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Salewa-KS ab welchem Alter?
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Hallo ihr Lieben.
Bevor der Salewa-KS geschlossen wird (ab 10.11.), möchte ich ihn gerne bezwingen. Allerdings weiß ich nicht ob er auch was für 8-jährige ist. Sie hat schon 2 KS gemacht. Gelbe Wand und Alpspitze (zu 3/4). Hat jemand Erfahrung mit Kindern im Salewa oder ist er allgemein zu schwer?
Gruß Janis
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Gipfelstürmerin wrote:Hallo ihr Lieben.
Bevor der Salewa-KS geschlossen wird (ab 10.11.), möchte ich ihn gerne bezwingen. Allerdings weiß ich nicht ob er auch was für 8-jährige ist. Sie hat schon 2 KS gemacht. Gelbe Wand und Alpspitze (zu 3/4). Hat jemand Erfahrung mit Kindern im Salewa oder ist er allgemein zu schwer?
Gruß Janis
Gelbe Wand ist A bis max B, das gleiche gilt für die Alpspitze.
Die Bergführerplatte vom Salewa ist eine C-Steilstufe. wenn ihr für das Kind Tritthilfen einbaiut und von oben mit Seil sichert, wäre es wohl nicht das Problem. Ihr müsst aber mit diesen Sicherungsmethoden vertraut sein.
Grundsätzlich habe ich schon Kinder mit 6 jahren eine C-Steilstufe klettern gesehen, sie wurden aber langsam an die Schwierigkeit herangefühert und die Eltern beherrschten das Sichern.
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Davon halte ich überhaupt nichts.
Zum einen ist das, je nach dem wie stark der Steige begangen wird, häufig eine Zumutung für folgende Kletterer. Zum andern hab ich schon gesehen wie die gesicherten Kinder ausgebrochen sind und dann aufgrund der Pendelneigung die ganze Sicherung nichts gebracht hat (außer wenn wirklich senkrecht gesichert wird) und die vermeindlich geschützten Kinder voll gegen den Fels geknallt sind.
Das sind dann sind die Momente wo es wirklich schwer fällt nicht gewalttätig zu werden, weil irgend so ein Kasper meint irgend was im Leben zu verpassen und mit null Ahnung seine Kinder irgenwo hinschleift und sinnlos gefärdet.
Zum machen gehört können und können setzt lernbereitschaft vorraus… das wird heutzutage nur gerne ignorriert.
Geht mit Euren Kindern in die Kletterhalle, macht einen Kletterkurs und lernt mit Ihnen Klettern. Die haben da dran einen Heidenspaß, es fördert sie auch mental und gibt ihnen Selbstbewustsein.
Klettert mit Ihen anschließend in der Halle und im Freien, macht die Klettersteige die sie aus dem FF beherschen.
Klettern ist ein ganz natürliches Bedürfniss bei Kindern und es zu fördern macht Ihnen Spaß.
Ihr werdet erstaunt sein wie schnell die besser klettern als Ihr.
Dann ist es auch kein Problem sie an immer schwierigere Klettersteige heranzuführen…in dem Wort Klettersteig ist nicht umsonst das Wort Klettern enthalten…das gehört zum Rüstzeug wie die der Klettergurt.
Es ist dann auch kein Problem in brenzligen Momenten Hilfmittel wie die von Möhrchen beschrieben einzusetzen, dann weis man wenigestens damit auch gescheit umzugehen.
Aber es sind für mich Hilfsmmittel für den Notfall und keinesfalls für den Regelfall um irgendwo rauf zu kommen.
In dem Moment wo ich schon Fragen muss kann mein Kind das sollte man die Finger davon lassen.
Geht man mit Kindern in einen Klettersteig sollte man sich sicher sein das das Kind den Steig problemlos beherscht, sowohl was die Schwierigkeitsstufe betrifft als auch die konditionellen Anforderungen.
Es gibt nicht die Frage ab welchem Alter, es gibt nur die Frage kann das mein Kind das schon locker machen.
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Apicius wrote:Davon halte ich überhaupt nichts.
Zum einen ist das, …
So kann man das nicht sagen.
