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  • Unfälle am Berg

     Julian aktualisiert 3 Jahre, 5 Monat aktiv. 50 Mitglieder · 1,024 Beitrag
  • Kraxel-Tobi

    Mitglied
    6. Januar 2018 at 16:53

    Und in Südtirol hatte es auch leider schon zwei Tote gegeben.

    Besonders tragisch das mit dem Mädchen (11 Jahre). –><img class=” title=”Crying or Very sad” /> –> (das mit der Mutter natürlich auch). Mein Beileid!

    ** you do not have permission to see this link **

    Warum warum begibt man sich bei Lawinenwarnstufe 3 (was ja bereits erheblicher Lawinengefahr entspricht!) in ungesicherte

    Bereiche außerhalb gesicherter Pisten…

  • harwin

    Mitglied
    7. Januar 2018 at 19:23
    Kraxel-Tobi wrote:
    Warum warum begibt man sich bei Lawinenwarnstufe 3 (was ja bereits erheblicher Lawinengefahr entspricht!) in ungesicherte

    Bereiche außerhalb gesicherter Pisten…

    nun, wir waren auch schon mehrfach bei einer LWS 3 unterwegs. Bei einer sehr defensiven Routenwahl und genügend Erfahrung ist das schon möglich. Aber da sollten dann keine Hänge über 30° dabei sein, weder befahren noch darüber.

  • Steeler

    Mitglied
    16. Januar 2018 at 09:45

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  • harwin

    Mitglied
    16. Januar 2018 at 10:20
    Steeler wrote:
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    habe ich auch gerade gelesen, sehr tragisch. Ich frage mich ob da da noch keine Zwischensicherungen (Eisschrauben) drin waren

  • Julian

    Mitglied
    16. Januar 2018 at 10:41

    Mein Beileid den Angehörigen.

    Aber nicht nur klettern ist gefährlich…

    ** you do not have permission to see this link **

  • Erik

    Mitglied
    17. Januar 2018 at 08:47
    harwin wrote:
    Steeler wrote:
    [Permission to view this media is denied]

    habe ich auch gerade gelesen, sehr tragisch. Ich frage mich ob da da noch keine Zwischensicherungen (Eisschrauben) drin waren

    Soweit ich gehört hatte, war es direkt nach einem Stand. Das der Schlaghaken da mal kommt, kann nunmal passieren und dass dann der Friend nicht mehr alles auffangen kann ist mehr als bitter. Frage wäre natürlich, welche Größe er gelegt hatte und wie gut er geklemmt hat.

  • Erik

    Mitglied
    17. Januar 2018 at 08:52
    Kraxel-Tobi wrote:

    Warum warum begibt man sich bei Lawinenwarnstufe 3 (was ja bereits erheblicher Lawinengefahr entspricht!) in ungesicherte

    Bereiche außerhalb gesicherter Pisten…

    Wir sind größtenteils bei einem 3er unterwegs, oft auch im Gelände über 35 Grad.

    Das Problem ist aber, dass es verschiedene 3er gibt. Das kommt immer auf den Schnee und die Gefahrenmuster an sowie noch viele andere Faktoren.

    Du kannst auch bei einem 4er gehen, aber da solltest genau wissen was du machst.

    Ich bilde mich dahingehend mehr mals im Winter mit meinen Bergführern weiter, hab selbst auch schon Lawinen ausgelöst und !beherrsche die LVS Suche. Daher sollte jeder für sich mit gesundem Verstand entscheiden ob er bei einem 2er noch geht oder nicht.

    (mal davon abgesehen, wenn ich Touren nur bei einem sicheren 2er mache, kann ich meine Touren pro Winter an einer Hand abzählen.)

  • Julian

    Mitglied
    17. Januar 2018 at 08:53

    Erik, kann es nicht auch sein, dass die Temperatur da eine Rolle spielt? Ist der Felsen “gefroren” nicht vielleicht auch spröder als wenn er warm wäre?

    Ist eine ernst gemeinte Frage, habe da keinen Schimmer.

    In jedem Fall extrem bitter. –><img class=” title=”Crying or Very sad” /> –>

  • Julian

    Mitglied
    17. Januar 2018 at 09:04

    Was das Lawinenthema angeht, kann ich mich Erik nur anschließen. Auch wenn ich bisher schon versucht habe, bei LWS 3 oder mehr die Steilhänge zu meiden…wenn das geländebedingt nicht geht, im Aufstieg unbedingt Entlastungsabstände einhalten, und beim Abfahren auch ausreichend Platz lassen, immer nur einer im Hang…und alleine würd ich dann eh nicht gehen (ich glaub ich bin überhaupt noch NIE eine Skitour allein gegangen – wen sollte ich denn dann vollabern?).

