- Der Höhenglücksteig befindet sich in der Hersbrucker Schweiz etwa 40km nordöstlich von Nürnberg
- Der Höhenglücksteig verläuft meist horizontal und alle Passagen können umwandert werden
- Die Schwierigkeit ist von B bis D/E je nachdem welche Passagen man im Klettersteig klettert
- Unbedingt sollte final die 4.Sektion (Einkehrschwung) im Gasthof Goldener Hirsch (offiziell) oder im Resnhof gemacht werden!
Der Höhenglücksteig ist sicherlich der schönste und zugleich anspruchsvollste Klettersteig in Deutschlands Mittelgebirgen. Das Schöne am Höhenglücksteig ist, dass diesen Klettersteig sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene zusammen begehen können, da alle (schwierigen) Abschnitte umgangen werden können. Man kann auch mit der gesamten Familie am Höhenglücksteig gut unterwegs sein, da man den kompletten Höhenglücksteig auch “unterwandern” kann ohne auch nur ein Drahtseil bzw. Felspassage berühren zu müssen.
Zustieg zum Höhenglücksteig
Über die B14 bis zur Ausfahrt Neuhaus a.d.Pegnitz, dann über den Kreisverkehr und danach rechts Richtung Hegendorf. Von Hegendorf weiter nach rechts weg Richtung Neutras und auf halber Strecke auf einem großen Wanderparkplatz parken. Von dort den mit roten Punkten auf weißen Grund 
1. Teil Höhenglücksteig
Der Höhenglücksteig beginnt an der SW-Seite des Schwarzen Brandes und führt an mehreren Felswanden abwechslungsreich hinauf und hinab um den Schwarzen Brand herum mit schönen Ausblicken (Burg Hohenstein im Nordwesten). Auf dem freistehenden, mit kleinem Kreuz geschmückten Luginsland, auch Kreuzfelsen genannt, lohnt sich eine Gipfelrast.
Der 1. Teil des Höhenglückssteig ist nach folgenden Abschnitten benannt: a) Einstieg und Kamin (hier gibt es seit 2014 eine sehr schwere Alternativ knackiger Herzog (E) b) kurzes Band c) Neutras-Brettl d) Heuchlinger Blick e) Echowand f) Pfeffer-Brettl g) Scharfes Eck h) Hollederer Bruckl i) im Winkl j) Schwierige Teilstuck (Wittmann Brettl (D/E)) k) Quergang l) “Hupfer” m) Lug ins Land
2. Teil Höhenglücksteig
Der zweite Teil ist deutlich kürzer und weniger anspruchsvoll als der erste Teil. Nun gelangt man an der Nordseite an das Petrusbrettl, dem zweiten Teil des Steiges. Man quert in 20 m Höhe eine senkrechte Wand, davor befindet sich der freistehende Petrus (Felsturm). Dann geht es durch einen höhlenartigen Kamin, die “Frankenkammer” (auch Mauseloch genannt) hinab.
Der 2. Teil des Höhenglücksteig ist nach folgenden Abschnitten benannt: a) Petrus-Brettl b) Hirschbacher-Kanzel c) Kamin d) Frankenkammer (= Mauseloch) e) Garstner Weg (Wander-Weg zum 3. Teil)
3. Teil Höhenglückssteig
Der dritte Teil ist in seiner Gänze der anspruchsvollste Teil. Nach wenigen Metern auf einem Wanderweg gelangt man schließlich zum dritten Teilabschnitt vom Höhenglücksteig, der viel Kraft, Ausdauer und Trittsicherheit erfordert. Über der glatten Ausstiegswand befinden sich mehrere Sicherungshaken für eine eventuelle Seilsicherung von oben. Auf der Aussichtsplattform mit Blick zum Prellstein endet die ca. 2,5-stundige Kletterpartie.
Abstieg Höhenglücksteig
Vom Ausstieg beim 3.Teil gibt es einen direkten Weg (Wanderweg Nr. -2-) der über das Plateau zum Einstieg vom Höhenglücksteig zurückführt. Von dort aus auf bekanntem Wege zurück zum Parkplatz. (Gehzeit ca. 25 Minuten)
- ralf reviewed vor 13 Jahren
- last edited vor 5 Monaten
Maximale Höhe: 584 m
Minimale Höhe: 474 m
Gesamtanstieg: 219 m
Gesamtabstieg: -219 m
- ralf reviewed vor 10 Jahren
Der Höhenglücksteig ist für mich persönlich der beste Klettersteig fernab der Alpen. Zum einen sind es nicht nur ein paar Meter Drahtseil und zum anderen bietet der Steig quasi für jeden (Anfänger und Könner) etwas.
Wer es “leicht” mag, macht am besten nur die 1. und 2.Sektion – die schwierigsten Stellen in der ersten Sektion (Einstiegskamin, Knackiger Herzog und Wittmannschikane) kann man problemlos umwandern und man kann ansonsten auch alle andere passagen problemlos “auslassen” und man klettert nur die Passagen, die man mag oder die man kann.
Insgesamt ist man knapp 2 Stunden unterwegs und man kann sogar noch 2 Gipfel mitnehmen – nach Ende der 1.Sektion den kleinen Gipfel Lug ins Land (mit Gipfelkreuz) und am Ende der 3.Sektion den Prellstein.
Danach hat man sich dann den Einkehrschwung in die 4.Sektion verdient – diese befindet sich dann je nach Ausgangspunkt entweder in Hirschbach oder in Neutras!
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