Via Ferrata Perunika :
Die Ferrata ist durchaus noch als eher leicht zu bezeichnen (B/C). An der Einstiegstafel ist sie mit dem französischen Standard „PD“ angegeben, was „peu difficile / wenig schwierig“ bedeutet.
Jedoch sollte man sich nicht von den ersten felsigen Kletterstellen täuschen lassen, bei denen noch kaum Handunterstützung notwendig ist (A), da der Steig gegen Ende schwieriger wird und auch senkrechte Steilstufen mit Klammern überwindet.
Die Ferrata beginnt jedoch zuerst einmal mit sanft ansteigenden stufigen Felsgelände, was sich im A-Bereich bewegt. Nach einer kurzen Passage, die einen Felsblock mit einigen Klammern zieht der Steig etwas an und die nächsten fesigen Stufen erfordern schon ein wenig mehr Handeinsatz am Fels. Man hat nun die sanft ansteigende Rampe nach rechts endgültig überwunden, und der Steig strebt nun steiler, entlang einer schon aus dem Ort (und auf der Tafel) gut erkennbaren Felskante, dem Ausstieg zu. Die allermeisten Stellen in dem steilen Block- und Karstgelände werden ohne Klammern bewältigt (B), aber der Fels ist sehr rau und es gibt immer genügend Griffe.
Im weiteren Verlauf wird das steiler bis senkrecht werdende Gelände von mal längeren, mal kürzeren Klammernreihen unterbrochen, welche zunehmend exponiert sind und deshalb wohl ein B/C vergeben werden kann. Beim Ausstieg kann man einen kurzen Abstecher über Karst zum Gifelkreuz machen, und nochmal die Aussicht nach Split genießen.
Zustieg:
Den Zustieg zur Ferrata kann man im Ort Strozanac beginnen, wo auch die Bus-Linie 60 hält, welche zwischen Omis und Split im 30min-Takt verkehrt, oder über einen Zustieg aus südostlicher Richtung (nordöstlich von Gornja Podstrana), welcher zwar flacher, jedoch deutlich weiter ist.
Letzterer soll jedoch auch MTB-fähig sein. Weil uns dieser Weg nicht durch eigene Erfahrung bekannt ist, setze ich die MTB-Eignung auf “nein”.
Beschrieben kann die Tour hier nur mit dem Sartpunkt Strozanac.
In Strozanac hält man sich auf der Straße Gospe u Siti in östlicher Richtung und achtet auf schilder mit „Sveti Jure“, „Penjaliste (Klettergarten) Via Ferrata“ und „Villa Rustica Polaca“.
Später den gepinselten Markierungen „Sv. Jure“ oder normalen Wanderwegmarken folgen.
Der weitere Weg führt dann recht schmal durch bewaldetes Gebiet zu einer Kreuzung mit einer Schotterstraße, welche aus östlicher Richtung von Gornje Pdstrana kommt (alternativer Startpunkt).
Die Schotterstraße wird in nördlicher Richtung überquert, wonach man einige Zeit später an einen größeren Rastplatz im Wald kommt. Hier zweigt nochmal der beschilderte Weg zur Ferrata und der ebenfalls beschilderte Weg zum Klettergarten ( Penjaliste) ab.
5 Minuten Später hat man den Einstieg, sowie den später einmündenden Abstiegsweg erreicht. Also ab diesem Punkt Abstieg wie Aufstieg.
Abstieg:
Der Abstieg von Gipfel erfolgt auf gut markierten Weg im Linksbogen auf den Svetei Jure zu, auf dem auch schon gut die Kapelle zu sehen ist. An der ersten Abzweigung ist nach rechts „Penjaliste“ Klettergarten ausgeschildert, was wohl einem Schnellabstieg zum großen Rastplatz entspricht.
Dieser Weg ist teilweise vom Klettersteig aus sichtbar, und könnte eventuell leichter sein, als der Normalabstieg nach links. Der Penjaliste-Abstieg wurde von uns jedoch nicht begangen. Wir hielten uns stattdessen nach links in Richtung Sveti Jure. An der nächsten Abzeigung zum Sveti Jure kann man alternativ einen Abstecher hinauf zur Kapelle machen oder sich gleich nach links dem Abstiegsweg zuwenden. Die angegebenen Höhenmeter beinhalten den kleinen Anstieg zum Sveti Jure. Der Abstieg vom Sveti Jure Sattel zum Einstieg führt durch Karst und Schrofen und erfordert schon etwas Trittsicherheit. Sobald man wieder am Einstieg angelangt ist, ist der weitere Abstieg gleich dem bekannten Aufstieg.
- Markus_13 reviewed vor 2 Stunden
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Maximale Höhe: 433 m
Minimale Höhe: -10 m
Gesamtanstieg: 659 m
Gesamtabstieg: -649 m

