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  • Unfälle am Berg

     Julian aktualisiert 3 Jahre, 5 Monat aktiv. 50 Mitglieder · 1,024 Beitrag
  • ziller

    Mitglied
    31. Dezember 2018 at 15:59

    Geht fröhlich weiter:

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    Abartig, 58 Bergretter bei irren Bedingungen unterwegs.

    Bei FB unter 'Bergrettungsdienst Ausseerland' ist die Aktion etwas detaillierter geschildert. Krass, absolut krass.

  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    4. Januar 2019 at 10:29
    ziller wrote:
    Ich kenne mich dort nicht so aus, aber ich denke, bei ner chinesischen Touristin (wenn ich das richtig lese) sollte man solch rationale Fragen nicht stellen…

    Auf jeden Fall scheint sie ein Liebling der Götter zu sein, wenn sie das Sturzszenario, das ich da rauslese, überlebt hat.

    Das habe ich mich auch gefragt, was die da über der Echowand rumkraucht. Die wird doch wohl nicht von dem Weg, der zur Archenkanzel führt,

    abgekommen sein, sofern der da überhaupt begehbar war?

  • DannyBoy

    Mitglied
    18. Februar 2019 at 12:09

    Gerade entdeckt.

    Lawinenabgang auf Skipiste in Berwang

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    Gut, dass es keine Verletzten gab.

    Der Bergrettung wurden nun Vorwürfe gemacht, dass sie nicht schnell genug einsatzbereit gewesen wären.

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  • ziller

    Mitglied
    18. Februar 2019 at 12:51
    DannyBoy wrote:

    Der Bergrettung wurden nun Vorwürfe gemacht, dass sie nicht schnell genug einsatzbereit gewesen wären.

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    Naja, ist ja schon ne Weile her.

    Und ich bin mir fast sicher, die Unstimmigkeiten resultieren weniger aus tatsächlichen Aussagen der Geretteten, sondern eher aus (sensationsheischenden) Verdrehungen irgendwelcher Gazetten.

  • Julian

    Mitglied
    18. Februar 2019 at 13:42

    Der für Aufregung sorgende Aufsatz aus der Augsburger Allgemeinen vom 5.2.:

    https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Und-dann-kam-die-Lawine-id53401971.html

    Ein wenig verdreht wurde also, trotzdem glaube ich nicht, dass die Bayern schneller oben gewesen wären.

    Spannender aus meiner Sicht ist die Frage, ob (ähnlich wie damals in Galtür) zwar die Vermutung da war, dass sich oben ordentliche Triebschneepakete bilden könnten, aber aufgrund des schlechten Wetters sich niemand wirklich ein Bild machen konnte. Derartige Unfälle lassen sich nur durch aufwendige Lawinenverbauungen vermeiden…erstens teuer, zweitens nicht wirklich landschaftsdienlich, und bisher dort vermutlich auch nicht als notwendig erachtet.

    Es sind einfach immer wieder Extremsituationen in den Bergen – man kann nicht alles planen.

    Die Hauptsache ist mal, dass es glimpflich ausgegangen ist.

  • ziller

    Mitglied
    18. Februar 2019 at 14:44
    Julian wrote:
    Der für Aufregung sorgende Aufsatz aus der Augsburger Allgemeinen vom 5.2.:

    https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Und-dann-kam-die-Lawine-id53401971.html

    Aah, das ist das Puzzlestück, das mir fehlte.

    Sicherlich ein spannender Erlebnisbericht, aber allein die krasse Diskrepanz ('fast 1 Stunde' / '27 Minuten') lässt mich das so nicht so ernst sehen.

    Zumal ne Suchhundestaffel nu auch nicht an jeder Ecke stationiert ist und dort nur auf nen Einsatz wartet.

    Und, wie du schon erwähnst, auch die Bayern wären sicher kaum schneller gewesen. 'In 1-2 Minuten einsatzbereit' heisst auch da nur, dass sich der- bzw. diejenige schnell die Joppe überwirft, den Rucksack greift und zur Wache oder nem Rettungspunkt hetzt.

    Bergrettung ist halt immer noch Ehrenamt, kein Beruf wie Rettungssanitäter oder in grösseren Kommunen Berufsfeuerwehr.

    Irgendwie krieg ich zunehmend das Gefühl, dass die Aussendarstellung vorallem der Bergwachten zu wenig den Eindruck vermitteln, dass sie erstens nicht ne Sicherheit gegen alles, was am Berg passieren kann, darstellen, zweitens, dass eine Rettung aus unwegsamem Gelände in jedem Fall sehr ungemütlich für den/die Betroffene/n ist oder sein kann, vorallem wenn der Heli nicht fliegen kann und drittens bei Gefahren für die Retter selbst auch mal gar nicht erfolgen kann.

