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Klettersteige ↔ Klettersteig Touren mit Karte und Topo | via-ferrata.de Forums Ausrüstung Skyrider – hohe Erwartungen tief enttäuscht!

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  • Skyrider – hohe Erwartungen tief enttäuscht!

    aktualisiert 13 Jahre, 9 Monat aktiv. 8 Mitglieder · 15 Beiträge
  • seriousDD

    Mitglied
    9. September 2012 at 18:38

    Auf der Suche nach einem Klettersteigset stieß ich per Zufall auf ein relativ neues Produkt der Firma Skylotec, den Skyrider II, mit dem sich das Unternehmen im Sportsektor etablieren möchte. Vom neuen Sicherheitskonzept des Skyriders, einem klassischen Karabiner Skysafe und einer neu entwickelten Sturzbremse Skyturn fasziniert, hielt ich Ausschau nach einem günstigen Angebot des Sets, welches mit einem empfohlenen Verkaufspreis von 159,- Euro zu den Top-Sets der Szene zählt. Bei einer bekannten Auktionsplattform gelang es, ein neues Set zu einem sehr günstigen Preis zu ersteigern, was sich in der Folge als nachteilig erweisen sollte.

    Nach Prüfung der Lieferung auf Neuwertigkeit, galt es erste kleinere Tests durchzuführen. Schnell zeigten sich Stärken und Schwächen des Gerätes am Löwingersteig bei Dresden bzw. den Klettersteigen in der Wolkensteiner Schweiz.

    Stärken:

    – sehr guter Karabiner Skysafe mit großer Öffnung zum leichten, schnellen Einhängen im Seil,

    – elastische Karabinergurte dicht am Körper

    – Seilklemme Skyturn funktioniert entsprechend Produktpromotion zur Verhinderung großer Fallhöhen (Sturzbremse), subjektiv hohes Sicherheitsgefühl ( keine praktischen Erfahrungen zur Funktionalität des Bremsmechanismus)

    Schwächen:

    – hohes Gewicht

    – Skyturn recht schwergängig, lange Umhängzeiten, kraftraubend in schwierigen Kletterpassagen (Überhänge mit eingeschränkten Tritten ),

    – zu kleiner Knopf zur Entriegelung des Skyturn

    – fummeliges Einbinden des Sets am Klettergurt durch zu langes Bandfalldämpferpäckchen

    – bergab Hand-Kontakt am Skyturn zur Lösung der Bremse notwendig

    Nach den ersten durchwachsenen Eindrücken zum Set kam der Tag der Bewährung und leider auch der Enttäuschung im Karwendelgebirge beim Aufstieg zur Bettelwurf-Hütte. Der Absamer Klettersteig mit 600 zu absolvierenden Höhenmetern und mehr als 1000 Klicks zählt zu den konditionell anspruchsvollen Steigen. Zunächst funktionierte das Sicherungsset ohne Einschränkung, bis sich etwa in der Hälfte des Steigs das Einhängen des Skyturns als immer problematischer erwies.

    Beim genaueren Betrachten des Gerätes wurde ersichtlich, dass sich der Drehmechanismus nicht mehr vollständig öffnen ließ, was das Aufsetzen auf das Stahlseil erschwerte. Als noch viel bedenklicher stellte sich zusätzlich das Versagen des Verriegelungsmechanismus heraus, der entsprechende Betätigungsknopf funktionierte nicht mehr. Somit mussten weitere 300 Höhenmeter mit einem defekten Klettersteigset absolviert werden mit eingeschränkter Sicherheit und einem unguten Gefühl.

    Nach Kontaktaufnahme mit Skylotec, das Set wurde der Firma zur Prüfung zugeschickt, wurde eine Gewährleistung mit dem Hinweis verweigert, dass das Set zum Unwillen des Produzenten “billig” bei einer Auktionsplattform gekauft und somit kein Vertrag mit Skylotec oder einem offiziellen Händler eingegangen wurde. Außerdem wäre es nach Meinung des Kundenservice nicht nachprüfbar, ob der Defekt bereits beim Verkäufer des Sets vorgelegen hätte.

