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  • Sturzfaktor Online Rechner

    aktualisiert 6 Jahre, 9 Monat aktiv. 7 Mitglieder · 8 Beiträge
  • harwin

    Mitglied
    24. Juli 2019 at 22:24

    Hallo zusammen,

    beim Lernen auf meine letzte Prüfung bin ich auf den Online Sturzfaktor Rechner von Bergfreunde gestoßen:

    ** you do not have permission to see this link **

    Wenn man da mal bspw. 3m Sturzhöhe bei 1m Seil eingibt (für die Spezialisten am Klettersteig welche mit 2 Seilstücken statt mit Bandfalldämpfer gehen) erhält man einen Sturzfaktor von 3 und einen Fangstoß von über 7 kN (700 kg). Ne ganz schön heftige Belastung für den Körper.

  • ziller

    Mitglied
    24. Juli 2019 at 23:26

    Naiss.

    Gibts das auch als App, damit man als Kletterer vorm Loslassen noch schnell mitm Sicherer die Parameter passend korrigieren kann?

    Aber ernsthaft: ich bin wahrlich oft genug abgeflogen, könnt dennoch nicht sagen, wie sich n Faktor 1-,2 -oder sonstwas -Sturz anfühlt.

    Und obwohl ich grad noch n bissl physikalisches Verständnis mitbringe, kann ich mir die Belastung des Körpers bei nem beliebigen Fangstoss nicht vorstellen und wo und wie es da drücken mag und an einem reissen.

    Ein Physiklehrer an ner höheren Bildungsanstalt sprach regelmässig von der 'natürlichen Auslese', und ich denk, viele meinen einfach, mit nem Seilstück irgendwo angeleint fallense halt nedd so weit runter, bis sie aufklatschen und das stimmt ja auch (bis zu dem gewissen Punkt, wo sie nicht nur aufklatschen, sondern im Zweifelsfall auch noch in zwo Teile zerrissen aufklatschen oder es eben nimmer mitkriegen, weil der Fangstoss sie schon von der Platte putzt).

    Realistisch betrachtet waren unsere Altvorderen, die mitm Hanfseil um die Brust gewickelt auf die Walz im Senkrechten gingen, auch kein Stück besser dran.

  • harwin

    Mitglied
    25. Juli 2019 at 08:58
    ziller wrote:
    Naiss.

    Gibts das auch als App, damit man als Kletterer vorm Loslassen noch schnell mitm Sicherer die Parameter passend korrigieren kann?

    das muss dann aber mit einer Hand oder Siri/Hey Google zu bedienen sein. Sonst brauch ich das nicht mehr.

    ziller wrote:
    Aber ernsthaft: ich bin wahrlich oft genug abgeflogen, könnt dennoch nicht sagen, wie sich n Faktor 1-,2 -oder sonstwas -Sturz anfühlt.

    Und obwohl ich grad noch n bissl physikalisches Verständnis mitbringe, kann ich mir die Belastung des Körpers bei nem beliebigen Fangstoss nicht vorstellen und wo und wie es da drücken mag und an einem reissen.

    Beim Klettern ist halt idR immer genug Seil mit entsprechender Seildehnung vorhanden. Bei nur 1m Seil am Gurt dehnt sich da nix.

    ziller wrote:
    Ein Physiklehrer an ner höheren Bildungsanstalt sprach regelmässig von der 'natürlichen Auslese', und ich denk, viele meinen einfach, mit nem Seilstück irgendwo angeleint fallense halt nedd so weit runter, bis sie aufklatschen und das stimmt ja auch (bis zu dem gewissen Punkt, wo sie nicht nur aufklatschen, sondern im Zweifelsfall auch noch in zwo Teile zerrissen aufklatschen oder es eben nimmer mitkriegen, weil der Fangstoss sie schon von der Platte putzt).

