höllentalstraße, 82491 Grainau (Anfahrtsskizze) | Gebirge, Bezirk, Stadt: | Wettersteingebirge / Bayern |
| Tour Bewerten: 5=top, 1=flop |
Bewertung dieser Tour: |
Höllental Klettersteig Zugspitze |
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| Beschreibung: |
Von Hammersbach wandert man zunachst durch die imposante Höllentalklamm zur Höllentalangerhütte. Von dort mäßig steig talaufwarts zur bekannten "Leiter" und zum "Brett". Durch Latschen und danach steiles Geröll zur Gletscherzunge wo man je nach Bedingungen Steigeisen oder Grödeln aufziehen sollte. Über die berühmt berüchtigte Randspalte erfolgt der finale Aufstieg über den Klettersteig Höllental (C-Passagen) auf den Gipfel der Zugspitze, von wo aus man einen tollen Blick entlang des Jubiläumsgrat hinüber zur Alpspitze genießt! Klettersteig Zugspitze Topo: Link
Aktuelle Bedingungen Höllentalanstieg auf die Zugspitze: Link
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| Tips, Unterkünfte, Einkehr: | * Linktip: Zugspitze * Linktip: Höllental Klettersteig Zugspitze |
| Wetter: |
Webcams vor Ort
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| Schlüsselwörter: | Höllentalklettersteig, Brett, Leiter, Höllental, Klettersteig, Zugspitze |
| Tour hinzugefügt am: | 21.12.2008 18:44 (Tour gemacht am: ) |
| Urheberhinweis: | Bilder: (Walter Möhrle) |
| Geocaching: |
Geocaches in der Nähe dieser Tour |
| Ralf, Stefan, Egbert, Dan, Norbi, Helmi, Christoph Heusel, Dominic, Sigi01, Heiko*, chaosfrau, moritzclimbs, merdel, schwarzer666, Skysurf, kraxl, ankiew, Klettersteigmaus, Sebastian, Sir Tobi, lullinger 05.10.2011 15:44:03: Sehr schöne Tour, wenn auch stark frequentiert. Wenn möglich wochentags gehen. Der Gletscher ist nicht zu unterschätzen, ohne Steigeisen der pure Leichtsinn ! Direkt vor unseren Augen ist ein Mann abgerutscht, ca. 30 m den Gletscher runtergerauscht. Kleidung zerrissen, beide Hände zerschnitten, sehr blutig, hätte anders ausgehen können. Gottlob hatten wir ein kleines Notfallset dabei. Ansonsten eine Traumtour für konditionsstarke Ferraristi. Alles andere ist schon gesagt ;-) Gruß lullinger , JJL, simon2k, Simon, tom_ac |
- Ja, ich habe diese Tour schon gemacht
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| Autor: | Kommentar: | ||
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Jan(Gast) Gast |
Bis zum Beginn des Geröllfeldes oberhalb des grünen Sattels problemlos zu gehen. Etwas Vorsicht ist bei der Leiter geboten, da hier mehrere Stufen sehr locker sind und teilweise so aus der Wand gezogen werden können. Ab dem Geröllfeld erster Schnee, dessen Decke zu früher Stunde aber noch gefroren und gut begehbar war. Der Weg bis zum Klettersteigeinstieg, einschließlich des Ferners, also problemlos zu gehen. Steigeisen aufgrund der harten Decke hier bereits von Vorteil. Der obere Klettersteigeinstieg problemlos zu erreichen, eine Randkluft praktisch nicht vorhanden. Bereits der Einstieg recht schwierig, da viel Eis und Schnee schon hier Probleme machen. Im weiteren Verlauf immer mehr Schnee, der die Sicherungsseile teilweise über weite Strecken absolut unzugänglich machen, wodurch selbstsichern nicht durchgehend möglich ist. Hier fiel die einzig mögliche Entscheidung umzukehren (Im Nachhinein erfahren, daß von elf Leuten die es versucht haben, alle umgekehrt sind). Beim Abstieg der Schnee ab dem Ferner bereits etwas sulzig und weich, sodass man ständig bis zu den Knien einsackte.
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| 16.10.2011 11:18 |
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Bergfuerst(Gast) Gast |
Unbedingt zeitig losgehen da es jedesmal ein Menschanauflauf am Einstieg ist :(
Der Steig selber ist wenig anspruchsvoll aber lang ..wenn man den Anstieg mitrechnet:) Fazit: "Wadl" brauchst dann geht des scho!!! |
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| 03.10.2011 14:34 |
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zmaen(Gast) Gast |
Zugspitze für Dummies :) oder?