    Diese Argumentation mag rechtlich in Ordnung sein, verwunderlich ist nur, dass die Ursache für den Defekt vollkommen ungeklärt blieb und auch auf mehrmaliges Nachfragen keine Auskunft dazu erteilt wurde. Dieser Umstand und eine weitere Recherche im Internet, welche eine Rückrufaktion des Vorgängermodels zutage brachte, verstärkten die Skepsis hinsichtlich des Skyriders, welcher ja in gefährlichen Situationen Leben bewahren soll.

    Somit bleibt zu wünschen, dass es der Firma Skylotec zukünftig gelingen möge, Zweifel an Ihrem neu entwickelten Sicherheitskonzept auszuräumen, vielleicht auch durch Kulanzregelungen, welche erkennen lassen, dass die Firma ohne Wenn und Aber die Verantwortung für ihre Produkte trägt, sofern kein Fremdverschulden bei Defekten vorliegt. Den Nachweis des Fremdverschuldens konnte oder wollte man bei Skylotec nicht führen.

    weitere Schwächen:

    – Versagen Drehmechanismus Skyturn

    – Versagen des Verriegelungsmechanismus am Skyturn

    – keine Kulanzregelung des Herstellers, keine Angaben zur Ursache des Versagens der Sicherheitstechnik

  • blaufuchs

    Mitglied
    10. September 2012 at 07:37

    Servus,

    naja, das entspricht ja in etwas dem Test, den wir schon letztes Jahr mal geschrieben haben.

    ** you do not have permission to see this link **

    Im Col dei Bos hatte ich mal jemanden mit dem Set getroffen und 1. um seine Meinung gebeten und 2. auf ein paar Macken hingewiesen. Dessen Kommentar ging von “schleich Dich”, bis “lern erst mal selber Klettersteiggehen und Dein eigenes Set vernünftig zu gebrauchen”. Vermutlich war der Träger des Skylotec zu dem Zeitpunkt schon tiefst frustriert

  • naufragus

    Mitglied
    20. März 2013 at 02:03

    So ganz mag ich den schlechten Kommentar nicht nachvollziehen. Ich hab mir letztes Jahr trotz widersprüchlicher Kommentare im Netz den Skyrider gekauft (viele mutmassen hier ja nur, ohne das Teil jemals probiert zu haben) weil ich von der Idee an sich schon überzeugt bin. Der Fangstoß im Klettersteig mit einem normalen Set kann durchaus extrem sein. Ich weiß insofern schon, wovon ich rede, weil ich auch “normal” klettere und ein Sturz ins Seil, vor allem in der Halle, wo es keine Vorsprünge gibt, nichts ist wovor man gleich Angst haben müßte. Es kann sogar Spass machen. Den hätte ich in einem Klettersteig aber definitiv nicht. Das Prinzip einer Seilklemme bietet sich dort doch geradezu logisch an. Ich hatte nach einer kurzen Eingewöhnung auch keine besonderen Probleme bei der Handhabung, das gibt sich. Die Drehbewegung ist halt anders als einen Karabiner einzuhaken. Macht aber nichts. Es geht auch sehr gut, weil man mit dem ganzen Teil beim umsetzen aufs Seil drückt (Widerstand), damit genügt eine kurze Drehbewegung und der Skyturn rastet ein. Ich denke, vielse an der Handhabung ist auch dadurch besser geworden, weil die Version 2 keinen Verriegelungsknopf mehr hat, den man drücken muß. Es genügt die einfache Drehbewegung. Zuschnappen tut das Teil dann von alleine. Das Sicherheitsgefühl ist für mich enorm. Man weiß, daß man nicht wirklich stürzen kann. Gut, das Gewicht ist ein wenig höher als mit zwei Karabinern, aber nicht wirklich merklich. Auch kostet es ein bisschen mehr Kraft, weil eben Drehbewegung. In leichteren Passagen kann man aber auch einen normalen Karabiner einhaken und hat dann die gleiche Konfiguration wie bei einem herkömmlichen Set. Was ich noch nicht ganz logisch finde ist die Drehbewegung, ein einfaches Drücken (zusammenpressen der Hand) wie bei einem Karabiner müßte doch technisch auch machbar sein, wäre auch intuitiver. Vielleicht kommt das ja auch noch, ich bin technisch zu wenig versiert, um das zu beurteilen. Alles in allem beurteile ich das Set aber sehr positiv, es bringt ein gutes Gefühl, Gewöhnung ist aber schon nötig. Dazu genügt aber auch, daß man 2-3 mal einen Klettersteig damit geht. Der Sinn des Teiles liegt einfach im Vermeiden des harten Fangstoßes, und das allein ist sehr viel wert. Wer schon mal ungebremst in einem Steig 5-6 Meter nach unten gerauscht ist, weiß sicher davon zu berichten, wie toll das ist. Wenn er noch was dazu sagen kann.