Blaufuchs seine Tochter ist mit 6 Jahren schon einen etwas längeren C in den Gardaseebergen geklettert.
Nur dass Blaufuchs alle Votraussetzungen – in etweas wie von mir geschrieben – für dieses Unternehmen am allerbesten erfüllte.
Wenn ich mit einem Kind in einen Klettersteig gehe, dann müssen die Nachfolgenden auch Rücksicht nehmen – jeder von uns hatte mal angefangen und hatte einen Klettersteig etwas ausgebremst.
Ob 6 oder 10 jahre ist nicht so ausschlaggebend, der Klettersteig muss von den Tritten für etwas kürzere Füße geeignet sein – wenn nicht, muss ich Tritthilfen legen.
Ich selber hatte schon einen Jungen mit 9 Jahren durch die 1. und 2, Sektion vom HGS gebracht – an 2 Stellen gab es eine Körpersicherung – alles andere ist er bestens selber geklettert – nicht so schnell wie die Klettersteigsprinter, die konnten aber auch überholen.
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Gipfelstürmerin wrote:Hallo ihr Lieben.
Bevor der Salewa-KS geschlossen wird (ab 10.11.), möchte ich ihn gerne bezwingen. Allerdings weiß ich nicht ob er auch was für 8-jährige ist. Sie hat schon 2 KS gemacht. Gelbe Wand und Alpspitze (zu 3/4). Hat jemand Erfahrung mit Kindern im Salewa oder ist er allgemein zu schwer?
Gruß Janis
Wandere mit deiner Tochter zum Iseler-Gipfel. Von dort aus kannst du zum 2ten Teil (der Salewa hat 3 Teile) des Salewa KS absteigen. Teil 2 und 3 ist etwas leichter als der 1ste!
Auf der KS Homepage steht: Für Jugendliche ab 12 Jahren empfohlen.
Gruß Bernhard
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@ möhrchen
Das ich mit blaufuchs nicht in allem übereintimme ist glaub ich kein Geheimniss, aber ich denke wir haben trotz unterschiedlichen Auffassungen bezügl. Kinder im Klettersteig auch eine große Schnittmenge wo wir schon gleich agieren.
Und das wesentlich ist, es spielt gar kein Rolle ob wir in allem einer Meinung sind, wir wissen beide sehr genau was wir tun, wie stark wir unsere Kinder belasten können und wie wir, wenn wir doch mal in eine präkäre Sitution geraten diese bewältigen könnnen.
Da sind wir auch nicht sie einzigen die so mit Kindern klettern, da gibt es auch noch andere, der Unterschied ist nur ich vertrete radikal die Meinung das im Klettersteig nur jemand was zu suchen hat, egal ob Kind oder Erwachsener der den Anforderungen auch ohne Hilfsmittel gewachsen ist.
Somit gibt es kein Kindgerechten Klettersteige sondern nur Klettersteige die der Kletterer bewältigen kann.
Ich finde auch die klettertechnischen Anforderungen nicht so schwer, dass man gott weis was für ein Sportler sein muss, nur solte man grundsätzlich fit sein und ein paar Grundklettertechniken beherschen.
.
Ein 8 Jähriges Mädchen das Klettern kann, wird alles was am Salewa ist locker hoch kommen. Die Frage ist, und die kann nur jemand beantworten, der das Mädel kennt…also die Mutter …1. wie gut klettert sie und wie kommt sie in der Gesamtbelastung klar. Der Abstieg ist häufig gefährlicher als die ganze Kletterei, wie verkraftet sie größere Höhen wie kommt sie mental mit ausgestzten Stellen klar wenn die Anforderung höher wird.Wie bewältigt sie den Abstieg hat sie noch genug Konzentration oder baut sie nach 3-4 Std. Belastung mental noch zu stark ab.
Salewa ist zwar nicht schwer und mit 140 Klettermetern auch keine kraftraubende Kletterei, aber mit Auf und Abstieg immerhin eine gut 5 Stündige Belastung die auf über 1800m führt für eine 8 Jährige die nicht dafür trainiert ist in der Regel nicht ohne.
Wie will man da als Außenstehender mit ja antworten, wenn die Mutter selbst die Antwort nicht weis ?
