Mit dem Burgenklettersteig Manderscheid wurde 2022 ein “richtiger” Klettersteig fernab der Alpen in der Eifel eröffnet. Der Klettersteig bietet fast 3 Stunden Klettersteig Vergnügen mit vielen tollen Abschnitten (Seilbrücken, Querungen direkt über dem Wasser, Aufschwung zur Burgruine). Im Gegensatz zum Klettersteig Boppard ist hier langanhaltender Klettersteig Spaß garantiert.
Gemäß Topo beginnt man den Burgenklettersteig Manderscheid mit der Etappe Lieser (1.Teil), gelangt anschließend über die Wäschebachbrücke (auch für Wanderer gut begehbar) zur Etappe Oberburg (2.Teil) (mittelschwer) und final zur Etappe Niederburg (3.Teil) (sehr schwer) mit der langen 3-Seilbrücke. Der 3.Teil, der von der Turnierwiese Manderscheid, zunächst nur wenige Meter oberhalb der Lieser verläuft, ist an einigen Passagen ziemlich kraftraubend und man muss hier ordentlich ins Drahtseil langen. Für diese Passagen sind Klettersteighandschuhe auf jeden Fall zu empfehlen!
Einen kostenlosen Parkplatz haben wir euch unten auf der Karte markiert. Ansonsten gibt es entlang der Hauptstraße (kostenpflichtige) Parkplätze für 4 € pro Tag.
Fazit: Der Burgenklettersteig Manderscheid ist definitiv nur bedingt ein Familien-Klettersteig. Viele (A/B/C) Passagen, bis hin zu (D) Passagen. Für Anfänger ist der erste und zweite Teil durchaus machbar, da die schweren Einzelpassagen kurz sind.
Ein Highlight vom Burgenklettersteig in Manderscheid ist u.a. die 35m lange Drahtseil-Brücke im 3.Teil bei der Niederburg, die es ebenfalls zu überwinden gilt. Zusammenfassend ist der Burgensteig ein nicht zu unterschätzender Klettersteig, der sich aufgrund seiner Länge in Gänze daher eher an den erfahrenen und sportlichen Kletterer/in richtet, aber auch Anfänger finden hier – je nach Passage – ihre Möglichkeiten. Der Manderscheider Burgenklettersteig ist in mehrere Etappen und Passagen unterteilt, die man dem Topo unten gut entnehmen kann.
50.093894, 6.81152 (Routenplaner)
- ralf reviewed vor 3 Jahren
- last edited vor 1 Monat
Maximale Höhe: 369 m
Minimale Höhe: 305 m
Gesamtanstieg: 36 m
Gesamtabstieg: -77 m
- joel-s reviewed vor 2 Stunden
- last edited vor 1 Stunde
Der Klettersteig ist eine Rundtour, welche in 3 Etappen eingeteilt ist. Jede Etappe kann übersprungen werden und man kann die Tour von mehreren Stellen aus starten.
Die Etappe 1 verläuft vollständig durch den Wald entlang eines Flusses. Der Untergrund war manchmal etwas erdig und rutschig. Der Klettersteig der Etappe 1 (und auch 3) besteht fast nur aus Traversen, knapp ein paar Meter über dem Fluss, jedoch heißt das nicht dass es langweilig wird. Der Steig wurde sehr interessant und auch sportlich gestaltet. Vom Schwierigkeitsgrad her war es mittel, jedoch auch schon ziemlich herausfordernd stellenweise für Anfänger (so kam es manchmal zu Staus). Die Länge der Etappe war auch nicht schlecht.
Die 2. Etappe ist viel kürzer aber dafür die einzige aufsteigende steile Passage. Auch mittelmäßig schwer. Der Fels ist wieder griffiger. Oben kann man noch den Burgturm hochlaufen, dieser bietet eine tolle Aussicht.