  • Sandra

    Mitglied
    20. März 2013 at 07:45

    Guten Morgen und Dankeschön für deinen Erfahrungsbericht! Auch hier wurde das Set schon vor längerer Zeit ausgiebig getestet:

    ** you do not have permission to see this link **

    ** you do not have permission to see this link **

    Ich selber habe das Set noch nicht getestet, von daher kein pers. Erfahrungsbericht da ich finde, solche Hilfmittel sollte nur von wirklich erfahrenen KS-Gehern in sehr schwierigen Steigen benutzt werden. Bei einen C-D/D Steig denke ich braucht man sowas nicht und wenn man sich dieser Schwierigkeit nicht 100% gewachsen fühlt, sollte man vielleicht noch ein bissl an leichteren Steigen trainieren. Aber bestimmt gibt es noch einige User hier, die schon Erfahrung damit haben.

  • naufragus

    Mitglied
    6. Mai 2013 at 00:00

    Hallo zurück,

    ich würde das Set nicht unbedingt mit der Schwierigkeit des Klettersteig's verbunden sehen. Eher könnte ich mir vorstellen, daß gerade an wirklich sauschwierigen Stellen, wo es ganz schnell gehen muß, weil man die zweite Hand wieder braucht, die Seilklemme nicht ganz so easy und schnell aufzusetzen ist wie ein Karabiner. Dazu kann ich aber keine eigene Erfahrung beitragen. Bisher bin ich selbst nicht auf Probleme gestoßen.

    Ich denke daß es auch an “leichten” Steigen zu höherer Sicherheit führt, weil es ja dem leichten Steig wurscht ist, wenn man ausrutscht (was ja nix mit der Schwierigkeit zu tun hat). Und damit verhindert man halt einen weiteren Sturzweg mit entsprechendem Fangstoß oder Anprall (wo auch immer, Drahtstift, Felsvorsprung etc.). Es gibt auch an vermeintlich leichten Steigen schwere Verletzungen, das hat auch nichts mit dem Können zu tun. Nachdem ich selbst im Rettungsdienst tätig bin, habe ich schon einige Opfer verarzten dürfen. Je geringer die Fallstrecke, desto geringer auch die Verletzungsgefahr. Und ganz wird man das Risiko eh nicht ausschließen können, auch mit der tollsten Ausrüstung kann es blöd laufen.

    Was mich auch nachdenklich gemacht hat, ist die Aussage vom Hersteller (der ja aus dem Profibereich kommt), daß man im professionellen Kletterbereich niemals solche Fangstöße und Fallweiten zulassen würde, wie sie mit einem normalen Set möglich sind. Das würde schon die Berufsgenossenschaft verhindern. Verglichen mit der Zahl an Bergsportlern passiert eh erstaunlich wenig, aber wenn, dann geht es oft ganz ganz böse aus. Ich empfehle hierzu die Bücher von Pit Schubert (Sicherheit und Risiko in Fels und Eis). Aber nicht zu genau lesen und vor allem die drastischen Bilder nur von weitem betrachten, sonst geht man vielleicht nie mehr klettern. Oder über die Strasse.

    Gruß aus Übersee

  • schwaben1

    Mitglied
    13. Juli 2015 at 02:09

    Mittlerweile klettere ich mit diesem Set seit 3 Jahren.

    Bevorzugt Klettersteige der Kathegorie C/D bis E

    Insofern weiß ich, wovon ich schreibe.