    Realistisch betrachtet waren unsere Altvorderen, die mitm Hanfseil um die Brust gewickelt auf die Walz im Senkrechten gingen, auch kein Stück besser dran.

    das nicht, aber die wussten was sie tun.

  • Julian

    Mitglied
    25. Juli 2019 at 09:24
    ziller wrote:
    […]

    Aber ernsthaft: ich bin wahrlich oft genug abgeflogen, könnt dennoch nicht sagen, wie sich n Faktor 1-,2 -oder sonst was -Sturz anfühlt.

    […]

    Aber doch hoffentlich nicht im Klettersteig…sondern im Vor- oder Nachstieg im Klettergarten?

    Das ist dann ja doch ein ganz anderer “Sturz” (vielleicht sollte ich besser “Sprung” schreiben” als der von Harald beschriebene…

    Als ich noch Hand an den Fels gelegt habe, war das nie ein solcher Fangstoß beim Springen – im Toprope eh nicht, und im Vorstieg war auch immer genug Seildehnung (sonst grounded man ja vorher…). Da war eher das Problem “mit was klatsche ich zuerst an die Wand” … <img class=” title=”Laughing” /> <img class=” title=”Laughing” /> <img class=” title=”Laughing” />

  • danielb

    Mitglied
    25. Juli 2019 at 09:38

    Die Sturzfaktorberechnung ist aber auch eher theoretischer Natur.

    Ein Sturzfaktor >2 ist beim Freiklettern (Hier kommt der Begriff ja i.d.R. zur Anwendung) schlicht nicht möglich. Ich kann maximal die doppelte ausgegebene Seillänge stürzen. Und auch nur wenn ich ohne Zwischensicherung in den Stand falle.

    Im Klettersteig mag ein Faktor >2 vll. möglich sein, aber auch nur bei den schon erwähnten “Fixseilstrategen”.

  • Stroty

    Mitglied
    6. August 2019 at 14:51

    am besten ist es also, erst gar nicht zu fallen. im klettersteig noch wichtiger. habe jetzt auch gesehen, dass an KS (z.B. Leite) zwischen zwei Ankern noch so ein kegelförmiger Dämpfer mit dem Seil verschraubt wurde, um wohl die Sturzlänge zu reduzieren. An sich keine schlechte Idee, nur muss man dafür noch einmal mehr umhängen…..Was da besser ist?

  • Anonymous

    Deleted User
    6. August 2019 at 15:37

    Wenn ich während dem Klettern miit dem Rechner hantiere, ist mein Sturzfaktor bei fast 100%.

  • rope

    Mitglied
    15. August 2019 at 14:12

    Der Link ist interessant! Die anderen Kletter-Rechner habe ich mir auch gerade mal angeschaut…bis jetzt ist mir zum Glück auf meinen Touren und Begehungen nie etwas passiert und ich hoffe natürlich auch, dass dies weiterhin der Fall sein wird. Die Angst spielt natürlich hin und wieder schon eine Rolle und insbesondere bei anspruchsvollen Touren wird einem dann immer wieder mal bewusst, dass eine falsche Entscheidung mitunter fatale Folgen haben könnte. Momentan bin ich daher auch wirklich in der Überlegung, ob ich eine Unfallversicherung vergleichen und abschließen soll. Auf ** you do not have permission to see this link ** konnte ich die Tage schon einige Fakten und Infos dazu entnehmen. Es scheint nämlich einige Zusatzleistungen zu geben, die gerade für uns interessant sein könnten. Die Erstattung von Bergungskosten im Rettungsfall bei Wanderungen im Gebirge ist eine Leistung, welche mich hellhörig gemacht hat und so wird diese Police für mich immer attraktiver. Das Wochenende werde ich dafür nutzen, um mich noch etwas intensiver mit den verschiedenen Zusatzleistungen zu beschäftigen und mir ggf. ein unverbindliches Angebot einzuholen. Dann könnte ich mir gut vorstellen, dass ich von solch einem Schutz demnächst Gebrauch mache.

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