Klettersteige ↔ Klettersteig Touren mit Karte und Topo | via-ferrata.de › Forums › Allgemeines & Tips › Unfälle am Berg
-
Unfälle am Berg
-
Anonymous
Deleted User16. Juli 2021 at 12:49Julian wrote:Was soll man sagen…
war nicht die/der Erste und sicher auch nicht die/der Letzte, der bei dem Versuch ein besonders tolles Foto für Social Media zu machen, den berühmten Schritt zu weit geht.
-
Anonymous
Deleted User21. Juli 2021 at 13:03** you do not have permission to see this link **
schlechtes Karma oder “du warst erst auf dem Berg, wenn du sicher wieder im Tal bist”.
-
** you do not have permission to see this link **
warum geht man alleine auf Hochtour?
-
Das weiß ich auch nicht, Harald…fänd ich auch nicht schön und zu riskant. Auch wenn man da als zweiter vermutlich auch nicht viel machen kann, wenn der andere stürzt.
-
Julian wrote:Das weiß ich auch nicht, Harald…fänd ich auch nicht schön und zu riskant. Auch wenn man da als zweiter vermutlich auch nicht viel machen kann, wenn der andere stürzt.
vermutlich hast Du Recht. Wenn Dich da am Couloir unglücklich ein größerer Stein erwischt war es das eh schon.
Aber alleine am Gletscher ist nicht weniger gefährlich. Und bei den Verhältnissen dieses Jahr ist wenig aper, Spalten evtl. nicht sichtbar und nicht tragfähig.
Auch dieser Wanderer war alleine unterwegs: ** you do not have permission to see this link **
Man weiß jetzt nicht ob diese Personen sofort tot waren oder ob man ihnen evtl. hätte helfen können. Aber Sicherheit und Risikominimierung ist für mich der wichtigste Grund nicht alleine los zu gehen. Das gemeinsame Erlebnis kommt dann gleich dahinter.
-
Ich seh das genauso. Ich bin auch nie allein unterwegs, wenn es irgendwie geht, ist es zu zweit besser. Du brauchst ja bloß irgendwo blöd umknicken, und dann sitzt Du da im Funkloch zwei Tage lang rum…
Die Dame hier[/url:19t7ne2z] war auch allein unterwegs, soweit das am Watzmann halt möglich ist.
-
Ich finde, man muss an der Stelle differenzieren:
Grundsätzlich würde ich euch Recht geben, dass Hochtouren solo zu gehen eher eine Schnapsidee ist. In der konkreten Situation beim “Couloir du Gouter bzw. Grand Couloir” würde ich allerdings sagen, dass Solo gehen sogar eine gute Idee sein kann, da es da bei Steinschlag schon ganze Seilschaften aus der Wand gehauen hat. Es kann also sinnvoll sein, an dieser Stelle solo schnell durzugehen: erhöht das individuelle Risiko, reduziert das Risiko für die Seilschaft. Aus dem Bericht ist m.E. nicht klar ersichtlich, ob der Betreffende grundsätzlich solo unterwegs war oder sich auf der Gouterhütte womöglich mit einem Kletterpartner treffen wollte.
Über Gletschertouren solo müssen wir nicht reden, das ist für Normalbergsteiger ein no go.
Beim verlinkten Watzmann Unfall sehe ich es anders. Die Überschreitung kann man – entsprechendes Können und Erfahrung vorausgesetzt – sehr wohl solo (und ggf. auch ohne Klettersteigset machen). Hab ich vor Jahren gemacht und war einer meiner schönsten Tage in den Bergen
Ich bin vor allen anderen los, war am Grat bei schönstem Wetter vollkommen allein und hab es einfach nur genossen. An der Südspitze habe ich ausgiebig Pause gemacht und gewartet, bis sich auch noch andere an den Abstieg gemacht haben, denn auf dem Weg ins Wimbachgries gibt es einige Verhauermöglichkeiten – da hilft es, wenn noch andere unterwegs sind, an denen man sich orientieren kann.
Beim verlinkten Unfall würde ich einfach nur von Pech sprechen, vor dem keiner von uns gefeit ist. Ein Stolperer ist schnell passiert – hatte ich mal am Kemptner Köpfle im Steilgras nach dem Mindelheimer Klettersteig – ging zum Glück gut aus. Ich war in der Gruppe unterwegs – da hätte mir keiner helfen können. Ähnlich sehe ich es beim beschriebenen Unfall: es gab ja Zeugen, die den Sturz beobachtet haben. Hätte ein Partner den Sturz verhindern können? Wir wissen es nicht…
Ich wünsch uns allen eine unfallfreie Bergsaison, bleibt gesund,
Oli
-
Leider wieder ein tödlicher Unfall am Watzmann, diesmal in der Ostwand.
-
Das kommt einem vor wie in den USA in diesen schmalen Wüstencanyons…wo es dann kilometerweit weg ein Gewitter gibt und dann kommt die Brühe.
Zum Beispiel im Zion National Park.
Flutwelle in der Höllentalklamm[/url:27dgn00p]
Ich glaube nicht, dass da noch Hoffnung besteht, aber man weiß ja nie. Wir waren ja auch schon mal bei ordentlich Regen in der Klamm – hätte ich auch nicht gedacht, dass es da nach Starkregen schon so zugehen kann!
-
das ist schon krass! über 100 Jahre war der Weg durch die Höllentalklamm quasi wartungsfrei und jetzt innerhalb von 2 Sommern wird der Klammweg 2x zerstört. Letztes Jahr wurde ja bereits die Brücke in Mitleidenschaft gezogen und wurde durch die “neue” Rundbrücke ersetzt. Jetzt hat es schon wieder die (?) bzw. eine Brücke zerstört.
-
Eines ist jedenfalls klar – die werden ein Warnsystem in der Klamm installieren müssen nach der Geschichte.
-
Julian wrote:Eines ist jedenfalls klar – die werden ein Warnsystem in der Klamm installieren müssen nach der Geschichte.
das glaube ich auch!
-
Leider wurde nun bereits 1 Frau tot aus dem Höllentalbach geborgen –>
” title=”Crying or Very sad” /> –> ** you do not have permission to see this link **