Nach kurzem Abstieg über den Wanderweg sieht man schon die 3. Etappe. Diese ist sportlicher und verlangt auch etwas mehr Technik. Armkraft wird erwartet und auch etwas Ausdauer. Ich bin keiner der das Fitnessstudio besucht aber es war machbar. Wäre die Etappe 3 länger und mit D/E wär meine Grenze erreicht.
Auch wird auf dieser 3. Etappe sparsamer mit Eisentritten umgegangen und Technik/Trittsicherheit am Fels erwartet. Als Person unter 170cm, gabs auch einige Stellen (Etappe 1 und 3) wo ich fast nicht die Tritte erreicht hab und ich mich am Seil rüberhangeln musste.
War mein erster D Steig.
Fand es manchmal seltsam, dass auf den Schildchen vor Ort oft ein anderer Schwierigkeitsgrad angegeben ist als auf der Karte.
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- veikko reviewed vor 7 Tagen
Super Wetter, super Location. Toller erster Klettersteig. Macht Lust auf mehr.
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- tomontour reviewed vor 6 Monaten
Ein sehr abwechslungsreicher und gepflegter Klettersteig, bei dem sich auch eine weitere Anreise lohnt.
Manche Stellen waren vor Ort schwerer bewertet als in der topo.
Die kleine Seilbrücke hatte unerwartet viel Schwung, aber ein sehr gelungener Tag
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- bergsportler-ba-wue reviewed vor 10 Monaten
Ich habe nun zusammen mit meinem Sohn endlich die dritte Etappe gemacht und geschafft. Diese hat uns super gefallen, ist aber für uns definitiv herausfordernd gewesen. Man braucht Kraft, Kondition und Technik um “gut” durch die dritte Etappe durchzukommen.
Ich kann auch bestätigen, dass die dritte Etappe wirklich mindestens zwei Nummern größer und schwerer ist als etwa die erste Etappe. Die dritte Etappe ist viel länger, aber eben vor allem auch mit den C/D und D-Abschnitten deutlich fordernder.
Zu den Verhältnissen: 2 Tage vorher hatte es leicht geregnet, ein Tag vorher dann etwas getrocknet, am Tag der Tour war es größtenteils relativ trocken, nur in den schattigen Bereichen war die Erde noch etwas feucht. Gott sei Dank aber nicht rutschig, sondern recht griffig. Der Fels der dritten Etappe war schon wieder komplett trocken.
Alles in allem zum Gesamt-Fazit:
Eine super geniale Klettersteig Anlage in Manderscheid. Was Deutschland betrifft und nördlich der Alpen meines Wissens nach der insgesamt Konkurrenzlos beste und längste Klettersteig, der es vom Umfeld abgesehen absolut mit guten Klettersteigen in den Alpen aufnehmen kann.
Der Andrang am Tour-Tag war übrigens überschaubar, ein Samstagvormittag, geschätzt haben wir mit Pausen ca. 15-20 andere Personen in der dritten Etappe gesehen, gestaut hat es nirgendwo. Möglicherweise haben nun langsam die meisten, die den Steig einmal machen wollen, ihn schon gemacht und deswegen ist der Andrang vielleicht nicht mehr so riesig wie in den ersten beiden Jahren.
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- bergsportler-ba-wue reviewed vor 1 Jahr
- last edited vor 1 Jahr
Ich war gestern mit meinem Sohn, 12 Jahre, auf Etappe 1 und 2. Etappe 3 wäre für uns zu rutschig und zu anstrengend in den Verhältnissen im Herbst und Winter.
Überschrift ist absichtlich gewählt. Die 1. Etappe ist EIGENTLICH ein toller Klettersteig Abschnitt. Es hatte ca. 4 Tage nicht geregnet und auch gestern gab es keinen Regen. Nun die Verhältnisse in Etappe 1 und auch in der 3. Etappe, die wir von der Turnierwiese aus eingesehen haben:
Rutschige, schlammende Erde im Steig selbst, rutschige nasse Felstritte, rutschige Metalltritte.