    Mein extremstes Erlebnis in dem Zusammenhang war sicher die Abfahrt der gesamten Hütte damals von der Essener Rostocker. Die hier schon länger mitlesen, kennen die Story schon. Die Hütte drohte komplett eingeschneit zu werden, an Skihochtouren in der Gegend war aufgrund der extremen Lawinengefahr nicht mehr zu denken (Warnstufe 4!). Am Abend saßen alle gemeinsam im Speiseraum und haben beraten, was zu tun sei…das ende vom Lied war, dass alle 60 Mann zusammen am nächsten Tag abgefahren sind. Dabei mussten drei echte Lawinenhänge gequert werden. Die drei Bergführer, die dabei waren, hatten jeden darauf eingeschworen, absolut nur das zu tun, was sie sagen. Es ist also immer nur einer der großen Gruppe in den Hang, und alle anderen mussten absolutes Stillschweigen bewahren. War echt gruselig, vor allem, als ein Flugzeug über uns weg geflogen ist…das Brummen klang eine Zeit lang echt bedrohlich wie eine beginnende Lawine! Alle haben den Atem angehalten. Als alle unten waren und nix passiert war, waren wir echt erleichtert. Damals ist dieses Foto entstanden (Qualität ist leider mies – analog, alt, eingescant mit schlechtem Scanner…):

    [/url:1n1u3jpw]

  • Erik

    Mitglied
    17. Januar 2018 at 09:19

    Natürlich spielt auch die Temp. mit rein. Einmal die vom Schnee und die der Oberfläche. Das wiederum beeinflusst den Schneedeckenaufbau und die oftmals angesprochene “aufbauende Umwandlung.

    Die Temp des Untergrund ob nun Stein oder Rasen ist meist immer gleich. Da kommt es auf die Verbindung der Schneedecke mit dem Untergrund an. Deswegen hast auch öfter im Winter das Gleitschnee Problem. Da ist einfach die Verbindung kacke und dann rutscht es.

    In den meisten Fällen hast das im Frühwinter und am Ende.

    Der Skifahrer belastet die Schneedecke bis zu 1 Meter in die Tiefe. Deswegen macht man Blocktests auch nur 1 Meter tief.

  • Erik

    Mitglied
    17. Januar 2018 at 09:21
    Julian wrote:

    Wuhuuuuuu, FaceShots. Geil. Die Sicht hätte besser sein können –><img class=” title=”Laughing” /> –>

  • harwin

    Mitglied
    17. Januar 2018 at 09:41
    Erik wrote:

    Soweit ich gehört hatte, war es direkt nach einem Stand. Das der Schlaghaken da mal kommt, kann nunmal passieren und dass dann der Friend nicht mehr alles auffangen kann ist mehr als bitter. Frage wäre natürlich, welche Größe er gelegt hatte und wie gut er geklemmt hat.

    dann war die Fallhöhe vermutlich nicht allzu hoch. Wenn es dann trotzdem den Haken raushaut war der halt einfach nicht mehr sicher. Wenn dann noch ein kleiner Friend dazu kommt … Eine Verkettung unglücklicher Umstände.

    Edit: quote korrigiert

  • Julian

    Mitglied
    17. Januar 2018 at 09:43
    Erik wrote:
    Natürlich spielt auch die Temp. mit rein. Einmal die vom Schnee und die der Oberfläche. Das wiederum beeinflusst den Schneedeckenaufbau und die oftmals angesprochene “aufbauende Umwandlung.

    Die Temp des Untergrund ob nun Stein oder Rasen ist meist immer gleich. Da kommt es auf die Verbindung der Schneedecke mit dem Untergrund an. Deswegen hast auch öfter im Winter das Gleitschnee Problem. Da ist einfach die Verbindung kacke und dann rutscht es.

    In den meisten Fällen hast das im Frühwinter und am Ende.

    Der Skifahrer belastet die Schneedecke bis zu 1 Meter in die Tiefe. Deswegen macht man Blocktests auch nur 1 Meter tief.

    Ähhh…ich meinte die Temperatur vom Fels bei dem ausgebrochenen Haken. Da kam das Lawinenthema nur plötzlich dazwischen…

    Das mit der Schneeumwandlung ist mir in etwa bekannt.

  • Julian

    Mitglied
    17. Januar 2018 at 09:46
    Erik wrote:
    Julian wrote:

    Wuhuuuuuu, FaceShots. Geil. Die Sicht hätte besser sein können –><img class=” title=”Laughing” /> –>

    Fürs Foto ja – zum Fahren wurscht! Ich hatte eh dauernd die Fresse voll Schnee! Immer geil, wenn beim Einatmen grad so eine richtige Kelle kommt!

    Erik, das war über BAUCHTIEF!!!

    Allerdings nur teilweise Genuss, weil dann ja die Lawinenhänge kamen – da hieß es dann nichts wie durch.

  • Erik

    Mitglied
    17. Januar 2018 at 09:54

    Sorry Julian, war gerade eh im Thema ^^

    Also temp vom Haken bzw Gestein is da echt Wurscht. Interessant wäre wie alt der Haken war, bzw wieviel Winter und Belastungen er schon hatte. Das Gestein ja durch Frost gesprengt werden kann weisst ja eh. Aber ich denk mal das wird jetzt alles untersucht werden.

    Über Bauchtief hatte ich erst am 30.12. im Walsertal. Aber dazu dann Bluebird immer nur atmen beim Umschwingen ^^

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