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  • Zecken – Und ewig grüßt das liebe Vieh

    aktualisiert 13 Jahre aktiv. 22 Mitglieder · 95 Beiträge
  • Steeler

    Mitglied
    6. März 2018 at 11:13
    Ralf wrote:
    Steeler wrote:
    Ich war 2013 und 2015 zur FSME Impfung. Muss/Soll ich das zwischenzeitlich wieder auffrischen lassen?

    ich habe just heute morgen meine Zeckenimpfung auffrischen lassen –><img class= –>

    @steeler – die Auffrischung erfolgt in der Regel alle 5 Jahre

    warum wurdest du 2015 gleich wieder geimpft nachdem du 2 Jahre vorher schon die Impfung bekommen hast?

    ich meine das war eine dreifach Impfung

    Die erste im Juli 2013 nach dem Zeckenbiss, die zweite im Frühjahr2014 nach meiner Reha und ich meine (bin mir aber nicht sicher) 2015 hab ich das nochmal machen lassen. Muss heute Abend gleich in meinem Impfbuch nachschauen.

  • Julian

    Mitglied
    6. März 2018 at 12:04
    Steeler wrote:
    Ich war 2013 und 2015 zur FSME Impfung. Muss/Soll ich das zwischenzeitlich wieder auffrischen lassen?

    Nein das müsste reichen, falls Du eine vernünftige Erstimpfung hattest (drei Termine).

  • ziller

    Mitglied
    6. März 2018 at 15:17
    Steeler wrote:

    Hab eben im Radio gehört daß 2018 ein extremes Zeckenjahr werden soll, begünstigt durch den sehr milden Winter.

    Wieso hält sich eigentlich diese urban legend so hartnäckig?

    Wenns nach milden oder harten Wintern ging, dürfts in nördlichen Gefilden wie Norwegen, Island oder Finnland aber auch Alaska usw. wohl kaum Mücken geben… –><img class= –>

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    6. März 2018 at 17:59

    Kälte soll den Viechern ja wohl nix ausmachen, aber Wärme/Hitze mögen sie angeblich nicht so.

    Hab ich kürzlich mal gehört – wenn es stimmt?

  • ziller

    Mitglied
    6. März 2018 at 21:37

    Ich weiss nicht, wie es wirklich ist, aber den Mist mit den harten Wintern glaub ich jedenfalls nicht, weils mir aufgrund meines obigen Beispiels einfach unlogisch erscheint.

  • Julian

    Mitglied
    7. März 2018 at 09:07
    ziller wrote:
    Steeler wrote:

    Hab eben im Radio gehört daß 2018 ein extremes Zeckenjahr werden soll, begünstigt durch den sehr milden Winter.

    Wieso hält sich eigentlich diese urban legend so hartnäckig?

    Wenns nach milden oder harten Wintern ging, dürfts in nördlichen Gefilden wie Norwegen, Island oder Finnland aber auch Alaska usw. wohl kaum Mücken geben… –><img class= –>

    Hmmm….aber Zecken sind eben keine Mücken. Zecken überwintern, und je kälter es ist (vor allem bei wenig Schnee), desto weniger Zecken überleben das Einfrieren und Auftauen (das ist nämlich was, was lebende Zellen nicht wirklich gern haben, schon gar nicht ohne Frostschutzmittel). Aus einem wissenschaftlichen Artikel über Zecken:

    “Ixodes ricinus is an ectothermic but strongly temperature dependent tick [11] and its activity and survival depends on the degree of relative humidity and saturation deficit. Therefore, changes in global climate might affect the geographic distribution of this species [12, 13]. Other environmental variables such as the assemblage and abundance of hosts and landscape characteristics are also important [14, 15] in sustaining populations and in providing suitable microclimate. Northern tick species such as I. ricinus, are adapted to sub-zero temperatures (via diapause), but enhanced snow cover might promote overwintering tick survival as it prevents repeated freeze and thaw and can keep ground temperatures above zero [3]. Swedish studies [16, 17] have shown a close correspondence between the distribution of I. ricinus and the duration of the vegetation and snow cover periods. If snow cover period is more than 150 days per year and mean daily temperature is lower than 5 °C for more than 170 days, it is unlikely for ticks to establish in that area. Survival rate of small mammals over cold winters is important for ticks [18]. Winters in Iceland are becoming milder and spring and autumn warmer with higher humidity. These changes could further enable ticks to establish and increase in abundance in new localities [19, 20, 21].”

    Von daher ist das nicht nur “urban legend”….

    https://parasitesandvectors.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13071-017-2375-2

  • Steeler

    Mitglied
    7. März 2018 at 10:28

    Daß viel Ungeziefer in der Zeit Januar/Februar, wenn es denn ordentlich Frost hat, erfriert ist wissenschaftlich belegt. Zumindest so wie man es immer wieder hört oder liest. So gesehen gehe ich mal davon aus daß die Forscher schon wissen was sie tun und veröffentlichen.

    Daß skandinavisches Ungeziefer dort überlebt liegt wahrscheinlich daran daß sich diese Viecher im Laufe der Jahre/Jahrzehnte/Jahrhunderte den Verhältnissen angepasst haben.