    Kurz und schmerzlos die wesentlichen Punkte:

    1) Die meisten Negativaussagen kommen von Postern, die noch nie mit diesem Set zu tun hatten. Welchen Wert deren Aussagen haben … , das muss ich nicht vertiefen

    Besonders drollig sind Aussagen wie: Ich klettere nur bis C/D, da brauch ich so was nicht.

    Solch infantilen Unfug kann man nachlesen in “Klettersteig.de”

    In einem solchen Fall erübrigt sich jede weitere Diskussion

    2) Die Sache mit Garantie/Kulanz und authorisiertem Händler sind mittlerweile weitestverbreitet in allen Bereichen.

    Man kaufe einfach mal ne poplige Kaffemaschine von Jura über (sagen wir mal) Ebay und möchte Kulanz.

    Da geht aber so was von gar nichts.

    Auch hier weiß ich, wovon ich schreibe ((

    zum Set in der Praxis

    3) Nach kurzer Eingewöhnungszeit geht das Umhängen der Seilklemme sogar problemloser und schneller als das mit dem Karabiner.

    Das kann natürlich nur der beurteilen, der Beides an seinem Set hat

    4) Ich habe auch in schwierigsten Situationen (Klettersteige E) nie einen Pausenkarabiner benötigt.

    Einfach die Seilklemme hoch schieben und fertig, egal wo.

    5) Die Seilklemme kann sich an der Verankerung des Stahlseils nicht verhaken.

    Eine “Lieblingsdisziplin” der Karabiner

    Wie oft musste ich früher zurücksteigen, um den Karabiner von der Stahlseilverankerung zu lösen.

    Das ist vor allem bei anspruchsvollen und/oder langen Steigen extrem ärgerlich gewesen.

    6) Die Sicherheit ist nicht zu toppen. Das Teil bleibt gnadenlos dorten, wo ich es hinschiebe.el

    Damit reduziere ich meine Fallhöhe auf die Länge meiner Sicherung.

    Der gnadenlose und extrem schwerstverletzungsträchtige freie Fall bis zur nächsten Verankerung unterbleibt.

    Welches subjektive gute Gefühl das vermittelt lässt sich nur schwer beschreiben.

    Mir fallen bei allem nur zwei klitzekleine “Nachteile” ein

    7) Die Seilklemme sollte hin und wieder gewartet werden, da sich feiner Staubabrieb des Stahlseils in der Seilklemme festsetzen kann.

    Heißt immer wieder mal reinigen und wenn man merkt, dass die Seilklemme irgenwann etwas schwerer zu drehen scheint, mit WD40 einsprühen und gut is.

    Es gibt tatsächlich Klettersteige, deren Seil für die Seilklemme zu dick ist. Z.B. der Johann am Dachstein.

    Für diesen Fall habe ich einen Karabiner in meinem Rucksack, den ich in die Seilklemme einsetze.

    Dann habe ich zwar nimmer die Sicherheit meiner Seilklemme, schade, aber dasselbe Handling wie mit einem ganz normalen Set.

    Sollte eigentlich genügen

  • Apicius

    Mitglied
    13. Juli 2015 at 13:53

    Interesannt dein Statement .

    Wenn du dich jetzt auch noch autentisch und nachvollziebar vorgestellt hätest, würde mir das einordnen leichter fallen zumal, mit dem vergebenen gefält mir, von einen weiteren Unbekannten .

    So erweckt der Beitrag bei mir eher skepsis.

  • Julian

    Mitglied
    14. Juli 2015 at 09:11

    Ich denke, die Diskussion brauchen wir nicht weiter zu führen (das hatten wir alles schon mal). Es gibt für alle Seiten Für und Wider, ist ja normal.

    Ansonsten findet eben der eine das und der andere jenes Set besser als andere. Freuen wir uns doch, dass es für jeden etwas gibt.

    Am wichtigsten ist doch, dass man den Umgang mit “seinem” Set beherrscht und sich damit wohl fühlt. Wenn von technischer Seite klar ist, dass das jeweilige Set sicher ist, dann soll es mir wurscht sein, wer was verwendet.