Und das völlig ohne Regen. Der Grund ist der unmittelbar direkt darunter laufende Fluss, die Luftfeuchtigkeit ist selbst bei mehreren Tagen ohne Regen im Herbst und respektive dann im Winter so hoch, dass Etappe 1 eine durchgehende Rutschpartie ist und Etappe 3 zumindest die Teile die nahe am Fluss sind.
Konsequenz: Ich kann jedem nur abraten, Etappe 1+3 im Herbst oder Winter zu machen.
Man kommt durch, ja, aber richtig Spass machen tut das nicht. Parallel mit uns waren auch ein paar Klettersteig-Profis unterwegs, auch diese Leute mit sicher mehr Erfahrung als wir sind alle 10 bis 15 m kurz ausgerutscht.
Wer im Herbst einen längeren Klettersteig mit guten Verhältnissen machen möchte, sollte besser ins nördliche Alpengebiet von Österreich oder der Schweiz fahren, wo die meisten Steige wenig bis keine Erde haben und eben nicht unmittelbar ständig die Feuchtigkeit eines buchstäblich 1 Meter darunter verlaufenden Flusses haben.
Fluch und Segen ist Manderscheids Tourismus Magnet zugleich: Toll, dass es so lange und ausgeklügelte Steigetappen gibt, aber sehr schlecht, dass es selbst im 2 stündigen Umkreis nirgendwo etwas derart aufwendiges gibt.
Speckstein, Speckstein, Speckstein -> das ist die vorherrschende Steinart in Manderscheid bei geschätzt wahrscheinlich inzwischen Zehntausenden Personen, die die Steig-Etappen seit der Eröffnung gegangen sind. Man sieht den schwarzen Gummiabrieb der Bergschuhe buchstäblich auf fast allen wesentlichen Felstritten im gesamten Steig.
Von daher, wer unbedingt im Herbst und Winter die Steige machen möchte -> you have been warned.
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- king reviewed vor 2 Jahren
- last edited vor 2 Jahren
Ich habe heute morgen bei tollem Wetter die 3 Etappen des Burgenklettersteigs in Manderscheid begangen! Die erste Etappe ist ein guter Einstieg um warm zu werden mit vereinzelten C/D Stellen und ansonsten A/B Stellen. Die zweite Etappe ist dagegen schon fast einfach mit einer C Stelle, ansonsten nur A/B. Die dritte Etappe ist aber nicht zu unterschätzen, da es dort knackige C/D und D Stellen gibt, die sich über längere Strecken (viele Meter) hinziehen. Auch ist die dritte Etappe in etwa so lange (ca. 1,5 Stunden) wie die erste und zweite Etappe zusammen.
Wer mit der ersten Etappe Schwierigkeiten hat, sollte sich nicht an die dritte Etappe wagen. Bei der dritten Etappe braucht man Erfahrung, Technik und Ausdauer.
Der Klettersteig ist sehr schön im Wald gelegen und man klettert zwischen drei gut erhaltenen Burgen umher. Es gibt verschiedene aufregende Brücken, die die Täler verbinden. Man klettert auch viel über dem Fluss Lieser und man hat dadurch einen tollen Ausblick!
