Berchtesgadener Hochthronsteig(revo) |
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Super Tour mit perfekten Sicherungen. Abstieg durchs Hochthron-Mittagsloch abenteuerlich.
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| Tour: | Klettersteig | Dauer der Tour (in Std.): | 7 |
| Schwierigkeit: | C/D | Geeignet für Anfänger: | nein |
| Gipfel (Höhe): | Berchtesgadener Hochthron (1973m) | Höhenunterschied der Tour: | 1000m |
| Ausgangspunkt: | Marktschellenberg (Anfahrtsskizze) | Gebirge, Bezirk, Stadt: | Berchtesgadener Alpen / Bayern |
| Tour Bewerten: 5=top, 1=flop |
Bewertung dieser Tour: |
Berchtesgadener Hochthronsteig |
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| Beschreibung: |
Zufahrt: Der Ausgangsort für den Berchtesgadener Hochthronsteig ist der Markt Marktschellenberg. Von München kommend auf der A 8, Ausfahrt Bad Reichenhall – Bischofswiesen – Berchtesgaden – Marktschellenberg. Bei der Kirche in Marktschellenberg links über die neue Spannbrücke in den Ort, nach ca. 200 m zweigt die Straße links zum Ortsteil Ettenberg ab. Über diese steile schmale Straße erreicht man nach ca. 5 km rechts den Wanderparkplatz Hinterrossboden und damit den Ausgangspunkt. Alternativ bietet sich auch ein Aufstieg von Maria Gern an. Der idyllisch oberhalb von Berchtesgaden gelegene Ortsteil Maria Gern ist entweder mit dem Auto oder Linienbus (Endhaltestelle Hintergern) erreichbar. Der Parkplatz befindet sich ca. 500 m nach dem Gasthaus Bachgütl. Aufstieg von Ettenberg: Man geht zuerst auf einer Forststraße und später auf einem Steig (AV-Weg 466), durch den Wald zum Scheibenkaser (ca. 1 3/4 Std.). Hier auf bezeichnetem Weg rechts an der Almhütte vorbei und nach ca. 50 m bergauf, bis nach etwa 5 Min. der Pfad nach rechts abzweigt. Diesem folgt man durch eine Latschengasse bis zum großen Schotterfeld. Im Schotterfeld bitte nur den markierten Weg benutzen. Zuletzt unter dem Wandfuß nach links zum Anseilplatz queren (20 – 30 Min.). Alternativ Aufstieg von Maria Gern: Man folgt zunächst der gesperrten Fahrstraße bis zu ihrem Ende. Danach auf dem breit ausgebauten Stöhrweg (AV-Weg 417) weiter, vorbei an der Talstation der Materialseilbahn und im oberen Bereich der Serpentinen über den „Roßlandersteig“ (AV-Weg 466), zum Scheibenkaser (ca. 2 1/2 Std.). Klettersteig: Vom Anseilplatz am Wandfuß entlang weiter zum markierten Einstieg aufsteigen. Der hier beginnenden Seilversicherung folgend, geht es an einer Felsschuppe schräg rechts aufwärts in die Wand, anschließend in einer Zick-Zack-Passage (C) empor zu einer Rampe (B). Wer hier schon Probleme hat, soll am besten wieder absteigen, da sich die Schwierigkeiten weiter oben noch erhöhen, und es keinen „Notausstieg“ gibt. Die Rampe schräg rechts aufwärts verfolgen und über gut gestuftes Gelände unschwierig empor (B), zu einer senkrechten Wandstufe. Über rauhen, wasserzerfressenen Fels gerade hoch, kurzer luftiger Quergang (C/D) nach links und über etwas flacheres Gelände zum Beginn des „Gamsbandes“. Das Gamsband (B) quert die riesige schräg aufwärts führende Plattenrampe und führt zum Beginn des „Pfeilers“. Der Steig zieht nun gut sichtbar diagonal von rechts nach links mit Hilfe einiger Trittbügel durch die Pfeilerwand (C). Nach zirka 30 m legt sich das Gelände etwas zurück und man erreicht nun – sich leicht rechts haltend – über weitere Trittbügel den Pfeilerkopf (C). Die folgenden 50 m „Genußwandl“ bewegen sich, wie der Name schon sagt, über genussvolle Platten und Wasserrinnen (B/C). Nun befinden wir uns in der so genannten Schlucht. Da die Querung von der einen zu der anderen Schluchtseite (10 m) unproblematisch ist, wurde hier das Stahlseil unterbrochen. Allerdings kann es – vor allem im Frühsommer – vorkommen dass diese Querung bedingt durch gefrorenen Altschnee heikel ist. Über eine kurze Wandstelle (B/C) erreicht man die „Schluchtrampe“. Am Ende der Rampe beginnt die wohl schönste und fotogenste Passage des Steiges, der „Fotoquergang“. Zuerst geht es über einen kurzen Überhang auf ein Band, das immer schmäler werdend, sehr ausgesetzt nach links in die glatte Wand quert (C). Über gestuftes Gelände (B) steigt man nun weiter zum Beginn der „Hanglschuppe“. Über eine abgesprengte Schuppe hangelt man sich am Stahlseil