Geht nicht in meinen Augen, sie ist die einzige die es wissen kann und vor allem muss.
Fehlt Ihr dies Erfahrung muss sie sie sich aneigenen.
Damit man vieleich versteht was ich meine, man sollte die Vorrausetzungen schaffen bevor man mit Kindern etwas unternimmt. Niergendwo läst sich Klettersicherheit so gut aneignen wie am Seil, egal ob Halle oder im Freien. Niergenwo macht es mehr Spaß Kraft und Ausdauer für Arme und Beine zu trainieren.
Nirgenwo kann ich gefahrloser einschätzen was mein Kind kann.Hier ist das Toprop was so gerne auch für den Steig progalmiert wird…nur hier gehört es hin. Und wer es hier kann brauchts im Steig nicht außer als Ausrüstung für einen eventuellen Notfall.
Unten das runde Gebäude ist das Kriegerdenkmal am Pordoi Pass, da startet die Tour über den Cesare Piazetta auf den Piz Boe. Da gibt es keine Stelle die Klettertechnisch auch nur näherungeweise so anspruchvoll währe wie das obere Bild (und das sind keine schweren Routen für meine Kinder) trotzden nutz das überhaupt nichts. Weil von da unten muss man erst mal Hoch kommen und vor allem auch Heil wieder runter und das ist worum es geht, die Gesammtbelastung und die besteht aus Schwierigkeitsgard und konditioneler Gesammtforderung.
Wer außer mir und meiner Frau will beatworten können ob mein Kinder dazu mit Sicherheitsreserven in der Lage sind…Niemand.
Habe ich mein Kind im Zustieg schon ausgepauert wird es mir wenn ich Pech habe schon im B Stück stürzen. Habe ich es den ganzen Berg bis zur Erschöpfung “Hochgeschleift” wir es mir beim Abstieg stopern, was häufig fatalere Folgen hat als ein Sturz im Klettersteig.
Wer von Euch weis ob die Kleine nicht schon nach 300 HM Bergwandern in mitleren Gelände müde ist, oder locker in der Lage da hoch zu joggen, irgenwo dawischen wird die Wahrheit liegen.
Also tut euren Kindern doch den Gefallen und führt sie mit Spaß und Vergnügen und vor allem in Ruhe und mit Vertand an die Berge heran, schaut sie Euch an was sie können und entscheidet unterhalb vom Limit was geht und was nicht.
Die Möglichkeiten sind wirklich groß und was in dem Jahr nicht geht, geht vieleicht im nächsten…nichts läuft davon.
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Hallo
ich kann da Apicus nur beipflichten
es muss den Kindern Spaß machen und sie dürfen da keine Angst bekommen oder irgendwie überordert werden.
Miene Tochter hat 6 Jahre (von 6-12) gebraucht, incl. Kletterhalle, bis sie heute die längsten und schwersten Touren bis E mit Begeisterung geht.u
Und Sie hat immer nach der Tour gefragt, wo geht es jetzt als nächstes hin?
Heute bin eher ich überfordert, aber die Bergbegeisterung ist bei uns immer noch bei 100%.
mit 9 Jahren ist sie mit mir Santnerpass im Rosengarten (KS C) hoch.
nach der Eisrinnenquerung mit der etwas schweren senkrechten Stelle: ein anderer Vater mit einer etwa 10-11 jährigen Tochter, die sehr laut vor Angst heulte.
Ich glaube nicht, dass die mit 13 oder 14 noch mitgeht, der ist sicher die “Berglust” vergangen. Da war nämlich der Ehrgeiz der Eltern größer wie der “Spass” bei der Tochter. Ach ja, das die gar keine Klettersteigausrüstung dabei hatten, sei nur am Rande erwähnt. Und das der Vater nur erstaunt schaute, als meine Tochter fragte, warum Er und seine Tochter “ohne” gehen.
Und Masare: bei der schwierigen Stelle am Übergang zur Rotwand. Mutter mit einem heulender 6-jährigen Junge, von oben nachgesichert am Seil im absteigenden Quergang, lebensgefährlich, da bei Sturz 5 m Pendelanlauf zur daneben stehenden Felswand. Der Junge hangelnde sich weinend mit baumelnden Füßen, da Stifte zu weit weg, am Seil schräg nach unten. Ein anderer Erwachsener mußte, da er ja beide Hände am Seil benötigte, für ihn umhängen.
