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Überschreitung Nagelfluhkette 04.06.15
aktualisiert 10 Jahre, 11 Monat aktiv. 11 Mitglieder · 16 Beiträge -
Servus, so hier der versprochene Tourenbericht zur Überschreitung.
Schonmal Danke an David für´s mitgehen
Geplant war das ganze als gemütliche Eingehtour für den Sommer. Gewurden ist es eine anspruchsvolle Gratwanderung.
Es ging los, dass wir unser Auto an der Mittag Talstation in Immenstadt abstellten und gegen 05:27 den Zug nach Oberstaufen nahmen. Dort brachte uns das bestellte Taxi an die Tastation der Hochgrat Bahn.
Punkt 6:00 Uhr: Gemütlich stiegen wir die ersten Meter auf bis zu den ersten Sonnenstrahlen und auch meine Waden zwickten da schon zum ersten Mal
Es war kaum was los und wir überholten nur eine Hand voll Leute.
Geplant hatte ich für die knapp 1000hm ca 2,5h bis zum Gipfel des Hochgrat[/url:1g3nzn80].
Erstaunlicher Weise standen wir schon um 7:35 Uhr am Gipfel. Also zum ersten Mal voll verschätzt von der Zeit. Aber da für den Abend Gewitter angesagt waren und die Richtungschilder 7 Stunden bis zum Mittag Gipfel anzeigten waren wir froh so gut in der Zeit zu liegen.
Nach einem leckeren Frühstück ( Dank David gabs lecker Brötchen mit gebratener Pute ) machten wir uns 8:00 Uhr auf den weiteren Weg auf die bevorstehenden Gipfel.
Zuerst ging es über den Farngrat in die Brunnenauscharte. Der Gegenanstieg zum Rindalphorn war dann schon sehr schweißtreibend. Wieder eine kurze Trinkpause und weiter.
Zunächst wieder runter in die Gündlesscharte und den nächsten steilen Aufstieg zum Gündleskopf sowie weiter zum Buralpkopf.
Hier ist dann von den Anstiegen auch das Gröbste geschafft, weiter geht es ( jedenfalls für uns) gemütlichen Schrittes über den Sedererstuiben und dann auf den Stuiben.
Ab hier sind wir dann voll in der Touristikzange gefangen. Obwohl es noch nicht mal Mittag ist, sind hier schon sehr viele Wanderer.
Als kleine Überraschung hab ich dann noch 2 Büble aus dem Rucksack gezaubert und der Gipfelerfolg war perfekt.
Wer hier denkt das alles weitere zum Mittag nur noch ein kleiner Sprung ist, weit gefehlt. Es liegen noch gute 2 Stunden vor einem.
Ab dem Stuiben geht auch alles langsamer voran, man muss viel warten und kann seinen Schritt den man sich aufgebaut hat kaum halten. Ich für meinen Teil bin dann ziemlich raus gekommen.
Als letztes geht es dann über den Steineberg (der ziemlich grasig ist). Wir nehmen die 17m Leiter noch mit und laufen wie im Flow die restlichen Meter Bergab um den letzten kleinen Anstieg zum Bärenkopf in Angriff zu nehmen. Jetzt zählt nur noch die Alpe am Mittag um den Flüssigkeitshaushalt wieder aufzufüllen.
Ein wenig verwundert schauten wir auf die Uhr, die zeigte 13:05 Uhr an.
Pausen haben wir jeweils 15 min auf den Rindalphorn und dem Buralpkopf und 30 min auf dem Stuiben gemacht.
Das wären also 5:40h ab Talstation Hochgratbahn bis Mittag und die kleinen Trink- und Wartepausen sind nicht mit eingerechnet.
(gem. meiner Recherche dürften das insgesamt 2100hm im Aufstieg und Abstieg gewesen sein. lass mich da aber gerne berichtigen)
Da angekommen gabs nen kaltes Maß und eine A-Schorle.
Hier haben wir uns dann eine ausgiebige Pause von fast einer Stunde gegönnt.
Und weil wir noch richtig Bock hatten sind wir dann über die Fahrstraße nach Immenstadt noch abgestiegen.
Das hat dann auch nochmal 45 min in Anspruch genommen und kann getrost weg gelassen werden. Dann doch lieber die Bahn nehmen ^^
Für alle die jetzt nicht mehr mit mir auf Tour gehen wollen: Wir sind wirklich gemütlich gelaufen und die Pausen waren wirklich nötig aber ich kann mich auch anpassen versprochen
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Klasse Tour(enbericht), @Erik[/url:3lo9qdph] !!
War mir klar, dass du jegliche Zeiten wieder pulverisieren würdest
Ich habe damals 6 Stunden (mit ein paar Fotopausen und ausgedehnten Gipfeljausen) für den Grat gebraucht (allerdings jeweils mit Seilbahnunterstützung )
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Erik wrote:
Geplant…..als gemütliche Eingehtour für den Sommer.
So so…gemütlich! Kann man auch anders verstehen!!
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klasse…!! Ihr wart flott!!! (In meinen besten Zeiten war ich mal gute 4,5 Stunden vom Bahnhof Immenstadt bis zum Staufner Haus unterwegs, also in der anderen Richtung. Ist aber schon ein paar Jahre her, inzwischen liebe ich's etwas gemütlicher ) Vielleicht wäre ja der Gebirgsmarathon im August was für Euch! Da wird zwar nicht jeder Gipfel mitgenommen (z.B. kein Steineberg), aber dafür geht's auch wieder zurück!
