Die Via ferrata Brigata Tridentina oder auch besser bekannt unter dem Namen Pisciadu Klettersteig zählt zu den bekanntesten und somit auch überlaufensten Klettersteig-Anlagen in den Dolomiten.
Zustieg Pisciadu Klettersteig
Vom Grödnertal aus kommend fährt man auf´s Grödner Joch – hier wird aktuell auch empfohlen zu parken, da der Parkplatz ein paar Kehren weiter hinunter Richtung Corvara weiter wegen den Aufräumarbeiten aufgrund des großen Murenabgangs (Ende Juli 2023) gesperrt ist!! Von hier aus gut ausgeschildert zum Einstieg vom Pisciadu Klettersteig.
Steigbeschreibung Pisciadu Klettersteig
Über Klammern überwindet man die untere Steilstufe. Danach folgt eine längere Gehpassage unterhalb der hohen Felswände in Wald durchsetztem Gelände bis zum Beginn des eigentlichen Klettersteiges. Hier findet man eine herrliche Wegführung – immer gut gesichert – in zunächst nicht allzu steilem Gelände vor.
Erst im oberen Abschnitt vom Pisciadu Klettersteig kommen dann die “spannenden” und fotogenen Passagen, wie Leiter, steile Aufschwünge sowie die berühmte Hängebrücke beim Exnerturm über einen tiefen Spalt.
Von dort ist es dann auch nicht mehr weit bis zur Pisciadu-Hütte, dem Endziel unserer Tour. Wer noch genügend Kondition und Zeit übrig hat, kann von hier aus auch noch den Cima Pisciadu 2985m besteigen (1,5 Stunden rauf und 1 Stunde runter).
Abstieg Pisciadu Klettersteig
Von der Pisciadu Hütte aus direkter Abstieg entweder auf Weg 666 durch das steile Val Setus (gesicherte Felsstufen, im Frühsommer steile Schneefelder, auf Steinschlag achten) hinab zum Grödnerjoch oder (viel schöner, aber um einiges länger) auf Weg 676 (zu Beginn Seilsicherungen) hinunter ins Val de Mesdi (Mittagstal) und durch dieses bis zu einer Abzweigung. Dort nach links über den Bach und in langer Querung zurück zum Ausgangspunkt am Grödnerjoch!
Titelbild & weitere Bilder: Manfred Kostner
- ralf reviewed vor 15 Jahren
- last edited vor 10 Monaten
Maximale Höhe: 2614 m
Minimale Höhe: 1933 m
Gesamtanstieg: 1181 m
Gesamtabstieg: -1180 m
- Erik reviewed vor 10 Jahren
Hier sollte man entweder sehr früh oder sehr spät unterwegs sein. Der Klettersteig ist oftmal stark begangen und dadurch auch sehr abgespeckt. Die etwas schwerere Variante über den Exnerturm ist reizvoll durch die Seilbrücke weiter oben.
Einkehren kann man in die Pisciadu Hütte und der Abstieg über das Val Settus bzw. Val Mezdi ist sehr geröllig. Hier kann man noch bis tief in den Sommer Schneefelder finden.
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