  • ziller

    Mitglied
    7. März 2018 at 11:27

    Hm, interessant, ich versteh nu nur nicht, inwieweit du meinst, dass dies meiner (zugegeben nur) Mutmassung entgegenspricht.

    Hier beispielsweise

    Northern tick species such as I. ricinus, are adapted to sub-zero temperatures (via diapause), but enhanced snow cover might promote overwintering tick survival as it prevents repeated freeze and thaw and can keep ground temperatures above zero [3].

    steht doch genau, was ich meine: die Viecher sind an Temps unter Null angepasst und eine Schneedecke fördert ihr Überleben eher als das Absterben im Winter.

    Die schwedische Studie mag für die Schweden Relevanz haben, für ne Gültigkeit hier sind mir die Parameter zu weit von unsrer Realität entfernt und das Raster zu ungenau. Was ist, wenn nur 149Tage Schnee läge und/oder nur an 165 Tagen Temps unter 5°C wären? Und wie wär die Korrelation zwischen den beiden Werten?

    Oder bedeutet das Ergebnis, dass an den Differenztagen, also 20, die Plagen verrecken, wenns derweil unter 5°C ist?

    Wenn ja, dann immerhin natürlich ein Hinweis darauf, dass das lästige Viehzeugs tatsächlich an der Kälte zu knabbern hat…

  • Steeler

    Mitglied
    7. März 2018 at 11:38
    ziller wrote:
    Ich weiss nicht, wie es wirklich ist, aber den Mist mit den harten Wintern glaub ich jedenfalls nicht, weils mir aufgrund meines obigen Beispiels einfach unlogisch erscheint.

    War eigentlich nur die Reaktion auf diesen Beitrag.

    Letztlich müssen wir das glauben(oder auch nicht) was uns da von Medienseite aufgetischt wird. Da diese Begründung von harten und milden Wintern seit Jahren immer wieder genannt wird, schenke ich dieser These einfach mal Glauben. Ob jetzt auf meiner Wiese hinterm Haus letztes Jahr 1000 Zecken ihr Unwesen trieben und dieses Jahr vielleicht 1500 bekommst eh nicht gezählt –><img class= –>

    In diesem Sinne….. hilft nur Vorsicht und Umsicht

  • Julian

    Mitglied
    7. März 2018 at 12:04

    Ist eine isländische Studie.

    Die ursprüngliche These ist “aufgrund von Klimaerwärmung gibt es in Island mehr und mehr Zecken und damit womöglich auch die dadurch bedingten Infektionen…”

    Von daher scheint Kälte die Zecken schon wirksam im Zaum zu halten.

    Und ich verstehe das so, dass harte Winter mit kalten Temperaturen die Viecher killen, aber wenn es eine schützende Schneeschicht gibt, dann überleben ein paar mehr.

  • ralf

    Administrator
    7. März 2018 at 12:08

    also mein Wissensstand diesbzgl ist, dass zecken den wechsel von Eiskalt zu warm (wo sie dann rauskrabbeln) und dann wieder zu Eiskalt nicht vertragen. Wobei die Eiskalte-Phase da jeweils schon länger sein muss und nicht nur ein paar Tage. Also letzte Woche die 3 eiskalten Tagen waren eigentlich zu wenig… das über 7 Tage… und dann wieder plusgrade und dann wieder so eine 7-tägige Kältekeule gibt denen meines Wissens den Rest (wie auch vielen anderen Tier- und Insektenarten!)

    * Eiskalte-Phase = Permafrost tags und nachts

  • ralf

    Administrator
    7. Mai 2018 at 09:40

    nochmal als Info für alle die evtl noch nicht gegen FSME geimpft sind… die Risikogebiete in Deutschland weiten sich immer weiter aus

    ** you do not have permission to see this link **

    neben zecken gibt es dieses jahr (da das frühjahr bisher so warm verlaufen ist) sehr viele raupen.

    wir haben hier bei uns im Garten den Buchsbaumzünsler, der sich über alle buchsbäume hermacht… eine wahre Plage… (ein unschöner Import aus China )

  • Stroty

    Mitglied
    7. Mai 2018 at 10:11
    Ralf wrote:
    nochmal als Info für alle die evtl noch nicht gegen FSME geimpft sind… die Risikogebiete in Deutschland weiten sich immer weiter aus

    ** you do not have permission to see this link **

    neben zecken gibt es dieses jahr (da das frühjahr bisher so warm verlaufen ist) sehr viele raupen.

    wir haben hier bei uns im Garten den Buchsbaumzünsler, der sich über alle buchsbäume hermacht… eine wahre Plage… (ein unschöner Import aus China )

    aus dem grund haben wir alle buchs entfernt. pech für diejenigen, die welche haben…….

  • ralf

    Administrator
    7. Mai 2018 at 10:14

    mal schauen… eine saison gebe ich den buchs noch… haben jetzt mal alle raupen abgezupft und die buchsbäume dann mit xentari raupenfrei besprüht…

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    7. Mai 2018 at 14:39

    Zum Thema FSME:

    hab mich letzten Montag gleich mal impfen lassen.

    Kann ich auch jedem nur ans Herz legen.

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