Die Via Ferrata Bruno Federspiel ist ein aussichtsreicher und geschichtsträchtiger Klettersteig hoch über dem Val di Fassa.
Man steigt vom Wanderparkplatz im Valle di San Nicolo bei Pozza di Fassa über das Rifugio Taramelli auf. Unterwegs stößt man immer wieder auf Reste aus dem Ersten Weltkrieg – v.a. am Passo delle Selle. In der Via Ferrata Bruno Federspiel gibt es jede Menge Stollen. Über die Punta Alochet und die Cresta de le Selle gelangt man zur Bergvagabundenhütte Passo delle Selle. Von dort zurück via Rifugio Taramelli um Ausgangspunkt Wanderparkplatz im Valle di San Nicolo
Bild: Sandra Poschinger
- ralf reviewed vor 8 Jahren
- last edited vor 7 Jahren
- Murks reviewed vor 9 Monaten
Ausgangs- und Rückkehrpunkt war für uns aufgrund einer unsicheren Wetterprognose die Bergvagabundenhütte (Rif. Passo delle Selle). Wir haben den Steig bis etwa kurz vor dem Spiz de Tariciogn gemacht und sind dann umgekehrt, wofür wir insgesamt ca. 3,5 Stunden gebraucht haben.
Der Steig bietet einige historische Relikte (Stellungen), die im Falle von schlechtem Wetter als Unterstand dienen können. Vereinzelt hat er kleine Varianten, die immer wieder auf den Hauptweg führen (z.B. einen optionalen Durchschlupf durch eine Stellung). Besonders schmal und anspruchsvoll zu begehen fanden wir den Steig nicht.
Deutlich besser hat uns der benachbarte, ebenfalls bei der Bergvagabundenhütte startende Klettersteig Bepi Zac (Teil 1) gefallen – dieser ist historisch und klettersteigtechnisch interessanter (er beherbergt u.a. ein kleines Museum), außerdem hat er im Gegensatz zur V.F. Bruno Federspiel mehrere Abstiegsoptionen.
Mein Fazit: Für Gratliebhaber mit Zeit und Ausdauer zu empfehlen (Zu- und Abstiegszeit beachten!). Ähnliche Ausblicke aber schöneren Klettersteigspaß bekommt man in der benachbarten V.F. Bepi Zac.
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- Manuela reviewed vor 7 Jahren
Ich bin die Ferrata Bruno Federspiel vom San Pellegrino Paß gestartet und hatte mich dann später in Pozza di Fassa abholen lassen. Ab der Bergvagabundenhütte ist mit starkem Wind zu rechnen, es dann dort oben ziemlich frisch werden. An meinem Tag waren es in Bozen 37 Grad im Schatten, sodass zwar noch der Wind war, die Temperaturen aber angenehm waren. Bitte unbedingt beachten, man braucht eine gute Kondition, denn der Weg führt über sehr viele Zwischengipfel vor und nach den genannten Hauptgipfeln und man befindet sind sehr lange auf einer Gradwanderung, wo teilweise keine 2 Füße nebeneinander passen! Die Aussicht ist phantastisch. Ich bin bis zur Monzoni-Alm heruntergegangen und war froh, dass es der 1.8. war, da der Shuttle-Bus nach Pozza di Fassa dann auch noch nach 17.00 h fährt
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