Er schrie vor Angst. Ich und zwei andere Erwachsene stellten die Mutter in den Senkel, Sie sah nichts ein, Sie beschimpfte uns noch…………….
Da sage ich, hirnverbrannt, mit einem 6-jährigen den Masare zu gehen, Ehrgeiz der Eltern vor den Spaß der Kinder stellen. Eigentlich gehört hier eine Anzeige wegen Fahrlässigkeit oder Kindergefährdung hin.
Jeder muss sich vor Augen führen, was es für Eltern für Konsequenzen hätte, wenn dem eigenen Kind bei einer schlecht geplanten oder vorbereiteten Tour etwas passieren würde.
Also führt die Kinder langsam an die Schwierigkeiten heran, dann habt ihr auch nach 10 Jhren noch Riesenspaß mit ihnen. Wenn ich heute einen schweren Steig gehe, fragt mein erwachsener Sohn, ob er mitdarf. Das werden die Kinder aus den obigen Beispielen nicht tun……
Es war wunderschön (und für mich eine Riesenanstrengung), vor drei Wochen mit beiden den Constantini zu gehen.
Grüße
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Heute bin eher ich überfordert, aber die Bergbegeisterung ist bei uns immer noch bei 100%.
das ist wohl unser beider Schicksal
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Apicius wrote:
…
Somit gibt es kein Kindgerechten Klettersteige sondern nur Klettersteige die der Kletterer bewältigen kann.
Ich finde auch die klettertechnischen Anforderungen nicht so schwer, dass man gott weis was für ein Sportler sein muss, nur solte man grundsätzlich fit sein und ein paar Grundklettertechniken beherschen.
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Ein 8 Jähriges Mädchen das Klettern kann, wird alles was am Salewa ist locker hoch kommen. Die Frage ist, und die kann nur jemand beantworten, der das Mädel kennt…also die Mutter …1. wie gut klettert sie und wie kommt sie in der Gesamtbelastung klar. Der Abstieg ist häufig gefährlicher als die ganze Kletterei, wie verkraftet sie größere Höhen wie kommt sie mental mit ausgestzten Stellen klar wenn die Anforderung höher wird.Wie bewältigt sie den Abstieg hat sie noch genug Konzentration oder baut sie nach 3-4 Std. Belastung mental noch zu stark ab.
Salewa ist zwar nicht schwer und mit 140 Klettermetern auch keine kraftraubende Kletterei, aber mit Auf und Abstieg immerhin eine gut 5 Stündige Belastung die auf über 1800m führt für eine 8 Jährige die nicht dafür trainiert ist in der Regel nicht ohne.
…
@Apicius[/url:29lcojy4] und @KarlM[/url:29lcojy4]
Ich muss ja euren Einwendungen ja Recht geben, das Kind muss körperlich und psychisch den Anforderungen gewachsen sein!
Und Apicius, das können nur, wie du sagst, die Eltern beurteilen und entscheiden!
Alles Andere, war geschrieben wurde, kann ich nicht gelten lassen, denn das 6 Jährige Kind hat ja gezeigt, dass sie es kann – es geht nur noch um die Bergführerplatte!
Alpspitze:
Start aud 2030 m – 3/4 bis zur Alpspitze = rund 4 Stunden für das Kind, rund 450 Hm und Endhöhe bei rund 2450 Hm – damit fällt das Argument Höhenlage über 1800 m schon mal weg
Gelbe Wand:
Start bei ca. 825 m – höchster Punkt vor dem Abstiegr bei ca 1625 m = rund 5 Stunden für das Kind, rund 600 Hm – damit hat das Kind gezeigt, dass sie 5 Stunden laufen kann – wobei der Zustieg zur Gelben Wand ein doofer Hatscher ist und es einige frei zu kletternde Stellen am Anfang gibt, wo das Kind auch richtig ausgesetzt ist
Iseler:
Start bei ca. 1550 m – Gipfel bei 1876 m = rund 5 Stunden für das Kind, 326 Hm
Ganz klar gesagt, wenn sie die erste Bahn nehmen und mit der Kleinen die Tour machen, ist das ohne “Probleme” für das Kind möglich.
