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  • Unfälle am Berg

     Julian aktualisiert 3 Jahre, 5 Monat aktiv. 50 Mitglieder · 1,024 Beitrag
  • Timmy

    Moderator
    10. September 2015 at 18:38

    Am Dienstag ist es im Harz leider zu einem tödlichen Kletterunfall gekommen als sich der Anseilknoten scheinbar löste. Es handelte sich um erfahrene Kletterer.

    Ich glaub die haben aus Routine den Partnercheck vergessen.

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  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    10. September 2015 at 19:39
    Timmy wrote:
    Am Dienstag ist es im Harz leider zu einem tödlichen Kletterunfall gekommen als sich der Anseilknoten scheinbar löste. Es handelte sich um erfahrene Kletterer.

    Ich glaub die haben aus Routine den Partnercheck vergessen.

    ** you do not have permission to see this link **

    Oh, das ist tragisch. Irgendwie reißen die schlechten Nachrichten momentan einfach nicht ab.

    Mein Beileid den Angehörigen und Freunden.

  • schwaben1

    Mitglied
    10. September 2015 at 22:51
    Julian wrote:

    Was mich außerdem interessieren würde, ist, wie viele da an dem Drama vorbei geklettert sind?

    Sowas fällt doch auf!?!

    Bin am Mittwoch diesen Steig gegangen.

    Mutterseelenalleine.

    Im Poesiealbum 3 Einträge aus den vergangenen 4 Tagen.

    Dieser Klettersteig WIRD eher wenig begangen.

    Und das ist gut so

    Wobei ich klar sagen muss:

    In jeder Beziehung einer der absoluten 5 Sterne Steige

  • bolero934

    Mitglied
    11. September 2015 at 18:24

    ** you do not have permission to see this link **

    Leichte alpine Kletterei bis in den 4. Schwierigkeitsgrad (III/A0), Standplätze sind gebohrt, insgesamt drei oder vier Zwischenhaken.

    Ausrüstungsempfehlung:

    Helm, Klettergurt, 2 Bandschlingen, 3 Exen, Sicherungsgerät, Seil (ca. 30 m von Stand zu Stand), bequeme Kletterschuhe, Handy, Erste Hilfe Set.

    Alpine Kletterei im IV Schwierigkeitsgrad! Ein Absturz ist in diesem Gelände potenziell tödlich. Bohrhaken sind spärlich, kaum Möglichkeiten für mobile Sicherungsgeräte wie Keile oder Friends.

    Nicht verloren – nur vorausgegangen.”

    Michelangelo

  • Erik

    Mitglied
    11. September 2015 at 19:17
    bolero934 wrote:
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    art2756,2070998

    Leichte alpine Kletterei bis in den 4. Schwierigkeitsgrad (III/A0), Standplätze sind gebohrt, insgesamt drei oder vier Zwischenhaken.

    Ausrüstungsempfehlung:

    Helm, Klettergurt, 2 Bandschlingen, 3 Exen, Sicherungsgerät, Seil (ca. 30 m von Stand zu Stand), bequeme Kletterschuhe, Handy, Erste Hilfe Set.

    Alpine Kletterei im IV Schwierigkeitsgrad! Ein Absturz ist in diesem Gelände potenziell tödlich. Bohrhaken sind spärlich, kaum Möglichkeiten für mobile Sicherungsgeräte wie Keile oder Friends.

    Nicht verloren – nur vorausgegangen.”

    Michelangelo

    ICh war da auch schon dieses Jahr dran. Der ganze Grat ist verdammt bröslig aber eigentlich nur im 2 Grad. Es gibt eine Stelle die wird mit mit 4 bewertet ist aber auch nur eine 3+.

    Wird zu 90% ungesichert begangen und zum größtenteils in einer Geschwindigkeit

    Ändert an dem tragischen Unfall leider nichts.

  • Gipfelstürmerin

    Mitglied
    12. September 2015 at 11:34
    Stroty wrote:
    naja, es gibt auch leute, die klettersteige barfuss gehen…..

    Ohne Witz- hab ich vor ein paar Wochen auch gesehen. Eine Familie mit 2 erwachsenen Töchtern, die den Tegelberg-KS gegangen sind. Eltern mit Stiefeln und die Mädels ohne Schuhe

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    12. September 2015 at 11:36
    Gipfelstürmerin wrote:
    Stroty wrote:
    naja, es gibt auch leute, die klettersteige barfuss gehen…..

    Ohne Witz- hab ich vor ein paar Wochen auch gesehen. Eine Familie mit 2 erwachsenen Töchtern, die den Tegelberg-KS gegangen sind. Eltern mit Stiefeln und die Mädels ohne Schuhe

    Ja, so etwas sieht man leider immer wieder… Löst bei mir völliges Unverständnis aus…

  • Apicius

    Mitglied
    12. September 2015 at 11:52

    Ja, so etwas sieht man leider immer wieder… Löst bei mir völliges Unverständnis aus…

    da must du jetz leider durch

    Bei einfacheren Schwierigkeisstufen verzichtet mein Sohn gerne mal auf Kletterschuhe und läuft auch gerne während der Kletterpausen barfuss herum. Ich könnte das nicht, aber ich beneide ihn darum. Ich denke die Mädels werden Schuhe im Rucksack haben und schon merken wenns barfuss nicht geht.