    Gut, ist hier alles uninteressant.

    Wenns Wintersportler ohne Piepser und sonstiges LVS-Gedöns von der Platte putzt, kann man eh drei Kreuze schlagen, dass niemandem was passiert ist.

    Umso krasser, wenns auf ner freigegebenen Piste war. Da ist sicherlich einiges schief gelaufen, schon deutlich vorm Notruf bzw. der Rettung.

  • DannyBoy

    Mitglied
    18. Februar 2019 at 15:28

    Irgendwo hatte ich gelesen, dass am Morgen noch versucht wurde zu sprengen, aber keine Lawine abging. Dass danach angenommen wurde, dass an dem Hang keine Lawine droht. Ich kann das aber als Außenstehender nicht wirklich einschätzen. Dass muss die Ermittlung nun klären.

    Wobei dann auch leicht ein Sündenbock gesucht werden kann, auch wenn es letztendlich eine Verkettung unglücklicher Zustände war. Ich wollte nicht in der Situation sein, als Lawinen Kommission für die Freigabe verantwortlich zu sein.

  • Julian

    Mitglied
    20. Februar 2019 at 11:37

    Na unsere Diskussion hat ja wohl hoffentlich nicht die Lawine in Crans Montana verursacht…

    Aber DA wird es noch VIEL spannender, wer für was verantwortlich gemacht wird…schönes Wetter, gute Möglichkeiten der Einschätzung der Lage…und jetzt ein Toter. Das wird sicher ein Verfahren geben…es wurde ja auch schon spekuliert, dass vielleicht ein Variantenfahrer die Lawine ausgelöst hat.

  • DannyBoy

    Mitglied
    21. Februar 2019 at 04:33

    Ich stell mir gerade die Frage : Wenn die Lawine ein Variantenfahrer auslösen konnte, wie kann dann im Auslaufbereich der Lawine eine Piste freigegeben sein? Muss nicht damit gerechnet werden, dass irgendjemand, auch wenn es bescheuert ist, in nen Lawinenhang einfährt?

    Das ist nur ne ganz generelle Frage. Ich hörte auch schon, dass dieser Winter die Lawinenkommissionen vor ziemliche Schwierigkeiten stellt. Und alles ist auch nicht vorhersehbar.

    Mit wurde auch erzählt, dass dieses Jahr das Skigebiet an der Ehrwalder Alm zeitweise komplett gesperrt wurde, obwohl nur ein Hang lawinengefährdet war. Eben um zu verhindern, dass irgend ein Typ in den Hang fährt.

  • Stroty

    Mitglied
    21. Februar 2019 at 13:43

    darum: am besten goar net skifoarn…..

  • DannyBoy

    Mitglied
    21. Februar 2019 at 15:03

    Am besten wäre garnicht mehr die Wohnung zu verlassen (Lebensmittel kann man sich mittlerweile ja auch liefern lassen).

    Wobei die meisten Unfälle ja im Haushalt passieren.

  • DannyBoy

    Mitglied
    21. Februar 2019 at 15:05

    “Das Lawinen Unglück in Crans Montana ist an Tragik kaum zu überbieten”

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  • Julian

    Mitglied
    22. Februar 2019 at 08:20

    Einfach schlimm. Das darf einem im Skigebiet einfach nicht passieren…lieber einmal öfter sprengen. Aber hinterher ist man immer schlauer.

  • ralf

    Administrator
    22. Februar 2019 at 10:16

    sowas ist auch am Brauneck in den dt. Alpen /zum Glück ohne Verletzte / passiert

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    Hier steht auch ,dass man das nicht vermeiden kann

    Walter Alkofer, Obmann der Lawinenkommission Schliersee, erklärt die Tücken einer Gleitschneelawine, wie sie sich nun am Brauneck in Bewegung gesetzt hat. Die Schneemassen würden täglich ein paar Zentimeter talwärts gleiten, treffen sie dann auf nassen Untergrund, „geht’s blitzartig runter“. Wann es soweit ist, könne man nicht vorhersagen, erläutert Alkofer. Auch sprengen könne man eine solche Lawine nicht.

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  • Julian

    Mitglied
    22. Februar 2019 at 11:10

    So eine Gleitschneelawine ist aber auch nochmal was Anderes als das, was in Crans Montana passiert ist. Ich denke mal, dort war es eher Triebschnee, der vom Kamm runter kam.

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