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Unfälle am Berg
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Das Wort “Bergkamerad” existierte hier wohl nicht…
auch interessant wie der “Notruf” verlief, dass der Rumäne hier erst einen bekannten in Deutschland anrief und dieser dann die Bergrettung verständigte… steht nicht so ziemlich an jedem österreichischen Klettersteig groß die 140 als “Notrufnummer”?
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und diese “Aktion” ist auch mal wieder das Beispiel für falschen Ehrgeiz
„Trotzdem wollte er zuerst noch mit unserer Hilfe den Klettersteig zu Ende gehen.
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Das ist halt wieder so ein typisches Beispiel für den derzeitigen Zeitgeist. Es besteht ein Anspruchsverhalten Dinge zu tun für die man die Vorrausetzungen nicht mitbringt und auch keinerlei Einsicht es zu unterlassen und erst mal die Vorrauassetzungen zu schaffen.
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Es werden für die vorhandenen Fähigkeiten zu schwere Touren ausgesucht um sich und anderen etwas zu beweisen und dann auf teufel komm raus begangen. Entweder endet das wie hier beschrieben oder in einem minutenlangem pausieren nach jedem Schritt, so das aus einer 1,5 Minuten Regelzeit -Tour eine 3 Stunden Quälerei wird.
Einsicht, da mist gebaut zu haben ….. in der Regel keine, stattdessen eher beweihräuschern wir toll man doch den Steig bewältigt hat wenn man mit mehr Glück als Verstand nicht rausgepflückt wird.
Soweit es dabei nur um selbstbetrug geht, könnte man ja sagen “auch las die Deppen doch”.
Aber neben dem geringeren Übel das sie alles dahinter eheblich aufhalten und damit auch je nach Tour problematische Zeitverzögerungen für andere einbauen, sind auch halt immer wieder Bergretter gezwungen ehebliche Zeitaufwendungen und Risiko auf sich zu nehmen um deren Unvernunft auszubaden.
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…und weil ich in solchen steigen wohl weniger spaß hätte und den anforderungen nicht locker gewachsen bin, lasse ich sowas bleiben…da spare ich mir das leiden, den anderen klettersteiglern das sich-aufregen-weil-der-so-langsam-ist und den bergrettern gönne ich lieber eine zünftige brotzeit zum erholen, bevor sie wieder losmüssen……
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Ralf wrote:Das Wort “Bergkamerad” existierte hier wohl nicht…
auch interessant wie der “Notruf” verlief, dass der Rumäne hier erst einen bekannten in Deutschland anrief und dieser dann die Bergrettung verständigte… steht nicht so ziemlich an jedem österreichischen Klettersteig groß die 140 als “Notrufnummer”?
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und diese “Aktion” ist auch mal wieder das Beispiel für falschen Ehrgeiz
„Trotzdem wollte er zuerst noch mit unserer Hilfe den Klettersteig zu Ende gehen.
Einfach nur unglaublich. Wie kann man denn den alleine lassen? Sind die total bescheuert? Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.
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Mei, die letzten Tage hab ich auch wieder mehr gesehn und erlebt als auf ne Kuhhaut geht.
Zunächst der HGS, am Einstieg Eltern, die die Kinder schon dort mitm Seil hochgezogen haben.
Dann ne Jugendgruppe, zumeist mit Turnschuhen. Viel Geschnatter, wenig ging voran, wie auch. Mussten zum Glück am Brückerl zum Sammeln warten.
Im Einstieg zur Wittmanschikane, also rauf und ums Eck, hing ne geschätzt 16-18jährige, zitternd und am Ende im Klettersteigset. Turnschuhe, kein Helm, kam nimmer rauf ans Stahlseil.
Als nächstes irgendso ne soziale Initiative mit ner Resozialisierungscrew. Viel Gequatsche, “ey Alder”, “krass”, mehr oder weniger nur zur Ablenkung, wie ihnen der Reis geht.
Im Nachhinein sicher toll für die, was sie schaffen können, aber mei, da geh ich doch lieber in nen Hochseilgarten.