    Am Ende bleibt aus meiner Sicht die goldene Regel: Im Klettersteig nicht stürzen! Und Stürze vermeidet man, indem man sich bei der Tourplanung nicht überschätzt.

    Deswegen hat mich auch noch nie jemand in der Martinswand gesehen!

    Gott sei Dank gibt es Topos und Foren wie dieses hier, da kann man sich die nötigen Informationen holen.

    (Ps: Ja, ich weiß, man kann auch im A-Gelände ohne Probleme abstürzen…manchmal reicht sogar eine Teppichkante. Ich rede von durch Überforderung provozierten Stürzen! Klettertechnische Grenzen lotet man besser im Toprope aus…oder?)

  • Apicius

    Mitglied
    14. Juli 2015 at 13:39

    Klettertechnische Grenzen lotet man besser im Toprope aus…oder?)

    das ist in der Regel auf jeden Fall gesünder

    …sofern man nicht wie in dem einen Video gesehen am verkehreten Ende vom Seil hängt

    Julian » 14 Juli 2015 9:11

    Ich denke, die Diskussion brauchen wir nicht weiter zu führen (das hatten wir alles schon mal). Es gibt für alle Seiten Für und Wider, ist ja normal.

    Ansonsten findet eben der eine das und der andere jenes Set besser als andere. Freuen wir uns doch, dass es für jeden etwas gibt.

    Am wichtigsten ist doch, dass man den Umgang mit “seinem” Set beherrscht und sich damit wohl fühlt. Wenn von technischer Seite klar ist, dass das jeweilige Set sicher ist, dann soll es mir wurscht sein, wer was verwendet.

    Da hast du natürlich grundsätzlich recht.

    Aber ich finde den Vorstoß von Skylotec ein Systhem auf den Markt zu bringen bei dem man nicht in den nächsten Stoppunkt durchfällt schon einen Quantensprung im Bereich Klettersteigsets den egal wie gut wir klettern oder wie besonnen wir unsere Schwierigkeitstufen wählen, ein blöder Fehler, eine Unachtsamkeit kann jeder machen.

    Und hier ist Skylotec auf weiter Flur einziger Anbieter.

    Der Einzige der noch einen Vorstoß in dieser Richtung macht ist AustriAlpin mit seinem zusätzlichen Sicherungssysthem FerataBloc die eben dieses Durchfallen auch verhindern wollen.

    Mit dem Ferate Bloc habe ich diverse Klettertouren auprobiert, vor allem auch in Hinblick auf das Klettern mit Kindern.

    Zu umständlich in der Handhabung eher belastend als förderlich.

    Einen ähnlichen Eindruck machte auf mich das Skylocsysthem das ich mit allerdings nur eingehend anschauen konnte und nicht getestet habe, genau das was auch zurecht ein Vorwurf in dem Beitrag ist.

    Um so ärgerlicher ist es, wenn du einen positiven Bericht liest an dessen Glaubwürdigkeit zumindest extreme Zweifel meinerseits aufkommen.

    Klar, selbst wenn der Bericht autentisch ist, heist es noch lange nicht was dem Schreiber gefällt muss mir auch liegen, aber trotzdem sollte ein Forum dem Meinungs und Erfahrungsaustausch dienen.

    Dies setzt aber Vorraus, die erbrachten Informationen auch einordnen zu können und da haperts bei mir bei dem Beitrag.

    In Verbindung mit dem gefällt mir von zwei komplett bisher nicht in Erscheinung getretenen Mitgliedern zum selber Zeitpunkt auf ein nicht aktuelles Thema ordne ich das ganze eher unter dummdreist den unter verwertbahre Information ein und das finde ich bei der Ernsthaftigkeit des Themas Schade.

  • Julian

    Mitglied
    15. Juli 2015 at 09:57
    Apicius wrote:

    Einen ähnlichen Eindruck machte auf mich das Skylocsystem das ich mit allerdings nur eingehend anschauen konnte und nicht getestet habe, genau das was auch zurecht ein Vorwurf in dem Beitrag ist.

    Um so ärgerlicher ist es, wenn du einen positiven Bericht liest an dessen Glaubwürdigkeit zumindest extreme Zweifel meinerseits aufkommen.