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- ralfontour reviewed vor 3 Jahren
Nachdem sich letztes Jahr leider Lein freies Zeitfenster mehr finden ließ, haben wir uns den burgenklettersteig in manderscheid nun endlich mal persönlich anschauen können. Den vielen Vorschusslorbeeren wird der klettersteig auf jeden Fall gerecht. Die Erbauer haben hier jede Menge Felsen “freigelegt” und einen langen klettersteig errichtet, der viel Spaß macht. Sind der 1. Und der 2.teil noch relativ moderat von der Schwierigkeiten, so muss man im 3.teil doch ordentlich zupacken (klettersteighandschuhe hier unbedingt anziehen!). Der Klettersteig kann aber auch ideal als familienausflugsziel gewählt werden, denn während ein Teil der Familie sich dem klettersteig widmet kann der andere Teil auch die beiden burgen erwandern oder auf der großen turnierwiese direkt an der lieser Picknick machen (und von dort aus auch gut die klettersteigler im Beginn des 3.teils beobachten)
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- Stefan Lambach reviewed vor 3 Jahren
Ich war bereits im Oktober 2022 bei unpassenden Wetterverhältnissen (nach 2 Tagen regeln immer noch alles schlammüberzogen) vor Ort und habe mit meiner Begleitung beschlossen, vor den Hauptschwierigkeiten im dritten Teil (2. Unterteil) abzubrechen. Bei trockenem und sonnigen Wetter waren der 1. oder 2. Teil Genussklettersteigen pur, der dritte bleibt nach wie vor sportlich-saftig! Wir waren gegen 15:00 Uhr in der 2. Unterteilung des 3. Teils angekommen, welche dankbarer Weise schon im Schatten lag. An der Brücke haben wir reumütig hoch zum Ende geschaut, aber jeder Spaß muss auch mal ein Ende haben. ☺
Alles in allem ein langer und rassiger Mittelgebirgssteig, der gerade im wunderschönen Rheinland-Pfalz seines gleichen sucht ♥
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- AndréTT reviewed vor 3 Jahren
Dieser Klettersteig dürfte wohl zu den abwechslungsreichsten, längsten und schönsten Routen gehören nördlich der Nordalpen. Die Steig-Planer haben eine interessante Routenführung in dem Tal mit der S-Schleife der Lieser entwickelt. Den Steig-Errichtern ist m.E. eine gute Sache gelungen. Es wurden die künstlichen Trittmöglichkeiten im Fels genutzt, und nur dort Eisenbleche, oder -bügel eingebohrt, wo notwendig, um die Kletterschwierigkeit nicht zu hoch werden zu lassen, oder nur an den Fixpunkten. Wenn dessen Frequentierung weiterhin so hoch bleibt, werden die natürlichen Trittstellen bald „abgespeckt“ sein, denn das vulkanische Basaltgestein ist nicht so hart wie Granit.
Auf dem Rückweg durch das Örtchen sah ich über 70 Klettersteigler aus verschiedenen Ländern in Richtung Einstieg pilgern. Bleibt zu hoffen, dass so ein Massenansturm auch den höheren Ansprüchen in der 3. Etappe genügen kann. Alle Parkplätze waren überfüllt. Parkplätze in Manderscheid beim Sonneck und in Niedermanderscheid bei der Niederburg kosten € 4,00 am Tag. Ausführliche Routenbeschreibung siehe:
https://www.gipfelbuch.ch/routen/24093–burgenklettersteig
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- AWeiler reviewed vor 3 Jahren
Aufgrund des hohen Wasserstandes der Lieser ist es derzeit nicht möglich in der Etappe Niederburg auszusteigen. Auch ist eine Umgehung der Etappe von der Turnierwiese über die drei Furten der Lieser nicht möglich. Hinter der Niederburg, ausgehend von der Brücke der L16 ist nach ca. 200 Metern am Ufer eine Seilbrücke gespannt. Damit ist ein Notausstieg vor der Burgenbrücke (oder auch Einstieg zu dieser) möglich.
Der Klettersteig ist bereits jetzt deutlich überfüllt. Bitte nehmt genügend Zeit und Verpflegung mit. In der Etappe Lieser wurde die Routenführung der Dachtraverse verlegt. Sie ist nicht wesentlich schwieriger aber bindet eine Menge Zeit, da die neue Variante jetzt von oben in die Querung geht. Um Steinschlag zu vermeiden muss hier unbedingt gewartet werden, bis die unten Kletternden durch sind. Das ist nun eindeutig eine zeitliche Engstelle. Unser Tip: früher einsteigen oder gggf. die dritte Etappe zuerst machen.
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