  • Timmy

    Moderator
    12. September 2015 at 12:10

    Gestern im Radio gehört als wir Grad auf dem Weg an den Fels zum klettern waren.

    Kletterer stürzt im Lorsbacher Wald ab.

    60 Helfer bergen einen schwer verletzten Frankfurter aus dem Lorsbacher Wald. Der 38-Jährige hatte in einer Felswand den Halt verloren. Er war nicht ausreichend gesichert.

    ** you do not have permission to see this link **

    Mein Beileid! Ich finde es schade das die Unfallursache meistens immer recht undetaliert ausfällt. Wäre doch gerade wichtig für Kletterer zu wissen.

    Solche Meldungen lösen bei mir keine Angst aus und sind zwar traurig aber mahnen zur Vorsicht täglich geübte Handgriffe nocheinmal zu überprüfen anstatt in Routine zu verfallen.

    Schlimm ist nur das zur Zeit sehr viele Unfälle geschehen.

  • UD

    Mitglied
    13. September 2015 at 17:22

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    Den beiden gute Besserung – die hatten wohl (trotz allem) mehr als einen Schutzengel 300 Kubikmeter müssen ja auch erst mal irg.wo hin.

    Von Durchstiegen v.a. über den Berchtesgadener Weg wird derzeit dringend abgeraten, evtl. wird sogar gesperrt.

  • ralf

    Administrator
    14. September 2015 at 12:43

    das war irgendwie kein gutes Wochenende in der Bilanz der Bergrettung

    Auch hier bei uns direkt vor der Haustüre ist jmd. durch Steinschlag schwer verletzt worden (also nicht nur am Watzmann dieses Wochenende)

    30-Jaehriger-bei-Kletterunfall-in-der-Fraenkischen-Schweiz am Rodenstein verletzt[/url:3ngdpa8b]

  • Timmy

    Moderator
    14. September 2015 at 12:57
    Ralf wrote:
    das war irgendwie kein gutes Wochenende in der Bilanz der Bergrettung

    Auch hier bei uns direkt vor der Haustüre ist jmd. durch Steinschlag schwer verletzt worden (also nicht nur am Watzmann dieses Wochenende)

    30-Jaehriger-bei-Kletterunfall-in-der-Fraenkischen-Schweiz am Rodenstein verletzt[/url:35rqzj83]

    Hat keinen Helm getragen der gute. Sollte unser eins mal Mahnen doch das Teil auf den Schädel zu ziehen. Ich bin selber gern in Basalt ohne Helm unterwegs aber der Fels dort ist so kompakt das Steinschlag sowieso den Tot bedeuten würde. Trotzdem besteht ja immer noch die möglichkeit mit dem Kopf an der Wand anzuschlagen. Bei Kalkstein jedoch ist Steinschlag schon viel wahrscheinlicher da das Gestein nicht so fest ist. Also ich glaub ich werd den Helm mal mitschleppen egal wo ich draussen klettere. Wie hand habt Ihr das?

  • Fattel

    Mitglied
    14. September 2015 at 17:25

    Ich habe es mir von Anfang an zur Gewohnheit gemacht, den Helm zu tragen. Bin auch als junger Kerl nie “oben ohne” Moped oder Motorrad gefahren.

    Bin ja regelmäßig in Schriesheim (Steinbruch) und sehe, dass dort wenigstens die Hälfte der Sportkletterer ohne Helm unterwegs ist. Dabei genügt ein faustgroßer Stein der aus 10m Höhe auf den Kopf fällt, um ein Fall für den Rettungshubschrauber zu werden (je nach Einschlagpunkt).

    Ich werde es nicht ausprobieren aber selbst mit Helm geht man vermutlich in die Knie????

  • ralf

    Administrator
    14. September 2015 at 17:35

    Also im Frankenjura sieht man die wenigsten Kletterer mit Helm. Aber dieses Beispiel zeigt, dass auch dort (auch wenn es dort keine Gemsen oder Steinböcke gibt, die von oben was lostreten können) Steinschlag geben kann. Ich war bisher nicht immer mit Helm dort untewegs – werde jetzt aber darauf achten immer mit der richtigen Kopfbedeckung dort zu klettern –><img class= –>

    Irgendwie sieht man aber alle “professionelleren” Kletterer immer “oben ohne” draußen!!!

    Muss ich glatt mal (bei meinem Freund Alex Megos) nachfragen warum das so ist?!

  • Julian

    Mitglied
    14. September 2015 at 21:24
    Fattel wrote:
    Ich habe es mir von Anfang an zur Gewohnheit gemacht, den Helm zu tragen. Bin auch als junger Kerl nie “oben ohne” Moped oder Motorrad gefahren.

    (…) Dabei genügt ein faustgroßer Stein der aus 10m Höhe auf den Kopf fällt, um ein Fall für den Rettungshubschrauber zu werden (je nach Einschlagpunkt).

    Mach mal 5 Meter daraus! Ist realistischer…😕

    Ich fahre nie oben ohne Fahrrad, genauso wenig meine Familie. Meine Eltern bekomme ich nicht dazu – schade. Hab in meiner wilden Zeit zwei Fahrradhelme zerlegt, einen an einem tief hängenden Ast, einen am Stamm einer Eiche… Zugegebenermaßen vielleicht nicht typisch, aber war mir trotzdem eine Lehre – genau wie unzählige CT-Bilder von Organspendern OHNE Helm…😢

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