Im Teil drei dann schon vorm Einstieg ne Viertelstunde warten, bis ne ca. 10köpfige Truppe von irgendem Outdoor-Action-Erlebnis-Veranstalter im Steig verteilt war. Von Segment zu Segment 5 Minuten. Leihequipment und teilweise Turnschuhe. Hab glücklicherweise nicht alles mit ansehn müssen, nur immer mitgehört, wie nach hinten durchgegeben wurde, wenn wieder einer drinhing. Mir gings noch gut bei dem langsamen Marschtempo, die beiden Tschechen hinter mit mit ordentlicher Alkoholfahne hatten sich ihre Rastplätze eher nicht so gut ausgesucht und auch beide keine Rastschlinge.
Auch hier frag ich mich, wieso die Führerschar da nicht in nen Hochseilgarten mit denen geht sondern ausgerechnet in einen der anspruchsvollsten Klettersteige Deutschlands ausserhalb der Alpen…
Heute dann Alpspitzferrata, ne Truppe Holländer hinter uns hergehechelt, keine Ahnung, wo die den Atem hernahmen, noch in einer Tour zu quatschen.
Unerträglich.
Die Hälfte auch Turnschuhe, Helme eh nedd, Klettersteigset nur zwo bis drei, der Rest inkl. Kinder hatte Bandschlingen, Kletterseilstücke, Reepschnur(!) und einer gar ne Wurstkordel(!!!) mit Karabinern.
Vielleicht sollte ich tatsächlich Ralfs Vorschlag bei FB zu Fels-Alpinklettertouren[/url:18zbehi3] folgen…
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ziller wrote:Vielleicht sollte ich tatsächlich Ralfs Vorschlag bei FB zu Fels-Alpinklettertouren[/url:1zwreow1] folgen…
Da ist zwar auch nicht immer leer, aber dafür hast Du da wenigstens vernünftige und sicherheitsbewusste Leute um Dich herum. –>
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Ja, genau – da traut sich ein Großteil der “Vollkaskogesellschaft” (die mit der trügerischen Annahme – da ist doch ein Drahtseil an dem ich mich sowohl sichern als auch im Notfall festhalten kann) nicht hin!
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Oder man macht einen Klettersteig mit gaaaanz laaaangem Zustieg.
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oder man beschäftigt sich vorher einfach mal mit dem thema “klettersteig”
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Ralf wrote:Das Wort “Bergkamerad” existierte hier wohl nicht…
auch interessant wie der “Notruf” verlief, dass der Rumäne hier erst einen bekannten in Deutschland anrief und dieser dann die Bergrettung verständigte… steht nicht so ziemlich an jedem österreichischen Klettersteig groß die 140 als “Notrufnummer”?
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und diese “Aktion” ist auch mal wieder das Beispiel für falschen Ehrgeiz
„Trotzdem wollte er zuerst noch mit unserer Hilfe den Klettersteig zu Ende gehen.
Ich lese das gerade jetzt! Da fehlen mir echt die Worte!! Was geht so in beiden Parteien vor? Und dann noch mit Hilfe der Bergrettung sich hoch zu quälen damit man was? Hinterher sagen kann, dass man es doch noch geschafft hat.?! Unglaublich!
Wir waren in dem KS vor ca. 2 Wochen. Alleine, sonst keine Menschenseele. Definitv ein KS in dem sich wohl kein Stau bildet.
Später im Innsbrucker KS erlebten wir auch zwei Kuriositäten:
1. Ein Pärchen gut über 50, sie eine Asiatin, er Europär. Für sie war das der erste!! KS, für ihn immerhin der zweite!! KS. Schon in der Einstiegswand quälte sie sich ehrgeizig vor. Zum Glück durften wir sie überholen und hofften ganz stark, dass sie rechtzeitig umdrehen.
2. Weiter im Steig holten wir einen jungen Kerl ein, ohne Helm! Sehr gerne wäre wir auch an ihm vorbei aber das entsprach nicht seinem Wunsch da Steinschlag! Ja zum Glück hatten wir Helme auf, denn er ging recht unkonzentriert und trat jede Menge Steine los…
Leider aus dem Grund reichte auch unsere Zeit nicht für Innsbrucker Teil 2. Aber egal!
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carbonicim wrote:Ralf wrote:Das Wort “Bergkamerad” existierte hier wohl nicht…
auch interessant wie der “Notruf” verlief, dass der Rumäne hier erst einen bekannten in Deutschland anrief und dieser dann die Bergrettung verständigte… steht nicht so ziemlich an jedem österreichischen Klettersteig groß die 140 als “Notrufnummer”?