    Klar, selbst wenn der Bericht autentisch ist, heist es noch lange nicht was dem Schreiber gefällt muss mir auch liegen, aber trotzdem sollte ein Forum dem Meinungs und Erfahrungsaustausch dienen.

    Dies setzt aber Vorraus, die erbrachten Informationen auch einordnen zu können und da haperts bei mir bei dem Beitrag.

    In Verbindung mit dem “gefällt mir” von zwei komplett bisher nicht in Erscheinung getretenen Mitgliedern zum selben Zeitpunkt auf ein nicht aktuelles Thema ordne ich das ganze eher unter “dummdreist” denn unter verwertbahre Information ein, und das finde ich bei der Ernsthaftigkeit des Themas schade.

    Tja, das fällt dann wohl ganz klar unter das Stichwort “Medienkompetenz” oder “kommunikative Kompetenz”: Aus dem Geschreibsel im Internet (oder anderem wie Zeitschriften, Zeitung, Fernsehen etc.) das Halbwahre, nicht verlässliche vom einigermaßen Verlässlichen (oder gar richtigen) unterscheiden zu können, oder das Gelesene für einen selbst korrekt einzuordnen. Nicht immer leicht, aus meiner Sicht aber von Dir für Dich so richtig eingeordnet!

    Ich stimme Dir ansonsten zu, dass “Neue” sich vielleicht erstmal vorstellen sollten, bevor sie Aufsätze ins Forum stellen – man kann es aber nicht erzwingen (oder, @Ralf[/url:35io7svq] ?).

    Außerdem bedeutet Forumsneuling nicht gleich Klettersteigneuling, es kann also gut sein, dass da jemand schreibt, der Ahnung hat, aber eben eine andere Meinung zum Skylotec-System.

    Der das System kritisierende, den Thread öffnende Eintrag ist womöglich auch eher dem Frust geschuldet, vom Hersteller keinen Ersatz bekommen zu haben, als wirkliche Kritik am Set…?

    Set-Rücknahme bei Defekt bin ich bisher von anderen Herstellern auch anders gewöhnt…

  • Apicius

    Mitglied
    15. Juli 2015 at 12:57

    …alles richtig was du schreibst Julian….ich will auch keinen zwingen sich vorzustellen, da muss jeder selber wissen ob es nicht schlicht höflich ist, wenn man irgendwo fremd ist freundlich guten Tag zu sagen

  • Anonymous

    Deleted User
    15. Juli 2015 at 13:32

    Ganz schwieriges Thema. Der Vogel, der es aufgemacht hat, ward ja danach auch nicht mehr gesehen. Und der positive Bericht wirkte auf mich dann schon halbweg stimmig. Seltsam allerdings, dass jetzt bei dieser doch kontroversen Diskussion der Verfasser sich nicht auch noch mal zu Wort meldet. Was die Vorstellung angeht. Ich war mal in einem Forum, da gab es einen öffentlichen Bereich und einen Mitgliederbereich. Und letzterer war nur nach Anmeldung und Vorstellung zu erreichen. Keine Ahnung, wie das technisch gelöst war.

  • schwaben1

    Mitglied
    18. Juli 2015 at 18:11

    Habe eben gelesen, ich soll mich vorstellen

    hmmmm

    wie stellst du dir das vor?

    Name, Adresse, Augenfarbe?

    Ich schicke dir gerne ne Mail, aber wenn ich im Netz poste, möchte ich mir doch meine Privatsphäre wahren.

    Darfst mir aber glauben, ich bin authentisch

    Derzeit befinde ich mich in der Planung für eine 10 tägige Dolomitentour

    Mit allem, was Rang und Namen hat und Spaß macht

    Lustig (nicht negativ!!!) fand ich den Beitrag zur Martinswand.

    Genau die bin ich in der 2.Woche nach Pfingsten geklettert

    Grund: Oben war nur Ski und Rodel gut

    Also talnah

    Da ich mittlerweile recht erfahren bin, was Klettersteige betrifft, wollt ich mich schon ein wenig fordern, wenn ich schon nicht auf die Gipfel komme.

    Was soll ich sagen?

    Unbedingt machen! Hier ausnahmsweise mal den Hüsler vergessen.