Ob sie mit dem Kind problemlos über die Bergführerplatte kommen, das kann ich nicht sagen – für mich und Elke wäre es kein Akt, da wäre das Kind gleich drüber – wir sind aber für solche Situationen schon eingespielt.
Ob die vorhergehenden angesprochenen Touren für das Kind eine reine Lust, oder eine Quälerei war – das können nur die Eltern beurteilen.
Ich kann nur sagen, es wäre Möglich wenn alle Voraussetzungen passen.
Noch ein Beispiel:
Lea meine Enkelin (3 3/4 Jahre alt) in der Höllentalklamm
Start auf rund 680 m
Ziel rund 1280 m – wir haben noch vor der Hütte abgebrochen, das Kind muss ja schließlich noch runter
Es waren rund 600 Hm, 11 Km und 6 Stunden mit ausreichend Pausen.
Das Kind hat Elke an der Hand den Berg hoch gezogen und ihre Mutter an der Hand vom Berg runter
Sie hat gelacht und geredet wie ein Wasserfall – im Auto in Garmisch nach dem Einkaufen (sie musste ja mit ins Geschäft) ist sie dann eingeschlafen. Am nächsten Tag im Garten gespielt, als wäre sie nicht unterwegs gewesen -meine Tochter hatte einen Muskelkater
Wir können den Eltern nur sagen, wo die problempunkte liegen, entscheiden, ob das Kind das packt, das können nur die Eltern entscheiden.
Aber ein klares NEIN ist meiner Ansicht nach falsch.
Nix für ungut.
Man möge mit bitte nichts über Belastbarkeit von Kindern erzählen
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Man möge mit bitte nichts über Belastbarkeit von Kindern erzählen
Die gibt es nicht, es gibt nur das wahrscheinliche Wissen um die Belastbarkeit des Kindes das du kennst und wonach du handeln kannst.
Und wenn jemand andere fragt was er mit seinem Kind machen kann und was nicht kannst du nur mit geht nicht antworten oder du kennst das Kind persöhnlich.
Eine legitime Frage in diesem Berich währe wie sind Eurre Erfahrungen mit Kindern in diesem Steig und dazu hat es auch ein gute Antwort gegeben.
Wenn man die jetzt in seine Erfahrungen mit einfließen läst und sich aus dem was man bereits gemacht hat und dem was man vorhat ein Meinung bilden kann ist es ja gut.
Ich kann nur leider ähnlich wie KarlM auf wirklich viele negative Erlebnisse in letzter Zeit zurückblicken wo ich sagen kann das ist schon Quälerei und Körperverletzung wa s da zum Teil den Kindern zugemmutet wird aus puren Egoismuss.
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möhrchen857 wrote:Apicius wrote:
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Somit gibt es kein Kindgerechten Klettersteige sondern nur Klettersteige die der Kletterer bewältigen kann.
Ich finde auch die klettertechnischen Anforderungen nicht so schwer, dass man gott weis was für ein Sportler sein muss, nur solte man grundsätzlich fit sein und ein paar Grundklettertechniken beherschen.
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Ein 8 Jähriges Mädchen das Klettern kann, wird alles was am Salewa ist locker hoch kommen. Die Frage ist, und die kann nur jemand beantworten, der das Mädel kennt…also die Mutter …1. wie gut klettert sie und wie kommt sie in der Gesamtbelastung klar. Der Abstieg ist häufig gefährlicher als die ganze Kletterei, wie verkraftet sie größere Höhen wie kommt sie mental mit ausgestzten Stellen klar wenn die Anforderung höher wird.Wie bewältigt sie den Abstieg hat sie noch genug Konzentration oder baut sie nach 3-4 Std. Belastung mental noch zu stark ab.
Salewa ist zwar nicht schwer und mit 140 Klettermetern auch keine kraftraubende Kletterei, aber mit Auf und Abstieg immerhin eine gut 5 Stündige Belastung die auf über 1800m führt für eine 8 Jährige die nicht dafür trainiert ist in der Regel nicht ohne.
