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Unfälle am Berg
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im Normalfall kannst wenn einer rutscht ihn zu zweit halten. Gerade bei Spaltenstürzen hast mit einer Seilschaft mehr vor als Nachteile. Zumal ein Spaltensturz nicht so abrupt kommt, als wie wenn einer plötzlich an dir vorbei schlittert.
Genauso macht eine Seilschaft an einem Grat auch Sinn. Musst halt nur schnell genug reagieren und auf die andere Seite springen können ^^
Das gehen am kurzen Seil ist nunmal immer noch Hauptbestandteil der Bergführer und unerlässlich. Dass es eben auch beschissen ausgehen kann wenn das sofortige richtige handeln nicht trainiert und automatisiert ist, sieht man in diesen Fällen.
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Wieder gesund aus dem Urlaub zurück kann ich folgendes zum Thema beisteuern:
Bin mit Bergführer am Donnerstag durchs Höllental auf die Zugspitze – also über den Gletscher. Wir waren insgesamt fünf Hansels. Bergführer hat uns alle schön angeseilt, dann einige “Probeschritte” mit den Steigeisen machen lassen (hat vorher penibel den Sitz kontrolliert) und uns eingebläut (!!!), dass das Seil zwischen uns immer möglichst straff sein muss. Schlappseil sei absolut tabu. Nur so könnten wir – wenn einer der Hintermänner ins Rutschen kommt – die Seilschaft einigermaßen sicher halten weil die Energie auf dem kurzen Weg nicht reicht um die anderen mitzureißen. Hat alles bestens geklappt und richtig Spaß gemacht.
Ganz sicher stimmt was Eric geschrieben hat:
“Dass es eben auch beschissen ausgehen kann wenn das sofortige richtige handeln nicht trainiert und automatisiert ist, “.
Die Männer mögen so etwas früher schon einmal gemacht haben. Aber selbst wenn das (theoretische) Wissen und sogar eine gewisse Erfahrung vorhanden sind, mit 70 reagiert man nun mal nicht mehr wie mit dreißig. Ich stehe kurz vor den 60 und merke immer wieder was alles nicht mehr geht –>
” title=”Crying or Very sad” /> –> Deshalb bestärkt mich dieser schwere Unfall wieder einmal mehr in meiner Überzeugung, dass man als “Flachlandtiroler” der im Jahr zwei oder drei Mal in alpinem Gelände unterwegs ist, bei bestimmten Vorhaben (also abseits durchgängiger Klettersteige) nicht an der falschen Stelle geizen sollte und jemand bezahlt der davon Ahnung hat. Wie sagte Messner einmal im Interview: Das Können ist des Dürfens Maß. Und da muss ich mir (man sich) auch mal ehrlich eingestehen, dass dies oder jenes außerhalb der eigenen Möglichkeiten liegt, besonders dann wenn es nicht planmäßig läuft.
Trotz alledem – mein aufrichtiges Beileid den Hinterbliebenen.
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klingt natürlich plausibel. die meldungen, wann sich ein seilschaftsverband mal wirklich bezahlt gemacht hat, kommen ja wahrscheinlich nicht. ich werde in 4 wochen auch in einer seilschaft gehen, hoffentlich brauchen wir uns gegenseitig nicht
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Alles, alles sehr schrecklich, traurig und unfassbar!!! Ich würde mich jedoch nie in eine 6-er Seilschaft einbinden lassen!!
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zu den tragischen Unfall vielleicht auch noch ein interessanter älterer Artikel (mag sein das er eh schon mal gepostet wurde) der das Gehen in Seilschaft und insbesondere das von Bergführern praktizierte gehen am kurzem Seil kritisch hinterleuchtet:
“Verbunden bis in Tod”
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thomas224 wrote:
“Verbunden bis in Tod”
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Danke.
Den Artikel hab ich mir vor einiger Zeit auch mal wieder durchgelesen. Bissl ernüchternd teilweise…
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und wieder mal unsere osteuropäischen freunde.
http://www.kleinezeitung.at/kaernten/5274908/Osttirol_Kletterer-hing-im-Schweinebauch?from=rss
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Bei Verwesungsgeruch: Nicht immer ist es ein Tier…
Mein Beileid den Angehörigen.
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Fund durch Geruch oder beim ausapern, manche Dinge lösen sich von selbst.
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Man muss nicht in die Berge fahren um abzustürzen:
** you do not have permission to see this link **
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M.E. fast noch tragischer (für Hinterbliebene) als “richtige” Bergunfälle weil man beim Inselurlaub am Meer ja gerade nicht mit so etwas rechnet.
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Stroty wrote:ich werde in 4 wochen auch in einer seilschaft gehen, hoffentlich brauchen wir uns gegenseitig nicht
ach…jetzt wird ein schuh draus…..du gehst aufn tobleroneberg?
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Fattel wrote:[…]
M.E. fast noch tragischer (für Hinterbliebene) als “richtige” Bergunfälle weil man beim Inselurlaub am Meer ja gerade nicht mit so etwas rechnet.
60 Meter sind 60 Meter sind 60 Meter…auch außerhalb der Berge…
Das Folgende ist meine Meinung, kein Angriff auf Dich:
Trauer kann man meiner Meinung nach nicht vergleichen. Es ist immer tragisch für die Hinterbliebenen, da gibt es kein “der Tod meines Angehörigen ist aber tragischer gewesen als der des Deinen”. Auch der Spruch “aber die Oma war ja auch schon alt” ist irgendwo zweifelhaft; nur, weil jemand alt war, soll man nicht traurig sein, wenn er geht? Sicher hat derjenige dann hoffentlich ein erfülltes Leben gehabt, und das kann als Trost vielleicht helfen…aber traurig ist man doch trotzdem?!
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Fattel wrote:
M.E. fast noch tragischer (für Hinterbliebene) als “richtige” Bergunfälle weil man beim Inselurlaub am Meer ja gerade nicht mit so etwas rechnet.
wenn man Warnschilder ignoriert und sich dadurch unnötigerweise in Gefahr begibt sollte man durchaus damit rechnen abzustürzen.