    Die Tour besteht aus 2 Teilstücken.

    Untere Hälfte D, die obere E

    Unten war mäßig spaßig.

    Wand war speckigrutschig, beim Seil hatte ich das Gefühl, dass da jemand Öl runtergekippt hat

    In der Grotte (Halbzeit) kämpfte ich mit mir, ob ich unter diesen Gegebenheiten den E-Teil riskieren sollte

    Ich entschied mich, “loszuschläppeln”, einfach mal dorten zu schauen, wo es schwierig wird und dann zurück.

    Als ich an den ersten Senkrechten war – Begeisterung pur.

    Griffiger Fels, herrliche Griffmöglichkeiten für die Hände/Finger und ein erstklassiges Stahlseil

    Es war Spaß pur, höchstes Klettervergnügen

    So viel dazu

    Schwaben1

  • Erik

    Mitglied
    18. Juli 2015 at 20:52

    “schwaben1”:z238tuoy said:
    Habe eben gelesen, ich soll mich vorstellen

    hmmmm

    wie stellst du dir das vor?

    genau und am besten noch die Konfektionsgröße. Hättest mal vorher reingeschaut in den Thread wüsstest das.

    schwaben1 wrote:

    Ich schicke dir gerne ne Mail, aber wenn ich im Netz poste, möchte ich mir doch meine Privatsphäre wahren.

    Darfst mir aber glauben, ich bin authentisch

    Derzeit befinde ich mich in der Planung für eine 10 tägige Dolomitentour

    Mit allem, was Rang und Namen hat und Spaß macht

    Schön ^^ und selbst daraus kann man nicht erkennen ob du nun Erfahrung hast.

    schwaben1 wrote:

    Lustig (nicht negativ!!!) fand ich den Beitrag zur Martinswand.

    Genau die bin ich in der 2.Woche nach Pfingsten geklettert

    Grund: Oben war nur Ski und Rodel gut

    Also talnah

    Da ich mittlerweile recht erfahren bin, was Klettersteige betrifft, wollt ich mich schon ein wenig fordern, wenn ich schon nicht auf die Gipfel komme.

    Was soll ich sagen?

    Unbedingt machen! Hier ausnahmsweise mal den Hüsler vergessen.

    Die Tour besteht aus 2 Teilstücken.

    Untere Hälfte D, die obere E

    Unten war mäßig spaßig.

    Wand war speckigrutschig, beim Seil hatte ich das Gefühl, dass da jemand Öl runtergekippt hat

    In der Grotte (Halbzeit) kämpfte ich mit mir, ob ich unter diesen Gegebenheiten den E-Teil riskieren sollte

    Ich entschied mich, “loszuschläppeln”, einfach mal dorten zu schauen, wo es schwierig wird und dann zurück.

    Als ich an den ersten Senkrechten war – Begeisterung pur.

    Griffiger Fels, herrliche Griffmöglichkeiten für die Hände/Finger und ein erstklassiges Stahlseil

    Es war Spaß pur, höchstes Klettervergnügen

    So viel dazu

    Schwaben1

    Keine Ahnung worauf sich das jetzt nun alles bezieht.

  • Julian

    Mitglied
    19. Juli 2015 at 14:08
    Erik wrote:

    schwaben1 wrote:

    Lustig (nicht negativ!!!) fand ich den Beitrag zur Martinswand.

    […]

    Schwaben1

    Keine Ahnung worauf sich das jetzt nun alles bezieht.

    Darauf, dass ich weiter oben geschrieben habe, dass man mich in der Wand noch nie gesehen hat (Tourplanung, Selbsteinschätzung etc.). Daran ändert sich auch durch die Beschreibung von schwaben1 nichts, denn leider Gottes klettert nicht jeder wie ein solcher…

    Und da es heißt, “Schuster, bleib bei deinen Leisten”, bleib ich auch genau da. Denn mich dann an einem noch so schönen Seil hochwuchten zu müssen, aus Angst, das klettertechnisch sonst nicht zu schaffen, davon halte ich wenig. Dann lieber Innsbrucker oder Mittenwalder mit wenig Seilkontakt, aber nur C!

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