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@Apicius[/url:2jemax9n] und @KarlM[/url:2jemax9n]
Ich muss ja euren Einwendungen ja Recht geben, das Kind muss körperlich und psychisch den Anforderungen gewachsen sein!
Und Apicius, das können nur, wie du sagst, die Eltern beurteilen und entscheiden!
Alles Andere, war geschrieben wurde, kann ich nicht gelten lassen, denn das 6 Jährige Kind hat ja gezeigt, dass sie es kann – es geht nur noch um die Bergführerplatte!
Alpspitze:
Start aud 2030 m – 3/4 bis zur Alpspitze = rund 4 Stunden für das Kind, rund 450 Hm und Endhöhe bei rund 2450 Hm – damit fällt das Argument Höhenlage über 1800 m schon mal weg
Gelbe Wand:
Start bei ca. 825 m – höchster Punkt vor dem Abstiegr bei ca 1625 m = rund 5 Stunden für das Kind, rund 600 Hm – damit hat das Kind gezeigt, dass sie 5 Stunden laufen kann – wobei der Zustieg zur Gelben Wand ein doofer Hatscher ist und es einige frei zu kletternde Stellen am Anfang gibt, wo das Kind auch richtig ausgesetzt ist
Iseler:
Start bei ca. 1550 m – Gipfel bei 1876 m = rund 5 Stunden für das Kind, 326 Hm
Ganz klar gesagt, wenn sie die erste Bahn nehmen und mit der Kleinen die Tour machen, ist das ohne “Probleme” für das Kind möglich.
Ob sie mit dem Kind problemlos über die Bergführerplatte kommen, das kann ich nicht sagen – für mich und Elke wäre es kein Akt, da wäre das Kind gleich drüber – wir sind aber für solche Situationen schon eingespielt.
Ob die vorhergehenden angesprochenen Touren für das Kind eine reine Lust, oder eine Quälerei war – das können nur die Eltern beurteilen.
Ich kann nur sagen, es wäre Möglich wenn alle Voraussetzungen passen.
Noch ein Beispiel:
Lea meine Enkelin (3 3/4 Jahre alt) in der Höllentalklamm
Start auf rund 680 m
Ziel rund 1280 m – wir haben noch vor der Hütte abgebrochen, das Kind muss ja schließlich noch runter
Es waren rund 600 Hm, 11 Km und 6 Stunden mit ausreichend Pausen.
Das Kind hat Elke an der Hand den Berg hoch gezogen und ihre Mutter an der Hand vom Berg runter
Sie hat gelacht und geredet wie ein Wasserfall – im Auto in Garmisch nach dem Einkaufen (sie musste ja mit ins Geschäft) ist sie dann eingeschlafen. Am nächsten Tag im Garten gespielt, als wäre sie nicht unterwegs gewesen -meine Tochter hatte einen Muskelkater
Wir können den Eltern nur sagen, wo die problempunkte liegen, entscheiden, ob das Kind das packt, das können nur die Eltern entscheiden.
Aber ein klares NEIN ist meiner Ansicht nach falsch.
Nix für ungut.
Man möge mit bitte nichts über Belastbarkeit von Kindern erzählen
Als wir von der Alpspitze unten waren mussten wir noch 4 Stunden ins Tal laufen weil keine Bahn mehr fuhr. Bei einem Betriebsausflug waren wir 8 Stunden unterwegs. Da war kein gemecker oder geheul zu hören. Im Gegensatz zu manchen Kollegen. Sie hat super mitgehalten und somit ist das laufen überhaupt kein Problem. Ich sorge mich eher um den Schwierigkeitsgrad.
Der Tipp mit dem Zustieg beim 2. oder 3. Teil ist gut. Aber wahrscheinlich werden wir den Salewa erst in den nächsten Jahren machen und davor lieber noch ein paar A oder A/B.


Damit man vieleich versteht was ich meine, man sollte die Vorrausetzungen schaffen bevor man mit Kindern etwas unternimmt. Niergendwo läst sich Klettersicherheit so gut aneignen wie am Seil, egal ob Halle oder im Freien. Niergenwo macht es mehr Spaß Kraft und Ausdauer für Arme und Beine zu trainieren.