** you do not have permission to see this link **
zur Höhenmeterangabe:
In der Richtung Hochgrat-Talstation bis Immenstadt Bahnhof unter Mitnahmer aller Gipfel (auch Rindalphorn und Sederer) kommen im Aufstieg knapp 2000 Hm zusammen. In der anderen Richtung sind es etwa 2100 Hm. ( –>
–> mehrfach erprobt)Wenn ich die Nagelfluhkette gehe, dann meistens von Immenstadt aus. Dort hin komme ich mit dem Zug. Dann die Kette gehen, entweder bis zum Hochgrat und dann Abstieg, dort mit dem Bus nach Oberstaufen. (Vorher unbedingt Fahrplan ansehen!) Oder bis nach Hittisau. Da fahren die Busse aber nur unter der Woche bis nach Oberstaufen – und auch nicht besonders oft. Und von Oberstaufen kommt man mit dem Zug ja sowieso überall hin.
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unter einer Eingehtour kann sich jemand wenig trainiertes noch was GANZ anderes vorstellen…!
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Sehr schöner Bericht, Erik!
Ich bin allerdings etwas enttäuscht, dass ihr die 3-Stunden-Marke gerissen habt. Lag vermutlich an den euch ausbremsenden Touristen!!!
Was haben die da oben denn nur verloren?! –>
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Julian wrote:Sehr schöner Bericht, Erik!
Ich bin allerdings etwas enttäuscht, dass ihr die 3-Stunden-Marke gerissen habt. Lag vermutlich an den euch ausbremsenden Touristen!!!
Was haben die da oben denn nur verloren?! –>
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” title=”Laughing” /> –>Danke ja schon doof bei dem Wetter so viele Menschen am Berg ^^ –>
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Hallo Erik,
auch von mir Daumen hoch für den Bericht.
Grüße
Tobias
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Erik wrote:[…]Punkt 6:00 Uhr: Gemütlich stiegen wir die ersten Meter auf […] Erstaunlicher Weise standen wir schon um 7:35 Uhr am Gipfel. Also zum ersten Mal voll verschätzt von der Zeit. […]
Für alle die jetzt nicht mehr mit mir auf Tour gehen wollen: Wir sind wirklich gemütlich gelaufen und die Pausen waren wirklich nötig aber ich kann mich auch anpassen versprochen
Servus Erik,
ihr habt meinen vollen Respekt für die Leistung…In der Nähe vom Staufner Haus und das T-Shirt ist noch fast trocken…das nenne ich trainiert!
Eure Zeit sagt das gleiche. Schneller geht es nur noch im Laufschritt!
Vor zwei Jahren war ich auf dem Staufner Haus und habe zwei Läufer getroffen, die am Nachmittag “mal kurz” in 1:05h zum Haus hochgerannt sind und nach dem Essen wieder Retour. Diese Aufstiegszeit im Kopf, dachte ich leichtsinnigerweise, dass ich für den Abstieg am nächsten Morgen dann wohl auch eine knappe Stunde brauchen würde, weil es runterwärts ja eigentlich schneller geht – falsch gedacht. Für den Abstieg vom Staufner Haus zur Talstation der Hochgratbahn habe ich mehr als 1,5 Stunden gebraucht und war aber trotzdem der Meinung schnell unterwegs gewesen zu sein. So kann man sich täuschen.
(Wahrscheinlich lag es nur an meinem zu voll gepackten Rucksack, den ich für eine Mehrtagestour dabei hatte und die Trailrunner hatten nur eine Art Beutel mit einem trockenen Hemd, Stirnlampe und Geld dabei.)
Mein Fazit: ich gehe lieber nicht mit euch auf Tour, so viel Anpassung möchte ich euch nicht zumuten
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timo wrote:Erik wrote:[…]Punkt 6:00 Uhr: Gemütlich stiegen wir die ersten Meter auf […] Erstaunlicher Weise standen wir schon um 7:35 Uhr am Gipfel. Also zum ersten Mal voll verschätzt von der Zeit. […]
Für alle die jetzt nicht mehr mit mir auf Tour gehen wollen: Wir sind wirklich gemütlich gelaufen und die Pausen waren wirklich nötig aber ich kann mich auch anpassen versprochen
Mein Fazit: ich gehe lieber nicht mit euch auf Tour, so viel Anpassung möchte ich euch nicht zumuten
Ach timo, ich gehe gerne Touren mit Begleitung. Und ich finde es viel entspannter wenn man sich beim wandern noch gemütlich unterhalten kann.
Aber wahrscheinlich kann ich hier jetzt alles erzählen, glaubt mir eh keiner ^^
@all: Danke fürs Feedback, Bilder sind übrigens alle von @David_[/url:1q5tihv2] gemacht wurden
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eins versteh ich dennoch nicht.
wieso sich neuerdings (relativ ) gutaussehende, junge maenner das kraut im gesicht wachsen lassen.
ist das derzeit eine modeerscheinung?
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wolf wrote:eins versteh ich dennoch nicht.
wieso sich neuerdings (relativ ) gutaussehende, junge maenner das kraut im gesicht wachsen lassen.
ist das derzeit eine modeerscheinung?
Na weil ich nicht mehr jung bin ^^ und ja ist wirklich eine Modeerscheinung. Sieht man doch gleich eher nach Naturbursche aus.
Aber gerade Wölfe mit der Menge an Haaren am ganzen Körper sollten sowas kennen
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Erik wrote:Na weil ich nicht mehr jung bin ^^ und ja ist wirklich eine Modeerscheinung. Sieht man doch gleich eher nach Naturbursche aus.
Der Messner vom via-ferrata Forum –>
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