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und diese “Aktion” ist auch mal wieder das Beispiel für falschen Ehrgeiz
„Trotzdem wollte er zuerst noch mit unserer Hilfe den Klettersteig zu Ende gehen.
Ich lese das gerade jetzt! Da fehlen mir echt die Worte!! Was geht so in beiden Parteien vor? Und dann noch mit Hilfe der Bergrettung sich hoch zu quälen damit man was? Hinterher sagen kann, dass man es doch noch geschafft hat.?! Unglaublich!
Wir waren in dem KS vor ca. 2 Wochen. Alleine, sonst keine Menschenseele. Definitv ein KS in dem sich wohl kein Stau bildet.
Später im Innsbrucker KS erlebten wir auch zwei Kuriositäten:
1. Ein Pärchen gut über 50, sie eine Asiatin, er Europär. Für sie war das der erste!! KS, für ihn immerhin der zweite!! KS. Schon in der Einstiegswand quälte sie sich ehrgeizig vor. Zum Glück durften wir sie überholen und hofften ganz stark, dass sie rechtzeitig umdrehen.
2. Weiter im Steig holten wir einen jungen Kerl ein, ohne Helm! Sehr gerne wäre wir auch an ihm vorbei aber das entsprach nicht seinem Wunsch da Steinschlag! Ja zum Glück hatten wir Helme auf, denn er ging recht unkonzentriert und trat jede Menge Steine los…
Leider aus dem Grund reichte auch unsere Zeit nicht für Innsbrucker Teil 2. Aber egal!
da fehlen einem auch die worte. der innsbrucker ist natürlich für den touri verlockend: keine 5 minuten von der bergstation zur einstiegswand…… sarkasmus aus
bei unserer begehung kam einer in umgekehrter richtung. ohne alles. kein helm, kein gurt, kein set. jenas an und einigermaßen wanderschuhe. der war wohl auch ungesichert auf die frau hitt drauf. entweder ein freak oder völlig neben der spur…..
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Stroty wrote:oder man beschäftigt sich vorher einfach mal mit dem thema “klettersteig”
Dem ist nichts hinzuzufügen.
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ich schreibs mal hier rein…denke da passts am besten:
sind diese Woche die hammerspitzen Überschreitung angegangen.
wir hatten aufgrund abwartens des schlechten wetters am morgen nur ca. 3 stunden für den kompletten hinweg. also ab walser hammerspitze noch 2 stunden.
der übergang von der walser hammerspitze zur hochgehrenspitze problemlos und schön wie immer in die Allgäuer …oben rum….2 stellen II.
an der hochgehrenspitze geht's entweder ungesichert im IIer übern grat oder durch einen nassen IIer Kamin auf den gipfel.
beides kein spass bei nebel und nässe aber hinauf kein Problem. wissend dass wir sehr wahrscheinlich aufgrund der fortgeschrittenen zeit eine der beiden stellen wieder abklettern mussten welche im aufstieg wegen nässe schon heikel waren, sind wir besser umgekehrt.
es wird nach der hochgehrenspitze ja auch nicht leichter. schade, aber auf alle fälle sicherer!
der Rückweg über den unmarkierten grat von der walser hammerspitze zur kanzelwand hat es immer noch stellenweise in sich und uns damit ein wenig entschädigt. nur für geübte!
auf dem Rückweg hab ich der Wölfin dann das gedicht von der Umkehr aufgesagt!
Fazit: bei Trockenheit und aller zeit der welt eine hammer-tour bei nässe und nebel IMHO nicht zu empfehlen.
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ziller wrote:
Auch hier frag ich mich, wieso die Führerschar da nicht in nen Hochseilgarten mit denen geht sondern ausgerechnet in einen der anspruchsvollsten Klettersteige
Heute dann Alpspitzferrata, ne Truppe Holländer hinter uns hergehechelt, keine Ahnung, wo die den Atem hernahmen, noch in einer Tour zu quatschen.
Unerträglich.
Fels-Alpinklettertouren[/url:2xb0whst] folgen…
Deshalb gehe dort an schönen am Wochenende nicht mehr zur Alpspitze. Da Gelabber am Berg kann man nicht mehr ertragen. Alles wird nieder geredet und schauen muss man nicht mehr. Mal sehen was mich morgen von der Zugspitze über das Gatterl nach Ehrwlad erwartet. Das arbeitende Volk auf jeden Fall nicht.