nur auf natürlichen Tritten ca. 25 m nach links (D). Über einige Wandstellen und Bänder erreicht man dann immer schräg links aufsteigend die „Rauhe Welt“ (C). Wie der Name schon sagt, führt der Steig hier durch einen Wandbereich mit extrem wasserzerfressenem Fels (D). Anschließend erreicht man das „Latscheneck“ (C). Obwohl hier vier Trittbügel angebracht sind, muss man an dieser senkrechten Wandstelle kräftig zupacken. In einer Rechts-Links-Schleife geht es dann weiter zum „Wandbuch“ (B). Ab hier wird das Gelände etwas schrofiger und weniger steil (B). Wer nun glaubt es schon geschafft zu haben, der irrt sich. Vor allem der „Ausstiegskamin“ (C) hat es, vermutlich auch wegen nachlassender Kräfte, noch einmal in sich. Über leichtes schrofiges Gelände steigt man nun dem „Finale“ entgegen. Ein kurzer Aufschwung (B) und eine schräg nach rechts aufwärts führende Querung zum Ausstieg. Für den Weiterweg zum Gipfel bzw. zum Stöhrhaus nur den markierten und ausgetretenen Weg am Gratkamm benutzen. Abstieg: Vom Stöhraus über den Stöhrweg(AV-Weg 417) bis zur Abzweigung Roßlandersteig. Über diesen AV-Weg (466) über den Scheibenkaser und zurück nach Ettenberg (3 Std.). Bzw. vom Stöhrhaus über den Stöhrweg nach Maria Gern. |
| Tips, Unterkünfte, Einkehr: | Gute Kondition erforderlich, da langer Zu- und Abstieg. Linktip: hoehenrausch.de - Berchtesgadener Hochthron |
| Wetter: |
Webcams vor Ort
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| Schlüsselwörter: | untersberg, klettersteig, hochthron, mittagsloch, berchtesgaden, Marktschellenberg, DE, Marktschellenberg, DE |
| Tour hinzugefügt am: | 13.12.2008 12:53 (Tour gemacht am: ) |
| Urheberhinweis: | Bilder: 12-20 (Walter Möhrle); GPX-file: http://www.gps-touren.at |
| Geocaching: |
Geocaches in der Nähe dieser Tour |
| Ralf, mohrchen857, Hans, möhrchen857, Julian, Sandra, bergbiker, Helmi, JO-JO, FschHeini, merdel, msOXYD, dottore, FritzBrause, ed83483, chrissi, Tom Martin, PeterS2 |
- Ja, ich habe diese Tour schon gemacht
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| Autor: | Kommentar: | ||
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powerrobert Gast |
Hallo, war heute am besagten Klettersteig und fand die besten Verhältnisse vor. Dieser Steig ist wirklich ein Genussklassiker. Nicht so schwer, dass einen die Kraft verläßt und nicht so leicht, dass einem die Füsse einschlafen. Kein allzu langer Zustieg und eine interessante und schwierige Abstiegsvariante durch die gesicherte Höhle gleich nach dem Stöhrhaus. Eine wunderschöne und abwechslungsreiche Runde die ich jedes Jahr 1-2x in meinem Programm habe.
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| 28.06.2011 22:23 |
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untersberg Member Registriert seit: 19.05.2008 Kommentare: 4 |
Akutelle Verhältnisse ab sofort wieder unter http://www.dav-berchtesgaden.de
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| 01.04.2011 17:35 |
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ed83483 Member Registriert seit: 20.06.2010 Kommentare: 33 |
Waren gestern zum zweiten Mal den Klettersteig. Super schöne Tour, ab dem Einstieg nebelfrei. Schließend auf den Salzburger Hochthron und mit der Seilbahn ins Tal.
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| 15.10.2010 11:05 |
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untersberg Member Registriert seit: 19.05.2008 Kommentare: 4 |
Achtung ab sofort die aktuelle Verhältnisse unter www.dav-berchtesgaden.de News
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| 05.05.2010 11:42 |
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Werner(Gast) Gast |
War gestern 08.08.09, das 2.Mal am Hochthronsteig, diesmal bei trockenen Wetter. Mir und meinen Bergreund Roland hat der Klettersteig sehr gefallen. An diesen Steig hat man noch Hand am Fels, nicht nur an den Drahtseilen. was bei meiner ersten Begehung wegen Regens nicht so gut war. Alle Leute, die diesen Steig mit uns gegangen sind waren der Meinung ein, besser Steig als der Pidinger. Werde diesen Klettersteig wieder machen wen ich im Berchtesgaderner Land bin.
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| 10.08.2009 09:53 |
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