Manchmal kann es schneller gehen, als einem lieb ist.
Heute beim Abstieg vom Großen Lafatscher (im Gipfelbereich) mit dem Standfuß einen mind. Torsogroßen Felsen abgetreten. Schwups saß ich schon auf dem Hosenboden. Gut dass ich in solchen Gelände immer mit Schwerpunkt so weit hinten wie möglich gehe (eben dass man so gut wie immer auf dem Hintern landet). Wäre aber mein gesamtes Gewicht auf diesem Felsen gewesen!? Gelände zwar nicht extrem ausgesetzt, aber steil genug um einige Meter nach unten zu purzeln.
Manchmal kann es schneller gehen, als einem lieb ist.
Heute beim Abstieg vom Großen Lafatscher (im Gipfelbereich) mit dem Standfuß einen mind. Torsogroßen Felsen abgetreten. Schwups saß ich schon auf dem Hosenboden. Gut dass ich in solchen Gelände immer mit Schwerpunkt so weit hinten wie möglich gehe (eben dass man so gut wie immer auf dem Hintern landet). Wäre aber mein gesamtes Gewicht auf diesem Felsen gewesen!? Gelände zwar nicht extrem ausgesetzt, aber steil genug um einige Meter nach unten zu purzeln.
Hde,
Hans
Hi Hans,
na das ging dann ja grad noch mal gut ( Gott sei Dank).
Es zeigt aber wieder wie wichtig die Erfahrung und die richtige Technik sind, um in solchen Situationen angemessen und ohne zu überlegen (denn die Zeit hast du da nicht mehr) reagieren zu können.
In einem Grundkurs beim DAV wird z. B. auch das richtige Gehen und die von Dir beschriebene Technik gelehrt, das Standbein so lange belastet lassen und langsam dann das Gewicht auf das andere Bein übertragen, bis man merkt das der Tritt halt gibt und man sicher stehen kann ohne abzurutschen, dann erst folgt der Rest des Körpergewichtes, und der Stand wird auf das andere Bein übertragen (und das im steten Wechsel).
Auch sollte man ab und an auf einem Schneefeld (welches ungefährlich ist versteht sich von selbst) das Stürzen und Bremsen üben ( von der Rückenlage umdrehen in die Liegestütz Haltung), und natürlich auch den Einsatz von Steigeisen (beim Bremsen nicht verwenden sonst gibt es Purzelbäume) und dem Pickel.
Der von Dir beschriebene Fall, wenn Dir unter Belastung der Tritt plötzlich unter dem Fuss wegbricht, hat schon so manchem “alten Hasen” das Leben gekostet….. da kann man oft nichtmal mit der besten Technik mehr was machen. Das ist dann Schicksal
Viele Grüße, und ich wünsche Dir nochmals eine UNFALLFREIE Bergsaison
Manchmal kann es schneller gehen, als einem lieb ist.
Heute beim Abstieg vom Großen Lafatscher (im Gipfelbereich) mit dem Standfuß einen mind. Torsogroßen Felsen abgetreten. Schwups saß ich schon auf dem Hosenboden. Gut dass ich in solchen Gelände immer mit Schwerpunkt so weit hinten wie möglich gehe (eben dass man so gut wie immer auf dem Hintern landet). Wäre aber mein gesamtes Gewicht auf diesem Felsen gewesen!? Gelände zwar nicht extrem ausgesetzt, aber steil genug um einige Meter nach unten zu purzeln.
Hde,
Hans
Glück gehabt!
Muss ich mir mal merken Und den Grundkurs vom DAV mach ich auch nochmal! Schadet sicher nicht. Was wird da eigentlich alles vermittelt?
Und den Grundkurs vom DAV mach ich auch nochmal! Schadet sicher nicht. Was wird da eigentlich alles vermittelt? Grüße Daniel
Hi da_niel,
also es gibt beim DAV in den Sektionen unterschiedlichste Angebote, deren Inhalt kannst Du in den aktuellen DAV Heften oder im Internet nachlesen. Zum Beispiel ein Klettersteiggrundkurs beeinhaltet oftmals neben den üblichen Grundlagen wie z. B. wie lege ich mein Gurtzeug richtig an und wie wende ich es am KS an, Klettertechniken im Steig,Knotenkunde, das richtige gehen im Alpinen Gelände, manchesmal auch ein klein bischen Wetterkunde und Karten lesen, aber wie gesagt ist es von Sektion zu Sektion unterschiedlich.
Es kann sein das die Inhalte in verschiedenen Kursen zu finden sind, aber ich Persönlich habe auch mal einen KS-Kurs gemacht, um zu überprüfen, ob ich was falsch mache oder was ich eventuell verbessern kann. Geschadet hat er nicht, irgendwas bleibt immer hängen und es gab den berühmten AHA-Effekt.
Auch Kletterkurse für alpines Klettern habe ich schon besucht, darin wieder enthalten die Knotenkunde und Standplatzbau, Abseiltechnik etc…. Du siehst alles nützliche Dinge die einem helfen sollen sein (Über)Leben am Berg zu sichern. –> –>
In einem Grundkurs beim DAV wird z. B. auch das richtige Gehen und die von Dir beschriebene Technik gelehrt, das Standbein so lange belastet lassen und langsam dann das Gewicht auf das andere Bein übertragen, bis man merkt das der Tritt halt gibt und man sicher stehen kann ohne abzurutschen, dann erst folgt der Rest des Körpergewichtes, und der Stand wird auf das andere Bein übertragen (und das im steten Wechsel).
Servus Nobby,
noch nie darüber nachgedacht. Sobald ich laufen konnte, wurde ich mit in die Berge genommen und habe mir da relativ schnell die Trittsicherheit angeeignet. Jetzt wo du aber diese Technik beschreibst und ich das erste mal darüber nachdenke … genau so mache ich es!
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