Start in Hammerbach Der Parkplatz kann auch für deutlich mehr als 48h bezahlt werden, allerdings sollte man genügend Münzgeld dabei haben, da der Parkautomat nur "Kleingeld" verträgt! Aufstieg zur Höllentalangerhütte problemlos, Trittsicherheit und korrektes Schuhwerk vorausgesetzt! Alle Klammduschen waren an, was allerdings bei unseren "Topwetterkonditionen" (Sonne, 24°C) sehr angenehm war, ansonsten Nässeschutz durchaus empfehlenswert. Für große Personen ( ich bin 1,96cm) allerdings sehr demütig gebeugte Haltung in den Tunneln(!) und bitte beachten,... nicht alle Besucher kennen die Vorfahrtsregelung Berg- und Talfahrt, was auch im fortfolgenden gilt! Ankunft Höllentalangerhütte, nicht DAV-Mitglied, nebst HP= 42€(ohne Kaltgetränke),... eigentlich OK, uneigentlich war nur der Kaffee am Morgen mit undefinierbarem Beigeschmack. Anm.: Wir waren mit etwa 50 Personen auf der Hütte, also für einen Montag sehr viele "gefühlte" Personen aber im Mittel nicht überbelegt. 14.09.2011 zur Zugspitze Mit der Dämmerung, gegen 06:20h los, ca. 10 min vor der Leiter die Ausrüstung angezogen. Die Leiter problemlos (einige wackelnde Stufen), weiter zum Brett (alles bestens) und dann die Berwanderung zum Gletscher, der von unten sehr klein aussieht, wenn man ihn jedoch erreicht hat, erkennt man die wahren Ausmaße(!). Der Gletscher ist steiler, als er aussieht. Der allgegenwärtige Hinweis auf Steigeisen ist sinnvoll, alles andere ist leichtsinnig. Wir hatten bestes Wetter und selbst unter dem leichten Firn ist es sehr rutschig. Deshalb aus meiner Sicht: ohne Tritthilfe --> lassen! Grödel 4-zackig und Stock --> geht gerade so machbar Grödel 6-zackig und Pickel --> schon besser, gerade so ausreichend Steigeisen und Pickel --> so wird´s gemacht! Seilsicherung nach persönlichem gusto und Andrang (wieviele können von oben abrutschen und Dich mitreißen/gefährden?) Nicht zu verachten: oberer Einstieg an der Randkluft, Warteschleife (!) Dies ist eine bekannte Staustelle, man muss 3-5m zum ersten Sicherungspunkt all-free überwinden, mit nassen Schuhen an nassem Fels, man hat sich natürlich vorher der Steighilfen (Pickel,Grödel,Eisen) entledigt. Somit ist nicht der etwaige Sturz, sondern die anschließende Rutschpartie den Gletscher hinunter das Thema,... und das ist lang, steil und hat tiefe Spalten! Wenn man das dann mal eben schnell geschafft hat, dann kommen noch weitere, etliche Höhenmeter, die man KLETTERT und die KRÄFTE ZEHREN. In allen Beschreibungen fand ich das bis jetzt total unterbewertet. Wir reden hier noch von etwa zwei Stunden Aufstieg(!), bisweilen auf allen Vieren, also Klettern eben. Zwischenblick: Bis hierhin gekeult, aber das Beste kommt noch (Erlebnis einer Person, eben der Autor, ...die Bergspitze). Nun denn,... die Ausblicke (wie bereits erwähnt, TOPWETTER, 140km Sicht!) lohnen all der Mühen! Dann,... ist man in Greifnähe des Gipfelkreuzes, kommt um die Ecke,... und da stehen etwa 200 Leute auf der Besuchsplattform (der Teil mit direktem Blick zum Gipfel), man versucht noch die letzten Höhenmeter mit den begierigen Touristen zu erstreiten und wundert sich, dass es hier keine vermehrten Unfälle gibt. Nun denn, ich habe den Gipel erreicht, auf die Touris geblickt und diese auf mich, und ich habe mich ernsthaft fragen müssen wer hier die Erdnüsse in der Hand hat und wer sie wem zuwirft??? Danach Münchner Haus (wir hatten eigentlich ´ne Reservierung, aber non-DAV´ler werden nunmal hinten angestellt und ob des TOPWETTER drohten uns Notlager), da haben wir halt noch´n Mass Radler getrunken und sind mit der Zahnradbahn runter. Wir hatten zwar keine DAV-Mitgliedschaft, waren aber in Besitz von DHJ-Ausweisen, somit haben wir unsere Zugspitztour in der DHJ GAP beendet (auch empfehlenswert). Zusammenfassung: Zugspitze über Höllental ist ECHT GEIL, sollte zu den "must have been/ made" gehören, sollte aber auch nicht unterschätzt werden. Sehr anstrengend, setzt alle geforderten Erfordernisse voraus, unbedingt vorher über Wetter und Ausrüstung informieren, besser einen größeren Ansatz wählen, als später enttäuscht am Gletscher umkehren (im besten Falle) oder zu verunglücken (im schlimmsten Falle), Reserven für das letzte Drittel einplanen (alles vorher war eigentlich Kindergeburtstag [PS habe selbst Kinder]) und oben nicht enttäuscht sein wegen des Touri-Anlauf. DAS IST KEIN EINSAMER GIPEL UND IDIOTEN GIBT ES AUCH IM TAL! |
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| 14.09.2011 20:22 |
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tom_ac Member Registriert seit: 27.06.2011 Kommentare: 1 |
Eine wunderschöne Tour die bereits spetakulär in der Klamm beginnt. Das Höllental ist toll und die Kletterpassagen haben eine Menge Spaß gemacht. Gecachet habe ich natürlich auch
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| 29.08.2011 15:49 |
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Wolfgang(Gast) Gast |
Der Höllentalferner ist aktuell weitestgehend blank, daher Spalten gut zu umgehen, Steigeisen (anstelle von Grödeln) sehr ratsam, Randkluft am "Normal"-Einstieg gut zu umgehen durch lose hängendes Stahlseil am oberen Einstieg, an dem man sich ca. 3 m hochziehen muss bis man zum eigentlichen "Klettersteig" kommt! danach gute Bedingungen bis zum Gipfel! viel los!
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| 28.08.2011 15:56 |
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